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Interviewpartner: John Campbell

Für LAMB OF GOD stehen nach dem Release ihrer letzten Platte „Sacrament“ und der dazugehörigen beinahe zweijährigen Welt-Tournee wieder alle Zeichen auf Sturm. Ihr umfassendes Live-Doku-Werk „Walk With Me In Hell“ steht kurz vor dem Release, ein neuer Vertrag mit Roadrunner Records wurde unterschrieben und am neuen Album wird auch bereits gearbeitet, das natürlich auch nicht ohne Tournee-Unterstützung auskommen wird. Bassist John Campbell stellte sich einem Plausch mit Metalnews...




Hey John! Lass uns doch ein Bisschen über „Walk With Me In Hell“ sprechen. Wann und wie seid Ihr auf die Idee gekommen, diese DVD zu machen??

Das ist jetzt die dritte DVD, die wir veröffentlichen. Vorher gab es noch „Terror & Hubris“ und „Killadelphia“, außerdem das Making Of „Sacrament“, das auch auf der Bonus DVD der Limited Edition der Platte zu finden ist. Wir haben einfach mit dem weitergemacht, was wir sowieso tun – es gab also keinen bestimmten Auslöser dafür. Was „Walk With Me In Hell“ angeht, nun, wir hatten eben immer eine Kamera dabei und unser Kameramann hat da einen super Job gemacht, also haben wir es direkt verwendet.


Ihr scheint auf DVD's zu stehen, schließlich ist es ja, wie Du bereits erwähntest, Eure dritte – was machtt DVDs für Euch so besonders?

Die Leute mögen das, außerdem kann der Typ von den Space Monkey Studios einiges – er hat bisher alle unsere DVDs gemacht! Er schafft es, dass die Dinger cool und interessant sind, also muss es weitergehen!


Mit einer Spielzeit von über 4,5 Stunden ist „Walk With Me In Hell“ schon echt ein ziemlich umfangreiches Stück Musikgeschichte geworden. Wie lange hat es gedauert, das ganze Material zu sichten und es zusammenzustellen? Habt Ihr das alles alleine gemacht, oder hattet Ihr Unterstützung?

Naja, Space Monkey Studios, das Doug Spangenberg und Anderson Bradshaw gehört, haben da das Meiste gemacht. Doug hat für uns die Making Of „Sacrament“-DVD gemacht bzw. nicht DVD, sondern eben das Bonus-Material der letzten Scheibe. Das Making Of endet damit, dass wir die Platte fertig stellen und auf Tour gehen. „Walk With Me In Hell“ fängt also genau dort an. Das waren um die anderthalb bis zwei Jahre „Dreharbeiten“ und sie haben so ziemlich direkt mit der Bearbeitung angefangen, als die letzte Sekunde gedreht worden war. Im Dezember letzten Jahres war der „Dreh“ also fertig und nun haben wir Sommer und die DVD steht kurz vor der Veröffentlichung.


Auf der DVD wird uns auch ein Typ namens El Fucko vorgestellt, der vor den Shows das Publikum wahlweise anheizt oder ihm übelst auf den Sack geht. Wer ist El Fucko und wer kam auf die Idee?

Hahaha! Ich kann doch hier nicht die ganzen Geheimnisse verraten! Das Ganze entstand eigentlich beim Vocal-Check; so wurde der Charakter des El Fucko geboren und von da an bekam die Geschichte mehr oder weniger ein Eigenleben. Manchmal pisst er die Leute echt richtig an, aber manchmal kommt das auch sehr gut an. Also, ich werde jetzt nicht sagen, wer es ist, denn wenn Ihr die DVD aufmerksam schaut, dann werdet Ihr es sicher recht schnell herausfinden.


Da gibt es ausserdem auch eine Szene auf einem Flohmarkt in Düsseldorf! Habt Ihr eins dieser Schweine gekauft, über die Willie [Adler, Bass] spricht? Ich habe nämlich original genau so ein Schwein hier stehen und hab mich kaputtgelacht, als ich es auf Eurer DVD gesehen habe, hehe...

Echt? Hahahahaha! Ist das geil! Nein, gekauft haben wir keins, aber wir haben dort eben eine Show gespielt und um die Ecke war ein Flohmarkt. Uns war so langweilig, dass wir beschlossen, da mal vorbeizuschauen. In den Staaten haben wir auch solche Flohmärkte – das ähnelt sich schon sehr...


Was war eigentlich mit diesem blauen Bus los, mit Ihr unterwegs ward? Da gibt es ja zwei kurze, aber dafür umso hässlichere Prügel-Szenen... Was ist denn da passiert?

Diese beiden Schnippsel stammen eigentlich von der „Killadelphia“-DVD. Da ging es darum, wenn man sich gegenseitig nur noch auf der Tasche liegt, Alkohol, Rock 'n' Roll, ausserdem sowieso noch miese Laune – da sind dann irgendwann die Fässer übergelaufen und so kam es zu dieser Auseinandersetzung zwischen Mark [Gitarre] und Randy [Vocals]. Die komplette Geschichte ist auf „Killadelphia“ zu sehen. Es ist ziemlich brutal und es ist ein echter Faustkampf zwischen Bandmitgliedern. Normalerweise würde man sowas nicht zeigen, aber wir sagten uns, wenn wir das schneiden, haben wir eine echt langweilige DVD, auf der man nur sieht, wie wir uns an die Nase fassen...


