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Interviewpartner: Pepe

HATESPHERE haben in den vergangenen anderthalb Jahren eine Reihen nicht ganz unwesentlicher Veränderungen durchgemacht. Nachdem die Dänen mit “Serpent Smiles & Killer Eyes” das wohl banduntypischste Album der Karriere aufgenommen hatten, war das Line-Up massiv geschrumpft und kurz darauf rundum erneuert. Die Durststrecke bis zum nächsten Album wurde teils mit Öffentlichkeitsarbeit [siehe die Metalnews-Kolumne von Bandkopf Pepe], teils mit Live-Aktivitäten überbrückt. Nun sehen sich HATESPHERE ihrem zweiten Frühling gegenüber: neuer Deal, neue Platte, und beides macht einen sehr viel versprechenden Eindruck...



Hey Pepe! Da wären wir wieder – dieses mal geht's aber nicht um die Kolumne – heute wird's ernst, es geht ums Geschäft! “To The Nines” erscheint in Kürze und seit wir das letzte Mal gesprochen haben, hat sich einiges verändert! Zum einen seid Ihr jetzt bei Napalm Records – erzähl mal ein bisschen darüber, wie es von Steamhammer/SPV zu Napalm ging. Waren die nicht etwas skeptisch wegen der vielen Veränderungen, die die Band in den letzten Monaten durchgemacht hat?

SPV zu verlassen, war eine echte Erleichterung für uns, da wir das letzte Jahr über echte Probleme hatten, irgendwelche Infos zu bekommen, geschweige denn, überhaupt zu kommunizieren. Sicher mussten sie wohl etwas skeptisch gewesen sein, aber direkt angesprochen haben sie uns darauf nie. Wenn man in einer Band ist, ist die Unterstützung der Plattenfirma extrem wichtig und ich muss sagen, dass SPV nicht mehr wirklich an uns interessiert gewesen sein muss, wenn ich nach dem wenigen Feedback und der fehlenden Kommunikation gehe... Wir gaben ihnen alles weiter, sobald wir etwas wussten – der Gewinn des Grammys, eine neue Tour, ein neues Album... aber darauf reagiert haben sie so gut wie gar nicht. Daher entschieden wir uns, sie nach einer Auflösung des Vertrages zu fragen, wofür sie aber auch eine ganze Weile brauchten. Als wir dann endlich frei waren, suchten wir sofort nach einem neuen Label. Das Studio war gebucht und schon die Hälfte der Songs war geschrieben – wir brauchten also auch dringend ein neues Label. Als wir mit Napalm Records in Kontakt kamen, machten sie einen sehr engagierten Eindruck. Sie waren sogar das einzige Label, dass uns nicht über die ganze Line-Up-Geschichte ausfragte, was für mich ein großer Beweis dafür ist, dass sie wirklich hinter der Band stehen und an sie glauben. Das machte die Entscheidung also nicht unbedingt schwerer. Napalm ist ein super Label und hat ein Klasse Roster an Bands, sie haben ein super Promotion-Team, eine guten Vertrieb und sie haben ein Büro in den USA. Alles Dinge, die uns klar machten, dass es die richtige Entscheidung ist.


Ich tendiere ja schwer dazu, zu sagen, dass “To The Nines” beweist, dass Ihr den Test bestanden habt. Es klingt sehr viel mehr nach HATESPHERE als “Serpent Eyes & Killer Smiles”. Es ist nicht so sperrig, hat wieder den typischen Groove und die Rock-Elemente... Ist dem so, weil Du wieder happy mit allem bist? Weil die Krise vorüber ist, die sich ja beim Vorgänger schon abgezeichnet haben muss?

Ich bin wirklich sehr glücklich mit der Band – und ich bin sicher, dass das einer der Gründe ist, warum wir es geschafft haben, ein so starkes Album zu machen. Das liegt natürlich auch an den neuen Mitgliedern, die alle super professionell sind und hinter der Sache stehen. Außerdem sind die alle völlig entspannt. Die Atmosphäre in der Band ist sicher die beste, die wir je hatten und es hat sehr viel Spaß gemacht, das Album zu schreiben. Als wir das letzte Album machten, gingen wir aber nicht durch eine Krise oder so. Wir habe eine Platte gemacht, die wir für großartig halten – einige stimmen uns da zu und andere mögen anderes – es ist wohl einfach eine Geschmacksfrage. Es hatte aber nichts damit zu tun, dass wir einige Monate später einige Mitglieder austauschten. Zu dieser Zeit wussten wir noch nicht mal was darüber. Wie auch immer – wir sind sehr, sehr zufrieden mit dem neuen Album und ich halte es für das bis dato stärkste! Und wir sind natürlich sehr glücklich, dass unsere jahrelangen Fans das ebenso sehen!


Mit welchem Album Eurer Karriere würdest Du “To The Nines” musikalisch und situations-/stimmungsbedingt vergleichen?

