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Band: Metalnews nach 'Enforcer' durchsuchen Enforcer
Interviewpartner: Olof & Jonas

Mit ihrem Vertrag beim international renommieren Label-Riesen Nuclear Blast dürften die schwedischen Metaller ENFORCER einer rosigen Zukunft entgegen sehen – umso mehr, da sie mit ihrer neuen Platte „Death By Fire“ gerade vermutlich das bisher beste Album ihrer Karriere veröffentlicht haben. Aus gegebenem Anlass begab sich die Truppe sodann mit ihren Landsleuten von GRAND MAGUS sowie den NWOBHM-Urvätern ANGEL WITCH auf Tour, wobei wir die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und uns mit den beiden Machern Olof und Jonas Wikstrand hinter den Kulissen des Münchner „Backstage“ verabredeten, um den beiden Herren auf den Zahn zu fühlen.






Hallo Olof, hallo Jonas und vielen Dank für Eure Zeit! Wie ist die Tour bisher gelaufen?

Olof: Die Tour ist bisher extrem gut verlaufen. Ich denke, dass alle drei Bands ihre eigenen Fans mitbringen, die zusammen ein echt gutes Publikum bilden. Auf diese Weise lernen sie alle neue Bands kennen, weshalb die Tour bisher außerordentlich gut angekommen ist.

Jonas: Wir sind auch mit den anderen Bands in diesem Tour-Paket bisher bestens ausgekommen und jede Band wurde bisher an jedem Abend bestens vom Publikum aufgenommen.


Mit „Diamonds“ liegt Eure letzte Platte etwa zweieinhalb Jahre zurück – was hat sich seither bei Euch getan?

Olof: Wir sind seit der Veröffentlichung von „Diamonds“ sehr ausgiebig um die ganze Welt getourt. Anschließen wollten wir uns ein wenig Zeit nehmen, um uns darüber klar zu werden, was genau wir als nächstes machen wollen, anstatt einfach irgendetwas aufzunehmen. Wir wollten nicht einfach nur ein neues Album raus bringen, um mal wieder eine Platte veröffentlicht zu haben, sondern etwas tun, dem ein fundamentaler Gedanke zugrunde liegt. So etwas braucht Zeit und wir haben dem ganzen Unterfangen auch die Zeit eingeräumt, die dafür nötig war.

Jonas: Wir haben permanent neue Songs geschrieben und sie dann wieder verworfen, weil wir das Material nicht gut genug fanden. Wir wollten, dass nur die besten Songs auf das neue Album kommen.

Olof: Ja, klar! Ich meine, wenn wir schlechtere Songs als auf unseren vorherigen Alben geschrieben hätten, dann wäre das ja total bekloppt gewesen! Deshalb mussten die neuen Songs nicht nur genauso gut wie die alten sein, sondern noch viel besser. Darum hat es bis zum neuen Album auch ein bisschen gedauert, weil wir uns erstmal klar werden musste, was wir machen wollten und es dann so gut wie möglich umsetzen.


“Death By Fire“ ist ja wieder ein bisschen schneller ausgefallen als „Diamonds“…

Olof: Wir wollten das absolute ENFORCER-Album machen [lacht]. Wir wollten all das, was uns von anderen Bands abhebt, nehmen und um das millionenfache potenzieren – es sollte ein einzigartiges Album werden, das den ENFORCER-Sound definiert. Wir haben also versucht, auf diesem Album so individuell wie möglich zu sein und in uns zu gehen, anstatt andere Bands zu kopieren.

Jonas: Als wir uns die beiden früheren Alben angehört haben, da sind uns immer Dinge aufgefallen, die uns auf „Into The Night“ oder auf „Diamonds“ jeweils besonders gut gefallen haben. Diesmal wollten wird die Vorzüge beider Alben miteinander verbinden, um die perfekte Platte zu machen, die genauso klingt, wie wir es uns vorgestellt haben.






Ihr konntet Euch zudem einen Vertrag mit Nuclear Blast sichern. Wie ist das zustande gekommen?

Olof: Wir waren lange bei anderen Labels, aber wir hatten schon seit Jahren Kontakt zu einigen ihrer Leute. Sie sind zu unseren Konzerten gekommen und wir haben uns mit der Zeit sehr gut mit ihnen verstanden, also war es nur logisch, dass der nächste Schritt der Band ein Vertrag mit Nuclear Blast sein würde.


