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Interviewpartner: Sakis




ROTTING CHRIST befinden sich auf einer Reise zu zwei altbekannten, aber in neuem Licht erscheinenden Ufern. Der neue Longplayer „AEALO“ fällt einerseits härter, andererseits aber noch epischer und Folk-beeinflusster aus als sein Vorgänger. Mastermind und Metal-Original Sakis stand uns Rede und Antwort

Sakis, erzähle unseren Lesern doch bitte mal etwas zum Konzept hinter dem neuen Album.


Kein Problem – “AEALO” beschreibt die Gefühle eines Kriegers während der Schlacht. Es sind verrückte und seltsame Emotionen, die sich begegnen. Gefühle wie Wut, Furcht, Trauer und so viele andere Impressionen, die ein Krieger während der Schlacht in seiner Seele spürt. Wenn Du das Album hörst, fühlst du dich, als stündest du in der Mitte eines Schlachtfeldes und müsstest gegen all deine Gefühle ankämpfen. Aber auf der anderen Seite ist es auch kein Album,, das den Krieg verherrlicht. Im Gegenteil. Am Ende der Listening-Session wirst du feststellen, dass du erleichtert bist, den großen Anstrengungen entkommen zu sein, die ein Krieg mit sich bringt.


Musikalisch und vom Sound her gibt es viele Parallelen zwischen der neuen Scheibe und „Theogonia“. Gleichzeitig ist der Anteil der Folk-Elemente gestiegen. Ist "AEALO" die Vollendung dessen, was ihr mit „Theogonia“ anstoßen wolltet?

“Theogonia” war das Rückgrat, “AEALO” ist der gesamte Körper. Es ist ein Schritt nach vorne und für mich unser metallischstes Album überhaupt.


Schön und gut, aber ROTTING CHRIST stellt seit jeher eine besondere Variante des Metal dar. Wie viel deiner griechischen Identität fließt beispielsweise in die Kompositionen?

Hmm, dazu kann ich gar nicht so viel sagen. Vielleicht bringt mich meine mediterrane Mentalität dazu, dunkle Musik zu komponieren, die nicht den gewöhnlichen Black Metal-Standards folgt, wichtig ist aber, dass die Musik an sich einen einzigartigen Touch hat. Aus diesem Grund versuchen die Leute auch immer noch, unsere Musik zu kategorisieren. Und natürlich spielt unsere altgriechische Herkunft eine Rolle auf dem letzten Album, was die Kompositionen sicherlich auch beeinflusst.




Das neue Album würde sich sicherlich auch gut als Dark Metal Musical oder Soundtrack machen. Bist du an dieser Art crossmedialer Kunst interessiert? Könntest du dir sogar vorstellen, das Album im Sinne von QUEENSRYCHEs “Operation Mindcrime” auf die Bühne zu bringen?

Ich wünschte, ich könnte. Aber leider ist unser Budget zu klein. Aber ich bin erfreut darüber, dass du unsere Musik so wahrnimmst, denn genauso ist sie auch gedacht. Das ganze Album soll klingen wie ein vertonter, epischer Historienfilm.


Ihr habt mit Künstlern wie Diamanda Galas und Alan Averill zusammengearbeitet, deren Beiträge für hypnotische Momente sorgen. Was hat dich an der Zusammenarbeit beeindruckt?

Alan ist ein Metal Brother – und als ich den Song “Thou Art Lord” komponierte, sagte ich mir, dass seine Stimme die Atmosphäre des Songs beflügeln würde. Netterweise sagte er zu und es war eine große Freude, mit ihm zu arbeiten. Und er sorgte für eine Premiere. Durch seine Vocals hört man zum allerersten Mal einen englischen Akzent auf einer ROTTING CHRIST-Platte, haha!

Was Diamanda angeht, kann ich nur sagen, dass es eine große Ehre war, mit der “Mistress of Darkness” zusammenzuarbeiten. Diamanda Galas sagte zu, ihren eigenen Song “The Orders From The Dead” zu covern und schrieb noch etwas Musik hinzu. Für mich als Songwriter war es eins der Highlights überhaupt, mit ihr zusammenzuarbeiten.


In euren Anfangstagen wart ihr ein hundertprozentiger Black Metal Act. Wie viel ist von jenem Spirit noch übrig und wie würdest du Black Metal heutzutage definieren?

Der Spirit ist nach wie vor da, auch wenn wir nicht mehr so klingen wie früher. Ich denke, dass wir inzwischen sehr viel aggressiver zu Werke gehen, aber dieselbe Atmosphäre transportieren wie damals. In dieser Beziehung klingen wir sehr viel intensiver als viele der Newcomer, die ständig auf ihrer Trueness herumreiten.


Euer Name ist der wahrscheinlich blasphemischste im gesamten Metal-Kosmos. Ihr bekamt Probleme in Italien und wurdet von Dave Mustaine von einem Festival Billing geworfen. Hast du es je bereut, in deiner Jugend einen solch kompromisslosen Bandnamen gewählt zu haben?

Die Probleme gab es nicht nur in Italien, sondern in vielen Ländern. Einige unserer Shows wurden abgesagt, einige unserer Alben dürfen in gewissen Regionen nicht vertrieben werden. Es gab sogar Morddrohungen gegen uns, aber wir kämpfen stolz weiter. Das ist Metal, Alter – ein Schlag ins Gesicht jeder konservativen Idee!


Würdest du sagen, die Isolation in Griechenland hat euch sowohl beim Verfolgen eurer Ziele geholfen?

Das wohl nicht, denn dummerweise folgt Griechenland den Regeln der Globalisierung, ist ein modernes europäisches Land und dementsprechend hektisch und verrückt unterwegs. Es hängt eher davon ab, wie sehr du dich deiner Kunst verschreibst und wie tief du auf dieser Ebene in die Isolation eintauchst, was ich tatsächlich versuche.


Wie vital ist denn die heutige griechische Szene?

Nun, ich denke, es gibt einen Haufen guter Bands hier. Wie wichtig dieses Land für die Metal-Szene ist, kann man alleine daran erkennen, dass jede wichtige Tour auch in Griechenland Dates festmacht. Das sollte zeigen, dass wir inzwischen auf der metallischen Seite des Lebens stehen, haha.



Mattaru

Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 10.03.2010 | 10:48 Uhr

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