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Interviewpartner: Joakim Brodén

SABATON sind im Power Metal die Band der Stunde. Keine andere Band kann sich dieser Tage auf die Fahne schreiben, auf eigene Faust derart viel erreicht zu haben wie die Schweden. Eine treue, stetig wachsende Anhängerschaft, immer größere Touren, die Angst der Headliner, von ihrer Vorband jeden Abend an die Wand gespielt zu werden… Mit neuem Geschäftspartner im Rücken bringen die Ehrenbürger Polens nun ein weiteres episches Werk mit Mitsingfaktor zehn auf den Markt. Metalnews sprach mit Sänger und Symphathiebolzen Joakim Brodén…



Hey Joakim, wie geht’s Dir und was machst Du derzeit so?

Hi! Mir geht’s super, abgesehen davon, dass ich mich gerade von einer kleinen Erkältung regeneriere, die ich durch einige harte Partywochenenden wohl etwas verschleppt haben muss… Momentan bereite ich zusammen mit unserem Basser Pär und den Leuten von Nuclear Blast die Veröffentlichung unserer neuen CD vor, dann nehmen wir noch ein paar Videoclips auf, proben, treffen Vorbereitungen für die Tour… Ich glaube, wir werden uns erst ausruhen, wenn wir in der Kiste liegen, haha.


Euer neues Album erscheint ja nun auch schon bald – gibt es irgendwelche besonderen Storys von den Aufnahme-Sessions?

Ich fürchte, da gibt es kaum etwas Besonderes oder gar Schmutziges zu erzählen, aber ich rekapituliere gerne mal kurz. Wir haben in Peter Tägtgrens Abyss-Studio angefangen, wo wir die Drums in seinem unglaublich tollen Drum-Aufnahmeraum eingespielt haben und sind dann in unser eigenes Studio gegangen, wo wir Gitarren, Gesang, Keyboards und die Chöre aufgenommen haben. Als es dann an den Mix ging, sind wir ins Boomtown Studio gegangen, wo wir zusammen mit Fredrik Nordstöm und seinem Assistenten Andrew Hayball den Rest erledigt haben.


Welcher Song sticht Deiner Meinung nach am meisten hervor? Welcher ist Dein Favorit und warum? Wenn es nach mir ginge, würde ich wohl den Titeltrack sowie „Uprising“, „The Final Solution“ und „Aces In Exile“ nennen…

Ehrlich gesagt, weiß ich es gar nicht genau. Meine Lieblingssongs wechseln wöchentlich und da wir direkt von den Aufnahmen zum Mix übergegangen sind, konnte ich bisher wohl noch nicht wirklich als reiner Zuhörer an die Songs gehen. Ich weiß aber, dass die Songs „Coat Of Arms“, „Uprising“, „Screaming Eagels“ und „White Death“ meine Lieblinge waren, als ich das Album geschrieben habe. Frag mich einfach Ende des Jahres noch mal, dann weiß ich's bestimmt.


Ihr seid jetzt seit mehr als zehn Jahren im Geschäft – was geht in Dir vor, wenn Du zurückdenkst, wie hast Du Eure Karriere bis zum heutigen Zeitpunkt erlebt?

Ich bin froh, sagen zu können, dass die Erinnerungen nicht von allzuviel Alkohol vernebelt wurden. Und ich bin glücklich zu sagen, dass wohl 90% der letzten zehn Jahre gute Erinnerungen für mich sind. Natürlich haben wir ein paar Fehler gemacht, uns zum Affen gemacht, aber ich glaube, es gibt Schlimmeres, als nackt auf der Bühne zu stehen, oder am Ende einer Tour wie Borat als Playboy Playmates vors Publikum zu treten. Ich kann also ganz gut mit mir leben, ohne mich zu sehr zu schämen. Ich glaube, meiner Mutter geht’s da anders, haha…


Was hat sich denn seitdem verändert? Persönlich, in Hinsicht auf die Band, die Musik, das Business, die Szene…?

