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Interviewpartner: Johann Hegg, Johan Söderberg

“Surtur Rising“, das neue Werk der schwedischen Königsbärte AMON AMARTH, polarisiert. Das war nach den Vorschusslorbeeren und dem Hype um die Band auch nicht anders zu erwarten. Dennoch handelt es sich – objektiv betrachtet – um ein fluffiges Stück Melodic Death Metal mit guten Songs und superbem Sound. Wie die Jungs das neue Album sehen und ob sie selbst Verschleißerscheinungen an sich bemerken, wollten wir von Johann Hegg [v] und Johan Söderberg [g] wissen.




Nicht wenige Kritiker sagen, dass Ihr Euch seit “Versus The World" nur noch selbst kopiert. Und auch viele unserer Leser sind deshalb enttäuscht vom neuen Album. Habt Ihr gute Nachrichten für diese Leute?


Johann Hegg: Wir hatten immer schon eine genaue Vorstellung davon, wie die Band klingen sollte, und haben unseren Sound über die Jahre einfach in Nuancen weiterentwickelt. Ich finde, AMON AMARTH machen genau den Sound, den sie machen sollten.

Johan Söderberg: Ich denke, genau das sind die guten Nachrichten. Wir wollen nicht wie jemand anderes klingen. Wir möchten schließlich, dass Leute, die sich ein AMON AMARTH-Album kaufen, wissen, dass es auch nach einem AMON AMARTH-Album klingt.


Na ja, das war aber eigentlich nicht der Kern der Frage. Aber gut, dass Du gerade vom Sound sprichst: Der Sound auf „Surtur“ ist deutlich heavier und brutaler ausgefallen als auf dem doch recht glattpolierten „Twilight Of The Thunder God“. Wart Ihr vom cleanen Sound jenes Albums enttäuscht?

J.S.: Nein, ich denke immer noch, dass “Twilight” großartig klingt. Aber als wir „Surtur“ machten, probierten wir einen etwas brutaleren Sound aus, weil wir nicht zwei Alben lang dasselbe machen wollten. Welches Album nun besser klingt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin mit beiden Platten glücklich.

J.H.: Als wir uns mit unserem Produzenten zusammensetzten, um den Sound des Albums zu kreieren, kamen wir schnell zu dem Punkt, dass die größere Vielfalt einen anderen und sehr viel aggressiveren Sound benötigen würde als das letzte Album. Was Du hörst, ist das Ergebnis.


“Surtur Rising” klingt sehr visuell und ist eine Art Soundtrack-Album geworden. Habt Ihr bestimmte Filmszenen beim Komponieren im Kopf gehabt?

J.S.: Wir versuchen eigentlich immer, die Musik so zu gestalten, dass es einfach ist, sie zu visualisieren. Das ist aber keinesfalls eine neue Sache, sondern wurde von uns immer schon so gehandhabt.

J.H.: Ragnarök und der Charakter des Feuerriesen Surtur eignen sich dafür natürlich perfekt, weil die Geschichte dahinter einfach ziemlich inspirierend und interessant ist.





Es gibt ein paar musikalische Neuerungen. Einige Death Metal Maniacs könnten fürchten, dass man Euch demnächst mit einem Orchester auf der Bühne antrifft…

J.S.: Nun mal schön locker – wenn das jemals passieren sollte, würde mich das selbst sehr überraschen.


Jaja, das haben schon ganz andere Ex-Metal-Helden gesagt. Aber im Ernst: Ein Song wie “Doom Over Dead Man” hört sich sehr orchestral an. Baut Ihr diesen Stil auf dem nächsten Album weiter aus?

J.S.: Nö, wir wollten auf diesem Album etwas orchestraler zu Werke gehen, das ist schon richtig. Auf dem nächsten Album wollen wir aber wieder etwas anderes versuchen.


Aha, sehr informativ. Dann mal zu etwas anderem: Wir erfahren endlich, wie „Loke’s Treachery“ vom “Oden…”-Album weitergeht. Der Song ist ein Highlight des neuen Werks. Gibt es auch eine musikalische Verbindung zwischen beiden Tracks?

J.S.: Nein, keine direkte Verbindung. Die düstere Stimmung passte aber gut zur Fortsetzung der Geschichte. Deshalb haben wir den Track ausgearbeitet.


Ihr seid dafür bekannt, in Euren Lyrics aktuelle Themen in Wikinger-Geschichten verarbeitet. Was packt Ihr auf dem neuen Album an?

J.H.: Wir haben uns dieses Mal eher auf die mythologischen Aspekte konzentriert, die man natürlich auch auf aktuelle Situationen übertragen kann. Interessant ist vielleicht auch noch der Perspektivenwechsel. In „Destroyer Of The Universe“ wird die Erhebung Surturs und die Begegnung mit Frej aus Surturs Perspektive erzählt, während „The Last Stand Of Frej“ natürlich die Sicht Frejs übernimmt.

J.S.: Aber einige Themen sind natürlich schon sehr deutlich übertragbar. In “Slaves Of Fear” geht es zum Beispiel darum, wie organisierte Religion benutzt wird, um Macht über Menschen zu erlangen und sie zu kontrollieren.


Ihr habt schon auf allen größeren Metal-Festivals gespielt. Oftmals ähneln sich diese Veranstaltungen bis aufs kleinste Detail. Werden Festivals dieser Art nicht irgendwann langweilig für Euch?

J.S.: Nein, zumal sich viele Festivals hinter den Kulissen, aber auch vom Publikum her sehr voneinander unterscheiden. Selbst das Essen kann den Unterschied machen. Zum Beispiel beim Sweden Rock Festival, wo die Speisen wirlich köstlich sind. Die Festivals wirken deshalb ähnlich, weil sie aufgrund der wachsenden Szene selbst immer größer werden und dann gewisse Standards erfüllen müssen.


Gilt das auch für Euch? Schließlich seid Ihr auch größer als je zuvor.

J.S.: Wir möchten die Band immer nur auf die nächste Stufe bringen, das ist die Intention. Es gibt immer noch etwas, das man erreichen kann.

J.H.: Ihr werdet es nicht glauben, aber auch wir haben noch Träume, haha.

Mattaru

Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 31.03.2011 | 21:55 Uhr

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