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Interviewpartner: John Tardy

OBITUARY erleben gerade nicht weniger als ihren x-ten Frühing. Die Band hat und wird immer treffsicheren, old-schooligen Death Metal spielen, der sich vor Groove kaum retten kann. "Darkest Day", das neue Album der Truppe aus Florida, ist der beste Beweis dafür, dass OBITUARY auch im einundzwanzigsten [!] Jahr ihrer Geschichte noch relevant sind. Das Album ist eine Lehrstunde für alle, die immer noch nicht wissen, wie durchschlagend Death Metal ohne Blastbeats sein kann. Markenzeichen und begnadeter Grunzer John Tardy plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen.




Nach so vielen Jahren im Business ohne wirklichen Geldgewinn, was ist eure Motivation immer weiter zu machen?

Wir lieben es einfach zu jammen und Musik zu schreiben. Selbst wenn es OBITUARY nicht mehr geben würde: Donald [Tardy, Drummer und Bruder von John - d. Verf.] und ich würden weiterhin etwas machen, was mit Musik zu tun hat. Wir haben eine unglaublich gute Zeit mit unseren RedNeck Studios hier in Florida. Wir haben auch schon angefangen andere Bands aufzunehmen. Es macht einfach Spaß Musik zu machen.


In meinen Augen ist "Darkest Day" eure stärkste Scheibe seit "Word Demise" [1994]. Ihr habt zwar nie ein wirklich schwaches Album veröffentlicht, aber denkst du auch, dass "Darkest Day" etwas Besonderes ist?

Wir befinden uns momentan wirklich in einer Hochphase und haben mehr Musik geschrieben und veröffentlicht als jemals zuvor in unserer Karriere. Ich denke, dass wir große Fortschritte machen und "Darkes Day" ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie viel Spaß uns die Arbeit im Studio momentan macht. Es ist so einfach und relaxend für uns, einfach herrlich! Es ist schwierig zu erklären, aber es fällt uns momentan wirklich schwer, nicht an neuen Songs zu arbeiten.





Wie seid ihr an "Darkest Day" rangegangen?

Wie immer eigentlich, zumindest was das Songwriting angeht. Donald, Trevor und ich hängen ab, jammen und füttern uns gegenseitig mit neuen Ideen. Wir denken niemals großartig über das nach, was wir tun oder nehmen alles allzu ernst. Die Aufnahmen waren allerdings etwas anders als früher. Mit unserem eigenen Studio sind wir jetzt so flexibel, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie wir die Scheibe ohne das Studio gemacht hätten. Eines der wichtigsten Dinge beim Aufnehmen ist, dass du relaxt bist, damit du dich auf das konzentrieren kannst, was du tun musst. Ich muss niemanden anrufen, ich muss nichts planen, ich muss nicht zu einer bestimmten Zeit irgendwohin fahren und mir darüber Gedanken machen, zu einer bestimmten Zeit arbeiten zu müssen. Jetzt können wir uns auch alle Zeit der Welt nehmen, um über unseren Sound nachzudenken, zu schauen, wo wir die Mikros platzieren und welche wir überhaupt benutzen. Wir haben viel Zeit damit verbracht, Sachen aufzunehmen, anzuhören und dann nochmal besser aufzunehmen, haha.


Wer hat bei dieser Arbeitsweise letztlich die Produktion übernommen?

Donald und ich, mithilfe unseres guten Freundes Mark Prator [ehemaliger Drummer von ICED EARTH - d. Verf.]. Wir haben das ganze Album in unserem Studio eingespielt, auf Festplatte gepackt und sind in Marks RedRoom Studios gegangen, um das Ganze zu mischen. Bis es soweit war, haben wir die Songs hunderte Male gehört, wird sind also definitiv für einen Tapetenwechsel bereit, haha.


Gibt es einen Song, den du während den zahlreichen Durchläufen besonders lieb gewonnen hast?

Momentan sind das "Outside My Head" und "Payback", aber glaub mir, meine Favoriten wechseln von Woche zu Woche!


"Darkest Day" wirkt dank Songs wie "List Of Dead", "Blood To Give" oder "Violent Dreams" deutlich schneller als viele eurer anderen Album. Siehst du das ähnlich? Hattet ihr Bock auf ein schnelles Album oder ist das eher Zufall?

Hm. "List Of Dead" ist definitiv der schnellste Song, den wir je geschrieben haben, aber ich weiß nicht, ob das Album insgesamt wirklich das schnellste ist, das wir je gemacht haben. Jedenfalls würden wir uns nie hinsetzen und sagen, dass wir jetzt das schnellste Album überhaupt schreiben müssen. Die Songs entwickeln sich von selbst so und entwickeln ihr Eigenleben.


Was sind eure Tourpläne zu "Darkest Day"?

Wir haben schon ein paar Shows mit AMON AMARTH gespielt, im Juli und August spielen wir einige Festivals, im September gibt es dann eine US-Tour und danach können wir hoffentlich nach Europa kommen!



Das Cover stammt wieder einmal von Andreas Marshall. Kauft ihr ihm eigentlich fertige Bilder ab oder liefert ihr die Ideen?

Wir arbeiten jetzt schon seit Ewigkeiten mit Andreas zusammen und seine Cover sind immer der Hammer. Meistens hat einer uns eine Idee und er setzt es um. Das macht die Zusammenarbeit mit ihm so toll. Er ist sehr talentiert und unsere Stile scheinen einfach sehr gut zusammenzupassen!


Verfolgst du eigentlich du eigentlich die aktuellen Entwicklungen, was harte Musik angeht? Was hälst von der Deathcore-Bewegung und Bands wie JOB FOR A COWBOY?

Wir waren die letzte Zeit so sehr mit Aufnehmen beschäftigt, dass ich nicht wirklich viel neuen Kram gehört habe. Außerdem arbeite ich ja noch mit anderen Bands zusammen, die in unseren Studio aufnehmen und wenn ich dann mal rauskomme, höre ich mir nicht unbedingt viel Musik an.


Wenn du auf die Geschichte von OBITUARY zurückblickst: Was ist persönliches Lieblingsalbum? Und gibt es etwas, was du bereust und heute anders machen würdest?

"Slowly We Rot" ist immer einer meiner Favoriten. Es ist einfach besonders, weil es unser erstes Album ist. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich das fertige Teil in den Händen hielt und es sich einfach großartig anfühlte. Ansonsten bereue ich den Deal mit Roadrunner, jedenfalls so lange an die Firma gebunden gewesen zu sein. Als wir endlich das Label wechseln konnten, hat uns das großen Auftrieb gegeben.


Möchtest du sonst noch etwas loswerden?

Nun, wir haben gerade wirklich Spaß an der Sache und das spiegelt sich meiner Meinung in allem wieder, was wir in letzter Zeit gemacht haben. Wir waren so produktiv wie noch nie. Die letzten OBITUARY-Veröffentlichungen, das TARDY BROTHERS-Album ["Bloodline" - d. Verf.] und natürlich auch die neue DVD, die Ende des Jahres erscheinen wird: Alles ist wirklich gut geworden.

nnnon

Autor: Michael Siegl [nnnon] | 20.06.2009 | 10:40 Uhr

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