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Interviewpartner: Sören van Heek

Die Bocholter True Metal-Institution WIZARD ist aus der Metal-Landschaft nicht wegzudenken. Mit ihrer letzten Platte „Of Wariwulfs And Bluotvarwes“ hat die Truppe nicht nur ein weiteres Ausrufezeichen in ihrer bereits 25 Jahre andauernden Karriere gesetzt, sondern auch gezeigt, dass man ein spannendes Konzept-Album schreiben kann, ohne sich dabei in schwülstigen Vorlesestunden zu ergehen. Zwei Jahre später ist es wieder soweit und die Herren haben mit „Trail Of Death“ ein weiteres Album in den Startlöchern, für das WIZARD einmal mehr mit dem deutschen Sound-Papst Achim Köhler zusammen arbeitete. Wir unterhielten uns mit Schlagzeuger Sören Van Heek, damit er uns auf den neuesten Stand der Dinge bringt.



:


Hallo Sören und als erstes vielen Dank für dieses Interview! Seit „Of Wariwulfs And Bluotvarwes“ sind zwei Jahre ins Land gegangen – was hat sich in dieser Zeit bei Euch getan?

Wir waren in der Zeit nach „Wariwulfs...“ sehr viel im Ausland. Zum ersten Mal in den USA [Chicago], in Großbritannien, Frankreich, Slowenien usw. Das war schon wirklich sehr geil zu erfahren. Leider haben wir in der Zeit aber kaum in Deutschland gespielt, was einem nach einiger Zeit doch etwas fehlt. Zum Glück bekamen wir Anfang dieses Jahres die Chance, auf der „German Metal Attack“-Tour mit GRAVE DIGGER aufzuspringen, sodass wir auch in unserer Heimat mal wieder ein bisschen Heavy Metal unters Volk bringen konnten.


Eurem letzten Album lag ein recht umfangreiches Konzept nach den Büchern von Andre Wiesler zugrunde - worum geht es auf „Trail Of Death“? Ist das erneut ein Konzept-Album?

Es ist kein Konzept in dem Sinne, dass die Texte der einzelnen Songs zusammengehören. Allerdings behandelt das komplette Album das Thema „Tod“. Es gibt Texte, die Wege beschreiben, wie man zu Tode kommen kann, es gibt mehr ins religiöse gehende Texte und ein kleines bisschen Fantasy ist auch dabei. Ich habe so einige Gedanken, die ich die letzten Jahre hatte, versucht, in Texte zu verpacken. Jetzt sind WIZARD natürlich eher für Fantasy-Texte oder nordische Mythologie bekannt. Da dies aber mein erster Ausflug unter die Lyriker ist, wollte ich da auch mal etwas neuen Wind reinbringen und mir gleichzeitig selber damit einen Gefallen tun.


Wie würdest Du Euer neues Album beschreiben? Wo siehst Du die größten Unterschiede zum Vorgänger?

Ich denke, das letzte Album war insgesamt gesehen doch etwas härter, bzw. schneller - ebenso wie „Thor“. Über das ganze Album gesehen haben wir eine sehr große Abwechslung, auch was die Tempi der Songs anbelangt. Dabei sind die ganz schnellen diesmal eher etwas in der Unterzahl, aber dennoch natürlich vorhanden. Songs wie „Death Cannot Embrace Me“ hätte man von WIZARD vielleicht so eher nicht erwartet, da waren wir schon sehr mutig meiner Meinung nach, so etwas aufzunehmen. Allerdings gefällt mir der Song sehr gut, es wäre zu schade geweseb, ihn einfach wegzuschmeißen. Ebenso z.B. „Angel Of The Dark“ - wir haben sogar noch eine Ballade aufgenommen „Where Are You“, die allerdings nicht auf dem regulären Album ist. Die absoluten Kracher sind für mich „War Butcher“, „Angel Of Death“ und „Black Death“. Da muss ich gerade Dano ein riesiges Kompliment aussprechen, der wirklich super Gitarrenarbeit geleistet hat.






Songs wie z.B. „Angel Of Death“ zeigen eine deutliche Entwicklung seit dem letzten Album – woher meinst Du kommt das?

Wieso Entwicklung? Wie meint Ihr das? Ich denke, dass dies ein typischer WIZARD-Song ist, oder bin ich da betriebsblind? [lacht] Oder meint Ihr textlich gesehen? Den Text habe ich geschrieben nach der Verschüttung der Minenarbeiter in Südamerika, die nach Monaten dann doch noch durch diese Röhre gerettet wurden. Er handelt von einem Minenarbeiter namens Zeth, der dort unten verschüttet wird und weiß, dass er nicht mehr raus kommt und sterben wird. Ansonsten kann ich da leider keine Entwicklung zum Vorgängeralbum entdecken. Ach ja, Dano hat ein sehr sehr geiles Solo eingebaut, das stimmt. Aber geile Soli gibt es auf „Wariwulfs“ auch [lacht].


