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Interviewpartner: Peter Iwers

Kaum eine Metalband dürfte derzeit so gestresst sein wie IN FLAMES, denn es steht immerhin ihr neues Album „A Sense Of Purpose“ in den Startlöchern und das Interesse der internationalen Presse ist beträchtlich. Trotz des Interview- Marathons meldete sich am frühen Abend ein gut gelaunter Peter Iwers am Telefon um mit mir über die neue Platte, das Leben auf Tour und die nagelneuen IF Studios zu sprechen.




Hallo Peter, wie geht’s? Laut Plan gibst du schon seit in der Früh Interviews. Sind das die Tage, an denen du es verfluchst Musiker zu sein?

Nein, nicht wirklich. Das ist einfach die Kehrseite der Medaille.


Was ist denn so die Frage, die du andauernd gestellt bekommst und die dir schon richtig auf die Nerven geht?

Schwer zu sagen, frag mich das am besten noch mal in sechs Monaten! Wir haben mit der Promotion für die neue Platte erst angefangen, da fühlt sich immer alles noch recht frisch an. Aber ich sag es dir, wenn sie kommt! [lacht]


Geht klar! Reden wir mal über die vorab erschienene EP „The Mirror’s Truth“. Da sind ganze drei Lieder, die nicht auf dem Album enthalten sind. IN FLAMES haben in der Vergangenheit aber immer wieder beteuert, dass sie sich lieber auf zehn bis zwölf Lieder konzentrieren, die dann wirklich alle auf der Platte landen. Warum dieser Sinneswandel?

Dieses Mal hatten wir einfach so viele Ideen, wir konnten nicht alles auf ein Album quetschen.


Wird es eigentlich mit den Jahren nicht immer schwerer, neue, spannende Songs zu schreiben?

Nein, der einzige Druck den wir verspüren, kommt von uns selbst. Wir versuchen uns einfach zu entspannen und schreiben eben das, was wir selber gerne hören würden.


Wie funktioniert denn prinzipiell das Songwriting innerhalb von IN FLAMES?

Also, Jesper [Strömblad, Gitarre] und Björn [Gelotte, ebenfalls Gitarre] kommen anfangs immer mit der Musik, also den Riffs, und dann setzten wir uns alle zusammen und basteln daran. Somit nehmen auch Daniel [Svensson, Drummer] und ich Einfluss auf die Songs. Wobei wir zwei halt mehr fürs Arrangieren zuständig sind.



Jammt ihr nie gemeinsam einfach im Proberaum?

Hm.. nichts, was letztendlich auf der Platte landet. Wir jammen schon gelegentlich, aber irgendwie funktioniert das einfach nicht im Kontext unserer Band.


Als ich eure neue CD „A Sense Of Purpose“ zu hören bekommen hatte, war mein erster Eindruck, dass sie stilistisch sehr nahe am Vorgänger „Come Clarity“ angelegt ist. Also keine solch großen Veränderung wie beispielsweise von „Clayman“ zu „Reroute To Remain“...

Also ich bin sehr zufrieden damit. Es ist aber auch schwer für mich, das zu beurteilen, da wir nicht herumsitzen und uns darüber Gedanken machen. Eigentlich ist es witzig, dass du das sagst, da der Journalist vorhin genau das Gegenteil meinte. Wir schreiben einfach Lieder und was immer dabei rauskommt, ist für uns in Ordnung, solange es sich gut anfühlt. Wir versuchen ja auch nicht großartig „anders“ zu klingen, das entsteht einfach.


Ihr seid also mit keinem großen Plan an die Sache herangegangen?

Nein, wir gehen das viel einfacher an. Wir versuchen uns einfach nur von Platte zu Platte zu steigern.


Ein Lied auf „A Sense Of Purpose“, das sich meiner Meinung nach sofort vom Rest der Platte abhebt ist „The Chosen Pessimist“. Das Teil ist über acht Minuten lang und somit mehr als doppelt so lang wie jedes andere Lied, das ihr vorher geschrieben habt.

Ok, da haben wir etwas ein bisschen anders als sonst gemacht. Wir wollten einfach etwas schaffen, das dich wirklich „hineinzieht“. Da kann man sich die Zeit nehmen um ein bisschen zu entspannen…hm, das ist wirklich ziemlich schwer auf Englisch zu erklären… wir wollten einfach einen, naja, reiferen Song schreiben. Das Lied ist aber auch Stück für Stück entstanden: Anfangs ein, zwei Gitarrenriffs und dann der Bass und ein paar Vocals, dann das Schlagzeug und ein paar Keyboards, dann wieder ein paar Riffs… und das ist am Ende dabei rausgekommen. Ein Lied dieser Art haben wir vorher noch nie gemacht.


Hat es eigentlich einen Grund, dass diesmal keine Ballade auf der CD vertreten ist? Kann man das als eine Art Statement verstehen?

Nein, nein, früher hatten wir ja auch nie beschlossen, eine zu schreiben. Diesmal ist einfach keine entstanden…


Kommen wir mal zum Coverartwork. Ihr bekommt die Frage wahrscheinlich derzeit ständig gestellt, aber das Teil ist nun mal ziemlich ungewöhnlich ausgefallen. Was steckt da für eine Idee dahinter?

