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Interviewpartner: Keijo Niinimaa

Gut drei Jahre nach „Exit“ und etwas mehr als ein Jahr nach der MCD „Consume To Contaminate“ melden sich die finnischen Grindcore-Prügelknaben ROTTEN SOUND mit ihrer neuen Scheibe „Cycles“ eindrucksvoll zurück und beweisen damit, dass Grindcore auch heutzutage noch abwechslungsreich, interessant und um zusätzliche Stilelemente angereichert gestaltet werden kann. Sänger Keijo gab sich – besonders für finnische Verhältnisse – ausgesprochen redselig, reflektiert und sympathisch bei der Beantwortung der Fragen:




Hallo Keijo! Hallo ROTTEN SOUND! Wie sieht’s bei euch in Finnland derzeit aus? Habt ihr möglichst unstressig die Weihnachtszeit hinter euch gebracht?

Na ja, ich zelebriere nicht die Geburt der in Frage kommenden Religion, daher kamen weder Geschenke an noch gingen welche raus… Aber ansonsten ist alles wie erwartet: Es ist verdammt dunkel und erdrückend, aber das ist auch ein umso besser Grund, in die Kneipen zu gehen und die Laune mit ein paar Bier aufzubessern. Außerdem sind wir sehr aufgeregt, was die Veröffentlichung des neuen Albums betrifft, und noch aufgeregter sind wir, was die anstehenden Konzerte betrifft.


Und diese neue Scheibe, „Cycles“, erscheint ja nicht nur Ende Januar in unseren Breitengraden, sondern weiß auch auf ganzer Linie zu überzeugen! Wie lange habt ihr eigentlich gebraucht, um das ganze Album fertig zu stellen, nachdem ihr „Exit“ im Jahr 2005 und „Consume To Contaminate“ im letzten Jahr veröffentlicht hattet? Wann habt ihr angefangen, neues Material zu schreiben?

Hehe, vielen Dank! Wir haben mit „Cycles“ nach den Festivals im letzten Jahr begonnen. Ingesamt hat es also ein knappes Jahr gedauert, um alles fertig zu stellen. Es war jedenfalls eine sehr gute Entscheidung, sich so viel Zeit zu nehmen, denn sowohl der Inhalt als auch die Produktion befriedigen unsere hohen Erwartungen. Wir haben uns auch dafür entschieden, keine Songs von „Consume To Contaminate“ erneut zu verwenden, was auch besser so war, denn alle Riffs und Texte auf „Cycles“ passen auf diese Weise viel besser zusammen als mit der noch alten und schnellen Herangehensweise.


In den Informationen zum neuen Album wird erwähnt, dass das Cover darstellt, wie „der Mensch allmählich durch seine eigene Dummheit zerfällt“ – sag doch bitte noch etwas mehr dazu! Wann habt ihr die Idee für dieses düstere Design bekommen und wie ist dies sowohl mit dem Titel des Albums als auch den einzelnen Liedern verbunden? Auf welche „Kreisläufe/Cycles“ verweist ihr in diesem Zusammenhang?

Der Name „Cycles“ kommt von den gesamten Texten: Alle Songs beschäftigen sich mit der Dummheit der Menschheit, die durch die eigene Zivilisation verenden wird. Der derzeitige kapitalistische Ansatz, zu jeder Zeit immer mehr Gewinne anzuhäufen, wird über kurz oder lang große Probleme entstehen lassen, die schlimmstenfalls zur Beendigung dieses Kreislaufs führen werden. Und wenn wir richtig großen Mist bauen, werden die Überlebenden den Gang der Geschichte vergessen haben und somit wieder nur einen neuen Kreislauf der Unwissenheit beginnen. Wenn man sich die Mayas, das vorchristliche Römische Reich und viele andere historische Beispiele anschaut, dann sieht man, wie Zivilisationen begannen und endeten. Das Cover-Bild verdeutlicht, wie sehr all dies ein Bestandteil der menschlichen Natur ist.


Ihr habt wieder etliche Songtitel am Start, kurz und bündig wie immer, die eine Vielzahl politischer und sozialkritischer Themen zu enthalten scheinen, wie beispielsweise „Alternews“, „Corponation“, „Prai$€ The ₤ord”, „Caste System“ oder auch „Sold Out“. Könntest du als Sänger vielleicht etwas mehr auf die Inhalte dieser Songs und auch auf die Bedeutung der Texte im Allgemeinen für euch als Grindcore-Band eingehen?

