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Interviewpartner: Schmier

Die deutschen Thrash Metal-Urgesteine DESTRUCTION stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Spiritual Genocide“ und die Truppe um Frontmann Schmier hat wahrlich Grund zum feiern, begeht man mit der neuen Langrille doch das 30-jährige Jubiläum der Band. Da ist zu erwarten, dass der Chef einiges zu erzählen hat und wir bekamen die Möglichkeit, dem Mann in den äußerste lauschigen Räumlichkeiten des Hauptquartiers ihrer Plattenfirma Nuclear Blast im beschaulichen Donzdorf auf den Zahn zu fühlen:






Hallo Schmier! Seit Eurem letzten Album sind nicht ganz zwei Jahre vergangen. Was habt Ihr in dieser Zeit getrieben?

Wir sind wahnsinnig viel getourt – ich glaube, dass wir noch nie so viel unterwegs waren wie im letzten Jahr! Wir konnten dabei viele Länder besuchen, in denen wir vorher noch nie waren und waren auf großen Märkten wie Südamerika, Mittelamerika und Kanada unterwegs. Dort waren wir diverse Male und normalerweise macht man so etwas immer nur einmal im Jahr – wir waren alleine dreimal in Mexiko. Es gibt in Süd- und Mittelamerika auch einige richtig große Metal-Festivals wie z.B. in Kolumbien mit 100.000 Menschen. Dort waren wir Headliner und das ist schon richtig fett. Was das Touren angeht war das letzte Jahr mit Sicherheit das Beste, das wir je hatten. Da ist es dann natürlich ein bisschen schwierig auch noch Songs zu schreiben und das haben wir dann immer gemacht, wenn wir zwischenzeitlich mal wieder zuhause waren. Wir haben inzwischen auch ein nettes kleines Studio, mit dem man seine Ideen festhalten kann, weshalb man immer, wenn man mal wieder zurück ist, seine vorigen Arbeiten aufgreifen kann.


Man wird doch bestimmt ganz anders empfangen, wenn man zum allerersten Mal in einem Land spielt…

Das ist jedes Mal das allergeilste, finde ich! Wir waren ja oft genug in vielen coolen Ländern, aber wir waren dieses Mal z.B. erstmals in Singapur oder auch Taiwan. Man liest da immer viel drüber, aber wenn man tatsächlich dort ist, ist alles noch mal ganz anders, als man erwartet hat. Taiwan ist als chinesische Teilrepublik z.B. total japanisch [lacht]. Und Singapur ist natürlich der Oberknaller. Das ist wirklich eines der unglaublichsten Länder weil dort alles total aufgeräumt und organisiert ist und auch das Konzert war toll. Dort gibt es so ziemlich jede Kultur von Engländern und Asiaten bis hin zu Malaien und Indonesiern. Auch die Metal-Szene dort ist ziemlich aktiv…


Hast Du den Eindruck, dass sich dieser Teil der Welt in letzter Zeit verstärkt für ausländische Bands öffnet?

Man durfte dort so was ja früher nicht! Indonesien ist immer noch das Land mit den meisten Moslems und die hören nun mal keinen Metal. Es ist also schon die Opposition und Minderheit, die in diesem Punkt immer mehr ausbricht. Allerdings wird ja auch immer mehr erlaubt, auch im arabischen Raum. Wir bekommen viel Post aus Marokko und Tunesien und im Irak und Afghanistan gibt es ja auch schon die ersten Metal-Bands, die auf sich aufmerksam machen konnten. Metal ist überall. Man kann sich das nicht so gut vorstellen, wenn man in Deutschland lebt, aber selbst eine Insel wie Malta hat eine gute Metalszene. Ich selbst bin so ein Typ, der es immer erst glaubt, wenn er es gesehen hat und es ist einfach cool, wenn man in so einem Land spielt und dann kommen hunderte von Leuten mit DESTRUCTION-Shirts an.



Würdest Du sagen, dass Metal in diesen Ländern noch mit wahrer Rebellion zu tun hat?

