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Band: Metalnews nach 'Pop Evil' durchsuchen Pop Evil
Interviewpartner: Matt DiRito

Wenn POP EVIL am Freitag, den 23. Mai ihr neues Album "Onyx" in die Metalwelt hinaus lassen, werden bei einigen gewiss die Kinnladen Richtung Boden krachen. Denn mit ihrem neuen Album haben die Jungs ein kleines Meisterwerk erschaffen, was mit Sicherheit nicht in der Versenkung verschwinden wird. Wir sprachen mit Bassist Matt DiRito auf der Tour mit FIVE FINGER DEATH PUNCH über das neue Album.




Matt, euer neues Album "Onyx" wurde in den Staaten ja schon veröffentlicht und konnte dort schon relativ hohe Chartplatzierungen erreichen. Was versprecht ihr euch von dem Release in Deutschland und Europa?

Puh, also ich kann dir gar nicht sagen, was wir erwarten. Ich meine, wir haben bisher noch keine Songs offiziell hier veröffentlicht. Wir haben in Europa das gleiche Label wie FIVE FINGER DEATH PUNCH, mit denen wir auf Tour sind. Ich glaube MÖTLEY CRÜE werden hier auch von Eleven Seven Music vertreten. Das Label wird jedenfalls die Scheibe veröffentlichen und dafür sorgen, dass die neue Single gespielt wird und hat uns schließlich ermöglicht, hier eine Tour zu fahren.


Ich habe mir "Onyx" im Vorfeld oft angehört und muss sagen, dass es auf der Scheibe keine schlechten oder auch nur mittelmäßige Nummern gibt. Was ist das Geheimnis des Albums?

Hey, vielen Dank! Es liegt vielleicht daran, dass wir als Band zusammengewachsen sind. Natürlich haben wir auch darauf geachtet, nur die Knaller aus den Songwritingsessions auf die Scheibe zu packen. Man sagt ja immer, dass man für das erste Album ein ganzes Leben hat, für das darauf folgende eine wesentlich kürzere Periode. Wir haben uns jedenfalls zusammengerissen und auch stark ausgemistet, welche Nummer auf das Album kommt und welche nicht. Natürlich sind auch schon die ein oder anderen älteren Ideen eingeflossen, die wir schon länger mit uns tragen. Aber im Großen und Ganzen haben wir einfach versucht, dass beste Album unserer Karriere zu machen.


Euer Stil bzw. die Songs auf "Onyx" sind modern, aber nicht irgendwie trendy oder ans Radio orientiert. Ihr macht ja einfach coolen modernen Alternative Rock bzw. Metal. Aber wer ist der kreative Kopf in der Band? Oder macht es die Gemeinschaft?

Nun, wir alle in der Band schreiben an den Stücken. Wenn wir dann im Studio oder Proberaum sind, tauschen wir uns aus und fügen die Stücke zusammen. Daher passt auch der Bandname POP EVIL gut, denn wir kommen alle aus verschiedenen musikalischen Lagern, von POP to EVIL wenn man so will. Die Stücke wechseln sich ja auch ab, wir haben eher ruhigere Nummern wie "Torn To Pieces" oder richtige Kracher wie "Trenches". Es gibt so viele Einflüsse, die wir als Band verarbeiten, welche sich dann in den Stücken eben wiederfinden.


Du bist zwar nicht ein Mitbegründer der Band, ich glaube 2007 war dein Einstieg...

Ja, 2007.


...weisst du denn vielleicht, wessen Idee der Name POP EVIL war? Ist ja eher ungewöhnlich für eine Hard Rock- bzw. Metalband.

Es war Leigh's (Gesang, Anm. d. Verf.) Idee. Wie ich eben schon sagte, der Hintergrund sind die verschiedenen Einflüsse der Musiker. Auch wenn du uns als Band anschaust, wir sind fünf ganz unterschiedlich aussehende Leute.


Und was ist der Hintergrund von "Onyx"? Steckt da eine Geschichte hinter?

Onyx ist ja ein recht dunkles Mineral, ein dunkler Ort wenn man so will. Und diese Dunkelheit spiegelt sich auch in den einzelnen Stücken wieder. Dies wiederum ist auf verschiedene Situation zurückzuführen, die wir in der Vergangenheit hatten. Wir mussten das Label wechseln, wir mussten Schlagzeuger und Gitarristen ersetzen. Im Business sind wir ganz schön ins Straucheln geraten. Dann sahen wir, dass wir Top-Positionen unserer Singles in den Radiocharts erreichen konnten, der große Durchbruch lässt aber noch immer auf sich warten. Diese Gefühlslage wirkt sich natürlich auch in den Songs aus.


Ihr habt für "Onyx" als Produzenten ja wieder Johnny K. engagiert, der schon für Gruppen wie MEGADETH oder STAIND gearbeitet hat. Ist das für euch getreu dem Motto "Never change a winning team"?

Genau, er hat ja auch schon "War Of Angels" produziert. Mit ihm zu arbeiten ist schon klasse. Man fühlt sich wie zu Hause bei ihm. Wie es mit dem nächsten Album sein wird, wissen wir aber noch nicht.


Das ist ja bestimmt auch eine Frage der Chemie. Wenn man einen Top-Produzenten hat, mit dem man aber nicht arbeiten kann, dann wird es bestimmt schwierig.