Uff, das ist schwer zu sagen. Von der Brutalität der Songs her, würde ich es mit “Ballet Of The Brute” vergleichen.... in Hinsicht auf die Situation und Stimmung... hmm... vielleicht mit “The Sickness Within”. Wie auch bei dem neuen Album, hatten wir damals ebenfalls ein neues Label und man erwartete verdammt viel von uns. Außerdem war die Atmosphäre in der Band verdammt cool und wir waren sehr gespannt, was passieren würde... so geht es uns jetzt natürlich auch. Wir wissen, dass wir ein sehr starkes Album am Start haben und wir können es nicht erwarten, die Reaktionen der Leute zu erfahren.



Wieviel haben denn die “neuen” Bandmitglieder zum Songwriting beigetragen und wie war es, zum ersten Mal mit ihnen zu arbeiten? Vor allem mit jemandem, der so jung ist wie Joller, Eurem neuen Sänger?

Wie immer, habe ich die meiste Musik geschrieben, aber die anderen haben ebenfalls einen Teil dazu beigetragen. Jakob, der Gitarrist, hat ein paar Songs mit mir zusammen geschrieben und Joller und Mixen, der Bassist, haben an den Texten und den Gesangslinien gearbeitet. Es war mehr eine Zusammenarbeit als sonst. Wir haben zusammen geprobt – nicht nur, wie üblich der Drummer und ich. Und wir hatten das Vergnügen inklusive Gesang zu proben, was für HATESPHERE eine völlig neue Erfahrung war. Sonst haben wir die Vocals erst im Studio gehört. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass diese eine sehr gute Erfahrung war. Jeder in der Band teilt die gleiche Vision, alle stehen dahinter und konzentrieren sich darauf. Das hat die Proben und das Songwriting sehr viel einfacher gemacht. Auch, wenn es sich nach HATESPHERE anhört, gibt es trotzdem hie und da neue Ideen und Einflüsse – was aber völlig normal ist, wenn man neue Leute an Bord hat :)


Joller hat es wirklich geschafft, in die großen Fußstapfen, die Jacob hinterlassen hat, zu treten. Seine Stimme ist nur etwas tiefer; insgesamt klingt er aber sehr nach ihm. Bist Du damit zufrieden, oder hättest Du auch gerne etwas anderes ausprobiert?

Ich bin sehr, sehr zufrieden. Es ist eine Sache, mit jemadem zu touren, was wir vor den Aufnahmen ja mit ihm taten, eine andere ist es, mit jemandem eine Platte aufzunehmen. Mixen und er haben bei den Texten ganze Arbeit geleistet und das hat sich bezahlt gemacht. Die Gesangslinien wurden direkt nach Fertigstellung eines Songs in die Hand genommen, was Joller viel Zeit gab, sich auf die Aufnahmen vorzubereiten. Wir alle haben an Jollers und Mixens Arbeit geglaubt, aber wir waren natürlich auch gespannt, wie die ersten Aufnahmen klingen würden. Ich bin sehr zufrieden, wie nun alles ist. Jollers Stimme ist etwas aggressiver als Jacobs und das passt hervorragend zu den brutalen Songs.


Woher kam die Idee und die Inspiration zum Video des Titeltracks?

Wir hatten die Idee gar nicht, unser Regisseur war es, hehe. Ein super Typ, der einige echt wahnsinnig kranke Ideen hat. Wir mussten also gar nichts vorschlagen, es war schon alles in seinem Kopf. Diese andere Herangehensweise an ein Video hat uns von der Idee überzeugt und stehen darauf, dass es nicht nur ein weiteres Metal-Video geworden ist, in dem fünf Typen in einer verlassenen Lagerhalle stehen, was ja echt langweilt, wenn man es schon 500x zuvor gesehen hat. Also ließen wir ihm freie Hand und ließen ihn machen, was er für richtig hielt. Da er auf bizarres Zeugs steht, wurde das Video also ziemlich brutal. Sogar so brutal, dass wir eine zensierte Fassung machen mussten, um über überhaupt Airplay zu bekommen, haha... echt Klasse!! Aber keine Angst, die ungeschnitte Fassung erscheint auf unseren Webseiten, wenn das Album veröffentlicht wird – also am 27. März! Habe ich erwähnt, dass das Video von Michel Winkler Krog vom Intense Studio in Kopenhagen, Dänemark gedreht wurde? Wenn nicht, tut Euch selbst einen Gefallen und checkt den Typen aus!


Was ist denn für 2009 außer der kommenden Headliner-Tour noch geplant?

Bis nächstes Jahr haben wir einen ziemlich engen Terminplan. Sommerfestivals in Europa und im Herbst gehen wir hoffentlich in die USA. Zumindest arbeiten wir momentan sehr intensiv daran, da wir dort noch nie gespielt haben, und momentan sieht alles danach aus, dass es dieses Mal klappen wird! Davon abgesehen, werden wir eventuell auch noch ein neues Video machen.


