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Interviewpartner: Morgan Håkansson

Die schwedischen Black Metaller MARDUK bringen in diesem Jahr mit „Serpent Sermon“ ein weiteres Album heraus, das wohl wieder keinen Fan dieser Band enttäuschen dürfte. Gitarrist Morgan Håkansson stand für ein Interview zur Verfügung und beantwortete wichtige Fragen rund um eben das neue Album.




MARDUK ist eine Band, die es immer wieder schafft, über Jahre hinweg gute Arbeiten zu liefern. Auch „Serpent Sermon“ macht keine Ausnahme. Woher nehmt ihr die Energie her für die harte Arbeit?

Wir sind eine Band, die hochmotiviert ist und wir glauben einfach an das, was wir tun. Und wir haben immer noch die brennende Ambition, die Bilder, die wir von unseren Visionen malen, in die Gedanken der Leute zu bringen. Wenn du das Vertrauen und den Glauben an das hast, was du tust, dann denke ich, wird es auch das Schaffen reflektieren. Und zudem die Inspirationen fließen lassen.


Eure EP „Iron Dawn“ zeigte in Richtung „Panzer Division“. Aber das neue Album hat einen anderen thematischen Hintergrund, oder?

Ja, ganz anders als die „Iron Dawn“ EP. Deshalb haben wir die EP heraus gebracht, bevor wir mit den Arbeiten zu „Serpent Sermon“ begonnen haben. Das Konzept von „Iron Dawn“ war sozusagen ein eigener Panzer. Wir fanden dann heraus, das diese Ideen überhaupt nicht zu dem Konzept passten, was wir dann mit „Serpent Sermon“ vorhatten.


Handelt es sich bei dem Album um ein Konzeptalbum?

Nein, eigentlich ist ein kein Konzeptalbum. Aber es gibt diese Grundidee. Ein Thema, das sich durch das ganze Album wie ein roter Faden zieht. Und der Titeltrack reflektiert in etwa das, worum es bei dem Album geht.


„Serpent Sermon“ ist vermutlich wieder ein Begriff aus der Bibel zitiert? Was genau ist der Inhalt dieses Songs? Um wen geht es bei diesem Priester?

Es ist gut, wenn jeder für sich den Text eines Liedes liest, um zu sehen, wie es mit einem spricht. Es eröffnet einem die Freiheit, die Texte aus verschiedenen Richtungen zu sehen. Es wird interessant, zu sehen, wie die Leute die Bedeutung der Wörter und die Kraft, die sie inne haben, erkennen werden.


Der Song ist auf jeden Fall ein guter Opener. Da bekommt man 100% MARDUK. Oder hattet ihr eine andere Reihenfolge festgelegt?

Da stimme ich dir zu. Es ist ein perfekter Opener für eine Platte. Der Song bietet eine kraftvolle Kombination aus Speed, Aggression, Heavyness und Dunkelheit.



Mit „World Of Blades“ habt ihr wieder einen sehr epischen Song dabei. Wie gestaltet ihr das Songwriting? Und wie geht ihr an das Album heran? Entsteht erst ein Konzept oder schreibt ihr die Texte um die fertigen Songs herum?

Jeder Song wird aus völlig unterschiedlichem Wege hergestellt. Wir haben kein Formular dafür, wie wir Songs schreiben. Manchmal können wir einfach so ein Lied schreiben, wo wir nur den Songtitel in unseren Köpfen haben und wo dann die Inspirationen einfach auf die Reise gehen, bis die Nummer fertig ist. Manchmal schreibst du einen Song, der auf einem speziellem Riff basiert. Das ist ein niemals hängender und umgeformter Prozess. All das ist ein Bild der Bedeutung unserer Visionen.


Was kannst du uns über das Coverartwork sagen? Im Gegensatz zu manch anderem Cover von MARDUK wirkt es gerade zu „relaxt“ oder „beschaulich“.

