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Interviewpartner: JB

Hätte das schwedische Heavy Metal-Trio GRAND MAGUS nicht zunächst unter dem Namen SMACK musiziert, die Herren würden in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern – so müssen sich die Fans noch drei Jahre bis zur Jubiläums-Fete gedulden. So oder so können die Mannen stolz auf ihr Werk sein, denn die Band blickt inzwischen auf nicht weniger als acht Alben zurück. Das neueste Werk aus dem Hause GRAND MAGUS hört auf den Namen „Sword Songs“ und erscheint am 13. Mai via Nuclear Blast. Wir erreichten Frontmann und Bandkopf Janne „JB“ Christoffersson zum Interview und der Mann plauderte mit uns über Tourleben, Textideen und dergleichen mehr.






Hallo JB und vielen Dank für Deine Zeit! Euer letztes Album „Triumph And Power“ ist vor etwa zwei Jahren erschienen. Was habt Ihr seither so gemacht?

Wir waren sehr viel auf Tour, haben auch auf Festivals gespielt und dann haben wir das neue Album geschrieben. Ich kann mich gar nicht mehr so gut daran erinnern, welche Touren es genau waren, auf denen wir im letzten Jahr unterwegs waren. Eine war auf jeden Fall mit ENSLAVED und dann gab es noch ein paar andere. Jedenfalls waren wir ganz schön viel auf Achse und haben viel gespielt [lacht].


Hast Du das vergessen, weil es im alkoholisierten Nebel verschwunden ist, oder war es so langweilig?

Langweilig war es garantiert nicht! Also muss es der Nebel der Volltrunkenheit sein... Es ist ein bisschen schwierig, sich daran zu erinnern, was in welchem Jahr gewesen ist, weil in der Erinnerung alles ineinander verschwimmt [lacht].


Im Mai erscheint mit „Sword Songs“ Euer inzwischen achtes Album – wie würdest Du die Platte beschreiben?

Es ist ein heavy Heavy Metal-Album mit ordentlich Feuer.


“Heavy“ ist ein ziemlich gutes Stichwort, denn tatsächlich seid Ihr auf „Sword Songs“ noch heavier als in der Vergangenheit. Würdest Du sagen, die Platte ist auch moderner ausgefallen?

Vielleicht [lacht]. Ich weiß nicht genau, was Ihr mit „modern“ meint, aber vielleicht ist sie im Hinblick auf den Mix tatsächlich etwas moderner als ihre Vorgänger. „Sword Songs“ klingt auf jeden Fall etwas schärfer und voller als „Triumph And Power“.






In der Vergangenheit habt Ihr oft mit Produzenten wie Jens Bogren zusammengearbeitet, doch diesmal scheint keiner der Namen im Booklet sehr bekannt zu sein. Wie habt Ihr die Leute ausgewählt?

Eigentlich haben wurden unsere Alben seit „Hammer Of The North“ von Nico Elgstrand produziert, der mittlerweile bei ENTOMBED A.D. spielt. „Hammer Of The North“ wurde allerdings von Jens Bogren gemischt und für den Mix des neuen Albums zeigt sich Roberto Laghi verantwortlich. „The Hunt“ sowie „Triumph And Power“ wurden von unserem Produzenten Nick selbst gemischt.


Anhand der Songtitel zeigt sich, dass sich „Sword Songs“ erneut um nordische Mythologie dreht. Gibt es auf dem Album ein durchgehendes Thema?

Ihr habt natürlich Recht damit, dass sich die meisten Songtexte auf „Sword Songs“ um Themen aus der skandinavischen Mythologie drehen. Allerdings ist da z.B. auch ein Song, der vom Leben eines gewissen Bertrand du Guesclin inspiriert ist. Die Nummer heißt „Born For Battle“ und darin geht es um einen französischen General aus dem hundertjährigen Krieg – ganz offensichtlich kein Vikinger-Zeug [lacht]. Aber wenn ich ein Thema für das ganze Album nennen müsste, dann wäre das wahrscheinlich der Kampf. Damit meine ich allerdings nicht zwangsläufig Kämpfe im kriegerischen Sinne, sondern eher den alltäglichen Kampf mit Hindernissen im Leben. Und es geht auch darum, die nötige Energie zu finden, um diese Hindernisse zu überwinden. Der Mensch kämpft mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit den verschiedensten Rückschlägen. Diese Songs beschäftigen sich mit solchen Schwierigkeiten, aber sie sollen den Menschen auch die Hoffnung auf Besserung vermitteln. Das ist es, was Heavy Metal für mich bedeutet.


Was hat Dich zu dieser Thematik inspiriert? Hast Du in letzter Zeit Schwierigkeiten meistern müssen?