Außer der unabänderlichen Tatsache, dass man eben älter wird, würde ich sagen, dass wir, dadurch dass wir nie mit irgendwelchen großen Agenturen oder Plattenfirmen gearbeitet habe, seit unserer Gründung langsam und natürlich in Sachen Business, Musik und auch Technik gewachsen sind. Bis vor kurzem haben wir so ziemlich alles selbst gemacht und hatten nur ein paar Leute um uns herum, die uns geholfen haben. Auch wenn das bei Zeiten hart sein kann, macht es auch unglaublich viel Spaß. Es hat uns auch als Band sehr viel stärker gemacht, da wir wirklich hart dafür arbeiten. Was die Bühne angeht… unsere alten Homevideos beweisen es. 1999 waren wir wirklich schlecht und ich bin neidisch auf all die jungen Bands, die jetzt schon zigmal besser sind, als wir es damals waren. Heutzutage ist es sehr schön, auf die Bühne zu gehen, auch wenn ich trotzdem immer noch jedes Mal nervös bin, aber das hört normalerweise nach den ersten paar gesungenen Zeilen wieder auf.


Ihr seid jetzt bei Nuclear Blast – was hat sich seitdem für Euch geändert im Vergleich zu Black Lodge?

Außer, dass Nuclear Blast eine wesentlich größere Firma ist, wo sich wesentlich mehr Leute um die Dinge kümmern, würde ich sagen, dass alles schneller und einfacher abläuft, was immer schön ist. Außerdem scheint jeder bei Nuclear Blast ein Metalhead zu sein, was man nicht denken mag, da wir von einem kleineren Label kommen, wo es kaum Metalheads gab. Wir dachten, es wäre sehr viel mehr Business, aber es stellte sich raus, dass genau das Gegenteil der Fall war. Das war eine schöne Überraschung. Ich mag Metal und ich mag es, mit Leuten zu arbeiten, die Metal mögen… ich bin ein einfacher Typ… oh und ich mag Bier!



Nach „Metalizer“, das ja keine Kriegsthemen beinhaltete, seid Ihr mit „The Art Of War“ wieder zu diesem Thema zurückgekehrt. Mit „Coat Of Arms“ bleibt Ihr ebenfalls dabei. Warum gab es diese „Pause“ und warum fasziniert Euch das so?

„Metalizer“ war eigentlich unser Debüt und wurde bereits 2002 aufgenommen, erschien aber erst 2007. Wir haben also seit 2004, als wir „Primo Victoria“ aufnahmen, ausschließlich Alben über Kriege gemacht. „Metalizer“ sollte eigentlich 2002/2003 erscheinen, aber diese inkompetenten Arschlöcher von Underground Symphony in Italien haben es nie geschafft, es zu veröffentlicht. Wir hatten es irgendwann satt und brachten es dann über unser altes Label Black Lodge heraus.


Im Song „Uprising“ geht es um Warschau zur Zeit des zweiten Weltkrieges – dazu werdet Ihr auch einen Videoclip on Polen drehen. Das Erstaunliche daran ist, dass die polnische Regierung den Clip sponsern wird. Wie kam es denn dazu?

Was deren Motive angeht, kann ich nur spekulieren, aber der Regisseur ist eine berühmter polnischer Film- und TV-Produzent und ist außerdem verwandt mit dem Captain, der die Truppen in die Schlacht von Wizna führte, also die Schlacht, über die wir in dem Song „40:1“ singen. Der Warschauer Aufstand ist ein wichtiger Teil der polnischen Geschichte und wurde bisher vom Rest der Welt sträflich ignoriert. Ich glaube, die Tatsache, dass wir zu Ehrenbürgern Polens ernannt wurde, hat da auch ein wenig geholfen.


Was hebt Euch von den vielen anderen Metalbands ab?

Wir sind freundlicher, glücklicher und sogar hässlicher!


Was habt Ihr als Nächstes vor, wenn das Album in den Regalen steht?

Festivals und Touren… für etwas anderes ist gar keine Zeit, und es gibt eigentlich auch nichts anderes, was wir lieber tun würden! Wir reisen und sehen neue Orte, treffen neue Leute und haben eine super Zeit mit dem Publikum während der Shows – warum also etwas anderes tun?


Das war's schon wieder – danke für Deine Zeit und das Interview! Deine letzten Worte?

[auf Deutsch] Noch ein Bier, vielleicht?

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 15.05.2010 | 14:36 Uhr

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