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Band: Metalnews nach 'Bloodbound' durchsuchen Bloodbound
Interviewpartner: Patrik

Seit sie mit dem treffend betitelten „In The Name Of Metal“ eines der besten Heavy Metal-Alben des Jahres 2012 veröffentlichten, ging es für die schwedischen Metaller BLOODBOUND nur bergauf. Nach erfolgreichen Touren im Vorprogramm so mancher Genre-Größe und einer weiteren Platte nebst Live-Mitschnitt vom „Masters Of Rock“-Festival in Tschechien hat die Truppe mit „War Of Dragons“ nun ein neues Album für ihre Fans parat. Wir haben uns mit Frontmann Patrik Johansson in Verbindung gesetzt, damit er uns ins Sachen BLOODBOUND auf den neuesten Stand bringt.






Hallo Patrik und vielen Dank, dass Du Dir etwas Zeit für uns nimmst! Seit der Veröffentlichung von „Stormborn“ sind etwas mehr als zwei Jahre vergangen. Was haben BLOODBOUND seither gemacht?

Wir haben im letzten Jahr ein Live-Album inklusive DVD veröffentlicht, was natürlich einiges an Arbeit für uns bedeutet hat und dann haben wir noch einige Touren absolviert. Gleichzeitig haben wir natürlich stetig an neuem Material gearbeitet.


Euer Live-Mitschnitt stammt ja vom „Masters Of Rock“-Festival in Tschechien. Hattet ihr noch andere Shows zur Auswahl?

Nein, wir hatten nur diese eine Aufnahme. Das lag aber auch daran, dass die Auftritte auf diesem Festival sowieso immer mitgeschnitten werden, weil es ja neben der Bühne diese großen Videoleinwände gibt, auf denen das Material übertragen wird. Und solange wir am Ende ihren Namen mit draufschreiben, haben sie uns die Aufnahmen einfach überlassen – machen wir natürlich, schließlich haben wir es ja dort mitgeschnitten. Das war natürlich ein ziemlich guter Deal für uns, weil wir professionelle Aufnahmen machen konnten, ohne unser eigenes Team mitbringen zu müssen. Wir sind eben nicht METALLICA oder IRON MAIDEN und müssen mit dem arbeiten, was wir haben [lacht].


Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?

Ja, das bin ich allerdings. Zum einen war das einfach eine ziemlich coole Show – was viele Leute nicht wissen, ist, dass es zu dieser Zeit in Tschechien selbst im Juli Minusgrade hatte. Es war also ziemlich kalt, aber das Publikum hat wirklich super mitgemacht und wir hatten eine sehr gute Zeit, obwohl wir etwas unter Druck standen, weil die Veröffentlichung eines Live-Albums eben vom Erfolg dieses einen Konzertes abhing. Ich finde aber, dass es sehr gut geworden ist.


Ihr habt auch eine wirklich schöne Setlist gespielt, die Eure gesamte Karriere abdeckt. Lag das daran, dass Ihr das Konzert für eine DVD vorgesehen habt?

Naja, eigentlich lag das eher daran, dass BLOODBOUND im vergangenen Jahr ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert haben. Deshalb wollten wir ja auch unbedingt ein Live-Album veröffentlichen, auf dem quasi unser „Best Of“-Programm verewigt ist.






Ein Jahr nach Eurem zehnten Geburtstag veröffentlicht Ihr nun also ein neues Album namens „War Of Dragons“. Was kannst Du uns darüber sagen?

Ich denke, dass „War Of Dragons“ den nächsten logischen Schritt nach unserem letzten Album darstellt. Als wir „Stormborn“ aufgenommen haben, hatten wir das Gefühl, dass wir endlich unseren eigenen Sound gefunden haben, der auf bombastischeren Arrangements und größeren Chören als auf den Vorgängeralben gründet. Wir wussten einfach, dass wir in Zukunft in diese Richtung gehen würden und darum haben wir auf dem neuen Album einfach noch mehr von allem gemacht – jetzt gibt es noch mehr Keyboards und noch größere Chöre [lacht]. Und ich finde auch, das dass Ergebnis wirklich cool geworden ist.


Teilweise erinnern die Arrangements sogar an ältere NIGHTWISH-Songs...

Ja, wir alle sind große NIGHTWISH-Fans. Daher ist es kaum überraschend, wenn jemand sagt, dass er auf unserem neuen Album solche Einflüsse raushört.


BLOODBOUND haben mit „In The Name Of Metal“ stark an Popularität gewonnen und doch habt Ihr dann mit „Stormborn“ eine komplett andere musikalische Richtung eingeschlagen. Wie kommt das?

Das stimmt auf jeden Fall. Mit der Veröffentlichung von „In The Name Of Metal“ kamen definitiv mehr Leute auf unsere Konzerte und die Platte ist wirklich ziemlich gut angekommen. Aber letztendlich war dieses Album eher eine Art Tribut an all die Metal-Bands aus den 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind. Ich glaube, dass die Grundlage unserer Musik nach wie vor die gleiche ist, aber jetzt legen wir da eben vermehrt Keyboards und Chöre drauf. Vielleicht ist das neue Album eher ein Power Metal-Album und mit „In The Name Of Metal“ haben wir eher Heavy Metal gemacht. Aber wir spielen die Songs von dieser Platte ja nach wie vor live und die Kombination aus beidem wir den Leute gefallen, denke ich. Ich weiß auch gar nicht, ob das Publikum eigentlich mitbekommen hat, dass auch auf „In The Name Of Metal“ ein Keyboarder zu hören ist [lacht].