Wann habt Ihr mit dem Songwriting zu „Trail Of Death“ angefangen? Wie lief das diesmal ab?

Die Stücke sind zum größten Teil von Dano und Volker komponiert worden. Sie bereiten die Songs vor, wir arrangieren die dann, so dass es auch mit dem Text zusammen passt. Der Text war in diesem Fall vorher fertig und daher mussten die beiden Komponenten natürlich noch ein bisschen aneinander angepasst werden. Dann gibt es Songs, die potentiell auch live gespielt werden, die proben wir dann auch. Bei anderen kann es schon mal vorkommen, dass wir die nur im Studio für das Album aufnehmen, weil wir wissen, dass wir die wohl nie live spielen werden.


Für „Trail Of Death“ habt Ihr einmal mehr mit Achim Köhler zusammen gearbeitet – was macht die Arbeit mit ihm als Produzenten/Soundmann so besonders?

Achim ist halt einfach der absolute Vollprofi. Nachdem wir bei manchen Vorgänger-Alben doch eher miese Soundqualität hatten - „Magic Circle“ war da der Tiefpunkt - musste der Sound bei den Folgealben einfach gut werden. Und Achim hat sehr gut verstanden, welcher Sound zu WIZARD passt. Das passt wie Arsch auf Eimer und ich bin sehr sehr froh, dass Achim sich überhaupt die Zeit für uns nimmt. Ich denke, jede Band findet irgendwann so eine Art Stammproduzent. Bei PARAGON ist das z.B. Piet Sielck, der auch einen sehr geilen Sound macht. Mit dem „Odin“-Album waren wir auch rundum zufrieden.






Das Artwork zur neuen Platte wurde diesmal von Jens Reinhold, der auch schon mit Größen wie SODOM oder VIRGIN STEELE gearbeitet hat, entworfen. Wie fiel die Wahl auf ihn?

Ursprünglich wollte ich wieder mit Steve Argyle zusammenarbeiten, der auch das letzte Cover gemacht hat. Allerdings ist mit uns anscheinend nicht genug Geld zu verdienen und er war „zu beschäftigt“, um etwas für uns zu kreieren. Da habe ich mich erinnert, dass Jens mir mal eine E-Mail geschickt hatte, ob er was für uns tun könne. Da habe ich ihn kontaktiert und er war sofort Feuer und Flamme. Wir haben ihm ein loses Konzept gegeben, also dass da irgendwie der Tod seine Spur hinterlässt, mit toten Menschen gespickt etc. Das Resultat seht Ihr jetzt. Nebenbei ist der Jens auch noch ein sehr netter Mensch, mit dem man wirklich gut umgehen kann - bin froh, dass ich ihn kennengelernt habe.


Du hast bereits angesprochen, dass Ihr Anfang des Jahres zusammen mit GRAVE DIGGER und MAJESTY auf Tour wart, was wohl eines der schönsten Tour-Packags überhaupt war. Wie war das für Euch so und was sind deine liebsten Erinnerungen an die Tour?

Ja, die Tour war schon sehr schön. Auch in dem Sinne, dass wir endlich wieder geballt in Deutschland auftreten konnten - endlich mal nicht zum Flughafen, um irgendwo zu spielen. Hauptsächlich hatten wir natürlich mit MAJESTY und GUN BARREL zu tun, mit denen wir uns super gut verstanden haben. Konkret kann ich Euch jetzt keine Geschichte erzählen, aber Ihr braucht Euch nur mal zehn Minuten mit Dr. Rolf von GUN BARREL zu unterhalten, und schon hast du zwei Tage Bauchschmerzen vor Lachen. Ach, und die jungen Hüpfer von MAJESTY waren auch immer für Lacher gut. Vermisse die ganzen Jungs schon den ganzen Sommer lang. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn es nebenbei doch sehr hart ist, im Winter im Wohnmobil durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Tschechien zu heizen.


Da Ihr nun ein neues Album veröffentlicht habt, liegt die Frage nahe, wann WIZARD das nächste Mal auf Tour gehen. Ist eine Headliner-Tour in den Karten?

Wir spielen eine Headliner-Show jetzt Anfang September, dann kommen noch zwei Gigs in den Niederlanden. Anfang Oktober fängt dann der zweite Teil der „German Metal Attack“ an, wobei diesmal neben GRAVE DIGGER und GUN BARREL auch PARAGON anstelle von MAJESTY mit an Bord sind. Wir hoffen, dass möglichst viele Leute kommen und sich unsere neue Scheibe anhören werden!


Das war's auch schon. Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Vielen Dank für dieses Interview. Bitte haltet euch auf www.legion-of-doom.de oder www.facebook.com/WizardMetal über unsere Konzerttermine und alles andere auf dem Laufenden. Ich hoffe, wir werden den einen oder anderen Leser auf Tour sehen!
METAL!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 25.08.2013 | 09:35 Uhr

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