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Interviewpartner: Joseph Duplantier

Vor kurzem noch ein Monster auf der Bühne, entpuppt sich Joseph Duplantier eine halbe Stunde [und eine Dusche] später als freundlicher und ruhiger Gesprächspartner. Auch wenn der Sänger und Gitarrist von GOJIRA noch keine Zeit hatte zu Abend zu essen, stellt er sich interessiert den Fragen und erzählt vom neuen Album, warum Max Cavalera unbedingt einen französischen Bassisten haben wollte und wieso METALLICA für immer ein Teil von ihm sein wird…



Hallo, gratuliere zu dem großartigen Gig eben! Bist du selbst zufrieden?

Ja. Besonders wenn man bedenkt, dass wir so gut wie noch nie in Deutschland gespielt haben. Einmal waren wir auf dem Rock Hard Festival und einmal auf dem Summer Breeze, aber das war’s dann auch schon. Eigentlich sind wir hier unbekannt. Wenn wir in Frankreich, England, Spanien oder sogar Amerika spielen, ist das etwas anderes, aber in Deutschland ist das so wie „Ahh… nice to meet you...“ . Es ist wirklich hart für uns. Trotzdem war heute ein guter Abend.


Ist es da nicht noch zusätzlich ein großes Problem, dass ihr mit zwei Bands wie IN FLAMES und SONIC SYNDICATE unterwegs seid? Eure Musik ist da ja eigentlich was völlig anderes…

Stimmt, wahrscheinlich wäre es wieder was anderes, wenn wir auf Tour wären mit einer Band wie MORBID ANGEL oder BEHEMOTH…


…MESHUGGAH…

Oh ja, MESHUGGAH! Das wäre meine absolute Traumtour! Die Gelegenheit hier ist aber trotzdem großartig und ich respektiere auch IN FLAMES für das, was sie machen und bereits erreicht haben.


Aber IN FLAMES ist nicht deine Art von Musik!?

Nein, denn sie schreiben in erster Linie Lieder. Da kann man mitsingen und…


Schreiben GOJIRA denn etwa keine Lieder?

Hm… GOJIRA schreiben „Tracks“ [lacht]. Ich weiß nicht, das ist einfach etwas anderes. Es ist progressiver…


Definitiv! Allerdings stelle ich mir das etwas schwierig vor für die Leute, die durch die neueren Alben von IN FLAMES zum ersten Mal mit Metal in Berührung gekommen sind. Die sehen euch dann und haben wahrschlich nicht die geringste Ahnung, was da gerade passiert…

Richtig, es ist aber auch andererseits sehr interessant für uns, mit einem Publikum dieser Art konfrontiert zu werden. Ich bin ziemlich sicher, wenn wir das auf eine bestimmte Weise angehen, dass wir die Aufmerksamkeit der Leute auf uns lenken können. Im Grunde kann unsere Musik ja wirklich jeder verstehen. Möglicherweise erst nach einer Weile - oder sie besuchen unsere MySpace-Seite und schauen sich unser Video an. Es kann die verschiedensten Gründe geben, auf so einer Tour zu sein. In England war das anders, da kannten uns die Leute anfangs auch nicht, waren aber gleich zu begeistern.


Reden wir mal über euer neuestes Album “The Way All Flesh Goes“.

Es ist sicherlich unser bestes Album. Es ist härter, tiefgründiger… weißt du, wir stehen einfach wirklich auf Metal! [lacht]. Wir mögen Double-Bass und große Gitarren-Wände, und versuchen diese Liebe für kraftvolle Musik zu vermitteln. Es ist die Suche nach dem „großen Sound“. Jetzt endlich haben wir das erreicht und werden in Zukunft den nächsten Schritt wagen. Es ist wie die Vollendung von etwas, das wir seit unseren Anfangstagen zu erreichen versuchten. Als wir etwa “From Mars To Sirius“ geschrieben haben, waren wir in einer ganz eigenen Stimmung. Da haben wir eine sehr eigene Vorstellung verfolgt - mit der Musik, mit den Texten, mit dem Image der Band. Mit „The Way All Flesh Goes“ sind wir quasi wieder auf der Erde gelandet.