Schauen wir uns mal das Äußere des Albums an – wofür steht der Titel und worum handelt es sich bei dem Artwork?

Da Neun die höchste einstellige Zahl ist, heißt “To The Nines”, nach Perfektion zu streben, das Beste zu geben, alles zu tun, was man kann. Der Titel bezieht sich nicht nur darauf, wie wir unsere Musik sehen, sondern auch auf die Ereignisse der letzten anderthalb stürmischen Jahre. Auch, wenn wir viel durchmachen mussten, zielen wir immer noch auf die Neuner! Wir treten immer noch so viel Arsch wie zuvor und wir geben für die Musik immer noch absolut alles. Die Leute mögen skeptisch gewesen sein, aber wir haben bewiesen, dass sie falsch liegen!
Das Cover zeigt einen Typen, der die Neuner erreicht hat, der millionenschwer aussieht. Kein Zweifel, dass er an der Spitze der Nahrungskette steht. Er hat den besten Job, das meiste Geld und die schönsten Frauen. Dadurch, dass er so viel hat, ist seine Selbstzufriedenheit so groß, dass er es sich leisten kann, ohne zu zögern sein Ohr zu verlieren. Es bedeutet ihm rein gar nichts, denn er ist immer noch der Beste. Das Cover zeigt also auf eine gute Art und Weise, wie wir die Band sehen – und was wir in den letzten Jahren durchgemacht haben. Wir haben etwas verloren, sind aber immer noch so gut wie vorher. Wir glauben fest an das, was wir tun!


In den vergangenen acht Jahren HATESPHERE – welcher war da für die Band der tollste, spannendste und welcher der schlimmste Moment?

Als wir unseren ersten Plattenvertrag hatten und auf unsere erste Tour spielten, waren wohl die tollsten Momente überhaupt. Wenn man etwas zum ersten Mal macht, ist es schließlich immer verdammt spannend. Allerdings gibt es auch solche Momente wie die, als wir in Japan und China oder auf den großen Festivals wie Wacken, Hellfest, Graspop oder Roskilde gespielt haben, die sich tief einprägen... der schlimmste Moment... als wir auf dem Graspop spielten, hatte ich Probleme mit meiner Ausrüstung. Als wir anfingen, standen da 6000 Leute und ich musste alleine ein Riff auf der Gitarre spielen – es kam aber absolut kein Sound!! Mann, ich hätte nie gedacht, dass 6000 Leute so verdammt still sein können, haha... zum Glück wurde das Ganze behoben und der Gig wird mir sicher als einer der coolsten überhaupt im Gedächtnis bleiben. Der Anfang war allerdings überhaupt nicht lustig...


Welche ernst gemeinten Ziele hast Du mit dem neuen Line-Up und dem neuen Album, außer die größte Rock-Band der Welt zu werden?

Hauptsächlich wollen wir neue Gebiete für uns erschließen – die USA und Südamerika haben da absolute Priorität. Wir wollen soviel wie möglich spielen und einen vollen Terminplan haben. Wir haben eine Menge an Touraktivitäten geplant und jetzt, wo es so gut für uns läuft, wollen wir natürlich auch so lange wie möglich zusammen bleiben. Außerdem müssen wir – auch wenn wir glauben, das schon erledigt zu haben – auch noch die letzten Zweifler überzeugen! Und genau das haben wir vor, haha!


Wo wir gerade über Zeit sprechen – was schwebt Dir denn für das zehnjährige Bestehen 2011 vor??

Ach Du Scheiße... wir machen das schon so lange? Kacke, ich werde alt!! Du hast mich gerade echt überrascht, also kann ich nur sagen, dass da nichts geplant ist. Abgesehen von dem Üblichen eben: spielen, spielen, spielen, haha! Ich hab echt gar nicht daran gedacht, dass wir schon bald unser zehnjähriges haben, bevor Du mich daran erinnert hast...


Du hast schon mit so vielen Größen auf der Bühne gestanden – gibt es noch jemanden, mit dem Du gerne mal die Bretter teilen würdest?

Es wäre natürlich immer eine Ehre, mit METALLICA oder SLAYER zu spielen, aber weniger wäre auch schon cool! Zum Beispiel eine coole Tour mit OBITUARY! Oder Jakob und ich touren mit unserer Glam Band mit DEF LEPPARD und MÖTLEY CRÜE – das wäre auch nicht ganz so schlecht!!!


So, das wars schon wieder! Im April geht's auf Tour und die nächste Kolumne kommt bestimmt! Danke für das Interview, Pepe! Die letzten Worte sind die Deinen!

Danke Dir auch! Wir sehen uns im April und im Sommer! Vergesst nicht, das Album abzuchecken – am 27. März ist es soweit!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 21.03.2009 | 18:22 Uhr

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