„Alternews“ dreht sich um die heutige Propaganda. Dies ist zwar nicht so deutlich erkennbar wie damals in den ehemaligen kommunistischen Staaten, aber es ist noch unheilvoller, wenn es so viele versteckte Botschaften gibt, die einen denken lassen sollen, dass alles im Kapitalismus einfach nur toll ist und dass wir einfach immer mehr und mehr konsumieren müssen, um das System am Laufen zu halten. Niemand traut sich auszusprechen, dass es unmöglich ist, stets nur anzuwachsen, da kein System das auf Dauer vertragen kann.
„Corponation“ ist eine Betrachtung der Staaten heutzutage, die sich viel mehr Gedanken über ihre Profite und ihre Vermögen machen als über ihre Bürger. Das bezieht sich teilweise auch auf die Firmen, die mächtig genug sind, um die Nationen und beispielsweise auch das Arbeitsgefüge zu beeinflussen, was wiederum die Leute in unserer Zeit zur Erschöpfung treibt.
„Prai$€ The ₤ord” behandelt den Gott der Gegenwart, nämlich das Geld. Es gibt nichts Mächtigeres, und wenn die Gesellschaft von uns allen verlangt, noch mehr haben zu wollen, bedingt durch dauerhaftes Wachstum ausgelöste ständige Inflation, dann sind die Allermeisten Anhänger dieser abscheulichen Religion.
„Caste System“ bezieht sich auf die Gefahr, oder in manchen Ländern sogar Realität, der Erschaffung einer niederen Kaste unter den Menschen, die nicht über genügend Finanzen verfügen, sich für etwas anderes als eine Theke im McDonald’s ausbilden zu lassen. Zum Glück unterstützt der finnische Staat immer noch seine Studenten, aber wer weiß, vielleicht ist eines Tages auf der ganzen Welt alles anders und die Menschen werden schon als das geboren, was sie später einmal machen werden.
In „Sold Out“ sprechen wir von den Menschen, die denken, dass alles, was [im Internet] geschrieben steht, die ultimative Wahrheit darstellt. Und auch, dass man alles in zwei Sekunden über Google herausfinden können muss und dass es keiner weiteren Nachforschungen bedarf. Was ist eigentlich mit dem objektiven Denken und der Kritik der Aussagen anderer Leute geschehen?
Der Rest erschließt sich zudem durch die Texte, aber alles behandelt entweder die Zeichen des Endes dieses Kreislaufs oder den Untergang der Gesellschaft. Furchteinflößende Gedanken, und ich fand die Beschäftigung und Nachforschungen zu diesen Themen sehr schwierig, aber sie halfen mir auch, meine eigenen Ansichten noch viel stärker als zuvor wahrzunehmen.


Mit Sami habt ihr in der Band einen neuen Mann an den Kesseln. Es gab jedoch auch einige Kommentare, die den Weggang von Kai Hahto beklagten. Wo siehst du denn die Unterschiede zwischen den beiden Schlagzeugern und inwiefern hat Sami das Songwriting für die neue CD beeinflusst? Warum verließ Kai die Band überhaupt und wie habt ihr Sami gefunden?

Manche beklagen den Weggang und manche finden, dass der Wechsel sehr gut war. Unserer Meinung nach sind Samis Fähigkeiten in Sachen Komposition – er hat die Hälfte der Songs auf „Cycles“ geschrieben –, Schlagzeugspiel und Rhythmus um einiges höher als die von Kai. Kai ist ein sehr ambitionierter und sehr guter Drummer, und außerdem ein sehr guter Freund von uns, aber er war einfach nicht fähig genug, um ROTTEN SOUND ein Stück weiter in die Richtung zu bringen, in die wir wollten. Daher verließ uns Kai aus freien Stücken, um uns diese Chance zu ermöglichen, was eine wirklich schwierige Entscheidung für ihn bedeutete, aber nach inzwischen fast zwei Jahren seit seinem Weggang scheint es der richtige Weg gewesen zu sein. Wir sind sehr glücklich darüber, dass Sami bei ROTTEN SOUND spielt, und wenn man sich „Cycles“ nach „Consume To Contaminate“ anhört, dann hört man, dass er sich schon sehr als Drummer von ROTTEN SOUND entwickelt hat, und ich weiß einfach, dass einigen Leuten die Kinnladen herunterfallen werden, wenn sie ihn auf den kommenden Konzerten sehen werden. Außerdem ist Samis Art, richtig zu grooven, total klasse, und seine Möglichkeiten, Death-Metal-Beats und Punk zu spielen, passen ein bisschen besser zu ROTTEN SOUND als Kais jazziges Death-Grind-Drumming.