Ja, das klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich finde, dass euer neustes Album wieder mehr „Metal“ ist, wohingegen der Vorgänger in eine atmosphärische/esoterische Richtung gegangen ist. Das liegt vielleicht aber auch an der aktuellen Produktion, bei der ihr ja mit Logan Mader [ex-MACHINE HEAD, ex-SOULFLY] zusammen gearbeitet habt…

Ich habe anfangs selbst die Pre-Produktion übernommen, habe alles aufgenommen und dann die Demos an Logan geschickt, um ihm zu zeigen, wie ich den Sound haben möchte. Das hat die Sache wesentlich vereinfacht, weil er sich dann schon vorstellen konnte, wie denn der Mix klingen soll. Ich war dann auch die meiste Zeit bei ihm und habe alle möglichen Details überwacht…


Du warst also bei ihm in den USA?

Ja, die ganze Zeit über. Zuerst haben wir das Schlagzeug, den Bass, die Gitarren und den Gesang in Frankreich aufgenommen, und dann bin ich nach Los Angeles geflogen, wo wir dann zu zweit den Mix gemacht haben. Logan hat mir da alle möglichen Sachen gezeigt, letztendlich war ich aber für die Entscheidungen verantwortlich. Es war sehr hilfreich - für mich eine neue Arbeitsweise, denn normalerweise machen wir alles selber.


Wie geht es ihm denn so? Ich hab vor langer Zeit einmal einen Artikel gelesen, in dem Rob Flynn [MACHINE HEAD] meinte, dass Logan komplett von der Rolle ist. Er habe ihn in seinem Haus besucht, wo sich dieser, vollgepumpt mit Drogen, mit seinen Katzen unterhalten haben soll…

Wirklich? Nein, er nimmt keine Drogen mehr, er ist fast schon „straight edge“. Logan ist wirklich ein sehr friedlicher Mensch, sehr ruhig. Er ist ein einfacher Typ, redet nicht viel, einfach nett. Ich hab ihn durch meine Arbeit bei CAVALERA CONSPIRACY kennen gelernt. Ich spiele da Bass…


Ja, ja, diesbezüglich habe ich später sowieso noch Fragen an dich. Zurück zum Album: Randy Blythe [Sänger von LAMB OF GOD] ist ja auf dem Song „Adoration For None“ zu hören. Wie kam denn das zustande?

Hm, eigentlich ganz einfach. Wir waren mit LAMB OF GOD in Amerika auf Tour und haben mit ihnen sicher an die fünfzig Shows gespielt. Dabei wurden wir gute Freunde. Die Tour hatten wir übrigens ihnen zu verdanken; ohne sie wären wir dort immer noch gänzlich unbekannt. Deren Drummer, Chris Adler, hat uns übers Internet gefunden. Er schrieb uns eine Mail à la: „Hey Leute, ich bin ein großer Fan von GOJIRA! Euer Drummer ist der Hammer und wir würden gerne mit euch touren…. Achja, ich bin übrigens der Schlagzeuger von LAMB OF GOD.“ Zu dem Zeitpunkt kannten wir die Band nicht einmal, denn in Frankreich sind sie nicht wirklich bekannt. So haben sie uns jedenfalls mit auf ihre Tour genommen, zusammen mit MACHINE HEAD und TRIVIUM. Wir waren natürlich der Opener.


War denn MACHINE HEAD etwa nicht der Headliner?

Nein, nein, LAMB OF GOD sind in den Staaten viel populärer! Ich war selbst überrascht! Als ich das mir der Tour ursprünglich meinen Freunden erzählt habe, meinten die alle: "Fuck yeah, du tourst mit MACHINE HEAD! – Ja, aber die sind nicht Headliner! – Was??" Als wir dann aber in Amerika waren, haben wir das verstanden. Jedes der Kids auf dem Konzert hatte ein LAMB OF GOD-Shirt - es ist verrückt, wie bekannt die dort sind! Na ja, wie auch immer, so haben wir die Jungs kennen gelernt. Die haben sich auch wirklich um uns gekümmert und darauf geachtet, ob wir auch wirklich alles haben, was wir brauchen. Randy kam jeden Abend auf die Bühne, um mit uns zusammen „Backbone“ zu spielen, dafür hab ich dann immer den Chorus von „Redneck“ gesungen. Er und ich haben uns auch stundenlang über Natur und das Überleben in der Wildnis unterhalten. Zum Beispiel, wie man Feuer alleine durch Reibung macht. Wir haben also sehr vieles gemeinsam. Jedenfalls meinte er irgendwann, dass er unbedingt auf unserer nächsten Platte singen will. So einfach ist das passiert.


Das Instrument, das ihr am Anfang von „The Art Of Dying“ verwendet, hat mich sehr an „The Link“ erinnert. Was ist das eigentlich für ein Ding? Woher kommt dieser Einfluss?

