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Interviewpartner: Joakim Brodén

Schweden ist kulturell in Europa Nummer eins. Das wissen wir seit dem Pfingstwochenende und der damit verbundenen Durchführung des “Eurovision Song Contests”. Doch nicht nur im poppigen Bereich tut sich qualitativ Hochwertiges im Lande der drei Kronen. SABATON nämlich haben ein neues Album am Start, bei dem es ebenfalls um europäische Eroberungen geht. Zunächst weniger im kulturellen als mehr im politischem, historischem Sinne. Jetzt jedenfalls sind die Herren unterwegs, um die USA zu erobern. Was zur Folge hatte, das Joakim Interviews mit good old Germany um zwei Uhr nachts Ortszeit führen durfte. Seiner guten Laune schien das nicht im Geringsten zu beeinträchtigen...






Hallo, Joakim, ihr seid ja gerade auf Tour in den USA. Jetzt ist es mitten in der Nacht bei euch. Wie läuft die Tour, alles o.k.?

Ja, alles o.k. Wir sind hier in der Mitte von Kentucky, oder so. Die Tour läuft gut, ich bin total überrascht. Es ist unsere erste Headliner Tour hier, wir haben bisher bereits zwei Touren als Support gemacht. Die Leute sind sehr enthusiastisch und mögen die Shows. Also alles gut. Außer das Bier, das ist sch... hahaha.


Es ist ja in letzter Zeit einiges passiert bei euch in der Band. Vier Leute verließen SABATON. Wie hat die Band den massiven Besetzungswechsel verkraftet? Sind die neuen Musiker gut in die Band integriert?

Oh, ziemlich gut. Pär und ich wollten unbedingt Leute suchen, die zu SABATON passen. Und wir haben musikalisch genau das gefunden, was wir brauchten. Sie wurden einfach verpflichtet und wir haben daraufhin ein paar Bierchen gekippt. Das ist die schwedische Art, so etwas zu regeln, haha. Diese US Tour ist anders als die Touren in Deutschland zum Beispiel. Wir gehen wieder ein wenig zur Basis zurück und spielen in kleineren Clubs. Hierzulande bist du dafür aber tagelang als Band im Nightliner gefangen und musst miteinander auskommen. Und das klappt besser als ich vorher erwartet hatte, die halten echt gut zusammen.


Sprechen wir von eurem neuen Album. Wer oder was bedeutet “Carolus Rex”? Es handelt sich um einen schwedischen König, nicht wahr?

Es handelt sich um Karl, den Zwölften. Möglicherweise einer der Gründe für den Aufstieg des schwedischen Impiriums zu damaliger Zeit. Es begann eigentlich schon unter Gustav Adolf II. im dreißigjährigem Krieg, als Schweden an Macht gewann. Innerhalb von etwa hundert Jahren wuchs der Einfluß der Schweden vom kleinen Staat im Norden bis über halb Europa. Schließlich zerfiel alles und Schweden war wieder der Staat in den Grenzen, die heute noch gelten. Gustav Adolf II. allerdings wurde in Deutschland zur Legende. Er galt als “Der Löwe von Mitternacht”, oder auch der “Lion From The North”. Er schlug sich auf der Seite der Protestanten im dreißigjährigen Krieg, ebenso wie in den darauffolgenden nordischen Kriegen. Das schwedische Impirium und unser Album endet dann eigentlich mit dem gewaltsamen Tode von “Carolus Rex”, Karl dem XII.






Eine spannende Geschichte, wie ich finde. Und ein ausgezeichnetes Album noch dazu.

Danke sehr. Zu beachten ist auch das Booklet. Dort hat uns ein berühmter schwedischer Historiker geholfen. Auf der einen Seite haben wir die Songs, die von den Schlachten handeln. Im Booklet werden dann noch einmal die historischen Fakten aufgearbeitet. So kann man genau den Aufstieg und Fall des schwedischen Imperiums verfolgen.


Warum habt ihr euch für eine englische und eine schwedische Version entschieden?

Hehe, eigentlich stand die da diese Idee und ein paar Flaschen Bier. Ich habe die Lyrics für “Long Live The King” in schwedisch geschrieben und es den Jungs vorgelegt. Es begann eine Diskussion, ob man die Nummer nicht in schwedisch singen sollte. Dann kam der Gedanke “He, lasst uns doch das ganze Album in schwedisch singen.”. So etwas gehört halt zu SABATON. Alles beginnt mit einer kleinen Idee, bis wir Verrückten es total verdrehen und etwas Großes daraus machen.