Auf der neuen Veröffentlichung habt ihr augenscheinlich die Anteile von Crustcore und auch altem schwedischem Death Metal noch erhöht, was für vielseitigeres Material sorgt. Die Breaks und die langsamen, wuchtigen Riffs passen hier sehr gut und erinnern einen ein wenig an ENTOMBED, DISFEAR, NAPALM DEATH und ähnliche Bands. Wie steht ihr dazu und was hat euch veranlasst, diese Komponenten öfter zu verwenden, oder ist dies einfach so beim Schreiben der Songs passiert? Wie steht ihr zum Beispiel zu Grindcore-Bands, die nonstop Blastbeats spielen, was auf Dauer langweilig werden kann?

Sami spielte bei dieser Veränderung eine sehr große Rolle, da er weitaus mehr dazu in der Lage ist, diese Stile zu spielen. Und wie du richtig meintest, ist die Abwechslung genau das, wonach wir gesucht haben. Wir sind immer noch größtenteils sehr ausdrucksstark und intensiv, aber wenn wir ab und zu mal das Tempo herausnehmen, dann wirkt der nächste schnelle Teil einfach noch viel schneller. Ich glaube auch, dass alle Mitglieder von ROTTEN SOUND ihre Hörgewohnheiten in Richtung dieser Stilrichtungen veränderten, und das hat uns sicherlich auch, zumindest unbewusst, beeinflusst.


Unter den Liedern auf „Cycles“ ist „Trust“ sicherlich das auffallendste aufgrund der Mid-Tempo-Struktur und der einfachen, aber wirkungsvollen Melodielinien. War das als beabsichtigtes Experiment gedacht, sodass ihr sagtet „Hey, lasst uns das doch mal probieren“? NAPALM DEATH haben ja beispielsweise fast immer am Ende ihrer CDs einen experimentellen und Industrial-lastigen Song. Habe ich da etwa Violinen richtig herausgehört oder handelt es sich um verfremdeten weiblichen Gesang?

„Trust“ sollte eigentlich nicht der letzte Song werden, aber es war dann einfach der beste Platz für ihn in der Reihenfolge der Lieder. Eine andere Alternative wäre noch in der Mitte des Albums gewesen, aber irgendwie hat es sich einfach richtig angefühlt, die Scheibe mit „Trust“ abzuschließen. Man hört in der Tat einige Cello-Spuren, die ein paar düstere Melodien spielen.


Im Frühjahr 2007 wart ihr mit MALEVOLENT CREATION auf Tour: Wie verlief denn die Tour für euch und wie zufrieden wart im Endeffekt? Hast du da vielleicht noch ein paar schräge Anekdoten parat? Inwiefern vermutet ihr, dass ein MALEVOLENT-Fan vielleicht auch an Grindcore und somit an eurer Musik interessiert sein würde?

Die Tour war echt cool, auch wenn es sicherlich nicht genau unsere Zielgruppe war. Manchmal ist es einfach gut, unterschiedliche Szenen anzusprechen, um zu ermöglichen, dass sich ein paar mehr Leute mit uns beschäftigen. Wir hatten so einige echt heftige Partys auf dieser Tour, aber ich muss einfach zu besoffen gewesen, um mich überhaupt noch an irgendwelche witzigen Begebenheiten erinnern zu können… MALEVOLENT CREATION hatten schon immer einige Grind-Elemente in ihren Liedern und mit unseren Death-Metal-Wurzeln sind wir eigentlich ziemlich nah beieinander, auch wenn wir an und für sich total unterschiedlich klingen. Was die Texte betrifft, so bestehen jedenfalls keine Gemeinsamkeiten, abgesehen von den Themen Gewalt und Tod. Ich glaube jedenfalls, dass viele MC-Fans etwas mit ROTTEN SOUND anfangen können und das haben wir auch während der Konzerte bemerkt.


Ihr habt ja auch auf einigen größeren Festivals gespielt, beispielsweise auf dem Party.San Open Air 2006. Findest du, dass Grindcore am frühen Nachmittag und vielleicht sogar in der prallen Sonne überhaupt funktionieren kann? Was bevorzugt ihr da: kleine Hallen oder Festivals?

Ach, es ist schon cool, mitten am Tag auf einer großen Bühne zu zocken, aber wir mögen es einfach viel mehr, in [viel zu] kleinen Clubs, die überfüllt und chaotisch sind, aufzutreten. Aber genauso wie auf der MC-Tour ist es notwendig, beides mal zu machen, damit man neue Leute erreichen kann.


Was das neue Album betrifft, so ist mir zu Ohren gekommen, dass ihr zusammen mit THE OCEAN Europa unsicher machen werdet. Das klingt nach einer spannenden stilistischen Kombination, anstatt einfach 3-5 ähnliche Bands loszuschicken. Wie vertraut bist du denn mit der Musik von THE OCEAN und der anderen Bands auf der Tour und wie stehst du dieser Kombination verschiedenartiger Stilrichtungen auf dieser Tour gegenüber?

