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Interviewpartner: Shagrath

Es ist noch gar nicht so lange her, dass DIMMU BORGIR verkündeten, bald ihr neues Album "Abrahadabra" zu veröffentlichen. Diese Ankündigung sorgte allgemein für gesteigerte Neugier, sind seit dem letzten Album "In Sorte Diaboli" doch immerhin drei Jahre ins Land gegangen und zudem sorgten zuletzt Line-Up-Wechsel vermehrt für Aufsehen. Neben Tastenzauberer Mastis verließ zeitlgleich auch Bassist ICS Vortex die Band. Beides herbe Verlusten, wenn man bedenkt, dass die Orchesterarrangements bei DIMMU BORGIR von Album zu Album komplexer werden und zudem der von ICS Vortex eingebrachte, cleane Gesang dadurch wegfiel. Aber den aufkeimenden Zweifeln am Fortbestehen der Band entgegneten Shagrath & Co offensiv und verkündeten, dass neue Album zu dritt anzugehen, ohne dass man den Verlust der übrigen Bandmitglieder bemerken würde. Bis zur Veröffentlichung von "Abrahadabra" ist es nun nicht mehr lange hin und wir hatten die Möglichkeit mit Frontkeifer Shagrath über Albumdetails und das Leben des Sängers im Allgemeinen zu plaudern.




Hallo Shagrath! Wie geht's Dir und was passiert bei Dir gerade?

Ich bin gerade aus England zurückgekommen, wo ich für drei Wochen im Studio war, um unser neues Album zu mischen. Ich bin erst vor ein paar Tagen zurückgekommen. Wir fangen gerade mit dem Mastern an, es läuft also alles sehr gut. Inzwischen sollte alles soweit fertig und das Album bereit zum Release sein!


Wie lief es denn bei den Aufnahmen zum neuen Album?

Es war alles sehr entspannt. Es sind wahrscheinlich die besten Aufnahmen, die wir seit langer Zeit gemacht haben, denn wir haben alles so gemacht, wie wir es wollten und uns einfach Zeit gelassen. Wir haben das Album über elf Monate hinweg in fünf verschiedenen Studios aufgenommen. Es war viel harte Arbeit, aber das wird sich am Ende bezahlt machen, denn das Ergebnis wird einfach sehr gut werden. Es wurde viel Mühe in dieses Album gesteckt und eine Menge Leute haben daran mitgewirkt. Gäste, die Orchester-Arrangements, die ganze Vorarbeit... Der Hauptunterschied ist, dass wir uns bei den Vorgängern ein bis zwei Monate Zeit genommen haben und dieses Mal haben wir mal hier, mal dort etwas gemacht. Das dauert zwar länger, aber es ist die besser Art des Aufnehmens.


Was ist der Unterschied zwischen "Abrahadabra" und "In Sorte Diaboli"?

Eigentlich haben wir im Großen und Ganzen dieses Mal alles anders gemacht. Wir haben in unterschiedlichen Studios aufgenommen, verschiedene Leute waren an dem ganzen Album beteiligt, man könnte sagen, es ist wie eine neue Band, was gut ist, um aus den alten Schemata auszubrechen und einen Schritt nach vorne zu machen, da wir uns nicht zu sehr wiederholen wollen. Aber natürlich haben wir nach wie vor die epischen Elemente und alles, wofür wir auch sonst bekannt sind. Es ist einfach etwas anders, aber auf eine sehr gut Art und Weise.


Eure Alben werden stetig härter – ist Euer neues Album ebenfalls heftiger als der Vorgänger?

Hmm, ich sehe das nicht ganz so. Es geht nicht um härter oder weicher. Jedes Album spiegelt eine bestimmte Zeit im Leben wieder. Letztlich wird es für sich selbst sprechen, aber selbstverständlich wird es heftig werden, wir sind ja nunmal eine heftige Band. Wir sind einfach sehr zufrieden mit dem Ergebnis und wir hoffen, dass die Fas das genauso sehen werden. Das neue Album ist sehr abwechslungsreich und es reicht nicht, es einmal durchzuhören. Das würde dem Album nicht gerecht werden. Manche der Songs haben mehr als 200 Spuren, was natürlich dazu geführt hat, dass der Mix nicht ganz einfach war.


Wie jeder weiß, sind Mustis und Vortex nicht mehr bei DIMMU BORGIR. Wenn Du etwas dazu sagen willst, dann fühl Dich dazu eingeladen. Viel interessanter ist jedoch, ob es neue Bandmitglieder gibt und wie ihr zu ihnen gekommen seid? Und werden sie fester Bestandteil der Band oder mehr Session-Musiker werden?

Wir sind eine Band, die sich weiterentwickelt und nicht in der Vergangenheit stehen bleibt. Das Album wird insofern für sich sprechen. Wir haben neue Leute, die mit uns spielen, aber wir genau ihre Rolle in der Band sein wird, steht noch nicht ganz fest. Ich will da noch nicht zu viel verraten, denn es sind Dinge, die sich mit dem neuen Album klären werden. Wir sind zufrieden wie es jetzt ist und man wird sehen, was kommt. Das neue Album wurde jedoch von uns dreien als Kern der Band gemacht.


Ist "Abrahadabra" ein Konzeptalbum?

Das letzte Album hatte ein Konzept, aber wenn man das immer macht, dann limitiert es einen letztlich. Dieses Mal ist es kein wirkliches Konzeptalbum, jedoch stehen zwei oder drei Songs in Verbindung zueinander.





Der Re-Release von "Stormblast" war ein voller Erfolg. Habt Ihr auch mal daran gedacht, das gleiche mit "For All Tid" und " Enthrone Darkness Triumphant" zu machen?

