.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Powerwolf
CD Review: Powerwolf - Blessed & Possessed

Powerwolf
Blessed & Possessed


Power Metal
6 von 7 Punkten
"Solides Erfolgsrezept"
CD Review: Powerwolf - The History Of Heresy - Part 2 [Boxset]

Powerwolf
The History Of Heresy - Part 2 [Boxset]


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Wertige Werkschau, Teil 2"
CD Review: Powerwolf - The History Of Heresy - Part 1 [Boxset]

Powerwolf
The History Of Heresy - Part 1 [Boxset]


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Fette Werkschau"
CD Review: Powerwolf - Preachers Of The Night

Powerwolf
Preachers Of The Night


Heavy Metal, Power Metal
6.5 von 7 Punkten
"Heul mit den Wölfen!"
CD Review: Powerwolf - Blood Of The Saints

Powerwolf
Blood Of The Saints


Power Metal
6.5 von 7 Punkten
"Hymnen über Hymnen"
Mehr aus den Genres
CD Review: Pathosray - Pathosray

Pathosray
Pathosray


Power Metal, Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Soviel zum Pathos."
CD Review: Solar Fragment - Promo 2005

Solar Fragment
Promo 2005


Heavy Metal, Power Metal
6.5 von 7 Punkten
"Einfach nur verdammt geil!"
CD Review: Tyrant Eyes - The Darkest Hour

Tyrant Eyes
The Darkest Hour


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
3 von 7 Punkten
"Aus dem südhessischen Odenwald kommen die 5 Jungs von TYRANT EYES, und legen nun mit „The ... [mehr]"
CD Review: Twilightning - Plague-house Puppet Show

Twilightning
Plague-house Puppet Show


Melodic Speed Metal
5.5 von 7 Punkten
"Bisher sind die 1998 gegründeten TWILIGHTNING aus Finnland hierzulande eher unbekannt, k... [mehr]"
CD Review: Saintsbleed - Twisted Truth

Saintsbleed
Twisted Truth


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
4 von 7 Punkten
"The time, blood hits the air! Die Pforten der Hölle haben sich aufgetan und fünf scheußlic... [mehr]"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Share:
Band: Powerwolf Homepage Metalnews nach 'Powerwolf' durchsuchen Powerwolf
Interviewpartner: Matthew Greywolf

Als 2003 mit einem Schlag POWERWOLF auf der Bildfläche erschienen, wurde zuerst vielerorts geschmunzelt. Was dann schnell in Erstaunen umschlug, ist mittlerweile tiefe Wertschätzung. Mit ihre stets hymnischen, eingängigen und Partytauglichen Power Metal, einer perfekten visuellen Begleitung und einem gewissen skurrilen Beigeschmack haben die Wölfe die Metalgemeinde im Nu von sich überzeugt – mit dem letzten Album “Bible Of The Beast” gelang dem Quintett gar der Einstieg in die deutschen Media Control Charts. Eine Erfolgsgeschichte, die mit “Blood Of The Saints” fortgesetzt wird. Geschmunzelt werden darf aber trotzdem weiterhin...



Matthew Greywolf, seines Zeichens Saitenhexer, ist nach einer arbeitsreichen Produktionsphase sichtlich entspannt, die Stimmung im Rudel bestens. „Wir sind sehr stolz auf “Blood Of The Saints. Jetzt können wir es kaum erwarten, endlich aus dem Gehege gelassen zu werden und die neuen Songs auf der Bühne zu zelebrieren.” sprudelt es aus dem Sympath heraus. Zelebrieren ist im Zusammenhang mit POWERWOLF ein mehr als adäquater Begriff. Schließlich haben die Wölfe schon immer maximalen Aufwand betrieben, wenn es um die Optik der Band geht. So auch im neuen Videoclip zum Gassenhauer “We Drink Your Blood”. „Wir haben stilecht in einer alten Klosterkirche gedreht, mit Beichtstuhl, Altar, Weihrauch und allem was dazugehört. Falk thront auf der Empore an der Kirchenorgel und der Rest vom Rudel feiert am Alter die Metalmesse mit viel Feuer.“ selbstverständlich wurde hier auch hier auf die verpöhnten technischen Finessen des 21. Jahrhunderts verzichtet. Alles Hand- bzw. Pfotenarbeit, wie Greywolf stolz ausführt: „All diese animierten Greenscreen-Videos langweilen doch mittlerweile. Wir wollten vor einer echten Kulisse, an einem Ort mit Atmosphäre und Geschichte drehen. Wir haben lange recherchiert und viel Überzeugungsarbeit geleistet, bis wir diese Klosterkirche als Drehort nutzen durften!“ Ganz der Schelm, fügt er hinzu „Ich hoffe, dass die Verantwortlichen den Clip nie zu sehen bekommen, aber das war es wert. Man post nicht alle Tage zu Feuersäulen in einer Kirche, haha...“



