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Interviewpartner: Peavy

RAGE gelten gemeinhin als eine der fähigsten einheimischen Metalbands, und ihre bereits mehr als 20 Jahre andauernde Karriere scheint das zu belegen. Als Ausnahmeschlagzeuger Mike Terrana die Band verließ, mag zwar so manchem langjährigen Fan das Herz in die Hose gerutscht sein, aber das Songwriter-Duo Smolsky und Peavy ließ sich auch von derartigen Rückschlägen nicht beirren und macht nun schon seit zwei Alben mit dem ebenso fähigen André Hilgers weiter. Anlässlich der Veröffentlichung ihrer neuen Platte „Strings To A Web“ erreichten wir Frontmann Peavy zum Interview, in dem er uns alles über das neue Album erzählte.




Hallo Peavy, wie geht’s?

Ganz gut soweit.


Die neue Platte ist im Kasten und veröffentlicht, bist Du zufrieden?

Ja, ich bin mit dem Album sogar sehr zufrieden.


Habt Ihr bei der Herangehensweise ans Songwriting oder im Studio Änderungen im Vergleich zum Vorgänger vorgenommen?

Nö, eigentlich nicht. Wir gehen eigentlich immer nach dem gleichen Muster vor und lassen uns dann überraschen, was dabei herauskommt.


Und was für ein Muster ist das?

Jeder, das heißt Victor und ich, komponiert seine Ideen zuhause und irgendwann im Juni haben wir uns dann getroffen und unsere Ideen gegenseitig ausgetauscht und sie einander vorgespielt. Etwa zwei Wochen haben wir dann an den Ideen noch ein bisschen rumgebastelt und uns dann zweimal mit der Band getroffen, um die Arrangements auszuarbeiten. Dann sind wir auch schon ins Studio gegangen – wir haben diesmal nicht einmal ein Demo aufgenommen. Sonst haben wir eigentlich immer noch ein Demo produziert, aber diesmal haben wir den Teil einfach fallen gelassen…


Dann ging ja diesmal alles Schlag auf Schlag…

Ja, das hat alles ganz gut von selber funktioniert.


Wart Ihr wieder im gleichen Studio?

Nein, wir waren dieses Mal in den „Twilight Hall Studios“, das sind die Studios von den BLIND GUARDIAN-Jungs. Das lag daran, dass wir immer mit Charlie Bauerfeind aufnehmen wollen und der steckt gerade mitten in der Produktion von BLIND GUARDIAN. Wir haben die kurze Sommerpause, die die Jungs gemacht haben, genutzt, um eben schnell unser Album aufzunehmen, weil Charlie da seinen ganzen Kram schon aufgebaut hatte. Wir haben ihn dann quasi kurzfristig eingezogen.


Wie würdest Du denn den Sound der neuen Platte beschreiben?

Tja, der Sound ist diesmal sehr natürlich ausgefallen. Wir haben relativ wenig mit Samples gearbeitet, und trotzdem klingt das Album unheimlich druckvoll und hat einfach Power. Von den Grundcharakteristika hat sich an unserem Sound aber eigentlich eh nix geändert, ich finde eben, dass hier alles noch ein bisschen natürlicher klingt. Vielleicht liegt das auch daran, dass André diesmal seine Drum-Arrangements sehr detailliert ausgearbeitet hat, da ist jetzt wirklich jeder Schlag durchkomponiert. Ich finde, es klingt bei uns diesmal alles schön dynamisch.


Hat die veränderte Studio-Situation da Deiner Meinung nach auch was mit zu tun?

Och, eigentlich nicht wirklich. Wir haben ja auch vorher schon mal in den BLIND GUARDIAN-Studios aufgenommen und kennen die Räumlichkeiten dort bereits. Somit glaube ich nicht, dass das für uns einen wirklich großen Unterschied macht.


In Euren Songtexten sprecht Ihr ja recht häufig Themen an, die Euch und manchmal auch den Rest der Welt bewegen – worum geht es auf der neuen Platte?

Das ist sehr unterschiedlich. Wir haben diverses aus dem Leben gegriffenes Zeug verarbeitet, teils ist das sehr persönlich und teils auch von anderen Menschen inspiriert. Keine Ahnung, auch Gesellschaftspolitisches und was nicht noch alles…


Hast Du ein Lieblingslied auf „Strings To A Web“?

Ach, ich finde die Platte eigentlich insgesamt sehr rund und mag sie in ihrer Gesamtheit. Ich könnte für mich persönlich jetzt gar keinen Favoriten auswählen. Was auf dem Album wahrscheinlich ein bisschen auffällt, ist der 17-Minuten-Song „Empty Hollow“, der komplett von unserem „Lingua Mortis Orchester“ aus Minsk, mit dem wir ja auch schon live gespielt haben, orchestriert wurde. Der Song sticht wahrscheinlich etwas heraus, da er relativ lang ist – wir haben ihn in fünf Teile unterteilt – und eben vollständig orchestriert ist.


Auf dem vorangegangenen Album gab so einen Song ja nicht, auf dem zuvor erschienenen „Speak Of The Dead“ jedoch schon – wie habt Ihr erkannt, dass es wieder Zeit ist, mit einem Orchester zu arbeiten?

Das hat sich einfach so ergeben – der Song brauchte das. Victor war sowieso gerade da unten und hat sich dann mehr oder weniger im Alleingang ganz schnell die Orchestrierung ausgedacht – der ist ja mit solchen Dingen ohnehin immer ganz fix – und hat das dann im Alleingang ganz schnell mit den Leuten eingespielt. In diesem Fall waren die Orchestertracks noch vor der eigentlichen Albumproduktion im Kasten.


Wollt Ihr den Song dann auch inklusive Orchester live spielen?

Ja klar, das würden wir gerne machen. Genauso wie wir das mit den vorigen Orchester-Songs hin und wieder gemacht haben, werden wir das auch hier bei nächster Gelegenheit sicher wieder in Angriff nehmen.


Das Album ist ja samt einer DVD erschienen – was kannst Du uns darüber erzählen?

Wir nennen das Ding „Official Festival Bootleg 2009“. Das ist alles sehr rough gehalten, wir haben da also nicht besonders viel dran produzieren lassen. Das Ganze baut auf der letzten Wacken-Show, die wir gespielt haben, auf. Da sind auch diverse Gastsänger dabei. Zudem sind noch ein paar Videos von einigen anderen Festivals mit dabei.


Das Jahr 2010 hat ja nun gerade erst begonnen und das Vorjahr dürfte den Meisten noch in den Knochen stecken – war 2009 ein gutes Jahr für RAGE?

Ich denke schon – wir hatten letztes Jahr unser 25-jähriges Jubiläum, und wir haben das ja mit diversen Jubiläums-Shows auch ein bisschen gefeiert. Zudem haben wir ja auch einige schöne Festivals gespielt und dann auch noch ein neues Album gemacht, weshalb ich sagen würde, dass das ein sehr gutes Jahr für uns war.


Das war’s auch schon, vielen Dank!

Danke Euch und auch all unseren Fans!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 16.02.2010 | 16:14 Uhr

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