Ihr sprecht ausserdem auch von einer echten Pechsträhne. Eben dieser Bus, das Equipment, Unwohlsein, nicht zu vergessen Deine PSP, die Du im Flugzeug vergessen hast... Habt Ihr diese Pechsträhne nun endlich überstanden?

Hehe, nein! Wir bestehen jetzt seit 1994 als Band [damals noch unter dem Namen BURN THE PRIEST] und da ist bis heute schon echt viel Scheisse passiert. Das ist wohl die Geschichte dieser Band und wohl auch ein Teil dessen, was einfach passieren muss, wenn man so unterwegs ist, ich weiß es nicht, hehe...


Momentan arbeitet Ihr an Eurem neuen Album – kannst Du darüber schon irgendwas erzählen? Vielleicht ein mögliches Release-Datum oder zumindest einen Monat? Wie siehts in musikalischer Hinsicht aus?

Ja, wir arbeiten gerade mit Hochdruck daran und wollen das Album noch vor Ende des Jahres einspielen, um es Anfang 2009 zu veröffentlichen. Was die Musik angeht, so sortiert sich das alles momentan noch, aber es wird definitiv Heavy Metal sein!


Werdet Ihr wieder Machine als Produzenten engagieren?

Nein, ich glaube nicht, dass wir das wieder tun werden. Wir haben uns noch keinen Produzenten ausgesucht, aber wir haben schon eine kleine Liste mit Wunschkandidaten. Wir haben jetzt zwei Alben mit Machine gemacht und wir denken, dass es nun an der Zeit ist, weiter zu ziehen und zu sehen, was die anderen können. Nicht, weil wir mit Machine nicht zufrieden wären; er ist ein super Typ und uns macht es wirklich Spaß mit ihm zu arbeiten, aber um sich als Band weiter zu entwickeln, sollte man auch mal den Produzenten wechseln – nur so lernt man neue Tricks etc. im Studio.


Klar, macht Sinn! Ich glaube aber, Randy will einfach nur nicht mehr um den Block rennen müssen, haha... [beim Making Of „Sacrament“ wir Randy von Machine für zwei Runden um den Block gescheucht, um danach die Vocals möglichst authentisch einzubrüllen]

Hahahaha... wenn der neue Produzent von ihm verlangt, rückwärts um den Block zu rennen, wird er auch das tun. Keine Angst, haha...!


Warum und wann habt Ihr Euch dazu entschieden, in Europa von Sony zu Roadrunner zu wechseln?

Sony ging es in den USA super, bis sie zu Sony BMG wurden und von an ging es vor allem in Europa für uns bergab, bzw. wurde uns da kaum Aufmerksamkeit beigemessen. Wir waren natürlich sehr unglücklich darüber, welchen Support wir von unserem Label in Europa bekamen. Wir haben ziemlich oft mit ihnen gesprochen und sie baten uns, ihnen die Chance zu geben, das alles zu richten. Nach einer Weile war ziemlich klar, dass sie das nicht konnten. Also haben wir nach Vertragserfüllung Ausschau gehalten, wer mit uns arbeiten möchte...


Ja, leider ist das wohl üblich bei uns – sobald eine Metal-Band in Europa auf einem Major landet, ist sie ziemlich sicher im Arsch...

Hahaha... stimmt! Seltsam... keine Ahnung, warum das so ist...


Wie ist es denn für Euch, in den USA die riesigen Arenen zu spielen und dann in Europa hauptsächlich durch Clubs zu tingeln? Stört Euch das oder mögt Ihr es sogar lieber, näher bei den Fans zu sein?

Oh nein, das stört mich überhaupt nicht! Natürlich ist es super, die großen Arenen in den USA zu spielen, es ist ein ganz anderes Gefühl, als in einem Club zu spielen. Es ist aber auch schön, in Clubs zu spielen, wo man eben näher bei den Leuten ist. Wenn wir nach Europa kommen, möchten aber auch Europa sehen und alles abchecken. Egal, ob wir da dann in einem Club oder einem Stadion spielen, wir sind da, reisen herum und machen unser Ding! Wir hatten ja auch schon die Chance, die großen Hallen zu spielen, als wir mit SLAYER auf der Unholy Alliance Tour bei Euch waren. Aber Clubs haben eben auch gewisse Vorteile und eine Atmosphäre, die man in einer größeren Location nicht hat.


Wann werdet Ihr wieder nach Europa, vor allem nach Deutschland, kommen? Gibt es da bereits Pläne?

Nein, da ist noch nichts geplant, das ist noch zu lang hin. Wir haben ja erst kürzlich den Vertrag mit Roadrunner unterschrieben und da müssen wir mal schauen, wie schnell wir nun wieder nach Europa kommen können. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, Anfang 2009 wieder richtig Alarm bei Euch zu machen!


Okay, cool! Das war's auch schon... Danke für Deine Zeit und das Interview! Hoffentlich sieht man sich bald, auf Tour!

Echt? Wow, das war das angenehmste Interview aller Zeiten, haha! Also, hoffentlich sehen wir Euch alle bald auf Tour und ein fettes „Hallo!“ nach Deutschland!!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 22.06.2008 | 15:38 Uhr

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