Ja, aber ich denke, dass der Titel des letzten Songs auf dem Album es am besten auf dem Punkt bringt: „Every Day There's A Battle To Fight“. Für jeden ist das ein bisschen anders, aber letztendlich sehen wir uns jeden Tag mit kleineren oder größeren Problemen konfrontiert. Manche Menschen müssen Krieg ertragen, andere haben mit einer Krankheit zu kämpfen und wieder andere leiden an Depressionen – es gibt immer wieder Situationen im Leben, in denen wir uns durchkämpfen müssen.


Auf „Sword Songs“ klingt Ihr deutlich anders und auch düsterer als auf „Triumph And Power“ - war das Euer Ziel beim Songwriting?

Es ist schön, das zu hören, denn wenn man ein neues Album macht, möchte man sich wirklich nicht wiederholen. Natürlich haben wir keinerlei Interesse daran, unseren Stil plötzlich radikal zu ändern, aber wir möchten, dass die Songs sich von ihren Vorgängern unterscheiden. Ich wollte, dass die Songs auf diesem Album aggressiver sind. Generell ist das Album etwas schneller ausgefallen – besonders im Hinblick auf „Triumph And Power“ - und hat auch eine aggressivere Grundstimmung. Auf „Sword Songs“ geht es etwas mehr auf die Zwölf [lacht]. Man kann auf jeden Fall sagen, dass wir aktiv darum bemüht waren, die Songs in diese Richtung zu entwickeln.


Mit knapp über einer halben Stunde Spielzeit fällt die Platte ja auch recht kompakt aus...

Ich glaube, sie dauert etwa 35 Minuten. Das war uns auch sehr wichtig. Wenn ich mir die Alben anhöre, die mich zum Heavy Metal gebracht haben, dann ist keines länger als 40 Minuten und ich denke, dass das die perfekte Länge für eine Platte ist. Wenn wir neue Musik schreiben, dann denken wir immer im Rahmen eines Albums. Das ist also nicht einfach bloß eine Auswahl an Songs, die wir zufällig zu dieser Zeit geschrieben haben, sondern sie sollen als ganzes eine schlüssige CD ergeben. Und bei uns gilt eben „Qualität statt Quantität“, weshalb „Sword Songs“ ein bisschen kürzer geworden ist.






Wie wäre es denn nach acht CDs mal mit einem amtlichen Live-Album?

Darüber haben wir jetzt schon öfter nachgedacht. Aber einer der Gründe, warum wir das bisher nicht gemacht haben, ist, dass wir unseren Fans in erster Linie neue Musik geben wollen und darum machen wir lieber neue Studioalben. Und bis wir nicht ein paar Live-Aufnahmen haben, die wir selbst absolut fantastisch finden, möchten wir das einfach nicht veröffentlichen. In der Vergangenheit waren Live-Alben für viele Menschen die einzige Möglichkeit, eine Band live zu erleben. Heutzutage landet jedes Konzert, das man spielt, direkt bei YouTube und wenn jemand wissen möchte, wie wir live aussehen, kann er das jederzeit herausfinden – selbst wenn der Sound scheiße ist. Wenn wir ein Live-Album machen, muss das schon etwas ganz Besonderes werden, weil ich die Fans auch nicht abzocken will. Übrigens sind all die sog. „Live-Alben“ aus dem Metal-Bereich, die es heutzutage gibt, nicht wirklich live sondern eigentlich Fälschungen. Wenn wir sowas machen, dann will ich, dass es zu 100 Prozent echt ist. Das ist dann aber wiederum so, als würde man sich im Fitnessstudio mit Leuten messen, die Steroide nehmen [lacht].


Wo wir gerade von Konzerten sprechen: Ihr geht doch bestimmt bald wieder auf Tour?

Absolut! Zunächst werden wir im Sommer auf etlichen Festivals spielen. Da sind auch einige Termine in Deutschland dabei, u.a. das „Summer Breeze“, sowohl das „Rock Hard“ als auch das „Rock Harz“ und später sind wir dann auf dem „Hellfest“ in Frankreich. Ende des Jahres werden wir uns dann von Oktober bis Dezember auf eine ziemlich große Tour durch Europa begeben. Leider kann ich noch nicht mehr darüber verraten, aber es wird auf jeden Fall riesig – wir werden diesmal absolut überall in Europa spielen!


Das war's auch schon! Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Nur, dass wir bald wieder auf die Bühne zurückkehren werden und wir werden sowohl Material von „Sword Songs“ als auch alle Klassiker mit dabei haben. Das wird besser als jemals zuvor!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 13.04.2016 | 10:11 Uhr

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