Das sind einfach eine Bambus-Rohre… [lacht] Woher das kommt… hm, ich weiß nicht genau. Wahrscheinlich von SEPULTURA – das ganze „Tribal“-Zeug. Weißt du, wir mögen einfach Musik – zum Beispiel australische Musik, mit den ganzen perkussiven Elementen. Das ist etwas, das ich mit meinem Bruder [Mario Duplantier, Drummer der Band] gemeinsam habe. Ob es Indie-Musik ist, Klassik, Rap, Pop… was auch immer, solange es gut klingt! Wie auch immer, wir dachten einfach spontan, dass dieses Bambus-Zeug gut zu unserer Musik passen würde.


Reden wir mal über die vorhin bereits erwähnte CAVALERA CONSPIRACY, obwohl es dich wahrscheinlich schon etwas nervt, davon zu reden [Joseph grinst]! Wie kam das denn bitte zustande? Es war wirklich sehr komisch, als verkündet wurde: „Die Cavalera-Brüder tun sich wieder zu einer Band zusammen…. ach ja, und den Bass wird der Sänger und Gitarrist der französischen GOJIRA übernehmen!“

Ja, ich glaube genau das war es, was sie daran so mochten. Max ist ein sehr spontaner Typ und er hatte einfach die Idee, dass er gerne jemanden von GOJIRA haben würde. Wir haben uns auf englischen Festivals mal getroffen. Ursprünglich kannte er uns ja nur von GOJIRA- T-Shirts: „What’s that tree?! Oh yeah, it’s a good vibe, you know?!“ [lacht] Als er uns dann auch noch spielen gesehen hatte, war er begeistert. Er wollte also einen von uns und hat ursprünglich unseren Bassisten [Jean-Michel Labadie] gefragt. Dieser hatte damals aber absolut keine Zeit – wir kamen gerade von einer großen US-Tour zusammen mit BEHEMOTH und JOB FOR A COWBOY. Er war sehr müde und hatte auch einige familiäre Angelegenheiten zu klären, als eine E-Mail von Roadrunner Records kam: „In fünfzehn Tagen treffen sich Igor und Max Cavalera in einem Studio, um ein Album aufzunehmen...“ In gerade mal zwei Wochen! Daraufhin hab ich Jean-Michel sofort angerufen und ihm gesagt, er solle den ganzen Familien-Kram vergessen und schleunigst nach Amerika fliegen! Das ist ein Traum, der wahr wird! Trotzdem war er einfach zu müde dafür, also hab ich mir einfach gedacht: “Ok, dann mach ich das einfach!“



Bist du denn auch ein „echter“ Bassist?

Glaub mir, es gibt keine „echten“ Bassisten im Metal! [lacht]


Ja, ja, das ist mir schon klar, aber es gibt einerseits die Leute, die wirklich gerne zuhause Bass spielen und die, die das halt können, weil sie eigentlich Gitarre spielen…

Oh ja, ich spiele wirklich gerne Bass. Ich liebe es auch zu slappen… ich habe ja schon auch oft den Bass für GOJIRA im Studio eingespielt.


Wirklich? Was macht dann euer Bassist in der Zwischenzeit?

Ach der… der hängt halt ab und trinkt Bier. Weißt du, in jeder Band gibt es jemanden, der mal von einem zum anderen Instrument wechseln kann. Normalerweise sagen die das natürlich nicht in den Interviews, aber scheiß drauf, ich sage das jetzt einfach. Ich habe viel vom Bass für unser neuestes Album und für „The Link“ eingespielt. Außer bei „From Mars To Sirius“, da hat Jean-Michel den ganzen Bass übernommen… Es liegt auch daran, dass manche Ideen, die ich schreibe, so konkret, so persönlich sind, dass ich selber auch den Bass dafür aufnehmen muss. Ich fühle mich daher definitiv als „echter“ Bassist. Also habe ich bei den Cavaleras zugesagt, denn ihnen war es letzendlich egal, wer von uns das macht. Max hatte einfach diese fixe Idee, dass er jemanden von GOJIRA in der Band haben will. Das war einfach was Neues für eine neue Band. Ursprünglich dachte er ja an Leute wie Steve Harris [IRON MAIDEN] oder Jason Newsted [ex-METALLICA, VOIVOD], aber dann meinte das Label, dass das einfach zu „oldschool“ wäre.


Wie ist denn jetzt dein Status bei der Band? Warst du nur für die Aufnahmen gebucht?

