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Interviewpartner: John Kevill

Die aufstrebenden Thrash Metaller WARBRINGER haben mit „Worlds Torn Asunder“ das gefürchtete „Make It Or Break It“-Album veröffentlicht und hört man sich die Platte an, so wird schnell klar, dass sich die Herren um Frontmann John Kevill wohl keinerlei Sorgen um ihren Fortbestand im Genre zu machen brauchen. Auch im Vorfeld der Veröffentlichung war es um die Band nie lange still, da sich WARBRINGER zusätzlich zu drei exzellenten Studioalben dank unermüdlichen Tourens auch als gern gesehene Live-Band etablieren konnten. Wir setzten uns mit Mr. Kevill in Verbindung und der plauderte auch prompt munter aus dem Nähkästchen…






Hallo John und vielen Dank für das Interview! WARBRINGER sind in den vergangenen drei Jahren zu „Stars“ der neuen Thrash Metal-Welle oder zumindest zu einer Band, von der die Leute eine gewisse Qualität gewohnt sind, geworden. Wie fühlt sich das an?

Wir sind natürlich sehr glücklich, dass den Leuten unsere Musik gefällt. Wir sind allesamt sehr bescheidene Typen und versuchen natürlich auch selbst immer, das Beste aus uns herauszuholen. Ich glaube, dass viele Leute das genauso betrachten, wie wir: Wir versuchen einfach nur, puren Metal mit guten Songs zu spielen.


Was hat sich bei Euch seit der Veröffentlichung von „Waking Into Nightmares“ getan?

Wir sind mit diesem Album volle zwei Jahre lang auf Tour gewesen – die Tour hieß sogar „Tour Without End“. Das waren hundert Shows und auf den Tourshirts konnte man die Daten schon gar nicht mehr richtig lesen, weil es so viele waren, dass die Schrift viel zu klein war [lacht]. Da stand die gleiche Stadt dann teilweise dreimal drauf, weil wir einfach Kreise durch die USA und Kanada gezogen haben. Wir haben inzwischen einen neuen Schlagzeuger namens Carlos, der sich toll in die Band eingefügt hat und während der letzten acht oder neun Monate der Tour haben wir begonnen, „Worlds Torn Asunder“ zu schreiben.


“Worlds Torn Asunder“ unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von seinem Vorgänger – wo siehst Du die größten Unterschiede?

Ich würde sagen der größte Unterschied besteht darin, dass es sich hier um eine weitaus vielseitigere Platte handelt. Wir haben sehr auf die richtige Balance geachtet: Natürlich wollten wir nicht die gleiche Platte noch mal machen, aber gleichzeitig sollte „Worlds Torn Asunder“ auch wie ein WARBRINGER-Album klingen, um die Fans nicht zu enttäuschen. Es ist nun also gewohnt schnell und brutal, aber gleichzeitig ist die Auswahl der Songs um einiges vielfältiger ausgefallen. Für mich ist die größte Neuerung also, dass jeder Song auf „Worlds Torn Asunder“ ein bisschen anders klingt. Da sind ein paar Songs, die gradliniger Thrash wie auf dem ersten Album sind und auch ein paar Lieder, die mehr in die Death/Thrash-Richtung der zweiten Platte gehen und letztendlich sind da noch ein paar Nummern, die wie nichts klingen, was wir zuvor gemacht haben. Ich finde, dass das Album damit sehr ausgewogen ist.


Euer neues Album hat einen sehr organischen Sound – anders als „Waking Into Nightmares“, dem man die Studio-Nachbearbeitung deutlich anmerkt, transportiert „Worlds Torn Asunder“ das Gefühl von Live-Musik. Wie habt Ihr das erreicht?

Ich denke, dass genau das auch unser Ziel war. Wir betrachten uns selbst in erster Linie als Live-Band, was wohl daran liegen muss, dass wir so häufig auftreten [lacht]. Dementsprechend schreiben wir unsere Musik auch mit dem Ziel, dass sie sich live gut anfühlt. Wir wollten diesmal einen sehr organischen – wir nennen das „großen – Sound und ich denke diesmal klingen wir wie bei einem Konzert, wenn wir einen verdammt guten Tag haben. Natürlich wurde auch hier eine volle Produktion gefahren und entsprechend haben wir auch ein paar Studio-Effekte auf dem Album – unser Produzent Steve war sehr kritisch und Carlos musste einige Schlagzeug-Parts 20 Mal einspielen, bis er zufrieden war [lacht]. Er sagte dann immer “Fester! Hau noch fester drauf!“ und solche Sachen… Es hat aber alles sehr viel Spaß gemacht, weil wir bei der Arbeit sehr fokussiert waren.


Mit welchem Produzenten habt Ihr diesmal zusammen gearbeitet, nachdem bei Euren letzten Aufnahmen Gary Holt an den Reglern saß?

Sein Name ist Steve Evetts. Er hat schon an sehr vielen verschiedenen Projekten gearbeitet und was richtigen Metal angeht, so hat er mit Bands wie INCANTATION und ein paar anderen gewerkelt. Als wir mit ihm gesprochen haben, wurde aber schnell deutlich, dass der Kerl echt Ahnung von klassischem Metal hat und er wusste sofort, was wir uns vorstellen und was eine Band wie wir braucht. Ich denke auch, dass er hervorragende Arbeit geleistet hat und den Sound wirklich auf den Punkt gebracht hat.