Es ist auf jeden Fall nicht so kommerziell wie hier. Ich würde schon sagen, dass die Musik dort noch ein Instrument ist um sich gegen die Gesellschaft und sein Elternhaus aufzulehnen – eben so, wie es früher war. Bei uns ist die Musik mittlerweile stark zum Mainstream geworden. Das alles hat natürlich Vor- und Nachteile - so war das schon immer – und die Szene wird sich auch immer wieder gesund schrumpfen, da mache ich mir keine Sorgen. Metal ist ja auch zu extrem, um jetzt das Mallorca-Publikum anzuziehen. Ich finde es eben ein bisschen befremdlich, wenn aus dem „Wacken Open Air“ eine Ballermann-Party wird und die Leute, die früher zu „Rock am Ring“ gefahren sind, die fahren jetzt nach Wacken. Und warum? Weil da die cooleren Leute sind! Metalheads sind nun mal einfach cool. Ich habe eine Freundin, die ist keine Metalfan sondern hört nur Rock und als sie das erste Mal in Wacken war, fand sie das alles ganz toll und meinte, sie habe noch nie so viele Leute friedlich feiern sehen. Das spricht für unsere Szene, finde ich.

Szene ist genau das richtige Stichwort! Du bist inzwischen seit 30 Jahren dabei und hast die Metalszene in Deutschland quasi mitbegründet und seit her wachsen und schrumpfen sehen. Was ist das für ein Gefühl?

Das sind natürlich Höhen und Tiefen. Man braucht schon ein dickes Fell, aber es waren natürlich auch viele tolle Erlebnisse dabei. Es kommt einem auch gar nicht so lange vor – wenn man jetzt zurückblickt, ist es fast nur ein Wimpernschlag. Es waren eben so viele Highlights dabei, allerdings war es auch nicht immer einfach: In den 90ern z.B. ging es der Szene wirklich schlecht und als wir uns damals getrennt haben war es auch für mich nicht immer einfach. Aber man wächst ja auch mit der Aufgabe und wenn man mal ganz unten gewesen ist und wieder hoch kommt, dann weiß man das, was man hat auch wieder viel mehr zu schätzen. Im Leben ein bisschen kämpfen zu müssen und daraus etwas zu lernen stärkt den Charakter und ich denke, dass das, was ich so erlebt habe, eigentlich unglaublich ist. Ich finde, ich sollte echt mal ein Buch schreiben, weil mir das sonst eh keiner glaubt. Da sind so viele unglaubliche Eindrücke rund um die Welt entstanden, das ist schon auch das größte Geschenk, das man als Musiker erhalten kann.


Ziehst Du es ernsthaft in Erwägung, mal ein Buch zu schreiben?

Ja. Ich habe auch schon angefangen mal ein paar Eckdaten runter zu schreiben und mich ein bisschen zurück zu erinnern, aber das ist natürlich auch sehr zeitaufwändig. Ich muss das auch machen, bevor ich alles vergesse [lacht]. Momentan habe ich noch ein sehr gutes Erinnerungsvermögen und spreche Mike [Gitarre, Anm. d. Red.] immer wieder auf Dinge an, die er schon gar nicht mehr weiß. Man muss so etwas machen, bevor es zu spät ist, denn irgendwann kommt dann doch Alzheimer und die Löcher werden größer. Ich merke mittlerweile schon, dass ich mich abends etwas schlechter konzentrieren kann. Allerdings hat Lemmy seine Memoiren ja auch erst mit 60 geschrieben.


Dein Kollege Tom Angelripper schrieb ja „Lemmy macht mir Mut“…

Der Typ ist ja auch ein Phänomen! Ich bin genau 20 Jahre jünger als Lemmy und wir haben damals in London seinen 40. Geburtstag gefeiert, als wir zusammen auf Tour waren. Da waren auch die ganzen Ex-Mitglieder von MOTÖRHEAD und GIRLSCHOOL und ich erinnere mich, dass ich damals gedacht habe: “Was für’n alter Sack!“ [lacht]. Jetzt bin ich 45 und Lemmy ist immer noch da – grandios!


