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Interviewpartner: Routa

Mit den letzten Alben haben FINNTROLL nicht nur ein ganzes Genre eröffnet, sondern zählen auch zu der Königsliga des härteren Folk-Metal. Trotzdem gab es für den Vorgänger „Ur Jordens Djup“ nicht nur Lob. Infos über die Vergangenheit das Hier und Jetzt und über die Zukunft gibt uns Gitarrist Routa.




Hey Routa, wie geht es Dir, besonders jetzt, wo die Aufnahmen zum neuen Album der Vergangenheit angehören?


Heya! Uns geht es gut. Wir sitzen Backstage in Stuttgart und warten auf unseren Auftritt. Die Show ist ausverkauft, dementsprechend ist die Stimmung. Was „Nifelvind“ angeht, so sind wir extrem glücklich mit dem Ergebnis. Mal schauen, was die Charts sagen... nicht, dass das für mich von gesteigertem Interesse wäre... hehe...


Ist denn alles so geworden, wie Ihr Euch es vorgestellt habt?

Mehr oder weniger schon. Wir sind wirklich sehr zufrieden, versteh mich nicht falsch, aber es ist immer dasselbe – mit jedweder Art von Kunst, die man schafft. Es gibt immer etwas, an dem man noch mehr hätte arbeiten können. Ich glaube, wir könnten für Jahre im Studio verschwinden, wenn wir keine Deadlines hätten, hehe...


Wie sehen denn die ersten Reaktion auf “Nifelvind” aus?

Die meisten Medien haben es ziemlich gelobt, was natürlich verdammt super ist. Viele sagen, es ist unser vielschichtigstes Album und macht dort weiter, wo “Ur Jurdens Djup” aufhörte, was genau meine Meinung widerspiegelt. Es ist schön, wenn die Leute unsere Musik anscheinend wirklich verstehen und nicht denken, dass wir einfach eine weitere Bier-Humppa-Kapelle sind.


Worum geht es denn in Euren Texten?

Die Texte sind meist uralte Geschichten, die sich Katla ausdachte. Wir haben keinerlei Politik in unserer Musik. Man könnte unsere Texte eher als alte Sagen betrachten. Jeder Song hat seine eigene Geschichte und manchmal überschneidet sich auch der eine oder andere Track.


Wenn Du einige Songs empfehlen müsstest, damit Euch unsere Leserschaft besser kennen lernt, welche wären es?

Shit... das ist schwer... Ich weiß es nicht... Ich würde sie wohl zwingen, alle unsere Alben nacheinander anzuhören, hehe...


Ihr habt ja eine relativ lange Pause hinter Euch, wenn man sieht, wann Eure letzte Platte erschienen ist. Habt Ihr so lange gebraucht, um “Nifelvind” fertigzustellen?

Es hat ungefähr so lange gedauert wie die Zeit zwischen “Nattfödd” und “Ur Jurdens Djup”. Bei uns dauert es immer eine Weile, ich weiß auch nicht, warum. Natürlich touren wir ja auch 'ne Menge. Aber ich glaube, es hat auch etwas damit zu tun, dass wir immer etwas Neues machen wollen und die Grenzen ausloten möchten, ohne den typischen FINNTROLL-Sound zu vernachlässigen. Wenn wir ein Album fertig haben, dauert es immer ein bisschen, bis wir wieder weitermachen können.


Wo liegen Deiner Meinung nach die Unterschiede zwischen “Ur Jurdens Djup” und “Nifelvind”?

Wie schon gesagt, denke ich, dass “Nifelvind” dort weitermacht, wo “Ur Jurdens Djup” aufhörte, aber es hat einen neuen Dreh. Dieses Mal haben wir wirklich Gas gegeben, als es darum ging, unsere Grenzen zu verschieben. Sieh nur “Den Frusna Munnen” - wer wäre verrückt genug, einen derartigen Song auf ein Metal-Album zu packen... wir! Und ich glaube, wir werden so weitermachen, denn das ist es, warum wir lieben, was wir machen.


Ihr habt gerade ein Video zum Song “Solsagan” gedreht. Warum gerade dieser Song?

Es ein verdammt starker Song! Und ich glaube, für Leute, die uns nicht kennen, ist er am hervorzeigbarsten!


Bands wie AMON AMARTH, ELUVEITIE oder ENSIFERUM füllen dieser Tage die großen Hallen, sogar kleinere Bands wie KORPIKLAANI oder TYR spielen Headliner-Shows in den Clubs. Was denkst Du über die aktuelle Entwicklung des Genres?

Es ist schön zu sehen, dass es dem Genre gut geht. Auf der anderen Seite bringt so etwas auch viele Kackbands hervor, die einfach nur andere Truppen kopieren. Aber all diese Bands, die jetzt in den großen Hallen spielen, haben es wirklich verdient. Sie haben hart dafür gearbeitet, um dort hinzukommen.


Wie ist/war die Tour mit ELUVEITIE?

Es ist/war super. ARKONA und ELUVEITIE sind gute Freunde von uns und mit ihnen zu touren, ist wie Urlaub, hehe!


Mit wem hattet Ihr bisher denn die beste Tour und mit wem die schlechteste?

Schwierig... jede Tour ist anders, aber eine der besten hatten wir definitiv mit ELUVEITIE. Die beschissenste war mit NILE.


Welcher war für Euch der schönste Moment als Band?

Als wir endlich unsere Soundtechnikerin Kate engagierten... Ihr könnt sie am Mischpult finden, wo sie immer total bescheuert aussieht, haha...


Als Ihr Euch gegründet habt, hattet Ihr da schon eine Idee, wohin Eure Musik gehen sollte, oder war es eine stetige Entwicklung?

Absolut nicht. Es war ein langer Weg zu dem Sound, den wir heute haben und es verändert sich immer noch von Album zu Album.


Mit FINNTROLL seid Ihr ziemlich viel unterwegs. Vermisst man da sein Zuhause nicht auch mal?

Natürlich. Die meiste Zeit auf Tour ist nicht besonders toll. Meistens wartet man, sitzt im Bus, es gibt schlechtes Essen, es ist kalt und so weiter... Da ist es ziemlich normal, dass man die Heimat vermisst.


Wie muss man sich denn einen Tourtag mit FINNTROLL genau vorstellen?

Ich hoffe, das muss nie jemand mitmachen... wie gesagt, stellt Euch den langweiligsten Tag Eures Lebens vor, multiplizier das mit 100 und addiere einen Kater, hehe... Nein, Spaß. Das Warten zahlt sich mit jeder Show aus!


Jemand kann sich momentan nur eine CD kaufen. Warum sollte er sich gerade für Eure entscheiden?

Weil unser Album Euch das Hirn fickt und komplett anders ist! Ihr werdet immer weiterhören – mit einem verrückten Grinsen im Gesicht, hehe...





Kannst Du mir drei Songs nennen, die Du für den Rest Deines Lebens spielen wirst? Wenn ja, warum?

Nicht wirklich... das ist wirklich eines der schwierigsten Dinge vor einer Show – festzulegen, welche Songs gespielt werden. Es hängt sehr von der Stimmung ab. Ich habe ehrlich gesagt keiner derartigen Favoriten, die ich für den Rest meines Lebens spielen wollte.


Das war's schon! Viel Glück für die Zukunft – die letzten Worte sind die Deinen.

Danke! Checkt “Nifelvind” - es wird Euch nicht enttäuschen!

Routa/Finntroll

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 06.04.2010 | 16:59 Uhr

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