Die Leadgitarren fallen auf „War Of Dragons“ ja sogar noch spektakulärer aus...

Ja, absolut! Als ich das zum ersten Mal gehört habe, war ich völlig geplättet, was Tomas [Olsson, Gitarre, Anm. d. Red.] für großartige Arbeit geleistet hat! Er kann wirklich verdammt schnell spielen, aber er tut das immer mit dem nötigen Blick auf die Struktur eines Solos und den Song als Ganzes.


“Stormborn“ war inhaltlich zweifelsohne von „Game Of Thrones“ inspiriert und auch „War Of Dragons“ liest sich wie der Titel eines unveröffentlichten George Martin-Romans. Entführt Ihr uns in den Texten erneut nach Westeros?

Wie gesagt, das gesamte Album setzt den Weg, den wir mit „Stormborn“ erstmals eingeschlagen haben, fort. Bei „Stormborn“ sieht man an den Titeln alleine natürlich sofort, dass wir über „Game Of Thrones“ geschrieben haben, aber: In „Game Of Thrones“ geht es zunehmend um Drachen und „War Of Dragons“ ist vielleicht nicht ganz so offensichtlich von George Martins Büchern oder der TV-Serie inspiriert, aber es ist auf jeden Fall das gleiche Genre. Wir setzen auf unserem neuen Album also dieses Fantasy-Ding fort, wenngleich das vielleicht nicht ganz so eindeutige „Fan Fiction“ ist wie „Stormborn“.


Hattet Ihr auf „War Of Dragons“ nicht auch eine Gastsängerin?

Allerdings, bei den Aufnahmen hat uns Anette Olzon [Ex-NIGHTWISH, Anm. d. Red.] unterstützt. Sie singt auf dem Album allerdings nur Backing- und keine Leadvocals. Unser Keyboarder Fredrik [Bergh, Anm. d. Red.] kennt sie noch aus der Zeit ehe sie bei NIGHTWISH eingestiegen ist und er hat bereits ein paar Songs für ihre Solo-Alben geschrieben. Wir haben für die Backingvocals eine weibliche Stimme gebraucht, um die wirklich hohen Lagen zu erreichen und er hat sie einfach gefragt, ob sie dafür zur Verfügung steht. Sie sagte ja und da sie inzwischen ein Profi ist, klingt alles genau so, wie wir es uns vorgestellt haben.






Dem neuen Album liegt auch eine Bonus-CD mit allerhand Demo-Versionen bei. Wie war es, durch die alten Aufnahmen zu gehen und sie für diese Sammlung auszusuchen?

Wir haben einfach alle unsere Festplatten nach altem Material durchsucht. Dann haben wir nach den Nummern gesucht, die sich von den später veröffentlichten Versionen unterscheiden. Viele Demos klingen genau wie die Versionen der Songs, die es am Ende aufs Album geschafft haben, aber wir haben in unserer Archiven schon ein paar Aufnahmen gefunden, die den Fans andere Facetten der jeweiligen Songs zeigen können.


Kann es sein, dass Euer Song „King Of Swords“ vor allem dank des Gesangs an JUDAS PRIESTs „Painkiller“ erinnert?

Ja, da mache ich wohl den Halford [lacht]. Es ist aber nicht so, dass ich explizit versuche, so zu klingen, aber wenn ich mich an dieser Art von Gesang versuche – was ich auch in der Vergangenheit schon getan habe in der Band, in der ich vor BLOODBOUND war – dann kommt das eben so raus.


Seid Ihr an „War Of Dragons“ auf die gleiche Art und Weise wie an „Stormborn“ rangegangen, oder hat sich im Entstehungsprozess etwas verändert?

Früher waren Fredrik und Tomas, die alle Song geschrieben haben, aber auf dieser Platte habe auch ich drei Nummern beigesteuert. Das waren „Stand And Fight“, „Symphony Satana“ und „Fallen Heroes“. Das ist zumindest für mich der größte Unterschied, weil ich am Songwriting viel stärker beteiligt war. Früher haben die Beiden mir ein paar Songs geschickt und ich habe mir die Gesangslinien dazu überlegt. Wenn ich einen Song aber von Anfang an kennenlerne, dann ist es natürlich auch für mich viel einfacher, damit im Studio zu arbeiten, als wenn ich ihn erst lernen muss.


Wie sieht es mit Euren Touraktivitäten aus? Sehen wir Euch bald in Deutschland?

Ja, wir werden Ende März und Anfang April erstmals auf Headliner-Tour durch Europa gehen und dabei auch etliche Konzerte in Deutschland spielen. CRYSTAL VIPER werden dabei als unser Support spielen und auch THOBBE ENGLUND, der ehemals bei SABATON gespielt hat, ist mit von der Partie. Sein neues Album ist übrigens am gleichen Tag erschienen wie unseres!


Und damit sind wir schon am Ende angekommen – vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 21.03.2017 | 13:42 Uhr

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