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Interviewpartner: Kvarforth

Manchmal muss man sich schon fragen, woher Menschen ihre schier unendliche Energie herzaubern. Kvarforth hat in den letzten Jahren nicht nur unzählige Scheiben mit SHINING veröffentlicht [die im Großen und Ganzen auf hohem Niveau angesiedelt waren], sondern hat auch viele Shows gespielt, Gastvocals beigesteuert und sogar Bücher veröffentlicht. Neben all diesen Aktivitäten hat sich der gute Schwede aber tatsächlich auch noch Zeit genommen, um meine Fragen zu beantworten. Lest selbst, wieso ich Kvarforth am Anfang kalt erwischt habe.




Hi Kvarforth! Danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten! Was für Musik hörst Du eigentlich, während Du dieses Interview mit mir machst?

Fick Dich, Mann! Ich habe auf diese Frage nun fast zwei Jahrzehnte gewartet und jetzt, da sie endlich kommt, ist die Antwort wirklich langweilig. Aber hey, großes Lob an Dich Jonathan. Du wurdest so eben zu meinem Idol im Journalismus. Ich verbeuge mich von nun an vor Dir. Normalerweise dreht sich immer ein ganz bestimmtes Album in meinem CD-Player, wenn ich Interviews beantworte. Das war immer so und es hat mir dabei geholfen, einen mentalen Zustand zu erreichen, in welchem man dies oder das über das gewöhnlich langweilige Zeug, das sowieso niemand lesen will, erzählen kann. Aber, wie ich schon sagte, Du hast mich kalt erwischt … und das ist ein guter Start. Um Deine Frage zu beantworten: Ich habe in letzter Zeit neue Musik geschrieben und sogar einige Sachen aufgenommen, um am Material weiterarbeiten zu können und die Richtung herauszufinden, in welche sich das zukünftige Album entwickeln wird. Aus diesem Grund läuft bei mir seit 4 Uhr früh ein neuer und wirklich verstörender Riff auf und ab. Aber jetzt … Ich muss das jetzt ändern, wo ich mich doch in einem Zustand der Ekstase befinden, nachdem ich endlich die Frage bekommen habe, die ich mir immer gewünscht habe.

Könntest Du uns etwas darüber erzählen, wie die Songs von „8 ½ - Feberdrömmar I Vaket Tillstånd“ ausgewählt wurden? Sind das Deine Lieblingssongs oder konnte sich der individuelle Sänger aussuchen, auf welchem Song er performen möchte?

Ungefähr vor zehn Jahre sind diese Original-Demo-Aufnahmen an die Öffentlichkeit geraten, obwohl sie das nicht sollten. Später wurden sie von einem deutschen Unternehmen als Bootleg verkauft. Wir haben schon immer versucht, einen Weg zu finden, diese Verbreitung zu stoppen. Aber als wir dann Spinefarm/Universal im Februar verlassen hatten, fühlten wir uns leer und so als ob wir in einem Vakuum gefangen wären. Monatelang haben wir nichts zustande gebracht. Deshalb habe ich das, was bei diesen Aufnahmen noch gefehlt hat [das Bootleg bestand nur aus zwei Gitarren und einer Drum-Maschine] neu eingespielt und habe ein paar enge Freunde von mir gefragt, ob sie nicht anstatt mir die Vocals für die Songs aufnehmen wollen. Also nein, wir hatten keine Möglichkeit uns die Songauswahl genau zu überlegen und andere Songs zu nehmen, weil dann die eigentliche Intention draufgegangen wäre. Aber ja, ich habe den jeweiligen Song dem Sänger gegeben, von dem ich ausgegangen bin, dass er mit dem Track am meisten anfangen kann.

Du hast auch „Through Corridors of Oppression” neu aufgenommen und dieser Song ist ein absoluter Liebling von mir. Könntest Du uns etwas darüber erzählen, wie dieser Track komponiert wurde und warum er auf diesem Album zu finden ist?

Eigentlich waren sechs Songs auf dem Bootleg, aber der letzte gehörte zu Trond von URGEHAL, der verstorben ist, bevor er den Song in einem Studio einsingen konnte. Es würde sich sowohl respektlos als auch unehrlich anführen, wenn jemand anders diesen Job übernommen hätte. Deshalb haben wir uns entschieden, die B-Seite, die wir eigentlich während der Session zum dritten Album aufgenommen haben, auf die Scheibe zu packen. Es tut mir also leid Dich enttäuschen zu müssen, aber es handelt sich bei diesem Song um keine Neuaufnahme. „Through Corridors of Oppression“ sollte eigentlich nie irgendwie veröffentlicht werden, weil der Song entstanden ist, als ich, Phil A. Cirone und Hellhammer im Studio gejammt haben und mit dem „Marche Funèbre“ experimentiert haben. Aber jetzt ist es Zeit, dass der Track einen ordentlichen Platz auf einem unserer „Alben“ kriegt.




