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Interviewpartner: Michael

Die amerikanischen Prog Metaller SYMPHONY X bilden zusammen mit DREAM THEATER vermutlich die Speerspitze ihres Genres. Mit „Underworld“ haben die Herren um Ausnahme-Sänger Russell Allen und Gitarrengott Michael Romeo ihr inzwischen achtes Album in den Startlöchern, das einmal mehr über den schwäbischen Metal-Riesen Nuclear Blast erscheint. Wir haben uns mit Bandkopf Romeo kurzgeschlossen, damit er uns alles zum aktuellen Stand der Dinge erzählen kann.






Hallo Michael und als erstes vielen Dank für Deine Zeit! Es ist etwa vier Jahre her, dass mit „Iconoclast“ Eure letzte Platte erschienen ist. Was habt Ihr seitdem getrieben?

Naja, wir haben eben am nächsten Album gearbeitet. Bei uns vergeht immer sehr viel Zeit zwischen zwei Veröffentlichungen. Mit „Iconoclast“ war es so, dass wir das Album veröffentlicht haben und dann waren wir fast ein Jahr lang immer wieder auf Tour. Ich meine, dass es sogar anderthalb wenn nicht gar zwei Jahre waren. Dann haben wir aufgehört zu touren, uns eine kurze Pause gegönnt und mit dem Songwriting für die nächste Platte begonnen. Alleine das Songwriting und die anschließenden Aufnahmen nehmen schon ein gutes Jahr in Anspruch. Die Zeit vergeht immer wie im Flug und wir lassen uns natürlich auch etwas Zeit, wenn wir neues Material schreiben, weil wir unseren Sound frisch und interessant halten möchten.


Auf der Tour zu „Iconoclast“ habt Ihr das Album in voller Länge gespielt. Macht Ihr das immer so bei neuen Platten?

Ich weiß gar nicht, ob wir das Album jemals komplett gespielt haben, aber wir haben tatsächlich so gut wie alle Songs davon in der Setlist gehabt, das stimmt. Ich glaube, als damals unsere fünfte Platte, „V: The New Mythology Suite“ erschienen ist, haben wir auch so gut wie alles davon gespielt aber wir haben noch nie auf einem Konzert ein Album in seiner Gänze gespielt. Noch nicht zumindest [lacht].


Wie läuft das Songwriting bei Euch ab? Ich nehme an, dass Du den Großteil der Songs schreibst?

Ja, so ziemlich. Auf den letzten paar Platten haben wir das folgendermaßen gehandhabt: Zunächst haben wir darüber gesprochen, in welche Richtung es diesmal gehen soll und schon mal versucht, Themen für die Songtexte zu finden. Da versuchen wir dann immer, uns an das heranzutasten, was wir im Studio machen wollen. Dann lassen die Jungs mir ein paar Monate lang meine Freiheit und ich entwerfe schon mal die Grundgerüste der Songs uns schreibe Riffs. Im Studio runden wir das dann alles ab und fangen mit den Proben an. Und dann geht es an die Aufnahmen.







Wie würdest Du Euer neues Album „Underworld“ beschreiben?

Bevor irgendein Song für „Underworld“ geschrieben war, haben wir bereits ausführlich über das Album gesprochen. Es ging uns diesmal in erster Linie um den organischen Ablauf der Songs. Wir wollten ein möglichst kohärentes Album machen, dass wie aus einem Guss wirkt. Natürlich möchte man, dass die Songs sich untereinander unterscheiden, aber es sollte diesmal alles in seiner Gesamtheit möglichst gut zusammenpassen. Wir haben uns dann angeguckt, was wir über die Jahre so gemacht haben und sind zu dem Schluss gekommen, dass sich das alles in „Underworld“ wiederspiegeln soll. Wir wollten also nicht nur ein besonders hartes oder ein möglichst progressives Album machen, sondern das zu einem Ganzen vereinen. Wir haben auch darüber gesprochen, die melodischen Elemente der frühen Songs wieder mehr mit einfließen zu lassen. Aber natürlich sollte es nach wie vor eine Metal-Platte sein. Damit hatten wir dann den Rahmen für „Underworld“ geschaffen. Ich glaube auch, dass einem das Songwriting viel leichter fällt, wenn man sich schon über eine grobe Richtung verständigt hat. In unserem neuen Album steckt also ein bisschen was von allem, was wir in der Vergangenheit gemacht haben. Natürlich möchte man immer etwas anders machen, man will sich ja nicht wiederholen und diesmal ging es darum ein gut ausbalanciertes Album zu machen, dass einen roten Faden hat.


Viele Musiker sagen, es ist für sie eher hinderlich, sich beim Songwriting von vornherein auf eine Richtung festzulegen… Wie funktioniert das für Dich?

