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Interviewpartner: Martin Toresson

EVOCATION haben unlängst ihr drittes Album „Apocalyptic“ veröffentlicht und nachdem die Band bereits mit dem Vorgänger „Dead Calm Chaos“ zu begeistern wusste, so pustet „Apocalyptic“ alles weg und weiss bei Fans und Kritikern zu begeistern. Auch von uns wurde das Album mit Lorbeeren überschüttet und bekam im Review die höchste Punktzahl. Anlass genug also, um mit Bassist Martin "Tore" Toresson über „Apocalyptic“ und EVOCATION an sich zu sprechen.




Hallo Tore! Glückwunsch zu eurem neuen Album “Apocalyptic”, welches bei uns die Höchstpunktzahl bekommen hat! Wie sind die Reaktionen bisher und seid ihr jetzt nach dem Release glücklich mit dem Album, so wie es jetzt ist?

Hallo! Vielen Dank, die Reaktionen waren bisher ziemlich gut und es gab keine negativen Rückmeldungen von den Fans. Monate harter Arbeit sind vergangen und wir mussten viele Entscheidungen treffen und ja, wir sind glücklich mit dem Endergebnis. Genau wie wir bei der Veröffentlichung von “Dead Calm Chaos” sagten, es könne nicht besser werden, so sagen wir dies nun erneut!


Offensichtlich habt Ihr nicht viel an Eurem Sound und den Songs als solchen geändert zwischen “Dead Calm Chaos” und “Apocalyptic”, was großartig ist, denn “Dead Calm Chaos” war an sich schon sehr gut. Auf den zweiten Blick klingt “Apocalyptic” jedoch größer, mächtiger und die Melodien sind noch durchdachter. Wie würdest Du den Unterschied zwischen den beiden Alben beschreiben?

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Alben ist, dass wir einfach bessere Musiker geworden sind. Vor allem fällt dies bei Jannes Art Drums zu spielen und bei Thomas Gesang auf. Vesa and Marko spielen versierter und tighter und ich selber fühle mich einfach wohl am Bass. Aber Du hast Recht, es sind keine großen Unterschiede zwischen den Alben. Wir haben die Songs geschrieben, sie dann aufgenommen und haben dann die Feinheiten ähnlich ausgearbeitet wie zuvor. Daher ist es keine Überraschung, dass sich die beiden Alben ähneln.




Waren die Aufnahmen entspannt und zufriedenstellend? Den Großteil habt ihr doch in eurem eigenen Studio aufgenommen, richtig?

Ja, die Aufnahmen waren wirklich angenehm. Wie zuvor haben wir das gesamte Album in unserem Studio [Evocation Studio] aufgenommen, da fühlen wir uns einfach am wohlsten und können auch am besten arbeiten. Dadurch kommt auch einfach kein Druck auf. Es rinnt nicht jeden Tag Geld durch die Finger und in der heimischen Umgebung ist es einfach angenehm.Vesa ist zudem wirklich talentiert, wenn es ums Aufnehmen geht, ohne ihn hätten wir das Album nie allein als Band ohne Produzenten aufnehmen können. Aber um es auch für ihn etwas angenehmer zu machen, haben wir die Drums mit dem Soundkünstler Roberto Laghi [u.a. IN FLAMES] aufgenommen.


Erzähl und doch bitte ein wenig mehr über den Albumtitel und die Geschichte hinter „Apocalyptic“? Bei den Vorgängern habt ihr erwähnt, dass die Texte einen recht persönlichen Hintergrund haben? Was waren dieses Mal eure Einflüsse?

Naja, es gab vor den Aufnahmen keine Konzept hinter den Texten, das ist alles erst während des Entstehungsprozesses zu Tage gekommen. Als wir dabei waren einen Song zu schreiben, bekam dieser den Titel „Apocalyptic“ und wir dachten sofort, dass dies der Titel wäre, um das Album als Ganzes wiederzuspiegeln. Aus unserer Sicht kann man den Namen „Apocalyptic“ auch als „Erleuchtung“ verstehen und dies stellt klar, dass wir dieses Mal wirklich etwas zu sagen haben. Die Texte sind sehr ehrlich und sind ohne große Veränderungen so geblieben, wie sie das erste Mal auf Papier kamen. Zuerst kommt immer die Musik und dann versuchen wir durch die Texte auszudrücken, was wir beim Hören der Musik empfinden. Bei der Interpretation bleibt viel Spielraum für die Vorstellungen des Hörers. Das Einzige, was uns wirklich beeinflusst, sind unsere inneren Gedanken und die Dinge, die wir in dieser Welt für richtig oder falsch halten.