Gut, verglichen mit früheren Veröffentlichungen unterscheidet es sich schon sehr. Es ist ein bisschen simpler gehalten, die letzten Alben hatten doch mehr komplizierte Bilder. Wir haben diesmal beschlossen, es ein bisschen grundlegender zu halten. Dieses Foto steht in sehr starker Verbindung zur Vision der Idee und zum Konzept, das wir hatten. Es kam irgendwie natürlich herüber und ich denke, dass es gut zum Album funktioniert.


Mir ist der ausgezeichnete Gitarrensound aufgefallen. Das klingt richtig fett. Wer hat das Album produziert und habt ihr diesmal etwas anders gemacht als sonst?

Wie die letzten Alben auch haben wir diesmal selber produziert. Unser Bassist Devo, der sehr kompetent in solchen Dingen ist, übernahm den Mix. Der weiß natürlich, wie man den Sound fixiert, der zur Power unsere Musik passt. Wenn es auf den Gitarrensound ankommt, nehme ich meinen alten Marshall Amp, den ich bereits seit 1992 benutze. Das schafft immer noch gewaltige Magie im Studio. Der war immer ein loyaler Diener für mich in der langen Zeit.


Gab es irgendweilche Unterschiede bezüglich der Promotion von „Wormwood“ und „Serpent Sermon“?

Ja, das läuft erheblich besser, seitdem wir bei Century Media sind. Die wissen, wie man mit einer Band wie uns arbeitet. Die können uns mehr pushen, als es Regain konnte. Wir sind also sehr zufrieden, mit einem neuen Label zu arbeiten.


Welcher Song von „Serpent Sermon“ bedeutet dir am Meisten oder zu welchem Song hast du die engste Bindung?

Sie alle reflektieren etwas Einzigartiges und sind für mich gleichermaßen wichtig, schließlich haben wir soviel Blut und Schweiß während der Produktion vergossen. Alle Songs sind die Essenz von MARDUK Anno 2012. Stärker als je zuvor auf unserem Marsch um die Welt.



Das ist das Stichwort. Ihr geht jetzt auf Welttournee. Russland, dann Nordamerika, dann Europa für ein paar Festivals. Dann Südamerika. Seid ihr gerüstet für diese lange Reise? Alles gepackt?

Ja, wir sind auf unserer Tour um die Welt. Gerade eben haben wir unsere Russland Tour beendet, mit großem Erfolg übrigens. In einem oder zwei Tagen geht es nach Nordamerika, danach kommen wir für ein paar Festivals nach Europa zurück. Anschließend kommt eine Tour in Südamerika dran und so weiter und so weiter. Nach dem Sommer folgt eine lange, 40 Konzerte umfassende Europa Tour. Wir arbeiten daran, noch weitere Teile dieser Welt zu erobern. Niemand soll verschont bleiben und es wird keine Gnade gegeben.


Gibt es noch Orte auf dieser Welt, die euch noch in der Sammlung fehlen? Wo ihr noch nie gespielt habt?

In der Tat waren wir schon fast überall. Nur in Afrika noch nicht oder im mittleren Osten. Das sind die Orte, die wir noch bereisen müssen. Wie ein Seuchenengel, der das Evangelium der Würmer verbreitet.


Wie sieht es mit einer Club Tour in Deutschland aus?

Im Rahmen unserer Europa Tour werden wir auch einige Shows in Deutschland spielen. Wir werden immer wieder zurück nach Deutschland kommen, da kannst du aber sicher sein.


Ihr wart bereits 2011 auf der 70.000 Tons of Metal Kreuzfahrt dabei. Wie sieht es mit der „Barge Of Hell“ aus? Könnt ihr euch vorstellen, noch einmal auf dem Schiff mit zu machen?

Mit uns auf dem Boot, das ist so ähnlich, als wenn du hörst und siehst, wie die Bismark die Meere durchkreuzt. So viel Stahl im Wasser und Marduk spielen! Nichts ist härter als das.


Dann mal „Good Luck“ für „Serpent Sermon“ und für die Tour.

Danke. Und verpasst nicht unser neues Album und unsere Tournee in alle Ecken dieser Welt.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 12.06.2012 | 12:36 Uhr

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