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Interviewpartner: Sascha Gerstner

Seit 25 Jahren treiben die Hamburger Kürbisköpfe von HELLOWEEN nun schon ihr Unwesen in der Rock- und Metalszene. Passend zum Jubiläum veröffentlichen sie am 29. Januar ein Album, das die größten Melodien des Quintetts vereinigt. Doch im Gegensatz zu den üblichen Best Of-Compilations haben HELLOWEEN etwas wirklich Originelles gewagt: So legten die Rocker die verzerrten Gitarren zur Seite und nahmen völlig neue Versionen ihrer Hits auf. Dabei standen ihnen Percussion-Koryphäe Nippy Noya, Akkordeonspieler Gero Drnek, Maffay-Gitarrist Andreas Becker oder das Prager Symphonieorchester zur Seite. Herausgekommen sind neben pompösen Klassik-Arrangements auch Ska-Interpretationen oder Chill-Out-Sounds – wohlgemerkt von gestandenen Metal-Klassikern wie „Future World“ oder „Eagle Fly Free“. Klärungsbedarf bestand also dringend. Gitarrist Sascha Gerstner stand uns Rede und Antwort.



Wie kamt Ihr auf die Idee, eine solch ungewöhnliches Best Of-Album zu machen?

Wir haben uns mit unserem Management schon auf der letzten Konzertreise im Tourbus zusammengesetzt und gerätselt, wie man dieses besondere Ereignis am besten angehen könnte. Irgendwann kam die Idee auf den Tisch, ein bisschen zu experimentieren und uns einen Spaß draus zu machen, die Songs so umzugestalten, dass die Veränderungen auch wirklich jeder mitbekommt. Das hat lange gedauert, und am Anfang stand noch gar nicht fest, wie das Album klingen sollte, aber mit der Zeit haben wir immer mehr und mehr Input und damit auch verschiedenste Einflüsse in das Projekt gesteckt, sodass letztlich „Unarmed“ dabei herauskommen konnte. Und ich denke, wir haben da eine schöne Sache hinbekommen.


Kein Widerspruch. Wer hat die Arrangements ausgearbeitet?

Das haben wir zusammen mit unserem Produzenten und den Gastmusikern, die wirklich Lust auf die Scheibe hatten, gemacht. Wir haben ganz einfach die Ideen, die auf den Tisch kamen, ausgearbeitet und waren gespannt, was am Ende dabei herauskommen würde. Das war zwar ein Haufen Arbeit, aber auch irgendwie entspannt, weil es ja keinen allzu großen Druck gab.


Was hat Dich am meisten hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den Gastmusikern beeindruckt? Da sind ja einige wirklich große Namen dabei.

Grundsätzlich fand ich die anderen Herangehensweisen an das Musizieren durch Leute, die gar nichts mit Heavy Metal am Hut haben, faszinierend. Im Metal sind die Arbeitsabläufe – wie wahrscheinlich überall anders auch – irgendwann vorgegeben. Gewisse Dinge müssen an den Riffs, dem Sound etc. stimmen, dann geht der Arbeitsprozess los. Musiker aus andern Genres hören dagegen ganz andere Dinge, empfinden den Song anders als ich. Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Lockerheit diese Leute an die Substanz der Tracks herangingen. Am Ende ist ein guter Song ein guter Song – das ist die brutale Wahrheit, die natürlich auch andersherum stimmt. Mist wird auch dadurch nicht besser, dass man ihn laut und verzerrt spielt. Wahnsinnig beeindruckt hat mich die Zusammenarbeit mit dem Orchester – die gigantische Umsetzung in so einem richtigen Konzertsaal – das geht unter die Haut.


Eigentlich ist „Unarmed“ das perfekte Weihnachtsgeschenk für Leute, die mit Metal nicht viel anfangen können und dennoch mit HELLOWEEN warm werden sollen. Warum ist die Veröffentlichung erst im Januar?

Ha, das ist natürlich Kalkül. Kommerz kann man uns damit nämlich nun nicht unterstellen, haha. Nein, im Ernst. Wichtig ist uns, den Leuten etwas zu bieten und sich dafür auch mal mehr Zeit zu nehmen, anstatt halbgare Compilations mit Nikolausmütze drauf herauszubringen. Man kann nicht nur nach einem Marketing-Plan leben. Wir wollten das bisschen Zeit, das wir hatten, auch mal für etwas wirklich Kreatives nutzen. Um uns ausschließlich auf diese Platte konzentrieren zu können, haben wir 2009 viele Festivals ausgelassen. Insgesamt waren wir damit locker anderthalb Jahre beschäftigt.



Daher wäre es auch schade, es bei einer einmaligen Konservierung zu belassen. Werdet Ihr das Album also auch live umsetzen?

Das ist eigentlich nicht geplant. Wir wollen jetzt zeitnah wieder ein echtes Metal-Album machen. Momentan bin ich da echt überfragt.


Ich meine ja auch keine Tour, sondern ein cooles Jubiläumskonzert in entsprechendem Rahmen mit vielen Extras, das später als DVD kommt und tatsächlich einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Hm, jetzt wo du’s sagst, klingt das gar nicht so schlecht. Mal schauen – vielleicht machen wir ja wirklich so ein Sonderkonzert.


Dann erinnert euch aber auch bitte daran, von wem die Idee kam.

Haha, abgemacht – genieß’ die Feiertage und hau rein.

Mattaru

Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 27.12.2009 | 19:59 Uhr

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