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Interviewpartner: Peter Tägtgren

Mit einer so wichtigen Person der Metalszene wie Peter Tägtgren müsste mal eigentlich regelmässig Interviews führen, so viel hat der Mann zu erzählen. Freundlicherweise veröffentlicht er auch noch ständig Alben und gibt so schon selber genug Grund für ein kleines Gespräch.




Ok, ich glaube es gibt da ein paar Gastmusiker auf dem neuen Album, richtig?

Ja, stimmt!


Willst du sie kurz vorstellen?

Klar, Anette von NIGHTWISH ist bei zwei Liedern zu hören.
Und normalerweise mache ich ja im Studio alles selber, aber live gibt es eine konstante Band. Deshalb habe ich diese Musiker auch bei ein paar Songs mitspielen lassen. David spielt bei einem Song Schlagzeug, Johann spielt bei einem Song Bass und Viktor hat ein paar Gitarren eingespielt und sich ein bisschen um die Programmierung der Effekte gekümmert. Ich wollte die Jungs einfach etwas mehr einbinden.


Gibt es auch einen männlichen Gastsänger?

Nein, nur ich singe.


Ok, ich finde den Gesang wirklich gut und teilweise dachte ich, dass die Stimme sich sogar etwas anders anhört als normalerweise.

Nein, es bin wirklich nur ich zu hören.


Anettes Stimme klingt teilweise etwas verzerrt. Habt ihr Effekte für den Gesang benützt?

Nein, nein. Ehrlich gesagt habe ich dazu gedrängt, etwas rauer zu singen. Nicht so klar, sondern eher verärgert.


Ich finde das interessant, weil es ganz anders als bei NIGHTWISH klingt.

Ja, das war auch eigentlich die Idee dahinter. Wir wollten nicht versuchen, NIGHTWISH zu kopieren. oder so. Ich mag ihre Stimme wirklich, aber ich habe versucht, sie mehr in die Richtung zu drängen, die ich mir vorgestellt hatte. Ich wollte, dass sie so singt und damit etwas mehr aus sich herausholt, als das was man schon kennt.


Du hast das Album beim Wacken Open Air erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Konntest du dort auch ein paar Bands anschauen oder so?

Nein. Ich hatte die ganze Zeit Interviewtermine und habe noch ein paar Freunde und Kollegen getroffen und so Zeug. Es ging zu wie im Circus. Und natürlich gab es viel Alkohol.


Alkohol ist ein gutes Stichwort. Auf dem neuen Album gibt es einen Song namens "Have A Drink On Me". Er klingt etwas wie ein Country-Song in der PAIN-Version oder so.

Hm, ja er hat eher so ein Southern Rock-Feeling. Ich wollte eben noch einen Song haben, der einen starken Kontrast zum Rest des Albums darstellt. Um ein bisschen Abwechslung rein zu bringen, so eine kleine Pause. Es ist eigentlich hauptsächlich ein guter Partysong, glaube ich. Zum Aufwärmen oder Vorglühen, bevor man ausgeht oder auf ein Konzert oder so. Man kann Schnaps trinken und sich den Song anhören um in die richtige Partystimmung zu kommen.


Ok, ich mag den Song sehr, ich finde es ist einer der besten auf dem Album.

Vielen Dank!


Auf dem neuen Album gibt es diesmal keine Coverversion. War in der Richtung vielleicht etwas geplant?

Es wird bei der Special Edition eine Bonus-CD mit Coverversionen geben. Es sind die Songs, die schon länger aufgenommen sind, aber bisher nicht veröffentlicht wurden. Ein ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA-Cover und ein DEPECHE MODE-Cover.


Ah, klingt gut. Ich glaube es wäre ganz cool, wenn es mal ein JOHNNY CASH-Cover von PAIN geben würde. "Walk The Line" oder so.

