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Interviewpartner: Marios Iliopoulos

Die schwedisch-griechischen Melodic Death Metaller NIGHTRAGE konnten sich mit ihren bereits mit ihren ersten vier Alben in der oberen Riege des Genres etablieren und hatten einst gar FIREWIND-Flitzefinger Gus G. in ihren Reihen. Mit „Insidious“ lässt die Truppe nun Studioplatte Nummer Fünf vom Stapel und hat sich diesmal etwas ganz Besonderes ausgedacht: Neben den üblichen Abrissbirnen zeigt sich die Formation auf „Insidious“ so filigran wie noch nie und begrüßte obendrein allerhand namhafte Gäste im Studio, unter denen sich auch AT THE GATES-Frontmann Tomas Lindberg befand, der auch den Exil-Griechen einst seine Stimme lieh. Wir setzten uns mit NIGHTRAGE-Chef Marios Iliopoulos in Verbindung und fragten ihn gründlich über das derzeitige Treiben seiner Band aus.






Hallo Marios und vielen Dank für dieses Interview! Was hat sich bei NIGHTRAGE alles getan, seit Ihr „Wearing A Martyr’s Crown“ veröffentlicht habt?

Wir haben einige coole Shows als Support für das „Wearing A Martyr’s Crown“-Album gespielt und dann gleich damit begonnen, Songs für unsere neue Platte „Insidious“ zu schreiben – letzteres hat etwa zwei Jahre in Anspruch genommen. Wir hatten haufenweise Ideen und waren sehr inspiriert, weshalb wir eine lange Zeit an den Demos zum neuen Album gefeilt haben.


Wie würdest Du „Insidious“ beschreiben und wo liegen Deiner Meinung nach die Unterschiede zum vorangegangenen Album?

Ich denke, „Insidous“ ist sehr geradeheraus und haut der Hörerschaft ordentlich auf die Fresse – wir haben diesmal genau den Sound gefunden, den wir uns gewünscht haben. Der größte Unterschied liegt wohl darin, dass wir diesmal außerhalb von Schweden in den „Zero Gravity Studios“ in Athen aufgenommen haben. Terry Nikas hat dabei als Tontechniker fungiert und wir haben das Album gemeinsam mit ihm produziert.


Was hat Euch veranlasst, diesmal in einem Studio in Griechenland aufzunehmen?

Ich hatte einfach richtig schlimmes Heimweh – ich habe nun neun Jahre in Schweden gelebt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich die Band auch von Griechenland aus weiterführen kann. Besonders jetzt, wo einem das Internet die Zusammenarbeit arg erleichtert, ist das für uns kein Problem mehr.


Auf „Insidious“ kann man etliche Gastmusiker hören, die nicht alle aus dem gleichen Genre wie NIGHTRAGE stammen – wie hat sich das ergeben?

Naja, wir kennen diese Leute ja alle und daher war es wirklich kein Problem für uns, sie zu fragen, etwas zum Album beizusteuern. Obendrein hatten wir diesmal ein paar Songs, die nach etwas Anderem, Besonderem verlangt haben und das ist genau das, was all diese großartigen Musiker dazu beigetragen haben.


Bestimmt hat es sich auf das Songwriting ausgewirkt, Stimmen wie Apollo Papathanasio und Tom Englund in Euren Songs unterbringen zu müssen…

Eigentlich gar nicht mal so sehr, denn die Songs waren schon fertig, bevor die Gastmusiker feststanden. Ihre Beiträge kamen also erst in letzter Minute dazu – vor allem das, was Tom bei „Wrapped In Deceitful Dreams“ gesungen hat: Wir haben gerade die Vocals zu „Solar Corona“ aufgenommen und da habe ich ihn gefragt, ob er auch etwas zu dem anderen Song beitragen könnte, was dann eine Sache von gerade mal fünf Minuten war [lacht].


Wie läuft das Songwriting bei NIGHTRAGE ab?

