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Interviewpartner: Matthew Greywolf

Viele Fans warten gespannt auf den 17.7.2015. Hier kommt endlich das neue POWERWOLF-Album „Blessed & Possessed“ in den Handel. Zwei Jahre hat man an den unzähligen neuen Hits der
Vorgängerplatt sattgehört. Nun kommen also elf neue Songs auf uns zu, die allesamt den typischen POWERWOLF-Sound präsentieren – welchen die Fans so lieben. Für das erste Interview [auf Tour werden wir die Jungs ebenfalls antreffen], nahm sich Gitarrist Matthew Greywolf Zeit, um uns jetzt schon die ein oder anderen Frage zur Platte zu beantworten. Was Matthew zu „Blessed & Possessed“ und zu POWERWOLF zu berichten hat – dies lest ihr hier:





Hallo Matthew, erst einmal alles Gute zum neuen Album „Blessed & Possessed“. Wie fühlt ihr euch – nachdem nun ein großer Teil der Arbeit hinter euch liegt?


Super, aber auch ein wenig müde, denn nahtlos nach der Produktion von „Blessed & Possessed“ folgte die Produktion des Bonus-Albums „Metallum Nostrum“, und die Doppelproduktion hat uns schon ziemlich an unsere Grenzen gebracht.


Mit euren letzten Alben scheint ihr euren – vorerst – endgültigen Stil gefunden zu haben. Was ist auf „Blessed & Possessed“ anders als auf den Vorgängern?

Nichts, um das mal ganz geradeaus zu sagen. Es ist ja schlimm, dass man fast schon das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen, wenn man das sagt. Aber so ist es nun. Wir lieben unseren Stil, denn er ist kein konstruierter Stil, sondern das Resultat daraus, wenn wir einfach unserer Kreativität und unserem persönlichen Geschmack freien Lauf lassen. Ich fände es schon fast unehrlich, wenn wir diesen natürlichen Prozess absichtlich ändern würden, nur damit ich im Interview behaupten könnte, etwas anders gemacht zu haben. Als Band kann man es da eh niemandem recht machen. Bands, die sich ständig verändern und Trends hinterher hecheln werden teilweise zu Recht kritisiert, dass sie kein eigenes Profil haben – hat man aber als Band ein eigenes Profil, dann ist es auch nicht recht, denn es wird ja erwartet, dass man sich verändert. Der einzige Weg, hier ehrlich zu sich selbst und den Fans zu sein, ist, auf solche Erwartungshaltungen einen großen Scheiß zu geben, und einfach die Musik zu schreiben, die man liebt, und für die man brennt. Genau das haben wir getan, und der Ansatz war einfach nur: Lasst uns 10 oder 11 neue, geile POWERWOLF-Songs schreiben. Ich glaube: das ist uns gelungen.


Welcher Song liegt euch besonders am Herzen und warum?

Welches deiner Kinder liebst du mehr? Du siehst – das ist eine Frage, die ich dir einfach nicht beantworten kann, weil wir der Abstand fehlt, und mir – auch wenn das nach Klischee klingen mag – alle 11 Songs des Albums gleichermaßen am Herzen liegen, sonst wären sie nicht auf dem Album gelandet.


Gibt es etwas, dass bei den Aufnahmen schief gegangen ist oder was euch im Nachhinein nicht mehr so gefällt?

Schief gegangen ist nichts, aber wir haben uns das Leben nicht gerade einfach gemacht mit unserer Idee, die klassischen Chöre dieses mal nicht am Stück, bzw. in einzelnen Chorsektionen a 8 Sänger oder Sängerinnen aufzunehmen, sondern stattdessen jeden der insgesamt knapp 40 klassischen Sänger einzeln ins Studio einzuladen und einzeln aufzunehmen. Du kannst dir in etwa vorstellen, wie dadurch unser Zeitplan explodiert ist. Dennoch: Es war das ein oder andere graue Haar wert, denn so konnten wir im Mix völlig flexibel mit den Chören arbeiten, was in dem Fall heißt: wir konnten den Songs nun genau die Chorstimmen geben, die den Songs dienten. In der Vergangenheit standen wir oft vor der Wahl, den vollen Chor einzusetzen, oder ihn eben komplett wegzulassen.