Hast Du nach 30 Jahren Metal noch das Gefühl, dass Du irgendetwas nicht erreicht hättest?

Eigentlich habe ich ja alles erreicht, was man erreichen kann. Für viele ist es ja das Ziel, so groß zu werden wie METALLICA und IRON MAIDEN, aber ich finde das muss man gar nicht. Eigentlich habe ich mehr erreicht, als ich mir je hätte träumen lassen: Wir leben von der Musik und wir haben Fans bis zum Ende der Welt – wenn Du in die Wüste Gobi fährst, wirst Du da bestimmt auch irgendwo ein DESTRUCTION-Shirt finden [lacht] – und ich denke das, was wir jetzt noch erreichen wollen, ist so lange wie möglich weiter machen, weiterhin gute Musik veröffentlichen und dass die Fans zu uns halten. Die Industrie steht im Moment nicht sonderlich gut da, aber wir sind bei einem gesunden Label und haben eine intakte Fanbase, aber man weiß nie, wann es abwärts geht.


Was steckt hinter „Spiritual Genocide“, dem Titel Eures neuen Albums?

Natürlich der allgemeine Wahnsinn! Der inspiriert mich täglich und was das Artwork angeht: Da haben wir eben gesagt, dass der Butcher zurück muss und dann hatten wir die Idee mit dem Heiligenschein und der Dornenkrone – auf den letzten beiden Artworks war er ja nicht mehr drauf. Die Fans wollen das natürlich auch, allerdings sollte man das nur machen, wenn auch die entsprechende Inspiration da ist und nicht auf Teufel komm raus den Butcher drauf klatschen. Das Konzept spiegelt sich auch in den Songtexten wieder. Wenn man in die Nachrichten guckt, erfährt man, dass sich die Chinesen und Japaner um ein paar abgefuckte Inseln streiten, die Moslems drehen durch, weil sich jemand über Mohammed lustig gemacht hat und es werden jeden Tag Leute aus bescheuerten Gründen getötet. Gerade dieser Massenirrsinn war die Inspiration für den Titel „Spiritual Genocide“. Es gibt zwar viele Leute, denen die Texte egal sind, aber wir haben genauso viele Fans, die sich gerne damit beschäftigen und gerade Fans, die aus der dritten Welt kommen, fühlen sich von uns sehr gut verstanden. DESTRUCTION sind eine Band, die zwar aus einem reichen Land kommt, aber trotzdem über solche Themen schreibt und diese Dinge anprangert.


Auf Eurem neuen Album begrüßt Ihr ja auch allerhand Gastmusiker…

Ja, 30 Jahre DESTRUCTION, da muss man schon ein bisschen was Besonderes bieten. Es sind ja Tom von SODOM und Gerre von TANKARD als Gastsänger auf der Platte, die haben wir einfach angerufen und sie waren sofort dabei. Ich hätte gerne noch Mille von KREATOR mit am Start gehabt, aber der hatte leider schon Wichtigeres vor, was ich ein bisschen schade fand. Es war aber auch so eine Superaktion und ich habe mich total gefreut, dass die beiden so spontan zugesagt haben. Ich bin eben so ein spontaner Mensch und wenn ich so eine Idee habe, muss ich die durchsetzen und die beiden hatten ja auch Bock drauf. Es hat auch saumäßig Spaß gemacht und es ist ja auch für die Freundschaft und das Weggefährtentum eine Erneuerung – man hat eben zusammen noch einmal was für die Ewigkeit gemacht.


Sind nich auch Harry und Olly aus der „Release From Agony“-Besetzung in einem Song zu hören?