Also, ich kann jetzt nicht für den Künstler [ Alex Pardee ] sprechen, aber Anders und er haben sich an einen Tisch gesetzt und das Konzept dafür ausgearbeitet. Einen Einfluss auf den Designer hatten sicherlich auch die Lyrics, die von unserem derzeitigen Leben handeln. Weißt du, für viele Menschen sind wir einfach Rockstars und wir üben einen großen Einfluss auf viele Musiker aus und das ist eine große Ehre, bringt aber auch sehr viel Verantwortung. Wir hätten niemals gedacht, dass wir jemals so weit kommen. Ich meine, wir sind mit Helden groß geworden und plötzlich sind wir selber Helden für jemand anders. Andererseits hat man aber auch Kinder zuhause, denen es komplett egal ist, dass man in dieser großen Rockband spielt, und die es einfach nur hassen, dass man ständig auf Tour ist. Da fragt man sich manchmal wirklich, warum man sich das nur alles antut, und genau darum geht es beim aktuellen Album. Man kann es auf verschiedene Weisen interpretieren aber das Bild selbst befasst sich vor allem mit der Vorstellung, dass das Leben eine Art Spiel ist. Kennst du das Brettspiel, wo man eine Kugel durch ein Labyrinth lotsen muss? In dem Fall ist es eine Metapher für den Lebensweg.




Und wer ist diese seltsame Gestalt, die auch schon auf dem Cover von „The Mirror’s Truth“ zu finden war?

Der hat nicht wirklich einen Namen und ist quasi ein fiktionaler Charakter im Leben. Das könnte ich sein, das könntest du sein, einfach jeder! Es liegt daran, wie man sich fühlt.


War Alex Pardee eigentlich auch am Konzept für das Video zu „The Mirror’s Truth“ beteiligt? Ein ziemlich skurriles Filmchen...

Nein, das war alleine die Produktionsfirma, die dafür verantwortlich war. Die haben auch die Texte zum Album gelesen und das ist dann dabei rausgekommen.

Bist du mit dem Ergebnis zufrieden?

Ja, absolut, denn es ist wirklich etwas ganz eigenes. Selbst wir haben uns das vorher nicht so vorgestellt, und ich denke, dass das wirklich cool geworden ist.


Ihr bringt ja nun seit geraumer Weile jedes zweite Jahr ein neues Album raus und seid dazwischen permanent auf Tour. Bekommt man da nicht das Bedürfnis, mal eine richtig lange Pause zu machen?

Ja, manchmal schon. Aber gelegentliche Pausen sind uns ja auch vergönnt. Seit den Aufnahmen hatte ich jetzt zum Beispiel einige Monate lang Pause und konnte zuhause rumhängen und einfach mal nichts tun, und das ist dann letztendlich genug für mich.


Kann man sich jemals an so was gewöhnen?

Ja und nein! Es ist wirklich schwer, ständig von seinen Liebsten getrennt zu sein! Es ist aber andererseits auch der Weg, den zu gehen wir gewählt haben. Das ist das, was wir schon immer gemacht haben und es hat ja uns schließlich auch zu den Menschen gemacht, die wir heute sind.



Dieses Mal habt ihr ja erstmals in den IF- Studios aufgenommen. Gehört der Band dieses Studio eigentlich komplett?

Nein, nicht direkt, da gibt es diesen Produzenten von No Star Records, der betreibt dieses Studio.


Waren DEGREDEAD die erste Band die neben euch dort aufnehmen durfte?

Nein, die HARDCORE SUPERSTARS haben da auch aufgenommen. Das ist eine wirklich gute Hard Rock Band, die sollte man gehört haben!

Werde ich mir anhören. Ich habe DEGREDEAD eben angesprochen, weil diese von einem gewissen Team namens H.O.R.D.E. produziert worden sind. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich ja niemand geringerer als du, Jesper, Björn und Daniel. Wie ist es denn dazu gekommen?

Jesper kennt den Drummer von denen und er fand sie ziemlich gut, also beteiligte sich jeder von uns, wie er halt gerade Zeit hatte. Wir griffen ihnen unter die Arme wie wir konnten. Es hat Spaß gemacht, denn DEGREDEAD sind nette Jungs und es war auch interessant, die grundlegenden Dinge zu lernen, die es bedarf um ein Album zu produzieren. Es war auch mal cool, in einer neuen Band involviert zu sein. Wir haben an sie einfach unser Wissen weitergegeben und es war eine tolle Erfahrung!


Gibt es schon Pläne für weitere Projekte dieser Art?

Ja, es gibt Pläne, aber es noch nichts spruchreif. Aber ja, da wird definitiv noch was kommen.


Ok, nun zu einer meiner letzten Fragen, die ich ja eigentlich Anders [Fridén, Sänger] stellen sollte: Weißt du, was mit seinem Nebenprojekt PASSENGER los ist?

Da weiß ich gar nichts. Ich glaube schon, dass er Pläne hat, da wieder was zu machen, aber derzeit bezweifle ich, dass er die Zeit dafür hat…


Stimmt natürlich. Eure Pläne für die nächsten zwölf Monate?

Touren! [lacht] Touren, touren, touren… ich glaube, wir sind bis Weihnachten schon komplett gebucht.


Wow, na dann viel Spaß dabei! Danke für deine Zeit! Gibt’s noch was, was du unseren Lesern sagen willst?

Erstmal vielen Dank, dass ihr IN FLAMES unterstützt, und ich hoffe wir sehen uns bei den Festivals in diesem Sommer!

Ammosarier

Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 29.03.2008 | 17:23 Uhr

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