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METALNEWS.DE - INTERVIEW: Cradle Of Filth - Paul Allender
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Interviewpartner: Paul Allender

Muss man über CRADLE OF FILTH eigentlich noch viel sagen?! Nein, eigentlich nicht – „viel sagen“ überließen wir lieber Paul Allender - während der Promotage in Köln legte der Brite zwar einen latenten Hang zum Nuscheln an den Tag, was in Kombination mit sowieso schon recht schwer verständlichem British English nicht unbedingt die beste Mischung ist, erwies sich jedoch als umso sympathischer. Im Metalnews-Interview plauderte der Gitarrist über das neue Album, „Godspeed On The Devil's Thunder“, dessen Konzept sowie die kommenden Live-Aktivitäten und über die Black-Metal-Szene an sich...




Hey Paul, wie geht’s Dir? Das neue Album steht ja kurz vor der Veröffentlichung – wie ist da die Stimmung innerhalb der Band? Was treibt Ihr so, außer vom Roadrunner-Office aus die ganze Zeit Interviews zu geben?

Bei mir ist alles... ja... gut! Einfach gut, haha, danke! Wir sind gerade auf unserem Promotrip überall in Europa unterwegs, also passiert nicht wirklich viel Spannendes, außer, dass das neue Album erscheinen wird, hehe. Innerhalb der Band sind wir natürlich alle voller Erwartungen...


Wenn man einen Blick zurück auf „Thornography“ und „Nymphetamine“ wirft, klingt das neue Album doch verhältnismäßg härter. Es hat zwar immer noch die traditionellen Heavy-Einflüsse, die Ihr seit ein paar Jahren verarbeitet, thrasht aber auch mehr und es lassen sich wieder mehr Black-Metal-Elemente ausmachen. Es erinnert ein wenig an das, was Ihr damals auf „Midian“ gemacht habt...

Stimmt, ja! Viele sagen auch, dass es sich wieder etwas mehr nach „Cruelty & The Beast“ anhört. Wir hatten allerdings nicht vor, in der Zeit zurückzugehen, eher wollten wir wieder schneller und auch düsterer werden. Viele bestätigen uns auch darin, dass es wieder gemeiner klingt. Wir haben einfach wieder etwas mehr Geschwindigkeit sowie die Keyboard-Melodien und Riffs eingebunden, die wir auf den letzten beiden Alben etwas vernachlässigt haben... das ist es im Prinzip schon, hehe...


„Godspeed On The Devil's Thunder“ ist ein Konzeptalbum geworden, dass sich auf Gilles des Rais bezieht. Ich vermute mal stark, dass Dani auf diese Idee gekommen ist – wie kam es dazu und was hat es mit dem Albumtitel zu tun?

Richtig! Über das Konzept kann ich ehrlich gesagt nicht allzu viel erzählen, da das alles Danis Sache ist, aber was das Artwork bzw. das Cover angeht, kam ebenfalls Dani damit an. Der Titel ist sowas wie eine Verabschiedung. „Godspeed“ bedeutet ja so etwas wie „Gute Reise“ - in dem Fall also „Gute Reise mit dem Teufel im Rücken“, so in etwa. Das Ganze ist ja mit Jeanne D'Arc verkettet und nach ihrem Tod ist er, also Gilles de Rais, ziemlich durchgeknallt, was Alchemie und solche Dinge angeht. Er gab sehr viel Geld dafür aus, den Teufel zu beschwören, um seinen Reichtum zurückzuerlangen und so. Außerdem folterte und tötete extrem viele Kinder bevor er 1440 hingerichtet wurde. Wie auch immer, Dani erzählte mir davon und erklärte, was er daraus für ein Konzept basteln wolle. Ehrlich gesagt, hatte ich von dem Kerl vorher noch nie gehört, hehe... Also las darüber und führte mir auch die Texte zu Gemüte und es stellte sich heraus, dass der Typ echt ein großes Arschloch war, um es mal so zu formulieren, haha. Andererseits passt das Ganze sehr gut in ein Konzept und zu CRADLE OF FILTH.


Wo Du Recht hast... Das neue Album wurde sowohl von der Band, als auch von Andy Sneap produziert, der bereits das letzte Album gemischt hat, was er hier auch wieder übernommen hat. Wie kam es dazu, dass Ihr ihn als Produzenten angeheuert habt?

Richtig, er hat das letzte Album bereits abgemischt und so wollten wir dieses Mal, dass er auch das gesamte Album mit uns gemeinsam produziert, da er mit vielen guten Ideen auftrumpfen kann. Außerdem wollten wir einen englischen Produzenten; hinzu kommt, dass Andy total auf die Platte abfährt, was das Ganze sehr viel einfacher und angenehmer macht, wenn jemand das, was man da kreiert hat, völlig geil findet. Andy hat weiterhin derart viel Erfahrung durch all die Jahre im Business und durch die Band, SABBAT, in der er gespielt hat, dass es nach der letzten Zusammenarbeit eigentlich nur der logische Schritt war.


Jedes Mal, wenn ich ein CRADLE OF FILTH-Album höre, muss ich unweigerlich an „Cradle Of Fear“ denken, was ja immer noch ein Juwel unter den Horror-B-Movies ist. Gibt es Pläne, so etwas nochmal auf die Beine zu stellen? Vielleicht eine kurze Episode für eine kommende DVD oder eventuell sogar wieder einen kompletten Film?