Absolut! Das kann dann in die Hose gehen. Johnny ist aber ein cooler Typ, mit ihm kommt man gut aus. Mit "Onyx" war es für uns wieder ein Stück leichter, da man sich untereinander recht gut kennt. Wir wussten, was wir von ihm wollen und er wusste, wie er es umsetzen kann.


Im Moment gibt es ja eine Vielzahl richtig guter Alternative Metal Bands. Gruppen wir DISTURBED, ALTER BRIDGE oder eben FIVE FINGER DEATH PUNCH hauen eine Hammerplatte nach der nächsten raus. Würdest du sagen, dass euch diese Bands auch beinflussen? Oder seht ihr eure Wurzeln eher bei älteren Semestern?

Klar, die von dir genannten Bands sind mit Sicherheit bei einigen von uns als Favoriten zu sehen. Natürlich sind wir aber auch mit den Klassikern wie PANTERA oder GUNS 'N' ROSES aufgewachsen. Ich kann z.B. nichts daran ändern, dass mein Songwriting von den Bands beeinflusst wird, die ich eben höre - und ganz nebenbei höre ich FIVE FINGER DEATH PUNCH im Moment jeden Abend (POP EVIL waren mit FIVE FINGER DEATH PUNCH auf Tour, Anm. d. Verf.). Man lernt aber auch neue Gruppen kennen, wenn man z.B. Auftritte hat. Das spiegelt sich dann auch wider.


Euer letztes Album "War Of Angels" enthielt ja einen Song namens "Boss's Daughter", bei dem Mick Mars von MÖTLEY CRÜE als Gast zugegen war. Wie seid ihr mit ihm in Kontakt gekommen?

Das war eine Sache des Managements. Bei vielen Rock- und Metalalben sind ja Gäste oder Gastmusiker dabei. Bei "War Of Angels" haben wir uns gedacht, ob es nicht cool wäre, auch jemanden dabei zu haben. Und wir wollten auch einfach sehen, wen wir so kriegen können. Er hat sofort zugesagt und schon war er bei uns im Studio.


Die Nummer war ja auch recht erfolgreich, oder?

Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, sie hatte bei einem gewissen Zeitraum die meisten Klicks auf youtube oder sowas.


Ist Mick denn jemand, mit dem man gerne arbeitet? Man kennt ja die ganzen Geschichten von MÖTLEY CRÜE, die ganzen Skandale...

Also aus meiner Sicht ist Mick jemand, der ganz schön in den Schatten gerückt wurde. Denn jeder in dieser Band hat eine sehr große Persönlichkeit. Vince Neil, Tommy Lee, Nikki Sixx... und ich meine verdammt große Persönlichkeiten. Mick ist einfach nur unglaublich nett, total lustig und eine absolute Labertasche. Er kaut dir das Ohr ab, wenn du nicht aufpasst (lacht).


Ich habe "The Dirt" gelesen und kann mir vorstellen, wie es mit den Jungs so abgehen kann.

Ja, genau, "The Dirt", was für ein Buch (lacht).




Wie ist eigentlich die Tour mit FIVE FINGER DEATH PUNCH so weit gelaufen? Die Kombination mit euch ist jedenfalls sehr gelungen aus meiner Sicht.

Einfach nur großartig. Natürlich ist es für uns auch ein kleiner Kulturschock (lacht). Mit dem letzten Album waren wir nur in den Staaten unterwegs und seit fünf Jahren sind wir andauernd auf Achse. Wir wissen also ungefähr, was uns bei einer Show erwartet und sind dementsprechend ziemlich gut eingespielt. Hier in Europa ist es ein wenig anders, denn wir können überhaupt nicht einschätzen, wie die Leute auf uns reagieren. Niemand hat das neue Album, niemand kennt die Songs. Wir sind momentan also auf dem Level, auf dem wir uns ganz von neuem beweisen müssen. Das ist allerdings auch mit ner Menge Spaß verbunden und insofern gut für uns, dass wir vor einer neuen Herausforderung stehen.


Für eine Vorband ist es ja häufig nicht so einfach. Bei vielen Gigs bekommen die Vorbands ja höchstens nen Achtungsapplaus. In eurem Fall könnte ich mir aber vorstellen, dass die Leute euch schon aus der Hand fressen.

Wir werden es heute Abend ja sehen (lacht). Wir hatten einige sehr geile Gigs, aber auch ein paar, die "nur" ok waren. Ich kann mich gut an einen Auftritt von uns vor JUDAS PRIEST erinnern. Die Meute hat die ganze Zeit nur "Priest! Priest! Priest!" gebrüllt. Da hätte man am liebsten die Bühne verlassen. Mit FIVE FINGER DEATH PUNCH verhält es sich ähnlich. Die haben auch hier beinharte Fans, die nur für die Jungs gekommen sind. Da ist es manchmal schwer, deren Aufmerksamkeit zu bekommen.


Ich muss an dieser Stelle sagen, dass man nicht häufig den Bassisten einer Band zum Interview bekommt oder sieht. In deinem Fall ist das anders. Denn wenn man dich bei youtube sucht, dann findet man jede Menge Interviews mit dir. Wie kommt das? Haben die anderen nichts zu erzählen?

Nein, das kann man nicht sagen. Wir teilen uns diese Aktivitäten schon auf. Aber wie ich schon sagte, wir sind fünf ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ganz verschiedene Sichtweisen auf die Dinge haben.


Okay, das leuchtet natürlich ein. Matt, vielen Dank für das Interview!

Pinhead

Autor: Ingo Nentwig [Pinhead] | 12.05.2014 | 20:48 Uhr

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