Wie sind der ersten Reaktion der Presse zu „Blessed & Possessed“?

Die Reaktionen sind bisher fantastisch, aber um ehrlich zu sein kümmere ich mich nicht allzu sehr um die Reaktionen der Medien, denn nicht die Medien kaufen unsere Alben und kommen zu unseren Shows, sondern unsere Fans – und deren Meinung ist letztlich für mich wichtig.


Was erwartet einen POWERWOLF-Fan - der euch seit einiger Zeit nicht mehr gehört hat - wenn er euer aktuelles Album hört?

Ich hoffe doch eine ganze Reihe von Songs, die ihn absolut begeistern werden.


Kann man eigentlich von POWERWOLF in Zukunft auch ein Epos erwarten (10 – 15 Minuten) – wie es von vielen anderen Bands in dem Genre gerne gemacht wird?

Ich glaube nicht. Um ehrlich zu sein finde ich solche Epen in den meisten Fällen überambitioniert. Ich langweile mich jedenfalls tot bei 14-minütigen Songs – wer braucht das? Ich versteh nicht, warum es etwas Besonderes sein soll, wenn man unmotivierte Riffkonglomerate als sogenannte „Epen“ verwursten muss. Aber wer weiß, vielleicht fühle ich mich eines Tages auch mal dazu genötigt.





Ihr habt ja schon immer eine Menge Humor in euren Songs. Glaubt du, dass es den Moment geben wird, wo euch die Wortspiele ausgehen werden?

Vielleicht... aber man kann solche Dinge ohnehin nicht erzwingen, und ein guter POWERWOLF-Song braucht auch nicht zwangsläufig Sarkasmus oder Wortspiele. Einige unserer besten Songs kommen völlig ohne solche Elemente aus, etwa „Werewolves Of Armenia“ oder „We Drink Your Blood“. Wir erlegen uns da keine kreativen Zwänge auf.


Euer letztes Album konnte direkt von Platz 1 der Charts landen – Glückwunsch an dieser Stelle. Habt ihr eine Erwartung oder ein Ziel für die aktuelle Platte? Habt ihr den Ansporn es dieses Mal wieder zu schaffen?

Das sehen wir ganz entspannt. Niemand von uns hatte vor dem Release von „Preachers Of The Night“ das erklärte Ziel, damit auf Nummer 1 zu charten. Wir waren stolz darauf, ein starkes Album geschrieben zu haben, und plötzlich ging dieses Album auf die Nr. 1. Das war ein toller Erfolg für alle Beteiligten, aber sicherlich nicht das Wichtigste. Viel wichtiger war uns, dass auf der darauf folgenden Tour die Songs von diesem Album gefeiert wurden, wie die Klassiker. Das ist ein viel direkteres Erfolgsmoment als eine Chartplatzierung. Entsprechend haben wir keinerlei Erwartungshaltung an den Charteinstieg von „Blessed & Possessed“. Hey, wir sind Metalfans... was jucken uns die Charts?


Immer mehr Metalbands schaffen den Sprung in die Top-20 der Charts. Wie seht ihr die kommerzielle Entwicklung des Genres in den letzten Jahren?

Nun, es zeigt, dass die Metalszene trotz Verbrechen wie Spotify & Co immer noch eine gesunde Basis hat – nämlich echte Musikliebhaber, die noch physische Releases zu schätzen wissen und diese kaufen. Außerdem zeigt es, dass die in den Mainstream-Medien ja immer noch belächelte Metalszene weit größer und aktiver ist, als das den Anschein hat. Schau mal, du kannst als Metalband auf Platz 1 der Charts stehen – trotzdem wird niemals ein Mainstream Formatradio einen Song von dir spielen. Da ist es doch mal ganz schön, wenn wir Metaller dem Mainstream den Mittelfinger zeigen können, indem wir ihnen „Ihre“ Charts mit guter, handgemachter Musik besetzen.