Natürlich gibt es auch SYMPHONY X-Songs, bei denen wir einfach drauf los geschrieben haben, aber manchmal ist es nicht schlecht, einen anderen Ansatz zu wählen. Das haben wir bei unseren letzten paar Alben so gemacht und eigentlich hat es sehr gut funktioniert. Da ist eben jeder anders.


Kannst Du auf Tour Songs schreiben?

Nein [lacht]. Naja, vielleicht ein bisschen – ich meine, ich habe es zumindest schon mal versucht. Auf Tour ist es sehr schwierig, sich zu konzentrieren, weil man ständig irgendwelchen Blödsinn macht und natürlich auch jeden Tag die nächste Show im Kopf hat. Da ist man ständig abgelenkt und das macht es schwieriger. Darum vergeht zwischen unseren Alben auch immer etwas mehr Zeit als normalerweise üblich, weil wir immer warten, bis der Tourzyklus abgeschlossen ist, um mit den Arbeiten an der nächsten Platte zu beginnen.


Du hast zuvor bereits erwähnt, dass die Themen für die Texte eine große Rolle bei den Albumvorbereitungen spielen. Was finden wir auf dem neuen Album?
Naja, als wir über die Musik gesprochen haben, ging es uns eben darum, eine gute Balance aus düsterem Material und eher melodischen Elementen zu schaffen. Also haben wir uns hinterher gefragt, ob man diesen Gegensatz von Dunkelheit und Licht nicht auch auf die Texte übertragen kann. Ganz am Anfang haben wir uns dann Dantes „Göttliche Komödie“ oder „Orpheus in der Unterwelt“ und solche Sachen angesehen und das schien sehr gut zu passen. Diese beiden Geschichten sind ja auch sehr ähnlich: Da geht es darum, für jemanden, den man liebt, in die Hölle hinabzusteigen und auch wieder zurückzukehren. Also gibt es da eine dunklere Seite und eben auch eine emotionalere, die sich in den Melodien und sehr persönlichen Texten wiederspiegelt. Wir wollten jetzt nicht Wort für Wort eine Geschichte erzählen, aber diese Ideen sollten eben die Grundlage bilden.


Konzeptalben sind also eher nichts für Euch?

Wir haben schon mal eines gemacht, das war „The Odyssey“. Da haben wir die Geschichte dieser epischen Reise erzählt. Diesmal hätte eine große Geschichte nicht so gut gepasst. Aber das Geschichtenerzählen macht schon auch Spaß – wer weiß, vielleicht machen wir das ja beim nächsten Mal wieder.


In der Zeit seit „Iconoclast“ hat Euer Sänger Russell Allen ein weiteres ALLEN / LANDE-Album sowie eine Platte mit LEVEL 10 aufgenommen. Wirkt sich das auf Eure Planung aus?

Nicht wirklich. Wie ich schon sagte lassen die Jungs mir die volle Freiheit, während ich die Songs für ein Album zusammenstelle und dann geht es ja auch erstmal mit den Schlagzeug-Aufnahmen los, also kommen Russells andere Projekte da mit nichts in Konflikt.






Eure neueren Alben werden allen von computergenerierten Artworks geschmückt. Wer macht die eigentlich?

Das ist Warren Flanagan. Warren ist ein total kreativer Typ und er macht sehr viele Artworks und Plakate für Hollywood-Filme. Er hat einen Hang zur Kino-Inszenierung. Was die Band angeht, so spreche ich jedes Mal höchstens fünf Minuten mit ihm und er weiß sofort, was wir haben wollen. Ich finde den starken Kontrast auf dem Artwork zu „Underworld“ großartig. Er weiß, worum es bei SYMPHONY X geht und das macht es für uns sehr einfach.


SYMPHONY X sind eine großartige Live-Band. Habt Ihr mal wieder eine Live-CD oder vielleicht sogar –DVD geplant?

Natürlich ist das etwas, worüber wir ständig nachdenken und auch sprechen. Allerdings ist das neue Album ja noch gar nicht erschienen, aber sobald wir mit der Tourplanung und der Produktion der Show beginnen, werden wir da mal laut drüber nachdenken.


Wie sieht es denn mit Euren Tourplänen aus?

Wir werden hier in den USA im September mit OVERKILL touren und im Februar oder März geht es dann rüber nach Europa.


Damit sind wir auch schon durch – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Wir alle hoffen wirklich, dass den Fans unser neues Album gefallen wird! Natürlich machen wir die Platten auch für uns selbst – schließlich lieben wir das, was wir tun – aber gerade bei „Underworld“ ist uns die Meinung der Fans sehr wichtig. Manchen Fans gefällt unser heavy Zeug wie „Iconoclast“ besser und andere stehen mehr auf die melodischen Sachen. Wir haben uns da wirklich Gedanken drüber gemacht. Und dann sehen wir Euch hoffentlich bald auf der Tour!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 17.07.2015 | 14:12 Uhr

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