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POWERWOLF sind weiterhin auf Erfolgskurs. Dieser Tage legen die Heavy-Metal-Prediger für die schon früh „Metal Is Religion“ zum dezidierten Slogan avancierte, ihr erstes audiovisuelles Live-Dokument vor. „Metal Mass Live“ ist ein echter Brummer geworden - darüber und über das generelle Leben auf Tour haben wir mit Leitwolf Matthew Greywolf geplaudert…





Ihr habt mit „The Metal Mass Live“ ein echtes Kraftpaket vorgelegt - drei komplette Shows + massig Bonus-Material. Nach welchen Kriterien habt Ihr die Live-Mitschnitte ausgewählt - oder stand schon von vornherein fest, welche Gigs auf die DVD kommen sollen?

Das Masters of Rock war im Vorfeld als DVD-Show geplant. Es war eine besondere Ehre für uns, dieses tolle Festival zu headlinen, und wir wollten diesen Moment festhalten, zumal das damals die Live-Premiere der Songs von „Blessed & Possessed“ war. Als wir einige Wochen später das Summer Breeze spielten, wurde uns klar, dass wir auch diese Show auf die DVD packen mussten, denn sie war eine sehr emotionale und besondere. Zum einen hatten wir 2005 auf dem Summer Breeze unsere allererste show gespielt, damals morgens um 10 als opener, und es war 2015 ein denkwürdiger Moment, als einer der headliner zurückzukehren. Zum anderen war das unser erster Auftritt auf dem Summer Breeze seit dem Tod von Michael Trengert, der uns 2004 für Metal Blade signte, später Mitveranstalter des Summer Breeze wurde, und für uns immer ein väterlicher Mentor war. Es gab Momente, da hatten wir Tränen in den Augen auf der Bühne. Dass wir mit der Oberhausen-Show noch eine dritte auf den Release packen würden, hatte so niemand geplant. Als wir im Herbst 2015 auf unserer „Wolfsnächte“-Tour waren, kam eines Nachts im Tourbus die Idee auf, dass man doch eigentlich diese unglaubliche Stimmung dieser Tour dokumentieren müsste. Und da wir ohnehin gerade Ville Lipiäinen und sein Team dabei hatten, die während der Tour den Dokufilm „Kreuzweg – of wolves and men“ drehten, überredeten wir sie kurzerhand, eine Show im Bootleg-Style mitzuschneiden. Keine perfekten Bilder, sondern Handkameras aus Publikumssicht, um so den Schweiss und die Atmosphäre einer ausverkauften Hallenshow möglichst nah am Geschehen festzuhalten. Ich finde, diese Show rundet „The Metal Mass“ ab, denn eine Hallenshow hat eine andere Dynamik als ein Open Air.


Was hat Euch beim Zusammenstellen/Kontrollieren der DVD am meisten Spaß gemacht? Die Live-Parts oder die Doku-Parts?

Um ehrlich zu sein die Dokus. Es war für uns ziemliches Neuland, so viel vor der Kamera zu reden und außerhalb der Bühne zu agieren. Die Doku soll uns nicht nur in unserer Identität als Bandmember zeigen, sondern auch als Menschen. Wir erzählen viel zu den Werten, die hinter POWERWOLF stehen, unsere Freundschaft und unser Verhältnis zu Erfolg und dem Leben auf Tour. Es war für mich spannend, uns in dieser Situation beim Schnitt zu sehen.

 
Bevor Ihr auf die Bühne geht, heult Ihr [ganz wölfisch] gemeinsam - habt Ihr noch andere Rituale, die vor und/oder nach einer Show nicht ausgelassen werden dürfen?

Ja. Im Grunde sind die letzten zwei Stunden vor der Show ein einziges Ritual. Es mag abgedroschen klingen, aber schon das anlegen des Makeups bereitet auf die Show vor. Wir haben spezielle Playlisten, mit denn wir uns einstimmen, und der ein oder andere gute Drink gehört ebenso zur Vorbereitung wie die Tatsache, dass wir in diesem Zeitraum niemanden mehr in unseren Dressingroom lassen außer uns fünf Wölfen.
 

Wenn Ihr auf der Bühne steht - was sind für Dich da die Momente, auf die Du dich am meisten freust? 

