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7


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Interviewpartner: Osa




Gute Bands abseits der gängigen Trends sind selten und diese zu finden gestaltet sich mitunter schwierig. Noch seltener ist es, wenn solch eine Band es schafft sich von Album zu Album weiter zu entwickeln, ohne der Versuchung zu verfallen den einen oder anderen modernen Anstrich mit in den Sound zu integrieren. Dieses Kunststück schaffen die Norweger Rocker von El Caco mittlerweile zum dritten mal. Sänger und Bassist Osa stand mir Rede und Antwort zur neuen Platte „The Search“.



Az: Hallo Osa, was hat sich zwischen „Solid Rest“ und „The Search“ für euch verändert?

Osa:
Eigentlich nicht viel, aber ich denke wir haben ein viel besseres Album gemacht. Die Songs sind stärker und es ist wesentlich dynamischer als „Solid“. Nicht dass wir „Solid Rest“ nicht mögen würden, aber wir hatten mehr Zeit im Studio zur Verfügung und dadurch dass wir es selbst produziert haben, konnten wir die Zeit nutzen um die Songs schon vor der Produktion zu arrangieren. Wir wollten ein dynamisches Album und es wurde sehr dynamisch.


Az: Was sucht ihr eigentlich um mal eine Verbindung zum Albumtitel herzustellen?

Osa:
Das muss der Leser selbst herausfinden. Wenn du die Texte durchliest [Welche der Promo wie üblich nicht beilagen-Anm. des Verf.] wirst du feststellen, dass es in allen Songs Gemeinsamkeiten gibt. „The Search“ ist einer der Songs, die es nicht auf das Album geschafft haben. Das ist schon das Gleiche wie bei „Solid Rest“ und nein, wir haben keinen Song mit dem Namen „Viva“. Wenn wir den Song „The Search“ veröffentlichen, wird alles einen Sinn ergeben.


Az: Die Unterschiede zwischen „Solid Rest“ und „The Search“, vor allem in der Produktion sind offensichtlich. Warum seid ihr von dem eher warmen Sound des Vorgängers weg hin zum sehr klaren, harten Sound eurer Neuen?

Osa:
Wir wollen uns nicht selbst kopieren. Ich denke es ist wichtig, dass eine Band sich entwickelt. Wir haben uns immer bemüht unseren Sound weiter zu entwickeln. Das ist der Grund, warum unsere drei Alben sich alle unterschiedlich anhören.


Az: Welchen Einfluss hatte Daniel Bergstrand auf diese Entwicklung und wie glücklich seid ihr darüber mit Bergstrand arbeiten zu dürfen?

Osa:
Wir nahmen das Album in Thomas und Anders [Der Drummer und der Gitarrist der Band-Anm. des Verf.] Studio auf. Die Songs standen als komplett, als wir in Schweden eintrafen. Aber mit Daniels Mix änderte sich naturgemäß der Sound ein wenig. Danne hat denselben Antrieb wie wir und er probiert immer eine perfekte Produktion abzuliefern. Wenn du ihn arbeiten siehst, kriegst du einen Eindruck wie brilliant er ist. Ich habe auch meinen Gesang in seinem Studio aufgenommen, weil er einfach viel Erfahrung darin hat. Wir hätten Danne nicht für „The Search“ einbezogen, wenn wir mit seiner Arbeit für „Solid Rest“ nicht zufrieden gewesen wären.


Az: Glaubt ihr nicht dass mit dem Reduzieren von Melodien auf eurer neuen Scheibe euch ein Stück Identität verloren ging?

Osa:
Um ehrlich auf deine Frage zu antworten, kann ich dem so nicht zu stimmen. „The Search“ ist wesentlich melodischer als „Viva“ und „Solid Rest“ zusammen.


Az: Na gut, das lassen wir mal so stehen und der geneigte Hörer soll die Frage für sich klären. Aber offensichtlich sind Soundgarden vor allem mit ihrem Album Badmotorfinger ein großer Einfluss in eurer Musik. Warum ausgerechnet dieser Sound und wo bekommt ihr noch eure Inspirationen her?

