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Interviewpartner: Lars Ramcke

Seit 1998 aktiv gehören die Power Metaller STORMWARRIOR schon lange zum festen Inventar der internationalen Metal-Gemeinschaft und sind einer der heißesten Exportschlager der nach wie vor florierenden Hamburger Szene. Mit ihrem einschlägig „Thunder & Steele“ betitelten neuen Album veröffentlichen die Herren von der Waterkant inzwischen schon ihren fünften Langspieler, einmal mehr über ihre neue Label-Heimat Massacre Records. Dabei scheinen die Mannen derzeit vor Kreativität überzuschäumen, denn in folgendem Interview sprach Bandkopf Lars Ramcke schon jetzt verdächtig oft vom nächsten STORMWARRIOR-Album…






Hallo Lars und vielen Dank für das Interview! Zwei Jahre ist es her, dass Ihr mit „Heathen Warrior“ das letzte Album veröffentlicht habt. Was hat sich seither bei Euch getan?

Auf der Drummer-Position gab es einen Besetzungswechsel. Der neue Mann heißt Jörg Uken [NIGHTFALL, RUMBLE MILITIA]. Die Tatsache, dass Jörg hauptberuflich in seinen hauseigenen „Soundlodge Studios“ werkelt, hat sich dann auch auf unsere Produktion und den zeitlichen Verlauf sehr positiv ausgewirkt. Zum ersten Mal brauchte ich selber weder die Drum-Aufnahmen leiten noch überhaupt anwesend sein. Das hat super funktioniert und so konnte ich in der Zeit bereits an den Gitarren bzw. an den Gesangsaufnahmen arbeiten. Das Wegfallen des Drum-Editings hat mit Sicherheit auch für einen freieren Kopf während der übrigen Aufnahmen gesorgt, von der Zeitersparnis ganz zu schweigen.


Wie hat Ihr entschieden, dass Jörg der Mann für den Job ist?

Bereits nach Falkos Ausstieg nach der "Heading Northe" war Jörg bei uns im Gespräch und eine erste Show in Finnland war damals auch schon mit ihm gebucht, was aber leider aus privaten Gründen bei Jörg dann nicht weiter zustande kam. Glücklicherweise hat es ja nun doch noch geklappt und nach einigen Shows mit ihm konnten wir ihm dann auf den Hamburg Metal Dayz auch offiziell mitteilen, dass wir ihn nun gerne fest mit an Bord hätten. Und bisher hat es wohl auch niemand bereut [lacht]!


Ihr habt bereits im Vorfeld angekündigt, dass „Thunder & Steele“ wieder mehr in Richtung Eurer ersten beiden Alben gehen würde. War das eine ganz natürliche Entwicklung oder spielten die Wünsche der Fans da eine besondere Rolle?

Es hat sich für uns einfach natürlich angefühlt. Nachdem wir auf dem Vorgänger etwas mehr experimentiert hatten und leider aber soundtechnisch etwas andere Vorstellungen gehabt haben als Tommy Hansen, war für uns doch recht schnell klar, dass es bei diesem Album wieder etwas straighter auf die Mütze gehen sollte. Und ich denke das hat auch prima funktioniert. Und wenn dieser Schritt nun auch für die Fans funktioniert, dann kann es wohl auch nicht so verkehrt gewesen sein, diese Richtung einzuschlagen.






Hat diese Entwicklung den Songwriting-Prozess verändert?

Zum Teil vielleicht, ja. Ich habe bewusst versucht mit so wenig Keys und Chören wie möglich auszukommen bzw. diese erst so spät wie möglich als Beiwerk hinzuzugeben. Auch sollte alles ein wenig gitarrenlastiger daher kommen. Teilweise konnte ich auch einige Songteile aus den Jahren 2003-2005 in dieses Album mit einbeziehen, die bisher so nie zum Rest gepasst hatten und nun perfekt reinpassten. Manchmal brauchen einige Ideen einfach ein paar Jahre zum reifen oder manchmal auch einfach nur eine neue klangliche Umgebung, um zu funktionieren.


Wie würdest Du Euer neues Album beschreiben?

Sicherlich ist es eines der stärksten Alben von STORMWARRIOR bisher. Ob es das Beste ist, werden nicht wir entscheiden. Ich denke aber, dass es vielleicht das Beste aus den bisherigen Schaffensphasen in sich vereinen kann. Ich finde auch, dass es sowohl sehr frisch daher kommt, aber dennoch unser vielleicht reifstes Album darstellt.


Das Artwork zur neuen Platte unterscheidet sich sehr stark von den vorherigen Motiven. Wer hat es dieses Mal entworfen?

Bisher kam alles aus der Hand von Uwe Karczewski [IRON ANGEL, alte HELLOWEEN]. Das hatte aber zeitlich so nicht mehr hingehauen und eigentlich hatte sich Uwe auch schon seit längerem zeichnerisch zur Ruhe setzen wollen. Diesmal konnten wir daher Felipe Machado für das Artwork gewinnen und ich denke auch wenn es ein etwas anderer Stil ist, passt es dennoch gut zu uns und es bringt sogar mal auch optisch frischen Wind in das Ganze.