Ein Song auf dem Album hat den deutschen Titel “Gott Mit Uns”. Was hat es damit auf sich?

Das war ein Schlachtruf und ein Passwort gleichermaßen. Als Gustav Adolf II. nach Norddeutschland einzog, gewann er viele deutsche Söldner für seine Armee. Er wurde, vor Allem von den Protestanten, nicht als Eroberer, sondern als Befreier gesehen. Viele nordeutsche Kämpfer halfen ihm im Kampf gegen das katholisch-römische Imperium. Der König verstand die deutsche Sprache sehr gut, weil seine Mutter Deutsche war und ihn diese Sprache bereits in der Kindheit lehrte. “Gott Mit Uns” war also ein offizielles Passwort für die schwedische Armee während dieser Invasion.


Erzähle mir doch mal etwas über die legendäre Schlacht von “Poltova”?

Vielleicht einer der größten Fehlschläge in der schwedischen Geschichte. Das war eine legendäre Schlacht in der Ukraine. Der König war nicht anwesend, daher wurden viele Fehler gemacht. Die Schlacht damals ging verloren. Wir haben dieses Thema auf dem Album, weil wir die Geschichte keinesfalls glorifizieren wollen. Sondern auch aufzeigen, das auch schwedische Truppen eine Menge Unheil in ganz Europa angerichtet haben. Das Gleiche beschreibt im Übrigen auch der Song “Killing Ground”.


”Poltova” wird dann wohl nicht die offizielle Hymne der schwedischen Fußballer bei der EM in der Ukraine sein...? Hoffe ich zumindest nicht...

Ach, du redest über Fußball. Auch da werden wir wohl verlieren. Wir sind ja bestenfalls Außenseiter.


Aber ich habe gerade gelesen, das eure Eishockeymannschaft beim WM Viertelfinale gegen die Tschechen verloren hat.

Ehrlich? Oh, das habe ich gar nicht verfolgt. Ich bin nämlich eigentlich mehr der Hockey Fan, weißt du...






Ich hörte von zwei Coversongs, die es als Bonustracks geben wird. Einer davon soll sogar ein deutscher Titel sein...

Ja. “Feuer Frei” von RAMMSTEIN. Wenn wir schon Cover Songs machen, dann mit einer Thematik, die zu uns passt. Da bot sich dieser Titel an. Ebenso haben wir “In The Army Now” von den famosen STATUS QUO gecovert.


Ihr habt wieder einmal zehn Hymnen geschrieben, die alle vermutlich Live gespielt werden könnten. Welche Songs von “Carolus Rex” schaffen es wirklich in die Setlist? Und wie war das bisherige Feedback?

Wir haben den Song “Carolus Rex” Live gespielt, denn der Song erschien hier in Amerika als Single, gerade als wir eintrafen. Und man konnte wirklich feststellen, das die Leute, die bereits den Song auf YouTube oder Facebook gehört hatten, gingen gut ab. Die anderen schauten am Anfang schon sichtlich überrascht. Doch am Ende gab es riesigen Applaus. Es ist immer eine coole Erfahrung, wenn man die Reaktionen des Publikums sehen kann.


Mein Favorit auf dem Album ist ohne Zweifel “The Carolean´s Prayer”.

Das ist aktuell auch mein Lieblingssong. Immerhin haben wir ja auch zwei Jahre an dieser Nummer gearbeitet, haha.


Zu SABATON gehören aufwendige Videos. Ist auch diesmal etwas in der Richtung geplant? Der Titeltrack vermutlich?

Genau. Wenn wir wieder in Europa sind, fahren wir unter Anderem nach Polen und nehmen dort das Video auf. Und zwar mit denselben Leuten, die bereits das Video von “Screaming Eagles” gemacht haben. Es ist also alles in der Planung. Vom Inhalt her geht es nicht nur um eine Schlacht, sondern um den König an sich.


Wie gesagt, mir gefällt das Album. Obwohl ich, nebenbei erwähnt, persönlich bislang kein absoluter SABATON Fan...

Hahaha. Hör dir die anderen Alben an und vor Allem trinke ein paar Biere mehr dabei. Du wirst sehen, wir machen aus dir noch einen echten SABATON Fan, hahaha.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 31.05.2012 | 12:00 Uhr

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