Ja, ich habe wirklich darüber nachgedacht. Ich bin ein großer Fan von Johnny Cash, aber ich hatte irgendwie nie ein klares Bild im Kopf, wie eine PAIN-Version seiner Songs klingen könnte. Das habe ich sonst immer, aber bei ihm war es nicht der Fall.


Möchtest du etwas zum Songwriting erzählen? Lief dieses mal irgendwas anders ab als normalerweise?

Es ging auf jeden Fall schneller. Weißt du, eigentlich sollte das Album gar nicht mehr dieses Jahr erscheinen. Aber ich hatte schon letztes Jahr im April, nach dem vorherigen Album, angefangen neue Songs zu schreiben. Es war sehr angenehm, ganz ohne Deadlines im Hinterkopf zu arbeiten und einfach die eigenen Ideen zu verwirklichen. Es entwickelt sich alles sehr natürlich. Ich habe mich dieses Mal nicht den Kopf über die perfekte Produktion oder so zerbrochen, ich habe mich einfach darauf konzentriert, Songs zu schreiben. Und die Reaktionen auf unsere Tour mit NIGHTWISH waren so großartigen, dass alle sagten, wir müssen das Album noch dieses Jahr rausbringen, weil jetzt seit ihr gerade groß im Geschäft, blablabla. Ich war mir aber noch gar nicht sicher, ob alles so weit ist. Ich habe mich dann aber hingesetzt und gearbeitet und es entwickelte sich alles, wie gesagt, sehr entspannt. Ich hoffe, es war die richtige Entscheidung.


Planst du auch schon ein neues HYPOCRISY-Album?

Ja, wir arbeiten schon dran. Mal sehen, was da noch so passiert. Noch ist nichts konkretes in Sicht.


Und wie sehen die Tourpläne mit PAIN aus?

Ja, also ab Ende Januar wird es eine Headliner-Tour geben.


Ok, vom Stil her so wie die letzte oder plant ihr etwas spezielles?

Es wird größer werden. Hoffe ich zumindest [lacht].


Wie schaut's mit dem Support aus?

Das Nebenprojekt von Emppu von NIGHTWISH wird als Vorband spielen.


Ok, das klingt interessant. Ich habe euch auf der letztes Tour gesehen. Da habt ihr eher kleinere Konzerte gespielt, oder?

Bei welcher Show warst du denn?


In München.

[Überlegt kurz] Ja, da war wirklich nicht viel los. Weißt du, das Problem war, dass bei dieser Tour, die für drei Wochen geplant war, der letzte Gig gebucht wurde, als wir gerade den ersten spielten. Das war ein Scheiß. Keiner wusste was, es gab kaum Werbung, alles ging viel zu schnell. Aber dieses Mal haben wir für die Promotion genug Zeit. Ich denke, es wird dieses Mal etwas besser werden.


Ok, möchtest du vielleicht noch das Coverartwork etwas erklären? Man sieht einen Mann, der ein Kind zu Grabe trägt oder so.

Ja, er begräbt eine Frau oder ein Kind oder so. Ich hatte es einfach satt mich auf dem Cover zu sehen. Ich wollte halt was anderes. Es war an der Zeit, mal was neues mit PAIN auszuprobieren. Es sieht ein bisschen nach so alten Horrorfilmen aus, finde ich.


Mir gefällt es schon, aber ich weiß nicht, ob es so gut zu PAIN passt.

Ja, das sehe ich auch so. Also, eigentlich sind mir CD-Cover egal. Ich hasse Cover sogar. Es geht darum, was auf der CD ist.


Noch ein paar Worte zum Abschluss?

Klar, ich hoffe, dass die Leute das neue Album mögen und Spaß daran haben. Viele Journalisten meinen, dass das neue Album schneller und härter ist. Ich kann das nicht so beurteilen. Also viel Spaß damit!

Nicki

Autor: Nicolas Freund [Nicki] | 02.11.2008 | 23:33 Uhr

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