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Interviewpartner: Olli

Sieben Jahre nach der letzten Veröffentlichung, melden sich DAWN OF DISEASE zurück, mit neuer Besetzung und voller Tatendrang. Mit ihrem frisch erschienen Album “Legends Of Brutality“, haben sie ein gewaltiges Brett abgeliefert, welches selbst von schwedischer Hand nicht besser hätte geschmiedet werden können und auch sonst keinerlei Vergleich zu scheuen brauch. Gitarrist Oliver stand zur Beantwortung von Fragen rund um die Band, über das aktuelle Album und Weiteres bereit.






Hallo und Glückwunsch zu eurem ersten Album. Stellt euch und eure Band den Lesern doch mal bitte vor und beschreit euer neues Werk mal in eigenen Worten.

Hallo. Danke dir! Das ist schon ein super Gefühl, endlich das neue Album in den Händen zu halten! Also… wir sind DAWN OF DISEASE. Eine Death Metal Band aus Osnabrück. Ursprünglich gegründet im Jahr 2003. Damals noch mit alter Besetzung und eher amerikanischer musikalischer Prägung, haben wir uns im Jahr 2009 mit neuen Leuten (außer Sänger Tomasz und Drummer Matthias) neu zusammengetan, um fortan Death Metal zu machen. Hauptsächlich mit schwedischer Prägung.


Wie ist die Stimmung im Hause zurzeit? Gibt es schon erste Erfolgsmeldungen, so kurz nach dem Release?

Die Stimmung ist super. Da das Releasedate noch eine Woche hin ist, können wir nur über die Erfolge vor Release sprechen und die sind ganz klar die Bestätigungen für die anstehenden Festivals, wie die Metalfeste, PartySan und das Death Feast. Außerdem spielen wir im Mai eine der Reunion Shows mit MORGOTH, darauf freuen wir uns auch ganz besonders. Ansonsten sehen wir gespannt dem Releasedate entgegen!



Olli (Gitarre)


Wie lange haben die Arbeiten an “Legends Of Brutality“ gedauert, vom ersten Songwriting bis zum kompletten Abschluss der Arbeiten daran?

Wir haben im Sommer 2009 mit dem Songwriting angefangen. Lukas (Gitarre) hatte haufenweise Riffs und fertige Songs bereit liegen, sodass wir recht schnell im Proberaum vorankamen. Gut ein Jahr später konnten wir schon das Soundlodge Studio entern, um mit den Aufnahmen anzufangen.


Hat euch dabei irgendwas besonders gut gefallen, oder auch verärgert? Gab es Probleme?

Das Einzige, was ärgerlich war, war der knappe Zeitplan. Wir hatten uns eine Woche im Studio einquartiert, um das komplette Album (insgesamt immerhin 12 Tracks inkl. Intro und Outro) einzuhämmern. Es hat zwar alles in der Zeit geklappt, allerdings hatten wir auch wirklich keine Zeit, um irgendetwas zu ändern oder zu verbessern. Da war es schon gut, dass wir die Songs im Vorfeld so gut ausgearbeitet hatten. Eine weitere Woche im Studio wäre aber auf jeden Fall wünschenswert gewesen. Beim nächsten Album werden wir auf jeden Fall mindestens zwei Wochen buchen. Besonders gut gefallen hat uns bei den Aufnahmen an sich ansonsten eigentlich alles. Das Soundlodge Studio (wo unter anderem auch schon GOD DETHRONED, SINISTER oder DEW-SCENTED aufgenommen haben) und Produzent Jörg ist wirklich super. Jörg arbeitet sehr professionell und schnell. Er hat ne Menge Erfahrung und weiß genau, was einem Musiker wichtig ist. Man fühlt sich einfach verstanden und auch das Umfeld ist sehr angenehm. So konnten wir abends nach den Aufnahmen auch mal über eine Blumenwiese laufen und uns anschließend Bier und Whisky reinballern. Hehehe.


Wer ist bei euch für was zuständig, beim Liederschaffungsprozess und wie geht ihr dabei vor? Habt ihr eine Methode entwickelt?

Viele unserer Songideen stammen von Lukas (Gitarre). Ich selber schreibe auch einige Songs. Grundsätzlich ist es so, dass wir mit komplett fertigen Songs in den Proberaum gehen und sie den anderen vorstellen. Wenn die Idee allen gefällt, arbeiten wir das komplette Arrangement aus inkl. Drums, Bass und Sologitarren. Erst dann, wenn der Song komplett ist, schreibt Tomasz den Text, sodass er genau auf den jeweiligen Song zugeschnitten ist. Diese Arbeitsweise ist eigentlich sehr effizient. Wir vergeuden keine Zeit mit großem Hin und Her, sondern gehen mit kompletten Songs ans Proben. Das spart Zeit und gibt auch keine großen Diskussionen.


Seit den Aufnahmen im Sommer 2010 ist ja einige Zeit vergangen. Sind euch noch Sachen aufgefallen, die ihr noch gerne geändert hättet?

Sicherlich, da gibt es im Nachhinein immer viele Dinge, die man hätte besser machen können. Aber wir sind eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis und ändern können wir ja eh nichts mehr. Daher nehmen wir die Erfahrung für uns mit und machen es beim nächsten Album besser.


Gibt es sonst noch etwas Erwähnenswertes zur Produktion, dass nicht ungesagt bleiben darf?

Wir sind immer noch total happy, dass wir Henri Sattler (GOD DETHRONED) für die beiden Songs „Above The Gods“ und „Sinister rapture“ gewinnen konnten. Die Gastvocals hatte er während der Aufnahmen zum aktuellen GOD DETHRONED Album gemacht. Danke noch mal an diese Stelle, Henri!!