Immer dann, wenn ich sehe, dass sich ein einzelner Zuschauer über etwas freut. Das sind die Momente, an die du dich erinnerst. Vor kurzem sah ich bei einer Show, ich glaube es war in der Slovakei, einen etwa zwölf Jahre alten Jungen, der mit seinem Vater etwas seitlich in der ersten Reihe stand und ein Dauerstrahlen im Gesicht hatte – das sind Momente, in denen du merkst, dass du als Musiker sowas wie Freude und Magie verbreiten kannst mit den, was du tust. Das bedeutet mehr als jeder kommerzielle Erfolg.

 
Welchen Song spielst Du am liebsten live und warum?

„Lupus Dei“. Das wird immer so bleiben. Der Song ist für mich pure Magie und ich durchlebe die seine Entstehung jedes mal, wenn wir ihn live performen. Zur Zeit, als wir 2006 „Lupus Dei“ schrieben, erfanden wir uns selbst. Attilas Stimme, Falks Kirchenorgel, alles griff auf magische Weise ineinander. Zudem hat der Song als Abschluss unseres Live-Sets einfach eine tolle Dynamik mit seinem feierlichen Anfang und seinem energetischen Schluss.
 




Ihr seid viel unterwegs, da bleiben einem auch die Tücken der Straße nicht verwehrt - auch 2016 noch geben Tourbusse mit großer Verlässlichkeit plötzlich den Geist auf. Wie oft ist Euch das bereits passiert und wie geht Ihr mit einer solchen Situation dann um?

Mit Improvisationstalent  und Humor. Gerade letzterer ist unabdingbar, wenn du auf Tour bist, denn irgendwas geht immer schief, jede Show, jeder Tag bringt neue Situationen und man tut gut daran, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Ich erinnere mich, dass unser Nightliner 2013 bei den damaligen Wolfsnächten mit einem Achsbruch in Prag liegen geblieben ist. Zum Glück hatten wir einen Day Off und den Showtag in Prag vor uns, doch auch nach zwei Tagen war das Problem noch nicht behoben und ein Ersatzbus nicht in Sicht. Wir haben dann kurzerhand vor Ort einen Touristenbus gemietet, das Equipment in diverse Kleinbusse verladen und haben es auf die Minute Pünktlich zur Hallenöffnung zur nächsten Show in Leipzig geschafft. Keine Ahnung wie, aber unsere Crew hat es geschafft, alles in Nullkommanix aufzubauen und die Show war gerettet.


Wer soviel unterwegs ist, der trifft sicherlich oft einige abgefahrene Leute. Was war die schönste Begegnung?

Das kann ich garnicht konkret benennen. Man trifft überall Menschen, die die gleiche Leidenschaft für Musik leben, wie man selbst, und sehr viel Begegnungen sind inspirierend.


Ihr verbringt auf Tour viel Zeit miteinander und kennt Euch sicher in- und auswendig. Wer von Euch hat welchen besonderen Spleen?

Roel, der eigentlich ein sehr ausgeglichener, ruhiger Typ ist, kann so richtig explodieren, wenn er wegen Partylärm im Nightliner nicht schlafen kann.... das hat ihm den Spitznamen „The Dutch Diva“ eingebracht. Falk wird wunderbar nervös, wenn bei Open Airs die Wetterlage ungewiss ist, es ist ein Riesenspaß ihn dann mit gefakten Unwetterwarnungen aus der Ruhe zu bringen.

 
Trifft der beliebte Rock-Band-Slogan "Was auf Tour passiert, bleibt auch auf Tour“ auch auf POWERWOLF zu?

Ja, absolut.


Der weltweite Musik-Markt ist ja mittlerweile total überlaufen - sowohl was Tonträger als auch was den Live-Sektor an geht. In welchem Land habt Ihr das Gefühl, sind die Fans noch wirklich hungrig, wenn Ihr auftretet?

Um ehrlich zu sein – überall. Überfluteter Markt hin oder her, egal wo wir spielen sind unsere Konzertbesucher in Feierlaune und zelebrieren mit uns zusammen den Abend, als gäbe es kein morgen – ohne Ausnahme.

 
Und in welcher deutschen Stadt?
Hamburg ist in Sachen Publikumslautstärke, glaube ich, ungeschlagen, dicht gefolgt von Oberhausen oder München.


Wenn Metal Mass Live ein Film wäre, welcher wäre es Deiner Meinung nach?

Auf jeden Fall ein sehr, sehr langer Film, haha...

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 21.07.2016 | 13:02 Uhr

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