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Interviewpartner: JB

Das schwedische Heavy Metal-Trio GRAND MAGUS konnte sich schon vor langer Zeit als feste Größe in Sachen majestätischer Härte etablieren. Seit die Truppe beim Global Player Nuclear Blast unter Vertrag ist, bekommt sie nun auch endgültig die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Mit „Triumph And Power“ haben die Herren nach erfolgreichen Touraktivitäten jüngst ein weiteres Album veröffentlicht, weshalb wir uns mit Frontmann JB zum trauten Zwiegespräch trafen.






Hallo JB und vielen Dank für Deine Zeit! Seit Eurem letzten Album „The Hunt“ sind knappe zwei Jahre vergangen. Was habt Ihr seitdem getrieben?

Naja, wir waren eine ganze Menge auf Tour. Wir wussten allerdings, dass wir das nächste Album diesmal etwas eher veröffentlichen wollen, als die Leute von uns erwarten würden. Darum haben wir bereits Anfang Juni die letzten Festivals gespielt und anschließend mit dem Songwriting begonnen. Die Aufnahmen haben am ersten September begonnen und das Album war bereits im Oktober vollkommen fertig.


Musstet Ihr dann zugunsten des Songwritings viele Angebote ablehnen?

Ja, auf jeden Fall. Wir mussten uns wirklich etwas Zeit nehmen, um uns auf das Songwriting konzentrieren zu können. Ein einzelnes Festival mag für sich genommen ganz entspannt sein, aber es bedeutet immer noch, seine Konzentration zu durchbrechen – schließlich muss man sich vorbereiten und all das.


Als Ihr das letzte Mal in Deutschland wart, hattet Ihr die NWOBHM-Legenden ANGEL WITCH dabei. Wie war das so?

Das war eine großartige Tour in einer tollen Zusammensetzung. Wir hatten ja auch noch ENFORCER dabei. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, bin ich ein großer Fan von ANGEL WITCH und es war toll, die Jungs kennen zu lernen. Außerdem spielt mit Will Palmer ein alter Freund von uns, den wir seit unserem ersten Album kennen, inzwischen bei ANGEL WITCH. Ihren Gitarristen Bill Steer kennen wir auch schon seit einiger Zeit.






Wie lief das Songwriting zu „Triumph And Power“ ab?

„The Hunt“ war eine Platte, auf der etliche der Songs ein deutliches Hard Rock-Feeling hatten. Ich spiele da z.B. auf Nummern wie „Starlight Slaughter“ und „Silver Moon“ an. Ich denke, damit ist es ein Album, das wir machen mussten, weil das nun mal die Band war, die wir zu diesem Zeitpunkt waren. Diesmal war unser Ziel, das ultimative Heavy Metal-Album von GRAND MAGUS zu machen. Wir haben versucht, die Platte so majestätisch und kraftvoll zu machen, wie es nur irgendwie geht.


Das klingt, als hättet Ihr Euch selbst ziemlich unter Druck gesetzt...

[Lacht] Darauf könnt Ihr aber wetten! Ich glaub allerdings, dass ich ein Mensch bin, der unter Druck besser arbeiten kann. Wenn es eine Deadline einzuhalten gilt, arbeite ich deutlich effizienter. Hätte ich zwei Jahre, um ein Album zu schreiben, dann würde ich vermutlich 22 Monate damit verbringen, gar nichts zu tun und mir dann zwei Monate lang den Arsch aufreißen [lacht]. Der Druck kommt dabei aber immer vornehmlich von uns selbst. Wir würden nie Songs aufnehmen, von denen wir der Meinung sind, dass sie nicht gut genug sind.


Damit erinnert Eure Arbeitseinstellung ein bisschen an einen Studenten, der eine Hausarbeit schreiben soll...

[Lacht] Ja, da muss ich Euch Recht geben. Andererseits ist die Disziplin in dieser Band allerdings sehr ausgeprägt. Wir wissen, wann es Zeit ist, ein Album zu machen und dann gibt es auch keine Ausflüchte mehr. Dann ziehen wir es durch.


Wenn „Triumph And Power“ das ultimative GRAND MAGUS-Album ist, welcher ist der ultimative GRAND MAGUS-Song?

Naja, wenn man ein Album wie dieses macht, dann ist der komplette Songwriting-Prozess ein bisschen so wie eine Reise. Man sperrt sich selbst im Keller ein und wenn man auf der anderen Seite wieder rauskommt, dann ist man entweder verwirrt oder zuversichtlich. In jedem Fall ist es jedoch sehr, sehr schwer, das, was man geleistet hat, objektiv zu betrachten. Im Augenblick fällt es mir also sehr schwer, so einen Song zu benennen. In einem Jahr mag das anders aussehen. Unter diesem Vorbehalt finde ich allerdings, dass der Titeltrack ein sehr hymnischer Heavy Metal-Song ist, an den die Leute sich erinnern werden.


Du hast zuvor gesagt, „The Hunt“ sei Euer Hard Rock-Album. Findest Du nicht, dass „Triumph And Power“ noch mehr nach Stadion klingt?

Hm... Wisst Ihr, wir haben uns über die Jahre hinweg immer ein bisschen verändert. Aber diese Änderungen waren immer ehrlich, weil wir das getan haben, was wir wollten. Und es ist ja auch nicht so, als hätten wir je einen Stilbruch begangen – alle unsere Alben fügen sich aneinander. Ich würde also sagen, dass „The Hunt“ auf jeden Fall eine Heavy Metal-Platte war, aber „Triumph And Power“ ist eben noch mehr Metal [lacht].






“The Hunt“ drehte sich textlich um das Ringen des Menschen mit der Natur. Worum geht es auf Eurem neuen Album?

Diesmal ist das Thema nicht direkt „Mensch gegen Natur“. Die skandinavische Tradition und all ihre alten Mythen und Bräuche beinhalten nicht wirklich eine Religion, sondern eher eine Lebensphilosophie – eine Art, das Leben zu betrachten. Das hängt sehr eng mit der Natur und ihrer Kraft, aber auch mit dem Respekt und einer gewissen Ehrfurcht vor der Natur zusammen. Auch Furcht spielt eine Rolle. Diese Thematik findet sich auch in den Texten von „Triumph And Power“ sehr deutlich wieder.


2013 ist gerade vorbei. War es ein gutes Jahr für GRAND MAGUS?

Mit der Tour und all den übrigen Konzerten sowie der Tatsache, dass wir ein neues Album geschrieben und aufgenommen haben, muss ich sagen, dass 2013 eines besten Jahre für GRAND MAGUS überhaupt war.


Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourplänen aus?

Unsere Europatour wird im März beginnen. Wir fangen im vereinten Königreich und Irland an. Anschließend geht es dann über den Kanal nach Festland-Europa. Da sind einige Termine in Deutschland dabei, aber es geht auch nach Österreich, in die Schweiz und nach Frankreich. Wir werden eine norwegische Band namens AUDREY HORNE, eine deutsche Band namens ZODIAC sowie eine isländische Band mit dem Namen THE VINTAGE CARAVAN dabei haben. Es wird also für jeden etwas dabei sein.


Damit sind wir schon fertig. Möchtest Du etwas hinzufügen?

Die Zeit von „Triumph And Power“ ist gekommen und GRAND MAGUS werden allen, die wahren Heavy Metal hören wollen, den schwedischen Stahl bringen!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 09.02.2014 | 14:44 Uhr

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