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Interviewpartner: Paul

Die einheimischen Traditionsmetaller STALLION sind gerade mal seit diesem Jahr aktiv und konnten sich schon einen Vertrag mit dem im Underground durchaus etablierten Label High Roller Records sichern – das muss an ihrem unüberhörbaren Können liegen, welches die Truppe auf ihrer Debüt-EP „Mounting The World“ zur Schau stellt. Beeindruckend: Die Herren sind gerade mal zu zweit. Wir setzten uns mit Frontmann Paul zum trauten Zwiegespräch zusammen.






Als erstes vielen Dank für das Interview! Die meisten Leute wissen noch nicht allzu viel über Euch… Wie sind STALLION entstanden?

Nun, Axl und ich spielen schon seit Jahren in den verschiedensten Bands und wir wollten eben endlich mal genau den Sound zusammen machen, der uns immer vorschwebte. Seit fünf Jahren wohnen wir nun auch zusammen und teilen quasi alles. Nachdem wir für STALLION schon ein paar Versuche unternommen hatten, die nicht zum erwünschten Ergebnis geführt haben, war es einfach an der Zeit Nägel mit Köpfen zu machen, woraufhin wir „Mounting the World“ nun erstmal nur zu zweit veröffentlicht haben.


Glaubt man dem Internet, seid Ihr erst seit 2013 aktiv. Mit „Mounting The World“ habt Ihr bereits eine erste EP veröffentlicht. Wann habt Ihr mit dem Songwriting begonnen und wie lief das ab?

Da wir zusammen wohnen ergibt sich das quasi so zwischen Tür und Angel [lacht]. Wir jammen viel rum und halten unsere Ideen kurz fest. Daraus werden dann die Songs gestrickt. Aber die ersten Stallion Songs sind tatsächlich erst im Frühjahr 2013 entstanden.


Ist eigentlich auch schon ein ausgewachsenes Album in Planung?

Ja, auf jeden Fall. Das erste Langspielalbum ist für Herbst 2014 geplant und wird dann wohl unter High Roller Records erscheinen.


Ihr seid nur zu dritt und habt „Mounting The World“ sogar nur zu zweit aufgenommen. Ist das nicht ziemlich anstrengend? Wie lief das ab?

Nun, wie schon erwähnt haben wir die Songs für die erste EP ganz bewusst nur zu zweit geschrieben und eingespielt, weil wir wirklich das machen wollten, was wir uns vorgestellt haben. Die Arbeit dazu war recht spannend, da wir ja alles selbst produziert haben, aber wir sind recht zufrieden mit dem Ergebnis und das Interesse der Szene spricht ja eigentlich auch für sich. Vom Ablauf her gab es da wenige Unterschiede zu einer vollständig besetzten Band. Axl hat nacheinander die Instrumente eingespielt und ich hab alle Stimmen und Chöre eingesungen. Jetzt haben wir gerade das Live-LineUp vervollständigt und proben mit den Jungs viel, damit wir baldmöglichst einsatzbereit sind. Der erste Gig ist ja schon auf dem „Metal Assault“ im Februar.






„Mounting The World“ ist vor kurzem via High Roller Records in den Handel gekommen. Wie kam diese Zusammenarbeit zustande?

Wir hatten schon sehr früh recht viele Labelanfragen, die allerdings alle nur die EP haben wollten und uns nicht wirklich etwas zu bieten hatten. Irgendwann kam dann der Steffen von High Roller Records auf uns zu und bot uns unter anderem auch an, das nächste Album mitzufinanzieren, was schon mal ein guter Anfang ist. Außerdem ist das wirklich ein Label, wo wir uns mit unserer Vinyl-Philosophie [„Mounting The World“ ist gar nicht auf CD erschienen] sehr wohl fühlen. Sieht man sich die anderen Bands an, die dort so unter Vertrag sind, dann merkt man auch schnell, dass wir da in einer hervorragenden Gesellschaft sind. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit High Roller, die lassen einem wirklich volle künstlerische Freiheit!


