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Interviewpartner: Maurice Swinkels

Es ist wieder soweit - die LEGION bläst wieder zum Angriff und pflanzt mit „Descent Into Chaos“ ein weiteres Werk unbestechlich brutalen, angeschwärzten Thrash Metals in die Ohren der Metal-Gemeinde! Kurz vor Veröffentlichung der neuen Scheibe und der Neckbreakers Ball Tour schnappten wir uns Front-Sympath und Szene-Urgestein Maurice Swinkels und plauschten über die wichtigsten Punkte.



Hey Maurice, wie geht es Dir und was treibst Du momentan?

Hier ist alles cool. Ich bin gerade dabei, einige Dinge fertigzustellen, bevor es schon bald auf Tour geht. Man ist immer gut beschäftigt, wenn ein neues Album ansteht.


“Descent Into Chaos ist Euer viertes Album [insgesamt das sechste Release] in nur fünf Jahren. Stößt man da nicht irgendwann an die Grenzen der Belastbarkeit? Auch in Bezug darauf, immer wieder einen draufsetzen zu wollen/müssen?

Die letzten Jahre mit LEGION OF THE DAMNED waren auf jeden Fall turbulent und hektisch, aber natürlich auch sehr schön. Manchmal fühlt man sich aber schon ausgelaugt durch das ständige Touren, Aufnehmen, Touren, Aufnehmen, etc... Nach „Descent Into Chaos“ werden wir definitiv eine Pause einlegen müssen. Als Erstes werden wir die Festival-Auftritte auf die nächsten zwei Jahre verteilen, so müssen wir nicht alles in 2011 absolvieren. Was die Qualität angeht, sehe ich kein Problem, es wird immer nur besser, was Bilder und Layout angeht. In Hinblick auf die Musik - dieses Mal sind wir das Risiko eingegangen, mit einem anderen Produzenten zu arbeiten, was sich absolut bezahlt gemacht hat.


Damit kommen wir auch direkt zum nächsten Punkt. Das neue Album wurde von Peter Tägtgren produziert, während alle Eure früheren Scheiben von Andy Classen produziert wurden. Warum habt Ihr Euch für diese Veränderung entschieden und welche Unterschiede machten sich bemerkbar?

Ich hatte diese Idee bereits, als wir „Cult Of The Dead“ aufnahmen, aber da diese Platte eine neue Veröffentlichung nach dem Re-Release [„Feel The Blade“ - eine Neuveröffentlichung des unter dem TItel „Elegy Of The Weak“ erschienenen OCCULT-Klassikers - der Verf.] darstellte, wollten wir kein Risiko eingehen. Wir wussten ja, was wir vom Stage One Studio erwarten durften. Aber ab einem gewissen Punkt, schleicht sich so eine Art Routine ein und da wollte ich raus. Außerdem war ich auch neugierig, was ein anderer Produzent aus LEGION machen würde. Wie Du weißt und bereits sagtest, haben wir bisher jedes Album mit Andy Classen aufgenommen und das war super, aber nach „Cult Of The Dead“ war die Zeit gekommen, etwas Neues auszuprobieren. Alles hat perfekt gepasst, mit Peter zu arbeiten, war sehr entspannt. Auch die Umgebung war der Hammer. Wir konnten uns zu 200% auf die Musik konzentrieren.


Was unterscheidet Deiner Meinung nach das neue Album von Euren vorherigen? Was lässt es hervorstechen?

Auf jeden Fall die Produktion. Es klingt breiter, weil das Schlagzeug in einem größeren Raum aufgenommen wurde. Wir haben auch mit mehreren Effekten am Gesang gespielt und wir haben doppelt soviel Zeit darauf verwendet, den richtigen Sound zu finden, als wir es mit Andy getan hätten. Ich liebe meinen Gesang auf der Scheibe. Ich habe meine Stimme monatelang schonen können, da wir keine Shows geplant hatten. Also konnte ich die Schnauze halten und meine Stimme von all den Strapazen erholen. Als wir „Cult Of The Dead“ oder „Son Of The Jackal“ aufnahmen, war meine Stimme völlig im Arsch von all den Gigs. Dieses Mal war es ganz anders, was ein echter Vorteil war. Mir gefallen auch die Songs an sich sehr gut; sie sind nicht so schnell wie auf den anderen Scheiben.


Es gibt auch zwei komplett verschiedene Artworks für „Descent Into Chaos“... erzähl mal...!

Seit „Cult Of The Dead“ halten wir an dieser Idee fest. Es macht die limitierte Auflage spezieller, da die Jewel Case-Version anders aussieht. Außerdem hat es auch einen praktischen Aspekt, da es echt schwer ist, sich für einen Entwurf zu entscheiden, wenn drei oder vier Künstler an einem Cover arbeiten. Da ist es dann schön, zwei oder drei nehmen zu können und sie am Ende auch alle benutzen zu können.