“Worlds Torn Asunder“ ist Eure dritte Platte und oftmals wird behauptet, dass jenes Album über den Fortbestand einer Band entscheidet – glaubst Du an „Make It Or Break It“?

Ich denke im Bezug auf WARBRINGER könnte das schon wahr sein. Wir müssen mit dem dritten Album wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn es dauerhaft weitergehen soll. Ich finde, dass wir mit „Worlds Torn Asunder“ unser bisher bestes Album veröffentlicht haben und hoffentlich sieht der Rest der Welt das genauso, damit möglichst viele Leute auf unsere Konzerte kommen.


Hat sich dieses Gefühl auch auf das Songwriting ausgewirkt?

Ja, das denke ich schon. Allerdings war es diesmal nicht stressig. Die letzte Platte haben wir in zweieinhalb Monaten aufgenommen und dieses Mal waren es fünf oder sechs Monate. Mit Carlos in der Band ist die Chemie so gut wie noch nie und ich denke, dass wir alle ziemlich das Gleiche wollen und uns einig waren, dass „Worlds Torn Asunder“ unser bestes Album werden muss. Zum Glück hatten wir genug Zeit, um an jedem einzelnen Song so lange zu arbeiten, bis wir absolut zufrieden damit waren. Wir hatten dieses Ziel also permanent im Hinterkopf und ich denke, dass uns das dabei geholfen hat, das zu erreichen, was wir uns vorstellten.


Wie Du eingangs erwähnt hast, wart Ihr mit Eurer letzten Platte endlos auf Tour – wann findet Ihr Zeit, um neue Songs zu schreiben?

Wenn wir auf Tour sind, schreiben wir keine ganzen Songs, aber es sammeln sich etliche Ideen an – „Living Weapon“ haben wir z.B. auf alten Riffs aufgebaut, die John [Laux, Gitarre, Anm. d. Red.] während der Soundchecks eingefallen sind. Adam [Caroll, Gitarre, Amn. d. Red.] hatte ebenfalls ein paar solche Riffs auf Lager, weshalb sich auf dem Album durchaus ein paar Songs befinden, die auf diese Weise entstanden sind. „Demonic Ecstasy“ ist beispielsweise fast komplett von John und mir auf Tour geschrieben worden – er hatte ein paar Ideen und hat sich mit mir abgesprochen und so hat die Nummer Form angenommen. Das war auch der erste Song des neuen Albums, der komplett fertig wurde, weil wir bereits auf Tour seine Struktur festgelegt hatten. Meistens ist es so, dass sich auf Tour einige Riffs ansammeln und wenn wir dann später alle gemeinsam im Proberaum sitzen, werden Songs daraus.


Im Song „Demonic Ecstasy“ verwendest Du mit hohen Screams einen Gesangsstil, den man sonst nicht so oft von Dir hört – wie kam das?

Ich denke, dass ich das so ähnlich auf vorher schon mal gemacht habe. Meine größte Inspiration zu dieser Art von Vocals ist das SACRIFICE-Album „Forward To Termination“ und ich habe mich da schon immer dran orientiert. Allerdings glaube ich, dass ich inzwischen deutlich besser darin bin und dass die Produktion von „Worlds Torn Asunder“ das mehr zur Geltung bringt. Ich fühle mich damit inzwischen sicherer und darum mache ich das auf dem neuen Album auch öfter – die Songs erhalten dadurch eine Art Höhepunkt.


Man kann wohl guten Gewissens behaupten, dass WARBRINGER zu einer neuen Generation von Metalbands gehören – wie betrachtest Du die derzeitige Metalszene, mit all den jungen Bands, die oftmals auch Thrash Metal spielen?

Ich finde das großartig! WARBRINGER sind eine Band, die 2011 Thrash Metal spielt und im Moment gibt es einen Haufen guter Bands, die etwas Ähnliches machen. Die neue TOXIC HOLOCAUST-Platte gefällt mir beispielsweise sehr gut und auch das neue EVILE-Album ist großartig. Thrash Metal ist also keineswegs tot und es ist tolle Musik – ich bin sehr glücklich, ein Teil davon sein zu können. Und ich bin genauso froh, dass auch andere Bands noch Thrash Metal spielen, denn auf diese Art gibt es weiterhin eine Fanbase und eine gewisse Begeisterung für das Genre.


Wie sieht es in nächster Zeit mit Euren Tourplänen aus?

Wir kommen natürlich bald wieder nach Deutschland, weil es uns bei Euch sehr gut gefällt! Wir werden mit ARCH ENEMY durch Europa touren und zwei Wochen vorher spielen wir noch eine kleine Headlinertour, die am 15. November in Ahlen beginnt und am 6. Dezember beginnt dann die Tour mit ARCH ENEMY.


Damit sind wir schon am Ende angekommen – möchtest Du gerne noch etwas hinzfügen?

Ich möchte mich bei all unseren Fans für die Unterstützung bedanken – Keep On Rocking!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 28.09.2011 | 12:54 Uhr

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