„Thunder & Steele“ entstand einmal mehr in Zusammenarbeit mit Piet Sielck in den „Powerhouse Studios“ – was macht Piets Arbeit so besonders und zur Anlaufstelle Nummer eins für viele Hamburger Bands?

Bei Piet weiß man einfach was man bekommt und dass das, was man bekommt, auch gut ist. Er hat seinen Sound gefunden. Wir scheinen recht ähnliche Vorstellungen zum Klangbild von STORMWARRIOR zu haben, weshalb es auch nicht wirklich nötig war, großartig rum zu diskutieren. Das hat eigentlich alles von vornherein zu 95 % so gepasst mit Piets Vorschlägen. Und wenn es passt, dann passt es eben [lacht]!


Das Thema Wacken-Mitschnitt hat sich ja nun erledigt. Dennoch sind STORMWARRIOR aber eine großartige Live-Band. Werdet Ihr mal wieder einen Versuch wagen, ein Konzert mitzuschneiden?

Das wird sich zeigen, dazu kann ich jetzt aber nichts Genaueres sagen. Ich denke wenn sich dafür eine gute passende Möglichkeit bietet, kann man darüber nochmal nachdenken. Ansonsten konzentrieren wir uns jetzt erst mal auf die Studioalben.


Hat Euch das Feuer in den Proberäumen am Hammer Deich letzten Herbst auch in Mitleidenschaft gezogen? Wie geht die Szene damit um?

Nee, wir hatten da wohl etwas mehr Glück diesmal. Als der Bunker, wo wir zum "Northern Rage" Album damals unser Studio reingesetzt hatten [wo auch GAMMA RAY damals ansässig waren], zwangsversteigert wurde und unsere Kohlen dann futsch waren, wären wir aber auch um ein Haar mit GAMMA RAY in die Räumlichkeiten mitgegangen, die jetzt abgebrannt sind. Wer weiß wie es nach sowas jetzt bei uns ausgesehen hätte...
Ich glaube was und wie viel wirklich verloren gegangen ist bei dem Brand, weiß man auch nicht genau, anscheinend konnte aber wohl nun doch noch einiges an Equipment gerettet bzw. restauriert werden [zumindest was die Studios betrifft]. Bei den normalen Proberäumen der kleineren lokalen Bands dürfte aber sehr viel zerstört worden sein. Dazu gab es dann auch einen Spendenaufruf und diverse Charity-Veranstaltungen um gerade den Bands zu helfen, die nicht mal mehr Equipment bzw. entsprechende Räumlichkeiten zum Proben zur Verfügung haben. Wie da aber der aktuelle Stand der Dinge ist, darüber bin ich auch nicht wirklich im Bilde.


2013 ist gerade erst vorbei. War es ein gutes Jahr für STORMWARRIOR?

Viel war ja nicht wirklich los, aber wenn man die neue Scheibe mit zu 2013 zählt, dann können wir bei dem Ergebnis durchaus zufrieden sein denke ich. Aber wir sind natürlich auch gespannt, wie es in diesem Jahr mit dem neuen Album und der Tour laufen wird.






Du hattest erwähnt, dass Du derzeit auch mit anderen Projekten beschäftigt bist. Kannst Du dazu schon etwas sagen?

Ich bin gerade dabei, die neue Scheibe der französischen Band ELVENSTORM zu mixen, bevor es direkt weiter geht mit unserer Tour und dem Songwriting für die nächste STORMWARRIOR-Produktion. Ansonsten habe ich auch bereits ein paar Ideen für ein Nebenprojekt, wozu ich aber derzeit noch nichts Spruchreifes sagen kann. Mal sehen, was daraus werden wird und vor allem wann man dazu die Zeit finden kann es umzusetzen.


Wie sieht es mit Euren kommenden Tourplänen aus?

Zunächst wird es über Rock The Nation im Februar / März mit MAJESTY und WISDOM durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Ungarn und Tschechien gehen, danach kommen dann wohl ein paar Festivalshows wie das „Out & Loud“-Festival. Wenn sich danach noch etwas Passendes findet, geht es natürlich direkt weiter, ansonsten kommt eben gleich das nächste Album hinterher. Das müssen wir abhängig machen von dem was sich jetzt im Rahmen des neuen Albums an Möglichkeiten auftut.


Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Wer möchte, kann gerne mal auf stormwarrior.de bzw. auf unserer Facebook-Seite vorbeischauen. Mittlerweile gibt es dort auch wieder regelmäßig aktuelle News zu finden. Ansonsten wünsche ich allen recht viel Spaß mit der neuen Scheibe und vielleicht sehen wir uns ja dieses Jahr irgendwo auf Tour oder auf den Festivals!!


Vielen Dank!

Danke Dir für das Interview und Deinen Support!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 09.01.2014 | 09:21 Uhr

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