Wie auch bei diesem ersten Videoclip der Bandgeschichte, ist der Qualitätsstandard im Hause POWERWOLF generell auf höchstem Niveau. Schließlich veröffentlicht der Fünfer seit dem Debüt “Return In Bloodred” alle zwei Jahre ein Album und legt die Messlatte jedes Mal spielend höher. „Da steckt natürlich schon viel harte Arbeit dahinter,“ relativiert Matthew. „Auf unseren Alben klingt das deswegen "leicht", weil es uns sehr wichtig ist, die ursprüngliche Spielfreude zu bewahren und auf dem Album zu transportieren. Mir als Fan ist es wichtig, dass ich einem Album anhören kann, dass die Band ihre Musik liebt und lebt.“ Was auch 2011 wieder einmal mit Bravour gelungen ist. „Wenn eine Band auf einem Album einfach einen Job macht, hat das Album keine Seele. Wir brennen für das, was wir da tun, und genau das muss man dem Album anhören, und bei “Blood Of The Saints” ist das definitiv der Fall.“ Die Arbeitsweise der Wölfe, um diese hochwertigen Ergebnisse zu erzielen erscheint da die einzig logische. „Wir sind dabei sehr schonungslos mit uns ins Gericht gegangen und verwerten nur Ideen, die uns allen wirklich Wochenlang nicht mehr aus dem Kopf gehen. Alles andere wird verworfen. Das hat sich bisher immer bewiesen: eine gute Songidee lässt dich nicht mehr los, sie Packt dich wie ein Raubtier, sie wird zur Obsession, bis der Song fertig ist. Ist das nicht der Fall, ist der Song es auch nicht wert.“ Knallhart – dass man da nicht einfach alles im Tante Emma-Studio von nebenan aufnimmt, versteht sich konsequenterweise von selbst. „Wir haben in insgesamt fünf Studios, darunter auch zwei verschiedenen Kirchen für die Orgelparts und die Chöre aufgenommen, bevor wir wieder nach Schweden zu Fredrik Nordström gereist sind um mit Ihm das Album zu mixen.“



Bei soviel Professionalität und Ernsthaftigkeit, erwartet man schon fast gar nicht mehr, dass dem fünfköpfigen Rudel nach wie vor der Schalk im Nacken sitzt. Mit einem diebischen Lächeln erinnert sich der Gitarrist an eine unbezahlbare Anekdote: „Attila nahm seinen Gesang in einem sehr abgelegenen Studio in einem kleinen Ort in einer ländlichen Gegend auf. Etwa 100m neben dem Studio stand eine kleine Dorfkapelle. Als unser Sänger Attila “Ira Sancti [When The Saints Are Going Wild”] aufnahm, trug er sein volles Priester-Ornat, um in die richtige Stimmung zu kommen. Jedenfalls kam es zu einer eigenwilligen Begegnung mit verwunderten Kirchgängern, die wohl sehr beruhigt waren, dass dieser seltsame Herr nicht der neue Pfarrer war, sondern im Haus nebenan verschwand. Über das Dorfgespräch in den darauf folgenden Tagen kann man nur spekulieren...“ Alles für den Wolf! Auf der „Power Of Metal“-Tour mit SABATON im kommenden September erwarten die Jünger natürlich auch keine Durchschnittsauftritte. Matthew verspricht „eine Metalmesse, die sich gewaschen hat! Wir legen viel wert auf eine coole Bühnenshow.“ hört hört. „Zur Zeit arbeiten wir an einigen sehr aufwändigen Ideen für die Aufbauten. Auf so einer Festivaltour muss man sich allerdings auch mit den anderen Bands arrangieren, so dass wir unseren Plan, den Petersdom nachzubilden, leider verschieben müssen.“ Kommt noch, keine Angst.

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 25.07.2011 | 01:00 Uhr

Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin