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Interviewpartner: Jakob Batten

Neues Album – neues Glück! Über eierlose Nutten aus dem schwulen Norden, unglaubliche tiefe Growls und die Neuerungen und Veränderungen auf „Burn Me Wicked“ weiß Gitarrero Jakob einiges aus dem Illdisposed-Camp zu berichten...




Hey, wie geht’s Dir? Ich schätze mal, Du sitzt gerade im Roadrunner Office mit zwei kessen Bienen neben Dir, die Dir die Eier kraulen, während Du dieses Interview beantwortest, richtig? Wie fühlt sich das an und wie fühlt es sich an, dass Euer neues Album dieser Tage erscheint?

Mir geht’s gut, danke! Es ist ja schließlich auch gerade meine lieblingsjahreszeit! Roadrunner??? Kesse Bienen??? Irgendwas an diesem Satz ist komplett falsch! (sorry, ihr kessen Roadrunner Bienen). Nene, ich bin zurück in Dänemark und bleibe hier noch vier Tage, bevor ich wieder nach Deutschland komme. Aber kann ich etwa ausspannen, wenn ich daheim bin? NEIN, Leute wie Du müssen mir immer wieder auf die Nüsse gehen, haha!!!


Was einem bei “Burn Me Wicked” sofort auffällt ist, dass ihr a) nicht mehr so viele dieser brutalen Breaks benutzt, die man von Illdisposed so sehr gewöhnt ist und b) auch noch Black Metal artige Vocals in die neuen Songs eingebaut habt. Erzähl mal etwas zu diesen Geschichten...

Bo’s Stimme ist variabler geworden und er setzt sie jetzt auch vermehrt so ein, ja! Und ich steh drauf! Death Metal kann manchmal echt monoton werden und das liegt meist an den Vocals. Seine Art, die Sachen verschieden zu singen, macht das ganze viel dynamischer.
Über die Breaks hab ich noch gar nicht nachgedacht, aber ich glaube, da hast Du recht. Ich glaube, es hat was damit zu tun, wie der Songwriting Prozess diesmal ablief. Bei allen Alben vorher haben wir die Songs im Proberaum geschrieben. Dieses mal habe ich die Songs daheim geschrieben und wir haben sie nur ein paar mal geprobt, bevor wir ins Studio gegangen sind. Ich glaube, das ist der große Unterschied. Und es war cool unter einem solchen Druck versuchen zu arbeiten.


Der letzte Track auf “Burn Me Wicked” namens “Illdispunk’d” ist ein Metalpunk-Song… Ja, ich würde es so nennen… Wie kam es dazu?

Das ist ziemlich einfach zu erklären: Wir sind fünf kindische Idioten, die weder sich selbst noch irgendetwas anderes ernst nehmen! Und „Illdispunk’d“ ist unsere Bibel!


Die Texte des Songs sind zum Teil in Deutsch gehalten. Außerdem sprecht Ihr auch auf der Bühne gerne Deutsch. Besteht da irgend eine tiefere Verbindung zwischen Deutschland und Illdisposed?

Ja, auf jede Fall! Wir lieben Deutschland! Es ist das Land der Würstchen und der drei großen M: Mullet [Fußballerfrisur], Moustache [Schnauzbart] und Moped. Neben Dänemark ist es das geilste Land zum spielen und das geilste Land, um sich aufzuhalten! Home Sweet Home!


Ihr bezeichnet Euch selbst desöfteren als “schwul” oder “kleinschwänzig”… Auf “Illdispunk’d” singt Ihr außerdem “Die eierlosen Nutten kommen aus dem schwulen Norden”… ich muss sagen… Ihr müsst Euch selbst ja richtig gern haben…

Anders als viele Bands dieses Genres sind wir ehrlich mit uns selbst und brauchen wir keine böses Image oder irgend so was bescheuertes. Natürlich machen wir nicht solche Dinge wir „gegenseitig unsere Schwänze lutschen“ – so schwul sind wir nicht, wir sind anders schwul. Wir sind „dänische Idioten Titten lutsch Baby“ schwul!

Also ich vor ein paar Jahren zum ersten mal mit Euch in Berührung kam, war das durch das “Something’s Rotten…”-Album und ich dachte “What the fuck? Wie kann ein Album von 1998 derart modern klingen, wie es nicht mal die Bands heutzutage tun?”. Heutzutage klingt Ihr immer noch ziemlich gleich, aber Ihr habt mehr Elemente eingebaut, cleane Parts etc... Wo sind die Unterschiede zwischen der Arbeit von damals und der von heute?

Dieses Album war jenes, mit dem wir unseres Stil gefunden hatten. Aber wir entwickeln diesen Stil immer weiter, um ihn bei jedem Album auf ein neues Level hieven zu können. Außer „Kokaiinum“, das war ja die allergrößte Scheisse, die jemals gebaut wurde. Der große Unterschied sind, wie Du sagst, die Elemente, die wir in die Musik einbringen. Die Synthesizer und Samples und so. Wir wollen jedes mal etwas anderes ausprobieren – wir sind nicht die Art Leute, die sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen!


Eine Frage zu den Vocals – sind diese tiefen Growls wirklich echt, oder werden Irgendwelche Tools dafür benutzt?

Die sind echt! Bo hat eine wirklich einzigartige Art und Weise zu Growlen und ist meiner Meinung nach einer der besten darin. Und wie man hören kann, ist es live genau dasselbe.


Okay, das war’s auch schon fast – erzähl uns doch noch, was momentan Deine musikalischen Lieblinge sind!

Was bei mir momentan am meisten rotiert, ist das neue KatatoniaAlbum “The Grat Cold Distance” Ein anderes wirklich bemerkenswertes Album kommt von der dänischen Band Spleen United die ein Album namens “Godspeed Into The Mainstream”. Außerdem ist auch die neue In Flames richtig gut!


Uuuuuund, die letzten Worte! Die wären dann jetzt nämlich die Deinen!

Danke für das Interview! Wir sehen uns auf Tour! Straight or gay – Illdisposed are here to stay…

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 24.05.2006 | 15:36 Uhr

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