Wo – oder wie - kommen euch die Ideen zu neuen Songs?

Überall und nirgends, dafür gibt es keine Regeln. Das einzige, was ich sicher weiß ist: Einen Song schreibt man niemals, wenn man sich hinsetzt, und sich vornimmt, jetzt einen Song zu schreiben. Glücklicherweise üben wir gegenseitig eine große Inspiration aufeinander aus, und an guten Tagen reicht es, dass wir als Band zusammenkommen und diese gewisse Wolfs-Atmosphäre entsteht.


Ihr habt ja nun schon einige Songs in eurem Leben zur Welt gebracht... Gibt es einen Song von dem ihr wünschtet, ihr hättet ihn nie geschrieben?

Nein, denn alle hatten zum Zeitpunkt ihrer Entstehung unsere volle Begeisterung. Ich kann stolz sagen, dass ich noch nie einen Song veröffentlicht habe, von dem ich nicht überzeugt war, als er herauskam. Natürlich gibt es im Rückspiegel betrachtet den ein oder anderen eher seltsamen Song, z.b. „Son Of The Morning Star“ von unserem Debüt „Return In Bloodred“ – aber auch der war zum Zeitpunkt seiner Entstehung spannend und ich bereue es nicht, diesen Song veröffentlicht zu haben.


Mit wem würdet ihr gerne mal in der Zukunft touren?

Mit IRON MAIDEN.


Kannst du mir drei Songs nennen, die ihr für immer auf der Bühne bringen werdet?

„We Drink Your Blood“, „Werewolves Of Armenia“ und „Army Of The Night“


Ein Blick in die Zukunft: Wo seht ihr die Band POWERWOLF in zehn Jahren?

Das kümmert mich wenig. Ich hoffe, in 10 Jahren immer noch mit meinen besten Freunden, die die Jungs nun einmal sind, unterwegs zu sein, und die Musik leben zu können, die ich liebe. Ob wir dann vor 10 000, vor 1 000 oder vor 10 Leuten spielen, ist dabei nebensächlich. Wir sind sehr dankbar für das, was wir erleben, und damit meine ich nicht in erster Linie den Erfolg, sondern den Lebenstraum, tolle Shows spielen zu können und Leute begeistern zu können.


Wenn ihr einen unschlüssigen Fan von der kommenden Tour überzeugen müsstet, womit würdet ihr ihn überzeugen?

Mit der größten Metalmesse, die wir bisher auf die Bühne gebracht haben – wenn das nicht reicht, dass fehlt demjenigen die Besessenheit.


Wenn alles gut geht, dann werden wir uns in Hamburg auf der Tour sehen und dort ein zweites Interview führen... Welche Frage wünscht ihr euch für das Interview? Welche Frage fehlte bisher immer in einem Interview?

Wie wir es bloß schaffen, immer so unglaublich gut auszusehen, haha...


An dieser Stelle möchte ich für das Interview danken und euch die letzten Worte schenken...

Bleibt besessen vom Heavy Metal – der einzig wahren Religion im Dies- und Jenseits!


Eine kleine Besonderheit zum Schluss: Da wir die Jungs in Hamburg noch einmal antreffen werden und somit noch Platz für neue Fragen ist, dürft ihr gerne – als Kommentar – an ashes@metalnews.de schreiben. Welche Frage wolltet ihr der Band schon immer einmal stellen? Vielleicht findest auch DU deine Frage dann in dem kommenden POWERWOLF-Interview. In die Mail bitte als Betrefff > Fragen für das Interview von Powerwolf <. Viel Spaß wünscht Eure Redaktion!

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 16.07.2015 | 17:14 Uhr

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