Nein, niemals. Das Problem bei den Aufnahmen zu “Stormblast” war, dass wir einen Studiotechniker hatten, der keine Ahnung von unserer Musik hatte. Daher haben wir es nicht geschafft, die gewünschte Atmosphäre auf dem Album hinzubekommen. Und da wir finden, dass das Album nach wie vor sehr gut ist, wollten wir es neu aufnehmen, um eben diese Atmosphäre hinzubekommen. Bei den anderen Alben sind wir mit dem jeweiligen Ergebnis sehr zufrieden, daher werden wir sie wohl nicht neu aufnehmen.


Nach dem Release von “In Sorte Diaboli” habt ihr eine Ewigkeit getourt. Wie sind die Pläne nachdem “Abrahadabra” erschienen sein wird?

Absolute Weltherrschaft natürlich! Naja, zunächst einmal viele Dinge, die das Album betreffen wie Videos drehen, etc. Und dann werden wir Touren. In Europa, Amerika, Japan und Südamerika. Wir werden wohl ziemlich lange ziemlich beschäftigt sein.


Was fühlst Du, wenn Du darüber nachdenkst, was ihr bisher seit der Gründung von DIMMU BORGIR bis heute alles erreicht habt?

Es ist so ein großter Teil meines Lebens, dass DIMMU BORGIR im Großen und Ganzen einfach mein Leben ist. Und ich bin sehr stolz darauf, was wir in den letzten 17 Jahren erreicht haben, auch wenn es harte Arbeit war und ist. Aber wie bereits gesagt, das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht. Wir wollen immer einen Schritt weiter gehen und an sich gibt es keine Limits. Aber bis zu diesem Punkt kann ich wirklich sagen, dass ich sehr stolz bin.


Wenn man darüber nachdenkt, wie gut es für Euch läuft, wie bekannt und beliebt ihr seid, wie könnt ihr dann noch derartig brutale und düstere Musik schreiben? Woher zieht ihr Eure Inspiration?

Ich denke, dass Inspiration aus dem Innersten kommt. Man muss sich einfach nur mal zurücklehnen und sich anschauen, was derzeit in der Welt passiert. Allein das gibt einem viel Inspiration. Und zudem gibt es bei all dem Erfolg auch eine Kehrseite der Medallie. Es ist nicht nur einfach und entspannt Musiker zu sein, es ist kein normaler Alltagsjob, sondern fordert einen 24/7. Es gibt viele anstrengende Dinge an dieser Art des Lebens, auch wenn es natürlich toll ist, sein eigener Boss zu sein und Dinge zu tun, die man tun will. Aber es ist auch eine Menge harter Arbeit.


Neben DIMMU BORGIR bist Du auch bei CHROME DIVISION und OV HELL aktiv. Was passiert derzeit bei diesen Bands?

Mit CHROME DIVISION arbeiten wir gerade an den letzten Details für unser drittes Album. Wir haben gerade die Bassspuren und ein paar Gitarrensoli aufgenommen, bis August sollten wir mit allem fertig sein. Es hängt eigentlich von unserem Label Nuclear Blast ab, wann das Album veröffentlicht wird. Für OV HELL erhalten wir derzeit viele Festival- und Tour-Angebote. Zudem sind wir bei den Golden Awards in England als beste Underground-band nominiert. Das alles ist cool, aber DIMMU BORGIR steht bei mir immer an erster Stelle, alles andere kommt danach.


Welchen Tipp würdest Du heutzutage einer jungen Band geben?

Zuallererst würde ich ihnen sagen, nicht einfach nur von anderen Bands zu kopieren. Man sollte nicht versuchen wie die eigene Lieblingsband zu klingen, sondern seinen eigenen Sound finden. Arbeite hart daran und eines Tages wirst Du Erfolg haben. Wenn man nur versucht wie andere Bands zu klingen, geht man unweigerlich in der Masse unter.


Wie schaffst Du es, Deine Stimme bei all den Touren fit zu halten?

Ich bin durch das viele Touren und die vielen Gigs bereits daran gewöhnt und es ist alles eine Frage der Atemtechnik. Nach all den Jahren klappt das aber einfach sehr gut. Es wird nur schwierig, wenn man krank wird, darunter kann die Stimme dann wirklich leiden. Eine Grippe wird da echt zum Alptraum. Aber bislang habe ich auf Tour noch nie meine Stimme verloren oder sowas.


Stell Dir vor, Du würdest aus dem Musikgeschäft aussteigen. Was wäre dann deine Alternative?

Ich glaube, ich werde immer im Musikbereich bleiben. Das ist einfach das, wmiti ich mich auskenne und woran ich interessiert bin, egal ob ich in Bands spiele oder beim Aufnahmen von neuen Alben involviert bin. Ich bin wirklich sehr an Studioarbeit interessiert. Sollte ich also mal gänzlich aus dem Bandkarussell aussteigen, so würde ich sicherlich Studiotechniker werden.


Hast Du denn in vergangener Zeit schon mit anderen Bands zusammengearbeitet?

Ja, ich habe teilweise bei den Aufnahmen geholfen oder anderen Bands Tipps beim Aufnehmen gegeben. Ich habe dafür scheinbar einfach das richtige Gefühl und bin sehr interessiert daran.


So viel von Shagrath zum neuen DIMMU BORGIR-Album “Abrahadabra”, welches am 24.09. erscheinen wird. Man darf also gespannt sein. Und so viel sei schon verraten, dies war nur der erste Teil der Interviews mit DIMMU BORGIR zum neuen Album!

trapjaw

Autor: Andy W. [trapjaw] | 16.09.2010 | 20:41 Uhr

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