Ich bin der Hauptsongwriter, was auch die Texte betrifft. Normalerweise beginne ich damit, dass ich ein paar Riffs schreibe und versuche, einen coolen Song daraus zu machen und dann schreibe ich zusammen mit Antony [Hämäläinen, Vocals, Anm. d. Red.] die Texte – natürlich ist im Endeffekt alles Teamwork. Ich wäre niemals in der Lage, die Songs so hinzukriegen, wie sie am Ende klingen, wenn die anderen Bandmitglieder nicht wären. Olof [Mörck, Gitarre, Anm. d. Red], Anders [Hammer, Bass, Anm. d. Red.] und Jo [Nunez, Drums, Anm. d. Red.] tragen jeweils ihren eigenen Teil zum fertigen Song bei und somit entsteht alles in Zusammenarbeit und fühlt sich auch so an.


Worum geht es denn in den Texten auf „Insidious“?

Auf dem neuen Album geht es um die dunkle Seite der Menschen und wie deren Taten sich auf das Leben anderer auswirken können. Wir glauben gerne, dass es noch ein Licht am Ende des Tunnels gibt und die Menschen sich letztendlich zum Besseren verändern werden.


Die Japan-Edition von „Insidious“ enthält noch ein Cover des DEF LEPARD-Klassikers „Photograph“ – wie habt Ihr Euch für diese Nummer entschieden?

Das ist einer meiner persönlichen Lieblings-Songs. Wir haben das Ganze als Herausforderung angesehen: Was muss man tun, um aus einem normalen Hard Rock-Song einen NIGHTRAGE-Song zu machen? Ich finde, dass es im Refrain des Originals ein paar unverzerrte Gitarren gibt, die wie aus einer Nummer von NIGHTRAGE klingen. Also haben wir das ein bisschen aufgemotzt und eine Death Metal-Version draus gemacht.


Wird es nach fünf Studioalben nicht langsam Zeit für eine Live-CD bzw. –DVD?

Ja, das wäre wirklich cool. Sollte sich die Gelegenheit ergeben, werden wir bestimmt nicht lange darüber nachdenken müssen, ob wir sie ergreifen.


In den letzten Jahren sind Tour-Packages mit bis zu sieben Bands an einem Abend immer mehr in Mode gekommen, was sich natürlich auf die Spielzeit auswirkt – wie denkt Ihr darüber?

Naja, es war ja zu erwarten, dass die derzeit allerorts so schlechte Wirtschaftslage irgendwann auch im Livemusik-Sektor ankommen würde. Natürlich ist es total beschissen, deshalb weniger Songs spielen zu können, aber wenigstens kann man überhaupt auftreten und das ist es, was zählt.


Wie sieht es mit Euren Tourplänen aus? Kommt Ihr bald auch nach Deutschland?

Jetzt im Oktober touren wir mit ARSIS und WHITE WIZZARD durch Nordamerika und wir sind derzeit dabei, für Februar 2012 eine Europatour auf die Beine zu stellen, die auch recht viele Konzerte in Deutschland umfassen wird.


Das ist ja ein ziemlich abwechslungsreiches Line-Up für Nordamerika – bevorzugt Ihr es mit Bands des gleichen Genres oder mit Formationen aus anderen Sparten zu touren?

Ich denke ein abwechslungsreiches Package ist das Beste für eine Tour, denn auf diese Weise erreicht man mehr Leute und obendrein ist man mit Bands unterwegs, die verschiedene Geschmäcker bedienen. Es ist ziemlich langweilig, an einem Abend vier Bands zu hören, die alle das Gleiche machen.


Das war’s auch schon – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Vielen Dank für das Interview! Ich hoffe, dass „Insidious“ unseren Fans aus Deutschland gefällt – geht und kauft die das Album und unterstützt NIGHTRAGE! Ich kann es kaum erwarten, Euch alle auf der kommenden Tour zu sehen. Stay Metal!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 01.10.2011 | 22:10 Uhr

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