“Death By Fire“ ist ein sehr organisches Album, das in gewisser Weise den Charme eines Live-Konzertes transportiert. War das Absicht?

Olof: Ja. Wir haben versucht, das ganze Album entsprechend der Dramaturgie einer Live-Show aufzubauen. Das Album sollte seine Spannung genauso aufbauen, wie die Setlist, die wir für ein Konzert zusammenstellen. Ich denke, das wir jetzt wissen, wie man Songs am besten zusammenfügt, kommt daher, dass wir in der Vergangenheit sehr viel live gespielt haben. Die Tatsache, dass wir uns darauf konzentriert haben, dieses Album mit einem konstanten Fluss zu versehen, ist vermutlich auch das, was „Death By Fire“ am stärksten von unseren bisherigen Platten abhebt – all die Songs stehen für sich selbst, aber verbinden sich auf dem Album zu einer Einheit.

Jonas: Es ist auch keinesfalls Zufall, dass diese Songs in genau dieser Reihenfolge stehen. Wir haben darüber schon nachgedacht, ehe wir die Songs geschrieben haben. Das Album bestand also schon als Einheit, ehe die Songs überhaupt geschrieben waren.

Olof: Ja, das stimmt. Wir haben uns bereits im Vorfeld überlegt, welche Arten von Songs wir brauchen würden, um ein vollständiges, einheitliches Album schreiben zu können. Mehr als alles, was wir zuvor gemacht haben, ist „Death By Fire“ dazu gedacht, um vom ersten bis zum letzten Ton durchgehört zu werden.


Könntet Ihr Euch vorstellen, ein Konzeptalbum zu schreiben?

Olof: Nicht wirklich, aber man weiß ja nie, wo man mal landet. Manche Konzeptalben sind cool, aber wir haben noch gar nicht angefangen darüber nachzudenken, was wir als nächstes machen wollen. Das Album ist erst seit zwei Wochen draußen, aber ich hoffe trotzdem, dass wir sehr bald zurück ins Studio können, um neue Musik aufzunehmen.






Wie funktioniert das Songwriting bei ENFORCER?

Olof: Das war von Album zu Album recht unterschiedlich. Diesmal haben wir zuerst einen roten Faden für die Platte entwickelt und jeder hat dazu beigetragen. Die ganze Band hat also an allen Songs mitgearbeitet. Wir hatten diesmal ein sehr klares Ziel, auf das wir hingearbeitet haben und das hat den Songwriting-Prozess sehr angenehm gemacht.

Jonas: So konnte jeder seine Ideen mit einbringen und so wurde mancher Song, der von jemand anderem geschrieben wurde, erst fertig gestellt. Nachdem der Platte ein Konzept zugrunde liegt brauchte nicht ein einzelner Musiker die Songs schreiben, denn wir haben alle unsere Ideen immer im Hinblick auf das grundlegende Konzept, das wir uns für „Death By Fire“ vorgestellt haben, diskutiert.


Letzte Frage: Betrachtet Ihr ENFORCER als eine Retro-Band?

Olof: Das kann ich klar mit „Nein“ beantworten. Wir sind die modernste Band in der Geschichte der Musik. Nur, weil wir hauptsächlich von Musik inspiriert werden, die in der Vergangenheit geschrieben wurde, sind wir noch lange keine Retro-Band. Wir blicken stets nur nach vorne, nehmen das beste aus der gesamten Musikgeschichte und packen es in ein Konzept, dass dann eben ENFORCER bildet. Das schlimmste, was man über diese Band sagen kann, ist dass wir zurück blicken und dass wir uns als eine Hommage an vergangene Zeiten verstehen würden. Das ist absolut nicht der Fall. ENFORCER ist die Summe von allem, was wir gerne hören.

Jonas: Ich glaube nicht, dass es von Bedeutung ist, dass wir von Bands, die ihre Alben vor 30 Jahren veröffentlicht haben, inspiriert sind. Wir versuchen Musik zu machen, die wir für den besten Sound und die beste Performance halten, zu der wir fähig sind. Wir würden uns nie als „retro“ oder „Old School“ verstehen.


Ein gutes Schlusswort – vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 10.03.2013 | 00:23 Uhr

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