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Interviewpartner: Randy Blythe

Durch grandioses Missmanagements ihres europäischen Labels ist LAMB OF GOD der große Wurf mit hunderttausenden von verkauften Alben hierzulande bisher noch nicht geglückt. Mit Roadrunner als neuem Partner im Rücken und dem neuen Dampfhammer „Wrath“ im Gepäck soll sich das nun ändern. Sänger Randy Blythe ließ sein bassiges Organ für Metalnews durch den Hörer brummen und zeigte sich trotz des momentanen Arbeitspensums sehr freundlich, relaxt und durchaus sympathisch – klar, dass da auch Hetfield und Co. schon mal eine Tour am Terminplan ihrer Support-Band ausrichten...



Hey Randy, erst mal Gratulation zum neuen Album! Ich würde mal sagen, „Wrath“ ist ein frühes Highlight des Jahres!! Wie ist denn die Stimmung im LAMB OF GOD-Camp?

Danke, Mann! Das freut mich! Bei uns läuft alles gut – Chris und ich sind schwer unterwegs. Wir waren jetzt in Paris und London und sind jetzt hier n Köln und erledigen eine Menge Pressearbeit für die Veröffentlichung, da wir ja in Europa jetzt bei Roadrunner sind. Chris und ich sind zwar etwas geschafft von all dem, aber es ist aufregend, jetzt mit Roadrunner arbeiten zu können. Die Stimmung ist also wirklich gut.


„Wrath“ ist wohl Euer traditionellstes, kompromisslosestes, in-die-Schnauze-Metal-Album geworden...

Danke! Genau das wollten wir erreichen!

...bei den ersten Durchläufen erscheint es aber zunächst etwas sperrig. Man kommt nicht gleich damit klar, da es ziemlich technisch ist. Würdest Du dem zustimmen und wie würdest Du es erklären?

Meiner Meinung nach sollte ein Album genau so sein. Mit meinen Lieblingsalben wurde ich auch nicht sofort warm. Es hat immer eine ganze Weile gedauert, weil sich die Leute viel Gedanken während des Songwrtings gemacht haben. So mag ich es am liebsten, denn dann ist es kein sofort eingängiges oder gar voraussehbares Album. Ansonsten wäre es eigentlich nur poppiger Mist, der einem sofort ins Ohr geht und dann ganz schnell wieder an Wirkung verliert. Ich denke, ein Album, das einige mehrere Durchläufe braucht, bis man es versteht, bleibt einem länger im Gedächtnis, da man es ja auch öfter gehört hat. Wir wollte einfach nur ein verdammtes Metal-Album machen. Nach „Sacrament“ haben wir ein bisschen mit der Produktion herum probiert, was wir vorher nicht gemacht hatten. Auf dieser Scheibe konnten wir von dem Gelernten profitieren. Also haben wir ein in-die-Fresse-Metal-Album gemacht – denn das sind wir schließlich: Eine Metal-Band!


Deine Stimme hat sich seit „Sacrament“ ebenfalls weiterentwickelt. Hast Du Gesangsstunden genommen oder einfach nur an Deinem Stil gearbeitet? Was hast Du gemacht?

Nein, Gesangsunterricht hatte ich nicht. Ich habe zwar eine Gesangslehrerin, die ich auch ab und zu sehe, aber ich habe nicht mit ihr an diesem Album gearbeitet. Es war eigentlich eher ein Lernprozess. Sie hat mir vor einer Weile Atmungstechniken beigebracht, die mir helfen, meine Stimme zu behalten. Ich denke, mit jedem Album lernt man dazu und probiert jedes Mal etwas anderes. Zum Glück wird meine Stimme nicht schlechter, haha...


Du musstest also nicht mehr eine Runde um den Block rennen, so wie damals, als Du „Walk With Me In Hell“ eingesungen hast?

Haha, nein! Das wird nie wieder vorkommen!


Der Schlusspart von „Constructor“ und „Choke Sermon“ zeigt Euer Faible für PANTERA – ist das als Tribut an Dimebag zu verstehen?

