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Interviewpartner: Jagger

DISBELIEF melden sich nach ihrem kurzen Gastspiel beim Indie-Riesen Nuclear Blast auf ihrem alten Label Massacre zurück, veröffentlichen mit „Navigator“ einfach mal so einen Hammer vor dem Herrn, den sich verruchterweise mit dem ehemaligen ONKELZ-Produzenten Michael Mainx aufgenommen haben. Mehr als nur ein guter Grund, mit Sprachrohr Jagger ein paar Takte zu wechseln...




Hey Jagger! „Navigator“, Euer bislang siebtes Studioalbum ist gerade veröffentlicht worden. Erst einmal Glückwunsch zum gelungenen neuen Output! Die Reaktionen sind ja bisher durchweg gut ausgefallen, oder?! Oder wurden auch andere Stimmen laut?

Hey vielen Dank! Bisher haben wir nur positive Reaktionen bekommen, was uns sehr zufrieden stellt und uns als Bestätigung gilt, alles richtig gemacht zu haben.


Ihr seid nun wieder zurück auf Massacre Records – wie kam es dazu, dass „Sick 66“ Euer einziges Album für Nuclear Blast war? Nichts gegen Massacre als Label, aber ist es nicht irgendwie seltsam für Euch als Band, businesstechnisch einen großen Schritt vorwärts zu gemacht zu haben und dann quasi wieder einen zurück?

Wir haben bei Nuclear Blast zu wenige Fürsprecher gehabt und wenn dann noch der Plattenboss auch dazu gehört ist das halt schlecht, zudem sind die Verkäufe nicht so gelaufen, wie sie es sich gedacht haben. Für DISBELIEF war es das bis dato am besten verkaufte Album der Bandgeschichte.
Mit dem Wechsel zurückzu Massacre haben wir uns bestimmt nicht verschlechtert, denn wir haben einen besseren Vertrag in der Tasche, als bei Nuclear Blast und hier zählen unsere Verkäufe noch was, das beweisen uns Massacre, indem wir in Gesprächen klar ermittelt haben, dass sie sehr hinter DISBELIEF stehen und mehr wollen wir doch gar nicht.


Woran denkst Du, liegt es, dass Ihr Euch in den 15 Jahren, in denen es Euch jetzt gibt, zwar einen ordentlichen Status erspielen konntet, aber auf diesem jetzt auch mehr oder weniger „fest steckt“? Schließlich seid Ihr mit Eurem zu tiefst emotionalem Death Metal ja doch eher ein Unikat bzw. habt Euch eine Nische geschaffen, in der Euch keiner so schnell das Wasser reichen kann...

Darauf sind wir auch stolz, uns nie angebiedert zu haben, oder irgendeinem Trend gefolgt zu sein, das macht uns nun stark. Wir waren noch nie eine Band, die über Nacht zum Erfolg kam, sondern haben uns alles über die Jahre hinweg selbst erkämpft und somit der Metal-Szene unseren Namen schmackhaft gemacht.


Apropos 15 Jahre – da steht ja 2007 eigentlich ein Jubiläum an! Gedenkt Ihr das irgendwie zu feiern? Ein Anniversary-Gig, DVD, irgendwas in der Richtung?

Ich sehe ein Jubiläum eher erst in drei Jahren, wo es die Band dann sogar schon 20 Jahre lang gibt, welch eine Zeitspanne - mein halbes Leben! Mit Höhen und Tiefen, manchmal wie eine Bürde vorkommend, ein anderes Mal die Erquickung schlechthin. Wenn es zu diesem Anlass kommt, dann wird es auf alle Fälle etwas Special-mäßiges geben - davon kann man ausgehen.


Weg vom Geschäft – hin zur Musik! Welche Tracks auf „Navigator“ zählen zu Deinen Favoriten? Ich persönlich bin von „When Silence Is Broken“ und „Passenger“ total überwältigt... Ersterer ist ja der absolut geballte Frust und Hass und letzterer so dermaßen traurig, dass es weh tut. Kannst Du die Hintergründe zu diesen Songs [und auch Deinen Lieblingen] etwas erläutern?