Auf der Bonus-DVD erklärst Du, dass Du die Texte nicht selbst schreibst bzw. dies bisher für keines der Alben getan hast. Fühlt sich das nicht seltsam an oder tat es das zu Anfang?

Nicht wirklich. Tony, der die Texte schreibt, ist ein echter Freund, seit ich zwei Jahre alt war. Wir sind zusammen aufgewachsen, haben zusammen gespielt, sind gemeinsam zur Schule gegangen und sind auch zusammen dem Metal verfallen. Wir sind immer noch beste Freunde, also fühlt es sich gut an, seine Texte zu singen. Es wäre seltsam, Texte von jemand anderem, den ich nicht kenne, zu singen. Etwa aus einem anderen Land, den ich noch nie gesehen habe. Dass Tony die Texte schreibt war eine Entscheidung die schon zu Beginn fiel. Er ist die richtige Person dafür und dadurch fühlt sich jedes Album sehr natürlich an.


Bleiben wir bei den Texten. Welches Konzept steckt hinter „Descent Into Chaos“?

Das lyrische Konzept dreht sich hauptsächlich um Terror und Gewalt, wie sie in der Mythologie als auch in der Realität passieren. Vom historischen Hang der Menschheit zur Gewalt bis Lovecraft‘schem Horror, der die anthropozentrische Weltanschauung untergräbt. Themen der letzten Alben tauchen wieder auf, oder ziehen sich fort, allerdings eben mit mehr Fokus auf Gewalt, während das Thema Antichrist etwas weniger prominent vertreten ist.


Jetzt geht es ja auch bald mit KATAKLYSM und EQUILIBRIUM auf Tour. Welche Erwartungen habt Ihr?

Ich habe keinen Schimmer, um ehrlich zu sein. Ich hoffe natürlich, dass es ordentlich Spaß machen wird, aber da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher. Wir freuen uns sehr darauf, denn die letzte richtige Tour war Anfang 2009, und so liegt es schon zwei Jahre zurück, dass wir getourt haben. Wir sind schon sehr heiß darauf, den neuen Shit live zu spielen!


Was habt Ihr denn sonst noch so für 2011 in petto?

Ich kann verraten, dass wir ein paar Festivals spielen werden, auch wenn ich noch nicht sagen kann, welche es sein werden, da wir noch verhandeln. Aber wie gesagt, wird sich das über zwei Jahre strecken. Es wird nicht unglaublich viele LOTD-Gigs 2011 geben.


Wenn Du an Eure - ungerechtfertigerweise - erfolglosere OCCULT-Zeiten zurückdenkst, hättest Du damals gedacht, dass es für Euch und Eure Musik mal dermaßen gut laufen könnte?

Absolut nicht. Wir waren nie eine Band, die ein Ziel vor Augen hatte, groß rauskommen oder massig Platten verkaufen wollte. Es war immer ein Hobby und das ist es heute noch. Aber wenn mir damals jemand erzählt hätte, dass ich ein paar Jahre später mit KREATOR und CELTIC FROST touren und mit Tom Angelripper und Gerre auf einem Magazin-Cover erscheinen würde, hätte ich ihn für komplett verrückt erklärt. In dieser Hinsicht hab ich wohl echt Glück gehabt!


Ihr habt mit LEGION bisher echt viel erreicht - welche unerfüllten Wünsche habt Ihr noch?

Das fragen mich viele Leute. Es gibt nicht sehr viel, was ich mir wünsche. Ich denke, die Band ist „gesegnet“ und wir können uns nicht beschweren. Das wäre wohl echt selbstsüchtig. Wir haben eine Menge erreicht, haben große Shows und tolle Tourneen gespielt, unsere Photos und Packaging sehen immer super aus, ich kann mir echt nicht viel mehr wünschen.


2010 sind eine Menge Leute des öffentlichen [Metal-]Lebens von uns gegangen. Welcher dieser Persönlichkeiten hat Dir besonders viel bedeutet?

Keine! Du spielst auf DIO oder Pete Steele an, oder? Ich war nie ein großer Fan von DIO oder TYPE O, somit habe ich dazu leider keine Meinung. Leute sterben, so ist das Leben...


Das war‘s schon wieder! Danke für Deine Zeit und das Interview! Welchen Vorsatz hast Du Dir für 2011 genommen?

Ich hatte noch gar keine Zeit, mir viele Gedanken um 2011 zu machen. 2010 ging sehr schnell vorbei und ich denke nicht, dass sich das dieses Jahr ändern wird. Aber ich bin sicher, dass es ein gutes Jahr wird! Danke für das Interview!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 02.01.2011 | 17:05 Uhr

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