Im Zuge von „Dead Calm Chaos“ seid ihr wesentlich mehr getourt als zuvor, wie sehen da die Tourpläne jetzt aus? Und wie vereinbart Ihr die Belange der Band mit Arbeit, Beziehungen und dem restlichen Leben an sich?

Hoffentlich werden wir sehr viel touren. Nach fast einem Jahr ohne Gigs und nur Proberaum und Studio sind wir wirklich heiß wieder zu touren. Manchmal ist es schwierig alles unter einen Hut zu bekommen, manchmal müssen wir Kompromisse eingehen und können manche Gigs einfach nicht spielen, aber alles in allem funktioniert das sehr gut mit Verständnis von unseren Partnern und auch unserer Arbeitgeber.




Erzähl uns bitte mehr über das Equipment, das ihr benutzt. Gibt es etwas, was ihr anderen Musikern empfehlen könnt? Oder benutzt Ihr wie jede schwedische Band einfach das Boss HM-2 Pedal, mit allen Reglern auf Anschlag?;)

Ziemlich gut getroffen, mein Freund. Ja, wir benutzen tatsächlich das HM-2 Pedal, wenn auch nicht mit allen Reglern auf Anschlag. Wirklich großartig ist auch der Peavey 5150 Mark II, der einfach sehr gut für den typischen Death-Metal-Sound ist. Ich benutze für den Bass eien Bass Driver DI von Tech 21 um sowohl die Tiefe als auch den kratzenden Sound zu bekommen. Bei den Drums versuchen wir einfach diesen typischen Bratsound für die Bassdrum hinzubekommen.


Euer Sound erinnert mich an ein paar der großen Schweden-bands wie GATES OF ISHTAR, DISMEMBER oder die allmächtigern AT THE GATES. Was sind eure Haupteinflüsse und gibt es derzeit irgendwelche Bands, die ihr empfehlen würdet?

Danke, der Vergleich ist natürlich ein großes Kompliment! Ich denke, wir bekommen unbewusst Einfluss aus verschiedenen Genres und von verschiedenen Bands. Wir wollen es einfach hinbekommen, dass unser Sound nach EVOCATION klingt. Für „Apocalpytic“ haben wir ein paar Voraufnahmen gemacht, die an sich sehr gut klangen. Letztlich haben wir sie dann aber doch verworfen, da wir beim Hören nicht diesen typischen EVOCATION-Sound hören konnten. Wenn es ums Musikhören geht, stehen bei mir die old-school-Death-Metal-Bands aus den frühigen Neunzigern an erster Stelle. Auch heute bin ich eher bei schwedischen Bands wie FACEBREAKER oder VOMITORY zu Hause.


Was war denn das beeindruckendste oder überragendste Ereignis, das ihr mit EVOCATION bisher hattet?

Als erstes würde mir da die Tour mit CANNIBAL CORPSE 2009 einfallen. Das war unsere erste richtige Tour und dann gleich mit einer der größten Death Metal Bands aller Zeiten. Das war wirklich fantastisch. Aber, wenn ich genauer drüber nachdenke, dann ist das Beeindruckendste eigentlich, dass wir es geschafft haben, EVOCATION nach einem Jahrzehnt wiederzubeleben und einen Vetrag zu erhalten, aus dem bisher drei Alben resultiert sind. Hättest Du uns das in den frühen neunziger erzählt, hätten wir Dich wahrscheinlich ausgelacht.


Mal ganz nebenbei, wie kam es eigentlich zu dem Namen EVOCATION? Wen oder was wollt ihr erwecken?

Die Geschichte zu dem Namen kommt aus dem Jahr 1991. Als wir angefangen haben, hatten wir keinen Bandnamen und wir haben lange überlegt, was mal ein cooler Bandname sein könnte. Eines Abends nach einem durchzechten Bandmeeting hatte ich mir in den Kopf gesetzt endlich einen Bandnamen zu finden. Also hab ich mir meine Platten angeschaut und hatte schließlich „The Rack“ von Asphyx in den Händen. Und auf diesem Album war ein Songtitel, der mich wirklich gefesselt hatte -“ Evocation“. Am, nächsten Tag haben wir uns wieder getroffen und ich hab ihn den anderen Jungs gesagt und alle fanden ihn großartig. Seitdem heisst die Band EVOCATION.


Vielen Dank für das Interview und Alles Gute für die Zukunft! Hier ist eure Chance für ein paar letzte Worte:

Danke für die Aufmerksamkeit an uns und unserem neuen Album!
Und an alle Leser: Ich seh' euch im Moshpit!
Horns up!


trapjaw

Autor: Andy W. [trapjaw] | 15.11.2010 | 01:11 Uhr

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