Oh, da müsstest Du eher mit unseren Gitarristen sprechen, denn ich weiß nicht genau, was sie sich gedacht haben, als sie das geschrieben haben. „Constructor“ ist für mich und Mark eigentlich mehr ein Punkrock-Song. Mark hat das Meiste davon geschrieben. Ich bin ein großer Fan von Sachen wie DISCHARGE, oder noch älteren Sachen wir D.R.I. oder COROSSION OF CONFORMITY. Wir wollten auch so etwas machen und das ist „Constructor“. Für uns war da eigentlich eher weniger PANTERA drin...


…ich meinte auch eher den Part zum Schluss, wenn das schnelle, thrashige Geriffe einsetzt...

Vielleicht hatte Mark da was vor Augen... ich kann da leider nicht allzu viel sagen, ich schreibe die Musik nicht, ich schreie nur dazu, haha!


Wo wir gerade bei PANTERA waren, die sind ja schon ein großer Einfluss für LAMB OF GOD - wann bist Du eigentlich zum ersten Mal mit Sound PANTERAs in Berührung gekommen?

Das war so um die Zeit, als „Cowboys From Hell“ erschienen ist. Damals habe ich nicht viel Metal gehört, aber mein kleiner Bruder, der mich sowieso zu dem meisten Metal gebracht hat, hat damals eine Menge Death Metal wie BOLT THROWER oder OBITUARY gehört und ich meinte, das wäre ziemlich cool; da empfahl er mir PANTERA. Ich mag einige Songs von „Cowboys From Hell“, aber manches gefiel mir aufgrund des hohen Gesangs überhaupt nicht, haha, aber dann kam „Vulgar Display Of Power“ und ich dachte nur „Heilige Scheiße“! Das ist für mich ein ziemlich perfektes Album – die pure Aggression! „Vulgar Display Of Power“ und „Far Beyond Driven“ sind meine beiden Lieblingsalben von PANTERA.


Was verbindest Du mit PANTERA?

Ich verbinde damit Parties, haha! Außerdem verbinde ich damit, dass ich mal mit Dimebag einen getrunken habe und danach echt üblen Kater hatte, haha.


Und was verbindest Du mit Dimebag? Was empfindest Du, wenn Du an ihn denkst?

Er war echt super Typ! Ich meine, wir hatten leider nur einmal die Chance, mit ihm abzuhängen... DAMAGEPLAN haben eine Show in Texas gespielt und als wir auftauchten, hieß es „Ihr steht auf der Gästeliste, Dimebag und Vinnie wollen Kurze mit Euch trinken!“. Wir sagten, wie seien ziemlich durch, aber der Typ meinte nur „Sieh mal, Alter, man sagt nicht „Nein!“ zu Dimebag!“, haha. Dem mussten wir uns dann fügen, hehe... An was ich mich noch erinnern kann, ist, dass es eine ziemlich coole Zeit mit ihm war. Den Rest dieser Nacht kann ich nicht wirklich in Erinnerung rufen, aber er war auf jeden Fall ein sehr, sehr, sehr netter Typ! Es ist eine echte Tragödie, was passiert ist. Heutzutage treffe ich mich ab und zu mit Vinnie, wenn ich Dallas bin.



Meiner Meinung nach ist „Choke Sermon“ der logische Nachfolger Eures Hits „Redneck“ - würdest Du dem zustimmen? War das geplant?

Hmmmm... ich glaube nicht. Es gibt eigentlich keinen wirklichen Nachfolger zu „Redneck“, jedenfalls nicht absichtlich, aber wenn es so wäre, dann würde ich wohl am ehesten „Set To Fail“ nennen. Ich glaube, so sieht Mark das jedenfalls, er hat den Song geschrieben. So gesehen – nein, ich würde dem nicht zustimmen, hahaha... „Set To Fail“ ist, denke ich, Marks „Redneck II“, wenn es so etwas geben sollte. Vielleicht ist es aber auch „Choke Sermon“ und Du hast recht, keine Ahnung...


Okay, einigen wir uns einfach darauf, dass „Choke Sermon“ „Redneck III“ ist, haha...

...hahaha, genau!


Wie nicht viele andere Künstler dieser Sparte seid Ihr in der glücklichen Situation, von Eurer Musik ziemlich gut leben zu können. Was ist das Beste und das Schlechteste daran, in einer populären Metal-Band zu spielen?

