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Reviews von Halford III
CD Review: Halford III - Winter Songs

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Band: Metalnews nach 'Halford III' durchsuchen Halford III
Interviewpartner: Rob Halford

JUDAS PRIEST, FIGHT, HALFORD – Rob Halford hat der Metalszene wahrlich seinen Stempel aufgedrückt. Zudem brachte der gebürtige Engländer mit Leder, Nieten und Motorrädern viele Klischees, die im Metal heute als selbstverständlich angesehen werden, überhaupt erst in die Szene, weshalb er mehr als jeder andere den Spitznamen „Metal God“ verdient. Mit dem neuen HALFORD-Album „Winter Songs“ versucht selbiger nun, den Metalheads dieser Welt die Weihnachtszeit näher zu bringen – das kann man mögen, oder auch nicht, Fakt ist jedoch, dass der Mann einiges zu erzählen hat. Wir rückten Mr. Halford mit unseren Fragen zu Leibe und der plauderte über Weihnachten, Videospiele und die Zukunft von JUDAS PRIEST.




Hallo Rob! Wie schön, dass Du Dir Zeit für uns nimmst! Fangen wir gleich an: An Deinem neuen Album fällt als erstes auf, dass vorne HALFORD III draufsteht – was hat es mit der „III“ auf sich?

Tja, ich wusste nicht genau, wie ich das handhaben sollte. Ich habe mich gefragt, ob es sich bei der neuen CD um eine offizielle HALFORD-Veröffentlichung handelt oder ob es sich dabei nur um mich dreht, weil ich ein paar meiner liebsten Weihnachtslieder in die Mangel nehme. Ich habe dann mit den Jungs in der Band gesprochen und sagte “Seht mal, ’Resurrection’ war HALFORD I, ’Crucible’ war HALFORD II und dann hatten wir da noch ein paar Compilations die nicht als Studioalben gelten, aber das hier kommt aus dem Studio, also nennen wir es doch einfach HALFORD III.“ Ein paar der HALFORD-Fans könnten allerdings ein bisschen verwirrt sein, da sie jetzt ja schon recht lange auf ein neues reguläres HALFORD-Album warten. Wir haben uns also darauf geeinigt, dass es mehr Sinn ergeben würde, vorne noch „III“ drauf zu schreiben, anstatt die Platte einfach „HALFORD – Winter Songs“ zu nennen. Aber die Band ist schon auch auf der Platte drauf, nicht nur ich. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass HALFORD IV dann wieder nach Metal klingen wird.


Was hat es mit Weihnachten und Metal auf sich? Wie hängen die beiden Deiner Meinung nach zusammen und was hat Dich auf die Idee gebracht, ein Weihnachtsalbum aufzunehmen?

Für mich hängt das einfach zusammen, weil ich nun mal Weihnachten feiere und ich denke, dass Millionen von Metalheads auf der Welt das auch tun. Vielleicht machen sie das ja im Geheimen, weil sie meinen, dass das nicht zu ihnen passen würde [lacht]. Nein, eigentlich ist es ja andersherum. Ich denke, dass sich die meisten von uns wirklich auf diese Zeit freuen und darauf, mit ihren Freunden und Familienmitgliedern zu essen, zu trinken und zu feiern. Aber in der Weihnachtszeit gab es bisher einfach nicht genug Musik, die zur Metalszene passt. „Winter Songs“ ist also eine Kombination aus vielen Dingen: Zum einen gibt es mir durch die Aussage der Songs die Möglichkeit, über ein paar Sachen zu sprechen, die mir sehr wichtig sind. Zudem bietet es der Szene eben ein wenig Weihnachts-Metal, der in die Jahreszeit passt. Viele Künstler haben schon Weihnachts-Alben aufgenommen und ich habe mich immer gefragt, wie sich das wohl anfühlen würde und wie das klingen würde.


Du würdest also sagen, dass es mit „Winter Songs“ nun endlich eine CD gibt, die Metalfans auflegen können wenn sie mit ihren Lieben um den Truthahn sitzen?

Das wäre doch eine gute Idee: Headbangen während man den Truthahn tranchiert! [lacht]


Neben den Eigenkompositionen befinden sich auf „Winter Songs“ ja auch ein paar neu arrangierte Weihnachtslieder. Nach welchen Kriterien hast Du die Stücke ausgewählt?

Ich denke, dass wir hauptsächlich nach Material gesucht haben, dass die Behandlung durch die Band vertragen würde. Es gibt durchaus ein paar Weihnachtslieder, an die ich mich nicht ranwagen würde. Ich glaube, wir haben Lieder genommen, die von sich aus bereits eine gute Struktur hatten was Sound und Arrangement betrifft. Wir wussten instinktiv, dass wir Nummern wie „We Three Kings“ oder „Oh Come O Come Emanuel“ metallisieren könnten. Sicher gab es noch einige mehr, die wir nicht mehr ausprobieren konnten, da wir nach einem recht Straffen Zeitplan gearbeitet haben, denn die CD sollte bis Mitte November fertig sein.


Werden wir ein paar der Lieder von „Winter Songs“ auch im Live-Betrieb erleben können?