Um ehrlich zu sein, weiß ich darüber nichts; vor allem, weil wir auch in so viele andere Aufgaben und Arbeiten eingebunden sind. Es wäre aber definitiv cool, so etwas wieder mal zu machen, selbst, wenn es nur ein Musik-Video in dieser Art wäre. Allerdings glaube ich nicht, dass das dann sehr oft gespielt würde, hahaha...


Ende des Jahres werdet Ihr u.a. mit GORGOROTH touren. Wie kam es dazu, dass gerade diese Band mit Euch unterwegs ist? War das Eure Entscheidung oder ging das vom Booker aus?! Denkst Du, dass es da Probleme geben könnte? Schließlich sind deren Fans Teils schon recht „true“ und elitär...

Das glaube ich eigentlich nicht, solche Probleme sollte es nicht geben. Das Line-Up fiel eher in die Zuständigkeit des Bookers. Wir wurden gefragt, ob wir ein Indoor-Festival headlinen möchten. Die meisten Shows sind in Deutschland, weil der Booker das so wollte. Diese Europa-Tour wird bis Januar dauern und dann gehen wir nach Amerika gehen, was dann bis Mitte März laufen wird. Wenn alles gut geht, werden wir eine weitere Europa-Tour spielen, auf der wir überall dort spielen, wo die kommende Tour nicht Halt macht. Das wird dann allerdings unsere eigene Headliner-Tour und nicht eine Art Festival-Tour, was eigentlich nicht so sehr unser Ding ist. Um noch mal auf das Line-Up zurückzukommen – wir haben von vielen Seiten gehört „Mann, das ist der Hammer! CRADLE OF FILTH, GORGOROTH und MOONSPELL in einem Package!!“ und, ja, es ist eine super Zusammenstellung, aber wir hatten dabei nicht viel zu melden, vor allen Dingen nicht, wo wir spielen wollen. Aber wir werden noch so viel spielen und jeder wird uns zu sehen kriegen – wir werden fast das ganze Jahr durch spielen. Auf der Festival-Tour werden wir allerdings nur eine Stunde auf der Bühne stehen, was nicht sehr lange ist und es uns umso schwerer macht, die Songs dafür auszuwählen. Was ich aber schon sagen kann, ist, dass wir eine Menge alter, schneller Sachen spielen werden, hehe... Das wollen die Fans schließlich hören; es werden aber natürlich auch ein paar Songs vom neuen Album einfließen.


Da wir gerade über Live-Aktivitäten sprechen – wie war denn Eure Erfahrung mit dem Summer Breeze Open Air dieses Jahr?! Wie lief die Show? Hat es Euch gefallen?

Ja, es war super! Ich fand's total geil! Um ehrlich zu sein, habe ich mich darauf eigentlich gar nicht mal so sehr gefreut, aber als wir Backstage ankamen, hingen da so viele Bands rum und ich dachte „Oh Gott, ist das cool hier!“, haha! Nein, im Ernst, es war echt Klasse, auch wenn der Sound auf der Bühne etwas seltsam war.


Ihr seid jetzt schon seit 17 Jahren im Geschäft – wie ist da Deine Sicht auf die Szene, im Speziellen die Black-Metal-Szene? CRADLE OF FILTH waren schließlich dabei, als mit der zweiten Welle alles begann; Ihr wart da schon ziemlich involviert. Heutzutage gibt es kaum noch Bands von damals, die immer noch kontrovers und „gefährlich“ sind, außer vielleicht GORGOROTH oder MAYHEM... Es scheint, als wäre der Black Metal nicht mehr gefährlich, wie er einmal war. Vermisst Du das oder siehst Du es mittlerweile aus einer professionellen Sicht?

Ehrlich gesagt, schon eher von einem professionellen Standpunkt aus. Die Zeiten ändern sich halt auch und wie Du schon sagtest, wir waren von Anfang an dabei. Damals waren wir alle 20, 21 Jahre alt und das ist eben eines dieser Dinge... man wird einfach erwachsen. Wenn man älter wird, ändern sich die Ansichten zu verschiedenen Sachen, und man realisiert manches, was man in der Jugend eben nicht so gesehen hat. Natürlich ist es nicht mehr das, was es einmal war – ganz klar. Das Ganze ist mittlerweile so groß geworden und in Kürze kommt sicher ein anderer Musikstil, der so groß werden wird, obwohl er eigentlich total klein und vielleicht Anfangs auch sehr „gefährlich“ war. Aber wenn man sich an so etwas gewöhnt hat, wird es harmloser. Außerdem denke ich, dass man etwas einfach nicht richtig, also so richtig, verstehen kann, wenn man nicht von Anfang an dabei gewesen ist. Mit Punk war es genauso, als das in den 70ern anfing. Ich bin 1970 geboren und habe auch die ganzen Bands wie die SEX PISTOLS und so miterlebt, aber richtig verstanden habe ich es nicht, weil es schon da war, als ich klar denken konnte. Man muss einfach dabei gewesen sein und zwar von der Pike auf, sonst versteht man es nicht. Das war beim Black Metal natürlich nicht anders.


Paul, das war's schon! Danke für Deine Zeit und das Interview! Gibt es noch etwas, was Du unseren Leser mitteilen möchtest?

Kein Problem, sehr gerne! Hat Spaß gemacht! Das neue Album kommt am 24. Oktober bei Euch in die Läden – ich hoffe, es gefällt Euch und und hoffentlich sehen wir uns auf der Tour! Außerdem vielen Dank für Euren Support – ohne die Unterstützung der Fans wären wir nicht hier und könnten tun, was wir tun – wir werden Euch nicht enttäuschen! Vielen Dank!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 13.10.2008 | 22:34 Uhr

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