Das Beste daran ist, dass man die Welt sehen kann. Ich stehe nicht auf die Studioarbeit und darauf, ein Album aufzunehmen. Ich liebe es, zu reisen und vor einer Menge Fans zu spielen. Man wird dafür bezahlt, um die Welt zu tingeln und Rock 'n' Roll zu spielen, das ist schon der Hammer. Manchmal muss ich mich wirklich kneifen und fragen, ob das gerade wirklich alles passiert. Das Schlimmste daran ist, von zu Hause, meiner Frau und meiner Familie weg zu sein. Auf Tour hat man nicht viel Zeit für sich selbst und je älter ich werde, desdo mehr Zeit brauche ich für mich. Alle von uns sind verheiratet, einige haben Kinder – da ist es dann echt hart, weit weg von seinen Lieben zu sein.


Auf Eurer letzten DVD „Walk With Me In Hell“ kann man sehen, dass eigentlich jeder von Euch auch noch irgendwelche Hobbies hat – bis auf Chris Adler, dessen einziges Interesse der Band gilt – hat er denn immer noch nichts anderes gefunden, was ihn beschäftigt?

Das stimmt und trifft absolut zu, hahaha! Nein, ernsthaft - Chris hat mittlerweile eine kleine, sechs Monate alte Tochter, also interessiert er sich im Moment sehr stark für sie, haha. Davon abgesehen ist es aber einzig und allein LAMB OF GOD. So ist es einfach. Chris ist eine verdammte Maschine, Mann! Er ist kein Mensch – ich weiß nicht, ob Ihr das wusstet – wir haben ihn gebaut! Er ist unser LAMB OF GOD-Roboter! Hahaha...


Kenn ich irgendwoher... Soweit ich weiß, habt Ihr 2008 nicht live gespielt – wie war es, ein ganzes Jahr frei zu nehmen, um an dem Album und der DVD zu arbeiten? Seid Ihr hungrig, wieder auf Tour zu gehen?

Ehrlich gesagt, haben wir 2008 sogar live gespielt. Wir sollten eigentlich ein ganzes Jahr Pause machen, aber wie wir gerade herausgefunden haben, hat Chris Adler keinerlei andere Interessen neben LAMB OF GOD, haha. Also ist er im Januar 2008 ins Studio gegangen und hat angefangen, zu arbeiten. Sein Bruder schloss sich ihm an und bevor wir es merkten, waren wir mitten in den Arbeiten zum neuen Album. Von April bis November arbeiteten wir also an der Scheibe und im Dezember waren wir mit METALLICA unterwegs. Ehrlich gesagt, wäre ich ja gerne etwas länger zu Hause geblieben und hätte etwas relaxt, aber so läuft es nun mal nicht, hehe... Aber ja, ich bin definitiv bereit, wieder richtig Gas zu geben!


Ihr kommt im Sommer auch mit METALLICA nach Europa – das muss sogar für eine große Band wie Euch ziemlich aufregend sein, oder?!

Wir hatten eine verdammt gute Zeit mit ihnen in Amerika. Kirk ist LAMB OF GOD-Fan, er war es, der uns mit auf Tour nehmen wollte. Wir mussten leider absagen, da wir mit dem neuen Album beschäftigt waren, aber sie verschoben die Tour für uns, haha. Das muss man sich mal vorstellen, haha! Sie fragten uns, wann es uns passen würde und so passierte es dann. Die Jungs sind echt super nett. Die coolsten Typen, die man treffen kann. Sie benehmen sich nicht wie Rockstar-Arschlöcher und reißen jeden Abend eine geile Show! Abgesehen davon haben sie LAMB OF GOD extrem beeinflusst. Es ist eine große Ehre, wieder mit ihnen auf Tour zu sein!


Nun, das war's schon wieder! Danke für Deine Zeit und das Interview – die letzten Worte sind die Deinen!

Danke, Mann! Checkt unsere neue Platte „Wrath“! Sie erscheint am 20. Februar über Roadrunner Records!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 09.02.2009 | 00:02 Uhr

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