Wie würdest Du uns Eure Musik beschreiben?

Als eine gute Mischung aus Speed Metal und Hard Rock mit gelegentlichen Thrash-Ausbrüchen. Wir legen großen Wert darauf, uns soundmäßig vielfältig zu halten.


Mit „Heavy Metal Rock ‘n‘ Roll“ habt Ihr auf Eurer EP eine Nummer von ROCK GODDESS gecovert. Wie fiel die Wahl auf diesen Song?

Wir sind große Fans der ersten ROCK GODDESS-Scheibe, weil sie einfach super rotzig und hammermäßig wild ist. Wir wollten gerne eine Coverversion auf die EP packen und da der Slogan „Heavy Metal Rock ‘n‘ Roll“, wie vorhin schon erwähnt, unsere soundmäßige Mischung ganz gut beschreibt, war die Sache perfekt.


Eure Musik klingt ziemlich deutlich nach den goldenen 80ern. Wo liegen Eure Einflüsse?

Natürlich ganz klar in dieser Ära. Wir lieben Bands wie RUNNING WILD, ACCEPT, JUDAS PRIEST, und viele andere große und kleine Gruppen aus dieser Zeit. Aber auch aktuelle Bands, wie SKULL FIST, CAULDRON, oder ENFORCER finden wir stark. Die sind ja auch stark vom klassischen Metal beeinflusst, von daher sehen wir uns da in guter Tradition [lacht].


Wie sieht es mit Euren geplanten Live-Aktivitäten aus? Eine Band wie STALLION ist doch wie gemacht für Festivals wie das „Keep It True“…

Ja, das ist natürlich das gelobte Land für uns. Wir sind tatsächlich auch bereits in Kontakt mit KIT-Gründer Oli Weinsheimer, der uns zumindest für dieses Jahr erstmal lieber für das eintägige „Metal Assault“ am 08. Februar in Würzburg haben möchte, wo wir zusammen mit Göttern wie JAGUAR, SKYCLAD und OMEN spielen werden. Ansonsten haben wir schon einige nette Gigs für 2014 bestätigt. Unter anderem beim „Hell Over Hamburg Festival“, dann supporten wir im April JAG PANZER bei ihrem einzigen Club-Gig in Europa in Österreich, es steht noch ein Konzert mit unseren Kumpels von den EVIL INVADERS in Belgien aus und dann werden wir wohl noch auf dem „Hell‘s Pleasure“ zu sehen sein. Soweit so gut, wir sind zufrieden.






STALLION haben sich ganz offensichtlich dem traditionellen Metal der 80er verschrieben – eine Stilrichtung, die in Deutschland eher wenig vertreten ist. Wie beurteilst Du die hiesige Metal-Szene?

Ach, Metal gibt es überall. Aber es stimmt schon, die allgemeine Oldschool-Welle ist in Deutschland bisher noch nicht so stark vertreten, wie z. B. in Kanada oder natürlich Skandinavien. Aber gerade unsere guten Kumpels von ALPHA TIGER halten doch die Fahne des traditionellen Metals ganz gut hoch, oder? Außerdem sind wir ja jetzt da [lacht]!

Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Wir bedanken uns bei allen Fans, die uns dabei geholfen haben, unseren Bekanntheitsgrad ordentlich auszubauen, vielen Dank an Euch! Und natürlich auch an euch von Metalnews ein fettes Dankeschön für den Support und das Interview. Wir freuen uns darauf euch bei den Gigs 2014 zu treffen und setzen darauf, dass ihr mit uns ‘ne ordentliche Party feiert. Wir sind echt heiß drauf, endlich alles auf die Bühne zu bringen und loszulegen. Wird ‘ne fette Zeit und wir haben bereits einige neue Songs geschrieben. The Stallion will ride on, stay tuned!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 16.12.2013 | 17:03 Uhr

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