Von diversen Interviews und Live-Shows hatte ich immer das Gefühl, dass Gaahl und Du komplett verschiedene Persönlichkeiten seid. Könntest Du uns darüber berichten, wie ihr euch kennen gelernt habt und warum ihr zusammen arbeiten wolltet? Und wollt ihr noch öfter etwas gemeinsam machen?

Wir sind schon seit einer sehr langen Zeit befreundet und haben schon lange darüber gesprochen, einmal etwas zusammen zu machen. Du musst wissen, dass ich Mitte der Neunziger ein altes Interview mit ihm in einem Fanzine gelesen habe, in welchem er eine ziemlich interessante Antwort auf die Frage gegeben hat, was hinter dem Bandnamen TRELLDOM steckt. Da wir in Schweden leben, haben wir gemeint, dass es „Zauberei“ oder „Hexerei“ bedeuten würde, aber als wir dann die wahre Bedeutung hinter diesem Wort verstanden haben – das eben sehr ähnlich dem schwedischen Wort ist -, haben wir festgestellt, dass es sich um einen Begriff handelt, den viele nicht kennen und den auch viele früher nicht gekannt hätten. Und ich glaube, hier findet sich die Initialzündung dafür, dass ich ihn etwas später kontaktiert habe, da dieses Konzept mehr oder weniger von mir in SHINING wieder neu eingeführt wurde. „Toolbox“-Diskussionen halt, Du weißt schon. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird, aber ich hätte sicher nichts dagegen, wieder mit ihm zusammen zu arbeiten.

Wenn Du Deine früheren Alben betrachtest, gefallen Dir diese noch, wenn Du sie Dir anhörst? Oder denkst Du die ganze Zeit daran, dass Du gewisse Dinge ändern möchtest [Produktion, Songwriting et cetera]?

Ich höre sie mir eigentlich nicht mehr an. Hauptsächlich darum, weil ich Sachen, die ich heute anders machen würde, eh nicht ändern kann. Ich möchte, dass die Alben ein Zeugnis eines bestimmten Punktes meiner Karriere darstellen und ich glaube fest daran, dass man nicht in der Vergangenheit leben sollte.

Bald werdet ihr auf Europa-Tour gehen – was können eure Fans sich von dieser Show erwarten? Werdet ihr euch auf ältere Songs fokussieren und auch ein paar von denen spielen, die man auf „8 ½ - Feberdrömmar I Vaket Tillstånd“ finden kann? Und was kannst Du uns über die Support-Bands erzählen?

Ja, es ist fast drei Jahren her, seit wir auf Tour waren und so wird es interessant sein zu sehen, wie es mit den neuen Bandleuten klappt und wie wir in der Lage sein werden, meine neuen Ideen in diesen eher intimen Club-Shows umzusetzen. Das ist ja was anderes, als das, was die Leute z.B. auf Festivals bekommen. Ich habe einige wirklich entsetzliche und wunderbar boshafte Ideen, welche ich natürlich ausprobieren werde. Und ich freue mich auch wirklich darauf, das tun zu können. Ich glaube auch, dass vielen Fans die Zeremonie, die wir gerade für die Tour planen, gefallen wird – ob Du es glaubst oder nicht. Außerdem werden wir auch jedes Konzert für ein kommendes Live-Album aufnehmen. Es wird schon lange Zeit für solch eine Scheibe.

Ich weiß überhaupt nichts über die Supportbands, außer dass CREST OF DARKNESS sich im Roaster unserer Managerin befinden. Aber es sollte keine Probleme geben.




Arbeitet ihr – Maniac und Du – noch an neuem Material für SKITLIV und können wir uns auf eine Veröffentlichung in naher Zukunft freuen?

Ja, das tun wir. Es wird sicher ein neues Album geben, aber im Moment habe ich dazu nicht mehr zu sagen. Wir werden nämlich nichts aufnehmen, bevor wir nicht wieder ein vollständiges Line-up haben. Dieses wird momentan hinter verschlossenen Türen zusammengestellt.

Wie in jedem Interview, das ich führe, hätte ich gerne, dass Du uns den Namen einer Underground-Band gibst, die Du kürzlich entdeckt hast und die man unterstützen sollte!

ALFAHANNE!!! Vielleicht die großartigste Band, die seit WATAIN im scheußlichen Land Schweden aufgetaucht ist.

Vielen Dank für dieses Interview! Dir und SHINING alles Gute! Die letzten Worte gehören Dir!

Jonathan, Du hast die Eröffnungsfrage gerockt. Man sollte Dir einen Preis verleihen. Seid bei unseren Zeremonien dabei, die wir diesen November/Dezember in Europa abhalten werden, wenn ihr etwas anderes als den üblichen Scheiß erleben wollt. Es wird Blut fließen …

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Squiggofant

Autor: Jonathan Jancsary [Squiggofant] | 10.10.2013 | 16:07 Uhr

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