Der Song “Death Shall Be Mine“ ist beim Promo-Material als Radio-Club-Single gekennzeichnet. Wird es hierzu auch ein Video geben?

Wir haben darüber nachgedacht, ein fettes Video zu machen. Aber das ist auch immer eine Kostenfrage. Ich könnte mir vorstellen, dass wir dies irgendwann mal machen werden, aktuell ist hier aber nichts geplant.


Warum habt ihr grade dieses Lied für Repräsentationszwecke gewählt?

Weil es unserer Meinung nach viele unserer Trademarks vereint. „Death Shall Be Mine“ versprüht ein cooles Old School Flair, klingt nach Schwedentod, grooved und ballert amtlich drauf los. Und das alles kurz und knackig.


Als was genau würdet ihr das beschreiben, was auf dem Coverartwork zu sehen ist und wie genau passt es zum thematischen Inhalt des Albums?

Das Cover hat einen diabolischen Anstrich mit dem Dämon und auch den Torture-Szenarien drumrum. Uns hat das alles sehr beeindruckt beim ersten Mal, als wir das Cover sahen. Die Farben fanden wir mega geil und hielten es für ein geiles Cover für unser Album. Das haben wir auch bis jetzt nicht bereut. Thematisch passt das alles schon sehr gut zum Album. Wir behandeln eben typische Death Metal Themen, wie Gemetzel, Eingeweide und den Untergang der Welt. Was ist da passender als ein aus den Flammen aufstehender Dämon?! Hahaha..


Worum drehen sich die Texte im Allgemeinen und verfolgen sie ein Gesamtkonzept? Wenn ja, wie seid ihr darauf gekommen?

Wie oben schon beschrieben, behandeln wir typische Death Metal Themen. Keine Politik, keine Religion, nur Carnage, Torture und ein bisschen nachdenken, weil es kann ja sein, dass die Welt bald untergeht. Ein Gesamtkonzept gibt es da nicht. Nur auf die Omme – und so soll es auch sein!!





Worin bestehen die Unterschiede zu eurer EP von 2004 und wie würdet ihr die Entwicklung eures Stils seit Veröffentlichung dieser beschreiben?

Die Unterschiede sind ganz klar im Musikalischen zu hören. Die EP klang doch eher nach amerikanischem Death Metal, jetzt klingen wir eher nach Europäischem. Die Entwicklung rührt sicherlich an der neuen Besetzung aber auch an der Zeit, die verstrichen ist. Mit den Jahren wird man einfach besser an seinem Instrument. Man entwickelt sich weiter und das wirkt sich dann auch in den Songs aus.


Welche sind die Bands, die euch und euren Musikstil maßgeblich beeinflusst haben? Sind diese auch dafür verantwortlich, dass ihr euch dazu entschlossen habt, Schweden Death Metal zu spielen, oder spielten bei der stilistischen Orientierung gar ganz andere Faktoren eine Rolle?

Die Bands, die uns beeinflusst haben sind sicher sehr viele der Schweden Death Metal Bands, wie DISMEMBER, BLOODBATH, ENTOMBED, THE DUSKFALL aber auch andere Europäische Death Metal Combos, wie GOD DETHRONED, VADER oder BOLT THROWER. Dass wir uns im Songwriting eher an Schweden orientieren ist wohl eher so entstanden, weil wir diesen Sound so mögen. Allerdings würden wir uns nicht als reine Schweden-Tribute-Band bezeichnen. Dazu haben wir zu viele Blastbeats… hahaha…


Was sind eure Pläne für die Zukunft und welche Ziele verfolgt ihr nun? Habt ihr schon einen Plan, wo ihr in den nächsten Jahren stehen wollt?

Wir hoffen erstmal, dass wir so viel wie es geht live spielen, um so viele Fans wie möglich zu gewinnen. Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es auf jeden Fall mit Dawn Of Disease weiter zu machen, live unterwegs zu sein und Alben zu veröffentlichen und das macht nur dann Spaß, wenn es Leute gibt, die unseren Sound mögen und zu unseren Shows kommen.





Wo wird man euch wann live erleben können? Werdet ihr eure Fühler auch über die Grenzen Deutschlands hinausstrecken, auch in nicht deutschsprachige Länder?

Bisher sind die Metalfest Festivals in Deutschland, Österreich und er Schweiz geplant. Sowie das PartySan, das Death Feast Open Air. Eine der Shows mit MORGOTH und im Herbst eine mit ASPHYX. Da wir mit Rock The Nation als Booking Partner arbeiten, ist hier für die nächste Zukunft noch einiges mehr in Planung.


Ist schon eine weitere Veröffentlichung geplant (manchmal geht sowas ja schnell) und wie sieht es generell mit Vinyl-Versionen eurer Werke aus?

Wir arbeiten schon an neuem Songmaterial für den „Legends Of Brutality“ Nachfolger. Die ersten Songs hierfür stehen schon fest und wir wollen spätestens im Winter wieder ins Studio, um ein neuen Album aufzunehmen. Eine Vinyl Version wäre supergeil, ist für „Legends Of Brutality“ allerdings leider nicht geplant.


Falls es noch etwas gibt, dass ich gerne noch loswerden wollt, hier wäre die Gelegenheit.

Geht zu unseren Shows und kauft unser Album! Hehehe. Support The Underground, Support Death Metal! Sprecht uns gerne an, wenn ihr auf einer unserer Konzerte seid. Wir freuen uns auf euch!


Vielen Dank für das Interview. Die letzten Worte gehören euch.

Gerne doch! Viele Grüße!!

Asmo

Autor: Sebastian S. [Asmo] | 23.04.2011 | 13:44 Uhr

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