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Interviewpartner: John Kevill

Die Nachwuchs-Thrasher WARBRINGER lassen wahrhaftig nichts anbrennen: Nur ein Jahr nach ihrem gelungenen Debüt-Album „War Without End“ schieben die Kalifornier mit „Waking Into Nightmares“ bereits die nächste Platte hinterher – und das, obwohl der Hauptteil ihrer Aktivitäten im vergangenen Jahr aus Touren mit Größen wie EXODUS und KREATOR bestand. Sänger John Kevill nahm sich die Zeit, uns ein paar Fragen zum neuen Album, der Arbeit mit EXODUS-Klampfer Gary Holt und dem vergangenen Wacken-Auftritt zu beantworten.




Hi John und vielen Dank, dass Du Dir Zeit für unser Interview nimmst! Ihr habt Euer Debüt „War Without End“ vor gerade mal einem Jahr veröffentlicht und seid seitdem scheinbar ununterbrochen auf Tour gewesen – wann habt Ihr da denn die Zeit gefunden, neue Songs zu schreiben?

Tja, seit der Veröffentlichung von „War Without End“ waren wir bis zur Mitte des Sommers zwischen unseren drei großen Touren nie länger als eine Woche zu Hause. Im August haben wir dann drei Wochen Pause gemacht, allerdings mussten wir da ja noch nach einem neuen Drummer suchen, da Ryan die Band verlassen hat. Bis zum Ende der OVERKILL-Tour im Oktober hatten wir lediglich Zeit zu touren und Nic unser altes Material beizubringen. Im Oktober hatten wir dann endlich eine Ruhepause von drei Monaten, und das Label wollte, dass wir bis Januar eine neue Platte aufnehmen, da wir Februar mit SOILWORK auf Tour gingen. Wir hatten also weniger als zwei Monate, um die Platte zu schreiben, und wir haben sie dann im Januar in nicht einmal zwei Wochen aufgenommen. Wir waren ziemlich nervös, weil wir keine schwachen Songs haben wollten, aber ich denke die Bedingungen waren optimal um eine wirklich fokussierte, erstklassige Platte einzuspielen. Wir haben auch praktisch jeden Tag in der Woche geprobt.


Für „Waking Into Nightmares“ habt Ihr Gary Holt von EXODUS als Produzenten gekeilt. Wie kam diese Zusammenarbeit zustande und wie war es so, mit ihm an der Platte zu werkeln?

Wir sind mit ihm getourt und wenn man bedenkt, dass er so ziemlich jedes EXODUS-Album produziert hat, ergab das für uns Sinn. Weil wir so kurzfristig mit der Arbeit begonnen hatten, waren viele der Produzenten, die wir ursprünglich in Erwägung gezogen hatten, nicht abkömmlich, aber unser Manager sprach Gary dann an, und er tat uns gerne einen Gefallen. Rückblickend bin ich sicher, dass wir keinen Besseren für den Job hätten kriegen können. Er wusste genau, wie wir uns die neue Platte vorstellten: Wir wollten ein hartes, modernes Album mit einer Menge Biss, das nicht überproduziert klingen sollte. Obendrein versteht der Mann die Bedeutung des Gitarrensounds auf einem Album und kennt unsere hohen Standards bezüglich unserer eigenen Leistung. Es war großartig!


Eine weitere Berühmtheit, die mit Eurem neuen Album in Verbindung steht, ist der Künstler Dan Seagrave, der in der Vergangenheit schon Artworks für Bands wie MORBID ANGEL und PESTILENCE zeichnete. Auch hier die Frage: Wie seid Ihr auf ihn gekommen?

Er war unsere erste Wahl. Wir hatten bereits ein Konzept ausgearbeitet und Dans Stil passte perfekt zu dem, was wir vor unserem geistigen Auge sahen. Wir wollten nicht, dass unser Cover wie aus einem Cartoon oder auch nur im Geringsten dämlich aussieht. Dan Seagrave ist Meister eines sehr dunklen, surrealen Stils, und es war fantastisch, einen Einblick in seine Vorstellungskraft zu erhalten.


Was sind Deiner Meinung nach die größten Unterschiede zwischen „Waking Into Nightmares“ und seinem Vorgänger?

Wir haben aus einem Jahr, das praktisch nur aus Touren bestand, wirklich eine Menge gelernt. Wir spielen jetzt viel genauer, unser neuer Schlagzeuger Nic Ritter hat unserem Sound viel hinzugefügt und überhaupt waren wir beim Schreiben des neuen Albums eine viel erfahrenere und fokussiertere Band. Die Texte sind ebenfalls deutlich erwachsener und die CD hat viel mehr Inhalt als die vorherige.


Während die Produktion von „War Without End“ sehr stark nach „old school“ klang, macht „Waking Into Nightmares“ einen sehr modernen Eindruck. Habt ihr absichtlich ein neues Klangbild gewählt oder hat sich das während der Arbeit mit Mr. Holt automatisch ergeben?