Meine persönlichen Favoriten sind „The One“, „Between Red Lines“, „It’s Simply There“ und natürlich „Navigator“! Bei den Texten zieht sich der Begriff „Misery“ wie ein roter Faden durch alle Lyrics.
In verschiedensten Begebenheiten durchforsten die Texte die Begierde von „Misery“, immer wieder Unheil anzurichten, in jeglicher Form. Wenn es einen erwischt, dann hat man zu kämpfen und sich aus der Situation wieder heraus zu manövrieren, das ist der Auftrag, um das geht es bei „Navigator“. Du bist verantwortlich für dein Handeln und Tun, man kann sich beraten lassen, man kann Meinungen einheimsen, aber du bist dir dein eigener Navigator, das ist die Message.


Das Mixen der neuen Platte ist ja dieses mal im Hauseigenen Studio der ONKELZ erledigt worden, wenn ich recht informiert bin, oder?! Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Im Metal ist ja bekanntermaßen alles, was mit den Frankfurter Legenden in Zusammenhang steht mehr oder minder verpöhnt...

Unser Bassist Joe kennt den Produzenten Michael Mainx jetzt schon so lange; man hatte in der Vergangenheit auch schon mal in einer Band zusammen gespielt. Über die Jahre hinweg ist der Kontakt geblieben und wie es darum ging die Entscheidung zu treffen, wo wir Navigator nun aufnehmen werden, wurde nach einigen Gesprächen klar, dass es die beste Lösung ist, bei MX-Productions aufzunehmen. Wir hatten da keine Berührungsängste, was die BÖHSEN ONKELZ anbetrifft bzw. den gleichen Produzenten zu benutzen, wie diese. Alleine die Erfahrung, die Mainx durch die BÖHSEN ONKELZ sich angeeignet hat nutzen zu dürfen, war es wert, mit ihm zusammen zu arbeiten. Aber nicht nur das, sondern auch sein Einsatz für die Sache und sein Wesen, haben die neue Platte so werden lassen, wie sie jetzt ist.


Deine Vocals sind glaube ich auch extremer als jemals zu vor... wenn ich mir eben „When Silence Is Broken“, „The Thought Product“, „It's Simply There“ oder „Selected“ anhöre, kann es einem schon Angst und Bange um Dein Wohlbefinden werden...

Da brauchst Du keine Angst haben, das ist alles bestens trainiert, bevor es ins Studio geht. Extremer sind sie wieder geworden, meine Vocals - YEAH! Wir haben im Studio sehr viel an den Vocals gearbeitet, jede einzelne Zeile wie viel male beackert. Das spürt und merkt man der Scheibe auch an. Ich hatte für einen Song einen Tag Zeit, da kann man das dann auch machen. Dann wird’s auch perfekt und ich bin ein Perfektionist, was meine Stimme angeht.


Erzähl doch noch etwas zu dem ziemlich gelungenen Artwork – welche direkte Verbindung besteht zum Album/Albumtitel [klar, „Navigator“ -> Schiff, aber was gibt es da noch?]?

Wir haben für „Navigator“ das erste mal mit Torsten Bürgin von Koma-Grafik zusammen gearbeitet, was für uns, wie auch mit Michael Mainx als Produzenten zusammen zu arbeiten, eine Wohltat war, weil beide so viel Einsatz für die Sache gezeigt haben, dass uns dabei wohl ums Herz geworden ist, denn das ist nicht üblich in der heutigen Zeit. Das Schiff und die hohe See sollen diese Up’s and Down’s darstellen, aus denen sich jeder irgendwie herausziehen muss. „Durch diese Situation muss ich jetzt. Da werde ich mich hindurch navigieren müssen!“ und das entscheide ich, der Navigator meines Wesens!


Ein paar Live-Dates stehen ja schon - was steht für DISBELIEF 2007 noch alles auf dem Plan?

Ja, bis Juni werden wir stetig an den Wochenenden unterwegs sein, dann ein paar Open Airs spielen und im Herbst wird es unsere erste eigene Headliner-Tour geben, oder wir kommen bei einer coolen Band als Support unter. Auch im Zuge der Veröffentlichung vom „Navigator“ rechne ich damit, dass sich da dann doch schnell was ergeben wird.

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 07.03.2007 | 18:50 Uhr

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