Das mit der Kombination ist richtig, denn wenn man jetzt noch die schwedischen Crust-Punker VICTIMS und die amerikanische Hardcore-Truppe TRAP THEM dazu zählt, dann ist das Line-Up unglaublich vielschichtig. Wir haben uns zusammen mit Avocado Booking überlegt, dass es wirklich sehr gut wäre, eine gute Mischung zu haben, die das Interesse der Konzertgänger den ganzen Abend lang aufrechterhalten wird. Vielleicht wollen sie sich dadurch sogar alle Bands anstatt nur eine anschauen, und im besten Fall werden die Leute höchstens ein bis zwei Bands kennen, aber durch die Vielschichtigkeit vielleicht neue Bands für sich entdecken können. Ich habe mir das aktuelle Album [Anmerk.: „Precambrian“] von THE OCEAN angehört und es klingt wirklich total klasse. Im Moment sind sie übrigens meine Lieblingsband aus Deutschland.


Zusätzlich zu ROTTEN SOUND spielen einige von euch noch in anderen Bands und Projekten wie beispielsweise DEATHBOUND oder HAVOC UNIT. Gibt es noch da noch mehr Aktivitäten und wie ist denn der derzeitige Stand der Dinge, was diese Projekte betrifft?

Moment spiele ich noch bei MEDEIA, die ihr erstes richtiges Album irgendwann 2008 veröffentlichen werden. MEDEIA wird inzwischen ein ziemlich großer Teil meines Lebens, aber ich vermute mal, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Band so weit und so bekannt sein wird wie es bei ROTTEN SOUND nach all den Jahren dann der Fall war. DEATHBOUND schreiben gerade neue Songs und HAVOC UNIT werden ihr neues Album sehr bald auf den Markt bringen. Toni spielt jetzt auch seit einer Weile bei einer Punk/Crust-Band. Dass wir in vielen Projekten involviert sind, ist richtig gut für unsere eigene Abwechslung und Vielschichtigkeit, sodass ich es sehr erfrischend fand, nach drei Monaten intensiver Proben und Konzerte mit MEDEIA wieder mit ROTTEN SOUND zu spielen.


Wie beliebt ist Grindcore eigentlich in Finnland und kannst du unseren Lesern vielleicht ein paar interessante Bands empfehlen?

Ich habe leider nicht genügend Zeit, um der Underground-Szene in Finnland wirklich zu folgen, daher kann ich außer denen, die ich schon seit Ewigkeiten kenne, nichts wirklich Neues empfehlen. Testet mal TOTAL DEVASTATION, DEATHBOUND, DEATHCHAIN und CAUSE FOR EFFECT an.


Da wir uns allmählich dem Ende des Interviews nähern, sei doch bitte so gut und gib jeweils ein kurzes Statement zu den nachstehenden Begriffen ab:

„Grindcore“: Ein Lebensstil, Glaubwürdigkeit und chaotische Harmonie.

„NASUM“: Die einflussreichste Band im Bereich der extremen Musik während der letzten zehn Jahre. Wir haben auch so einiges von ihnen übernommen, aber wir haben trotzdem auch einiges selbst erschaffen – hoffe ich wenigstens…

„Finnland“: Mein Heimatland. Eine gut geführte Demokratie, die sich nicht zu sehr in Richtung der USA entwickelt hat, und das auch hoffentlich niemals machen wird.

„Deutschland“: Die Mitte Europas. Präzision, Bratwurst, Bier und Gastfreundschaft.

„Bier oder Wodka?": Legale Stimulanzien und Party-Animal-Motoren. Super, wenn sie gelegentlich und mit Verstand eingesetzt werden; schlecht, wenn sie ständig konsumiert werden.

„In einer Band zu spielen und zu touren/Alltagsleben und Job“: Die Ausgewogenheit des Lebens. Nur eines von den beiden zu machen, würde mich auf Dauer nicht glücklich machen, aber beides zu berücksichtigen, motiviert mich in beiden Bereichen.

„LORDI“: Hard-Rock-Gesäusel. Was zur Hölle ist da bloß passiert?

„NAPALM DEATH“: Das Zentrum des Grindcore. Und sehr nette Leute.


Vielen Dank für Deine Zeit und für das Interview. Viel Erfolg mit „Cycles“, das am 25. Januar erscheint, und der anstehenden Tour! Möchtest du noch etwas an unsere Leser loswerden?

Wir sehen uns alle auf der Tour!!! Geht auf unsere Homepage wegen der Konzertdaten und um euch die Songs von „Cycles“ auf der Internetseite reinzuziehen!

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 11.01.2008 | 01:27 Uhr

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