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Interviewpartner: Michael Pinnella

Wenn eine Band wie Symphony X nach fünfjähriger Wartezeit mal ein neues Album veröffentlicht, ist es natürlich Zeit für ein Interview! Da die Band sich aber gerade auf Tour in Amerika befindet, stellte sich alles als etwas kompliziert heraus und musste im Umfang etwas eingeschränkt werden. Was übrig geblieben ist, sind 10 Fragen an Keyboarder Michael Pinnella.






Hi Michael!
Danke für deine Zeit! Ich habe gehört, dass ihr gerade durch die USA tourt. Wie sind denn die Eindrücke? Kommen die neuen Songs an?


Also bisher läuft die Tour großartig. Die Fans scheinen das neue Material zu mögen.


Es lagen fünf Jahre zwischen "The Odyssey" und "Paradise Lost". Was ist in all dieser Zeit passiert?

Wir hätten wohl mit dem Album eher fertig werden können, aber wegen unvorhergesehener Zwischenfälle, Operationen und weiteren Touren mussten wir es etwas zurückschieben. Wir wollten da nicht einfach hineinstürzen damit es an einem bestimmten Tag fertig wird, deswegen haben wir uns Zeit gelassen und mit neuen Menschen zusammengearbeitet bis wir zufrieden waren.


Ist es schwer, Symphony X für jedes Album immer wieder neu zu definieren?

Ja, es ist schon knifflig sich nicht zu wiederholen. Da muss immer eine Entwicklung drinstecken, obwohl der eigentliche Symphony X Sound beibehalten wird.


Und auf was genau bist du bei "Paradise Lost" besonders stolz?

Ehrlich gesagt, die Tatsache dass wir uns wirklich Zeit gelassen und bei der Produktion nichts überstürzt haben. Ich denke, dass es soundtechnisch unser bestes Album ist.


Wie fühlt man sich, wenn etliche junge Progbands sich an Symphony X orientieren? Ist da eine Verantwortung beim Schreiben einer Platte, weil man so viele andere Gruppen mitbeeinflusst?

Es ist schon klasse dass es auch andere Bands gibt die genau unseren Musiktyp spielen. Solange man ehrlich an die Sache rangeht und das macht, was man wirklich will, ist das ein großartiges Gefühl.


Ist nach der Tour eine Live DVD geplant?

Ja. Wir wissen noch nicht wo und wann, aber es wird auf jeden Fall ein Konzert aufgezeichnet.


Nachdem "Paradise Lost" sowieso schon wie der Soundtrack zu einem Film klingt, hättest du Interesse auch mal die Musik zu nem richtigen Film zu komponieren?

Ja, auf jeden Fall!


Und wie stehts mit ner Zusammenarbeit mit einem Orchester?

Ja, das wäre definitiv interessant! Schließlich haben wir das optimale Material dafür... (lacht)


Kannst du uns was über dein Equipment sagen?

Im Moment spiele ich eine Yamaha ES7 und meinen guten alten Roland JP8000.


Ich hab mir letztens deine Soloplatte "Enter By The Twelfth Gate" gekauft und fand die ziemlich cool. Ist eine Fortsetzung geplant?

Ja, definitiv! Die letzte Platte war eine Mischung aus Ideen die ich mir über Jahre angesammelt hab, und Material dass ich mal für ein Ballett geschrieben hab. Die nächste CD wird dann ausschließlich neu geschriebene Songs enthalten.


Okay, danke für das Interview! Die letzten Worte gehören dir!

Es ist klasse mal wieder auf Tour zu sein! Alles Gute!

Fell

Autor: Frederik Pankalla [Fell] | 19.07.2007 | 18:11 Uhr

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