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Interviewpartner: John Gallagher

Drei Jahre nach dem Überfliegeralbum „Descend Into Depravity“ sowie dem EP-Appetithappen „History Repeats“ legen die US-Deather DYING FETUS nun Ende Juni ein weiteres Studioalbum vor, das es ganz schön in sich hat: „Reign Supreme“. John Gallagher – Sänger, Gitarrist und einziges verbliebenes Gründungsmitglied der 1991 entstandenen Band – gibt im Interview kurz und bündig zu „Reign Supreme“ Auskunft.




Hi John! Wie seid Ihr auf den Albumtitel gekommen? Ist das eher ein sozialkritischer Kommentar oder eine Äußerung zum Status der Band?

Wir hatten uns ein paar mögliche Titel überlegt und waren dann allesamt der Meinung, dass „Reign Supreme“ der beste davon ist. Unser Management und Relapse Records mochten das auch sehr und fanden, dass er sehr einprägsam und direkt ist. Letzten Endes möchte man einfach, dass die Leute sich an Dein Album erinnern und dann anderen davon erzählen.


Inwiefern nimmst Du Änderungen in Eurem Sound wahr? „Reign Supreme“ ist ja im Vorfeld als „mehr zu den Wurzeln“ im Vergleich zum recht technischen „Descend Into Depravity“ angekündigt worden. Ist es Deiner Meinung nach nun die „richtige“ Mischung?

Ich habe neulich mit Paul von ORIGIN darüber gesprochen. Man möchte einfach nicht immer ein und dasselbe Album veröffentlichen. Es ist wichtig, auf die Mischung zu achten und sich nicht zu sehr zu wiederholen. „Descend Into Depravity“ war sehr technisch, also wollte ich wieder etwas mehr Groove haben und die Songs mit etwas mehr Slam versehen. Auf dem nächsten Album werden wir dann vermutlich hypertechnisch, um wieder für eine Balance zu sorgen. Für mich sind das anno 2012 einfach die klassischen DYING FETUS, und wir sind sehr zufrieden damit, wie sich alles gefügt hat.


Mit welchen Inhalten beschäftigt Ihr Euch diesmal? Worum geht es textlich?

Wir haben neun Stücke am Start, die Death Metal mit verschiedenen anderen Stilen verbinden – von technischen Sachen, Slam über Thrash bis hin zu Grindcore und Hardcore. Die Texte sind ziemlich vielschichtig und befassen sich mit solchen Themen wie Abtreibung, Kindesmisshandlung, dem Kampf um die natürlichen Ressourcen, Kritik am Satanismus etc. Schaut sie Euch einfach an und interpretiert sie, wie Ihr mögt.


Was kannst Du uns zur Entstehung des Artworks berichten?

Orion Landau von Relapse Records hat das Artwork erstellt, nachdem wir einige Gespräche mit ihm über die Richtung, in die es gehen sollte, geführt hatten. Ich wollte für diese CD ein eher traditionelles Death-Metal-Cover mit einem sehr eindrücklichen Bildnis haben. Ich finde, dass Orion da ganze Arbeit geleistet hat! Wir haben ein paar Leinenbanner mit dem Artwork für unsere Konzerte gemacht – und das Zeug sieht echt total krank aus! Das Artwork wird sich auch klasse als T-Shirt machen.




Wie verliefen die Aufnahmen in den Wrightway Studios in Baltimore? Was hast Du daran besonders geschätzt?

Nun ja, die Leute, die dort arbeiten, sind alle total nett und unkompliziert, sodass die Grundstimmung sehr angenehm ist. Ich habe während des Großteils der Aufnahmen für „Reign Supreme“ quasi im Studio gelebt. Dort gab es genau die gleichen Annehmlichkeiten wie auch daheim, sodass ich mich dort sehr wohl fühlte. Normalerweise haben wir so gegen zwölf Uhr mittags angefangen und dann gearbeitet, bis wir zu Zombies wurden. Alle Beteiligten haben 100% für die Aufnahmen und die Produktion von „Reign Supreme“ gegeben.


Habt Ihr eigentlich darüber nachgedacht, wieder nach einem zweiten Gitarristen zu suchen, nachdem Mike Kimball die Band verlassen hatte? Oder funktioniert Ihr als Trio einfach am besten?

Die Dinge laufen als Trio sehr gut, sodass ich mir sicher bin, dass wir es dabei belassen werden. Weniger Leute bedeuten im Normalfall auch weniger Probleme. Das ist gut und sorgt bei uns auch für ein anderes Erscheinungsbild als bei den meisten anderen, „normalen“ Death-Metal-Bands. Es scheint aber auch so zu sein, dass wir vom Publikum mehr respektiert werden, nachdem sie unseren Auftritt gesehen haben.


Apropos Auftritte: Wie sieht es mit den Tourplänen bei DYING FETUS aus? Eigentlich seid Ihr ja so viel auf Tour, dass Ihr fast gar keine eigenen Wohnungen mehr braucht, oder? ;-)

Wir haben einige echt coole Festivals auf unserer Liste – Hellfest, Copenhell, With Full Force etc. Da ist was dran, denn ich bin eigentlich fast nie daheim, sodass es momentan wirklich nicht sinnvoll ist, dauerhaft eine Wohnung zu mieten. Ich lasse die wichtigsten Habseligkeiten bei Verwandten zu Hause und spare mir die Miete.


Du bist seit über 20 Jahren in der Death-Metal-Szene aktiv: Inwiefern hat sich diese Deiner Meinung nach verändert?

Ich finde, dass die Musiker sich immer weiterentwickeln und technisch immer besser werden. Die Schlagzeuger sind heutzutage einfach der Wahnsinn – so schnell und so präzise. Natürlich ändern sich manche Haarfrisuren und Kleidungsmoden, aber dennoch denke ich, dass die Herzen der Metalheads immer noch gleich ticken. Solange die Leute zu unseren Konzerten kommen und uns unterstützen, können sie von mir aus so aussehen, wie sie möchten.


Wie entstand eigentlich die Idee zur EP „History Repeats“? Welche Band – gar nicht mal zwangsläufig im Death-Metal-Bereich – würdest Du gerne irgendwann noch covern?

„History Repeats“ war als kleines Bonbon für unsere Fans gedacht, um auch die Wartezeit bis zum neuen Studioalbum zu überbrücken. Hmm, welchen Song, der nicht Death Metal ist, sollten wir covern? Vielleicht „Wait“ von WHITE LION mit geänderten Texten und mit dem neuen Titel „Rape“.


Ein knackiges Schlusswort! Danke für das Interview!



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 03.06.2012 | 11:00 Uhr

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