Wir waren mit „War Without End“ nie wirklich zufrieden. Wir hatten einfach das Gefühl, dass es nicht so gut klang, wie möglich gewesen wäre – obwohl wir da natürlich eine sehr rohe „old school“-Produktion angestrebt hatten, und da hat Bill [Metoyer, Amn. D. Red.] ja auch gute Arbeit geleistet. Das war damals einfach unser erstes Mal im Studio und das war sehr lehrreich. Beide Alben wurden ohne Klick eingespielt, weshalb alles sehr organisch wirkt, aber ansonsten bin ich der Meinung, dass man im Studio ruhig die vorhandene Technik zu seinem Vorteil nutzen sollte. Gary sorgte dafür, dass die Platte etwas von dieser typischen Heaviness hat, allerdings wurde die CD von Zack Ohren abgemischt und gemastert, weshalb sie nun etwas schneidender und moderner klingt. Wir wollen, dass unsere CDs mit den härtesten Alben dieses Planeten mithalten können.


Nachdem Euer Debüt erschienen ist, seid ihr mit einigen großen Namen der Metal-Szene, darunter auch EXODUS und KREATOR, um den ganzen Planeten getourt. Wie würdest du sagen seid ihr bei den Fans in den jeweiligen Ländern angekommen?

Ich bin froh, dass man uns mit ein wenig Skepsis begegnet, weil uns das die Möglichkeit gibt, uns zu beweisen. Ich denke, dass Live-Shows unsere Stärke sind – das ist sozusagen unser Schlachtfeld. Ich mache mir dabei weniger Sorgen, wie uns das Thrash-Publikum aufnimmt, da ich das Gefühl habe, dass die Meisten der Meinung sind, dass wir einen guten Job machen. Ich möchte all den anderen Kids zeigen, dass Thrash Metal eine der härtesten Musikrichtungen überhaupt ist und es auch immer sein wird.


2008 habt Ihr auf dem Wacken Open Air gespielt, das ja immerhin eines der größten Metal-Festivals auf diesem Planeten ist. Wie war es, in Wacken aufzutreten und was für einen Eindruck habt Ihr von dem Festival bekommen?

Es war der Wahnsinn! Wenn man nicht da war, kann man sich den Umfang des Festivals gar nicht vorstellen: Tausende von Menschen aus allen Teilen der Welt, unzählige Stände, überall Party und eine Menge sehr guter Bands. CARCASS, AT THE GATES und LORD BELIAL sind unter meinen Lieblingsbands des damaligen Abends. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich sie alle an einem Tag gesehen habe! Das Konzert, das wir dort auf der Zeltbühne gespielt haben, ist immer noch eines der größten, die wir bisher gegeben haben. Es ist wirklich eine Ehre, dass wir eine so günstige Spielzeit am Abend bekommen haben, noch dazu auf einem so großartigen Festival! Generell betrachte ich die europäische Festival-Szene mit Neid, weil wir hier bei uns nichts Vergleichbares haben.


Wenn man sich all die jungen Thrash Metal-Bands ansieht, die es zurzeit in Amerika gibt, dann bekommt man den Eindruck, dass zwischen diesen Bands doch recht viel Wettbewerb herrschen muss. Dennoch zeugen Festivals wie das Thrasho De Mayo von einem engen Szene-Zusammenhalt. Was denkst Du über die Entwicklung dieser neuen Thrash-Szene und WARBRINGERs Platz darin?

Es gab eine Menge Wettbewerb, als die Szene noch sehr jung und klein war. Jede Band wollte besser sein als die anderen, und das sorgte für einen gesunden Sportsgeist, denn bei den Konzerten unterstützten wir uns sowieso gegenseitig. Im Moment gibt es fast schon zu viele Bands in L.A., um noch den Überblick zu behalten, und ich bezweifle, dass die Szene noch immer so eng zusammengeschweißt ist wie früher. Ich denke, dass wir den neueren Acts Mut machen, weil wir ja auch nicht älter sind, aber hart gearbeitet haben und jetzt mit den Größen der Szene touren. Wir sind weitergekommen, weil wir uns stark um unser Songwriting gekümmert haben. Was uns an der Szene von L.A. nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass viele Bands der Meinung waren, die Musik müsse unbedingt absolut „old school“ klingen, weil sie sonst nicht „true“ genug sei. Ich glaube, dass Viele jetzt merken, dass sie etwas Individuelles bieten müssen, um sich von der Herde abzusetzen, weil sie sonst nirgendwo hinkommen werden. Ich gebe zu, dass Thrash zurzeit wieder eine Mode-Erscheinung ist, aber ich könnte auf Anhieb einen Haufen Bands nennen, die auf dem richtigen Weg sind und von denen ich hoffe, dass es sie noch viele Jahre geben wird.


Wie sieht es in diesem Jahr mit Euren Tourplänen aus? Werdet Ihr nach Deutschland kommen?

Ja! Wir kommen in diesem Sommer für sechs Wochen nach Europa. Wir werden auf dem ganzen Kontinent einen Haufen Festivals und zusätzlicher Konzerte spielen. Speziell in Deutschland spielen wir auf dem Headbangers Open Air zusammen mit RAZOR und MANILLA ROAD und einer Menge anderer „old school“-Bands. Wir kommen auch auf das With Full Force und auf dem belgischen Graspop spielen wir sogar am gleichen Tag wie UFO. Wir schieben auch noch eine Show mit SACRED REICH ein. Wir haben auch vor, gegen Ende des Jahres eine ausgewachsene Europa-Tour zu spielen.


Vielen Dank, das war’s auch schon. Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Danke an all unsere Fans für ihre Unterstützung!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 20.05.2009 | 12:59 Uhr

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