Osa:
Wir haben tonnenweise die unterschiedlichsten Querverbindungen zu den verschiedensten Bands, von denen die Leute glauben, sie hätten uns beeinflusst. Die Sache ist die, wir hören eine ganze Menge an verschiedenster Musik. Wenn du glaubst „The Search“ ist ähnlich wie „Badmotorfinger“ würde mich das sehr stolz machen, denn es ist ein großartiges Album. Aber da sind so viele andere die uns inspiriert haben, wie die Beatles, Kiss, Black Sabbath, Led Zeppelin, Kyuss, Tool, The Cure, Depeche Mode, Radiohead, Jeff Buckley.......ich könnte da bis in alle Ewigkeit weitermachen, aber heutzutage sind es wohl vor allem Mastodon.


Az: Mit eurem nicht gerade trendigen Sound sitzt ihr zwischen allen Stühlen. Wie schwer ist es für euch Bands für Live-Auftritte zu finden die zu euch passen?

Osa:
Ich bin mir jetzt nicht sicher was du mit trendig meinst, aber es ist nicht sonderlich schwer da wir doch einen recht breit gefächerten Sound haben. Wir spielen hier in Norwegen mit den Bands die wir mögen, unabhängig ihres Genres und in Europa sucht gewöhnlich der Promoter eine lokale Band.


Az: Mit wem habt ihr überhaupt schon zusammen gespielt und wie waren eure Erfahrungen auf dem Live-Sektor?

Osa:
Wir gingen 2002 mit Nebula auf Tour, dann noch mit Mustasch (2002) und 2003 mit WE [???-Anm. des Verf.]. Man nennt uns eine Live-Band. Wir spielen eine Menge Shows und das mögen wir auch am liebsten. El Caco sind eine Band, die du gerne live sehen würdest und von der du nicht enttäuscht wärst. Das muss jetzt wie pure Prahlerei wirken, aber wir sind halt sehr selbstsicher.


Az: Selbstsicherheit ist gut um auch über die kleinen Fettnäpfchen des Alltags ohne Schaden hinweg zu kommen. Was war bisher eure größte Peinlichkeit bei einem Konzert?

Osa:
Eine dieser Situationen war in Köln auf der Popkomm, als wir für die norwegische Abteilung spielten. Ich sagte zur Menge „Follow After“ um sie dazu zu bewegen, näher an die Bühne zu bekommen. Bestes norwegisches Englisch...


Az: Anderes Thema, wie kommt eine norwegische Band auf einen Namen wie „El Caco“?

Osa:
Möglicherweise auf die gleiche Art wie eine Computerfirma sich selbst den Namen „Apple“ geben konnte. Es ist ein spanisches Wort, welches soviel wie „der Dieb“ oder „der Bösewicht“ bedeutet.


Az: Angenommen ein Bandmitglied würde aussteigen, wäre das das Ende von El Caco oder könnte die Band auch in anderer Konstellation funktionieren?

Osa:
Wir hatten früher verschiedene Drummer, aber Thomas ist jetzt so sehr ein Teil der Band, dass es schwierig würde. Wenn Anders oder ich aussteigen würden, wären wir Geschichte.


Az: Schon mal darüber nachgedacht mit zwei statt nur mit einer Gitarre zu arbeiten oder einen Bassisten in die Band zu holen damit du dich auf den Gesang konzentrieren kannst?

Osa:
Nein.


Az: Ähm, ja. Zum Abschluss mach mal Werbung in eigener Sache. Warum ist es für jeden Rocker Pflicht sich die neue El Caco-CD zu kaufen?

Osa:
Weil es ein fantastisches Album und sehr abwechslungsreich ist. Und es riecht gut!!!

Azriel

Autor: Frank Zschäbitz [Azriel] | 25.04.2005 | 17:05 Uhr

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