Ja, seit der „Wacken Open Air“-Show von 2007 haben wir ein tolles Verhältnis zueinander. Harry ging es ja auch eine Zeit nicht so gut, aber beide leben eigentlich ihr normales Leben und man trifft sich hin und wieder mal am Abend. Ich habe sie dann gefragt, ob sie nicht auf unserer Platte zum 30-jährigen Jubiläum mitspiele wollen – sie haben dann beide erstmal ein bisschen Angst bekommen, weil sie nicht wussten, ob sie noch gut genug wären, aber nachdem wir auch extra einen Song genommen haben, der eher in den Midtempo-Bereich geht, war das eigentlich gar kein Problem. Man hat da ja auch in vielen Jahren noch etwas davon, weil es für das Andenken einfach eine tolle Geschichte ist.


Diesmal habt Ihr mit „Princess Of The Night“ einen SAXON-Song gecovert – wie viel die Wahl auf diese Nummer?

Naja, wir sind ja alle irgendwo in der New Wave Of British Heavy Metal verwurzelt. Natürlich gucken wir bei der Wahl eines Covers immer, welcher Song am Besten zu uns passt und das Riff von „Princess Of The Night“ gehört eben zu Mikes Favoriten, die er auch beim Soundcheck immer mal wieder spielt. Der Drummer ist dann einfach mal eingestiegen und ich habe beim Soundcheck dazu gesungen und bei der Gelegenheit haben wir dann entschieden, das doch auch mal zu covern. So etwas proben wir nicht, wir machen das im Studio dann spontan. Natürlich versucht man dabei, auch aus einem SAXON-Song eine DESTRUCTION- Nummer zu machen, ohne dabei deren Frontmann Biff zu beleidigen. Ich kenne ihn ja auch und er hat vor Jahren mal auf unserem Album „Inventor Of Evil“ gesungen. Ich bin schon gespannt, was er zu der Nummer sagt, denn sie ist ja schon ziemlich von uns verwurstet worden, hat aber auch noch etliche SAXON-Trademarks, wie ich finde [lacht].


Aus Neugierde: Wie geht es eigentlich HEADHUNTER?

Da habe ich erst vor zwei Wochen den Gitarristen, Schmuddel, getroffen und wir haben uns ein wenig unterhalten. Wir wollten dieses Jahr vielleicht noch ein paar Songs schreiben und wenn es eine Plattenfirma interessiert vielleicht auch gleich ein Album machen. Kann also gut sein, dass wir uns Ende 2012 für die ersten Songwriting-Sessions treffen und dann nächstes Jahr die neue Platte kommt.


Wäre Euer Drummer Jörg Michael da auch noch dabei?

Mal gucken, wie der alte Mann Zeit hat [lacht]. Jörg hat sich ja in letzter Zeit etwas zurück gezogen, aber HEADHUNTER waren ja immer ein Spaß-Projekt. Da ging es ja nie ums Geld, sondern nur um den Spaß an der Sache und ich würde auf jeden Fall gerne ein Album machen, denn ich habe noch viele Ideen, die für DESTRUCTION nicht aggressiv genug sind – da hat sich in den letzten Jahren so einiges angesammelt. Auch wenn HEADHUNTER das nicht machen, werde ich vielleicht ein anderes Album damit machen.


Letzte Frage: Wie sieht es mit Euren Tourplänen aus?

Ende des Jahres werden wir mit Südamerika anfangen, dann geht es nach Griechenland und in die Türkei und ich denke, dass Europa dann für Februar bzw. März angeplant ist. Wir sind gerade dabei, das zu planen. Natürlich werden wir eine Anniversary-Tour spielen und vielleicht schaffen wir es ja sogar, noch ein paar Konzerte mit KREATOR und SODOM zu spielen. Das ist allerdings leider nicht so einfach, denn der eine will dann 100 Shows spielen und der andere nur zehn und DESTRUCTION stehen da immer so ein bisschen in der Mitte. In den nächsten zwei Jahren wird es aber sicherlich Gelegenheit geben, die drei Bands gemeinsam zu erleben.


Alles klar, vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 22.11.2012 | 12:10 Uhr

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