Weißt Du, dass hängt von den Reaktionen ab. Wenn die Platte den Metalfans gefällt und sie uns entsprechend unterstützen, dann werden wir vermutlich noch ein paar mehr Songs aufnehmen und dann eine Metal-Weihnachts-Show spielen. Das würde ich dann auch sehr gerne nach Deutschland bringen.


Stimmt es, dass das Erscheinen von „Winter Songs“ die Veröffentlichung der nächsten HALFORD-DVD verschoben hat?

Ja, wir wollten die „Crucible“-DVD gegen Ende des Jahres veröffentlichen, aber „Winter Songs“ hat sie aufgrund des Zeitplans irgendwie verdrängt. Auf der DVD gab es auch noch ein paar Dinge, die wir noch verbessern und abrunden wollten, damit das auch eine runde Sache wird. Ich denke, die DVD wir nun Anfang 2010 erscheinen.


Wird die DVD vielleicht zusammen mit einer CD erscheinen?

Ja, aber ich glaube, auf der CD wird es nichts Neues geben. Wir werden das in einem coolen Bundle veröffentlichen und auf der DVD befinden sich dann die Show aus Anaheim, das entsprechende Backstage-Material und auch einige Interviews.


Du hast ja auch bei der Entstehung des Videospiels „Brütal Legend“ mitgewirkt. Wie kam es denn dazu?

Ich finde es generell interessant, wie Videospiele in den letzten Jahren eine besondere Verbindung zu Musik entwickelt haben – die beiden bekanntesten Vertreter dieses Genres sind wohl „Guitar Hero“ und „Rock Band“ und JUDAS PRIEST kommen in beiden vor. Tim Schafer ist ein sehr bekannter Videospiel-Designer und obendrein ein absoluter Metalhead, der traditionellen Metal liebt. Ich denke, es war immer sein Traum, das erste Heavy Metal-Videospiel zu machen, das sowohl die Musik als auch ein paar der Charaktere enthält. Er hat dann also in unserem Büro in London angerufen und gefragt, ob ich ein paar Zeilen für eine der Figuren sprechen möchte. Ich habe mich dann mit ihm getroffen und wir haben uns wirklich gut verstanden, weshalb ich bei dem Projekt mit an Bord gekommen bin und gleich zwei Charaktere übernommen habe. Ursprünglich sollte ich nur „General Lionwhite“ sein, aber wir hatten so viel Spaß, dass er mich gefragt hat, ob ich nicht noch eine Figur sprechen möchte, weshalb ich auch noch die Rolle des Anführers der „Firebarons“ übernommen habe. Das war auch wirklich cool, denn ich habe so was ja vorher auch noch nie gemacht.


Der „Firebaron“ sieht ja auch ziemlich so aus wie Du in den 80ern…

Ja, nicht wahr? Das hat das Team wohl auch mit Absicht gemacht, denn Ozzy und Lemmy kommen ja auch als sie selbst vor… Sie haben wahrscheinlich nach Leuten aus der Metalszene gesucht, die einen gewissen Wiedererkennungswert haben.


Im Abspann des Spiels erfährt man auch, das Glenn und K.K [von JUDAS PRIEST, Anm. d. Red.] einen Großteil der Gitarrenarbeit für das Spiel übernommen haben…

Ja, die beiden haben eine Menge Arbeit in die Soundeffekte und Kleinigkeiten des Spiels investiert, das war wirklich sehr zeitaufwändig. Man musste sich ja vorher erst in die Welt hineinversetzen und versuchen, sich vorzustellen, was diese Bands machen würden. Wir waren also alle beteiligt. Ich habe meinen Teil im Studio in Hollywood beigesteuert und Tim hat die Sachen, die er von Glenn und K.K. brauchte per Email verschickt. Die Zwei haben das in einem Heimstudio in England aufgenommen.


Dann ist „Brütal Legend“ ja ein richtiges JUDAS PRIEST-Nebenprojekt geworden!

Ja, richtig! Wir waren wirklich am meisten beteiligt – Tim ist ein wirklich großer Fan von JUDAS PRIEST.


Jetzt sind wir schon fast fertig, also kommt hier nun die Frage aller Fragen: Wie steht es um JUDAS PRIEST und was können wir in der näheren Zukunft erwarten?

Naja, wie Du weißt haben wir gerade eine wirklich ausgedehnte Welttournee hinter uns gebracht, die etwa 18 Monate gedauert hat. Nächstes Frühjahr feiert ja dann „British Steel“ seinen 30. Geburtstag und darüber haben wir uns auch schon ein paar Gedanken gemacht. Wir werden demnächst ein Band-Treffen arrangieren bei dem wir über alle Möglichkeiten und Gelegenheiten, die sich in diesem Zusammenhang für JUDAS PRIEST bieten, nachdenken werden. Auf der Website werden wir dann auch eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der wir die Fans wissen lassen, was wir 2010 vorhaben.


Alles klar! Würdest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Eigentlich nicht, aber ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, um allen bei Metalnews.de und auch Euren Lesern frohe Weihnachten und ein metallenes Jahr 2010 zu wünschen!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 18.11.2009 | 15:56 Uhr

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