Hm, ich habe ihnen von Anfang an gesagt, dass ich zwar gerne an der Platte mitwirke, für eine Tour aber sicherlich keine Zeit haben werde. Das war aber kein Problem für sie. Max hat mir dann ein paar Ideen geschickt, die ich geübt habe und kurze Zeit später war ich auch schon in Los Angeles.


Hast du konkrete Anweisungen bekommen, was du spielen sollst?

Nein, wir haben zum größten Teil einfach gejammt. Max hat das Ganze allerdings geleitet und jedem gesagt, was er mag und nicht mag und was zum Beispiel schneller gespielt werden sollte. Sogar Igor hat da wirklich sehr auf ihn gehört. Vieles war aber sehr spontan! Das hat mich ziemlich verwundert, denn das ist nicht die Art, wie wir bei GOJIRA Lieder schreiben. Wir zerbrechen uns in der Regel stundenlang den Kopf über einzelne Teile, wohingegen die einfach sagen: „Yeah, that’s good but faster! Faster!


Ok, reden wir über eine andere Band: METALLICA. Ihr habt ja mal „Escape“ gecovert, deswegen nehme ich an, dass ihr die Band mögt…

Nein, es ist nicht so, dass ich die Band mögen würde… METALLICA sind ein Teil von mir! Es ist verrückt, sie bedeuten mir so viel. Das ist etwas, was wir alle in der Band gemeinsam haben, denn jeder von uns spielt heute sein Instrument wegen METALLICA. Ohne sie gäbe es auch unsere Band nicht.


Wie findest du denn dann die neue CD „Death Magnetic“?

Ich muss sie mir wohl noch ein paar Mal anhören. Eigentlich hab ich sie mir gekauft, aber zu Hause gelassen. Als sie rauskam, hab ich mir das Album zweimal angehört und war dann ziemlich verwirrt. Die Produktion ist großartig, definitiv besser als „St. Anger“…


Das dürfte aber auch nicht sehr schwer sein!

Also ich persönlich mag den „Sound“ von „St. Anger“ lieber als die Songs darauf. Ich finde die Produktion interessant… auf dem neuen Album klingen sie, als ob sie ihr Bestes geben würden, so zu klingen, als ob sie wieder 16 Jahre alt wären. Das find ich ein bisschen traurig! Ich verstehe das nicht… trotzdem sind METALLICA für mich noch immer etwas Besonderes - wegen meiner Vergangenheit. Deswegen werde ich sie mein Leben lang respektieren, egal welchen Müll sie die letzten Jahre gemacht haben. Vielleicht verstehe ich das einfach nicht, aber nach dem „Black Album“ war’s für mich einfach vorbei…


Ihr habt die ja kürzlich in Frankreich supportet…

Ja, das war von ihnen sogar die einzige Frankreich-Show auf ihrer Tour. WITHIN TEMPTATION und wir waren da die Vorbands. Da wurde ein Traum für mich war, denn davon träumt wohl jede Band, wenn sie im Proberaum übt! Ich war da auf dieser Bühne und stand an derselben Stelle, an der James Hetfield zwei Stunden später stehen würde! Als ich jung war, habe ich mir die Live-Videos von Mexiko City und Seattle [„Live-Shit“] immer und immer wieder angeschaut. Alles habe ich davon analysiert – ich habe sehr viel von James Hetfield gelernt. Weißt du, auf diesen großen Bühnen gibt es so Markierungen, dass man weiß, ob man in der Mitte der Bühne steht, und an diesem Abend benützte ich dieselbe wie James Hetfield. Das war einfach der Wahnsinn für mich! Es war riesig, locker 20.000 Leute!


In Frankreich seid ihr ja eigentlich ziemlich bekannt, oder?

Ja, kann man schon sagen. Auf jeden Fall bekannter als hier! [lacht]


In dem Moment klopft die hübsche Managerin von GOJIRA an die Tür und fragt mich, ob ich in etwa fertig sei.

Willst du noch was loswerden?

Hm… ich sage mal „vielen Dank“ und hoffe, dass sich mehr Leute hier unsere Musik anhören werden! [lacht]


Bevor sich Joseph aber dann endlich an sein wohlverdientes Abendessen machen kann, bietet er mir noch ein Bier an und füllt dieses extra in einen Plastikbecher, dass ich es runter in die Konzerthalle zum gerade laufenden IN FLAMES-Konzert nehmen kann. Wirklich ein netter ein Kerl…

Ammosarier

Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 04.11.2008 | 20:42 Uhr

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