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Interviewpartner: Snowy Shaw

Im Rahmen der Tour mit HammerFall traf ich mich mit Dream Evil-Drummer Snowy Shaw nach deren Opening-Auftritt in der Langener Stadthalle, um ihn zum neuen Album und allgemein um die Band auszuquetschen. Der blonde Hühne stellte sich als sehr geschwätziger und angenehmer Interview-Partner heraus und beantwortete alle meine Fragen wie ein Wasserfall... Lest selbst, was er zu sagen hatte.


shilrak: Erstmal alles Gute zum neuen Album…

Snowy Shaw: [unterbricht und lacht] ...Danke, haha!


shilrak: Wann wurden Dream Evil gegründet, gab es bestimmte „Absichten“?

Snowy Shaw: Ich denke es rührte daher, dass Fredrik [Nordström] das irgendwie im Hinterkopf hatte. Er hat schon immer daran gedacht, eine 80er Heavy Metal-Band aus der Taufe zu heben. Ich denke es hat auch etwas damit zu tun, dass er HammerFall produzierte und die Reaktionen darauf sah. Aber ich glaube der ausschlaggebende Punkt war, dass er Gus [G.] während eines Griechenland-Urlaubs traf; denn Gus ist einer junger, talentierter Musiker. Fredrik sah viel Potenzial in ihm – ok, er spielt ziemlich schnell, immer nach vorne, haha. Aber man braucht einen wirklich schnellen Gitarristen für diese Art Musik. Ich mag es, dass er quasi meine Marionette ist, haha!
Ich glaube, das alles spielte sich ’99 ab; sie haben dann angefangen, Songs miteinander auszuarbeiten und einen Sänger zu suchen. Sie sprachen auch mich an „hey, wir haben da einen Song ‚Heavy Metal Jesus’...“ [beginnt hämisch zu grinsen] und ich sagte „Fuck this!“, haha - ich hielt das für einen Scherz. Als ich es dann hörte, stimmte ich zu, als Session-Drummer einzusteigen. Ich sah die Jungs nicht, bis wir die Photos für das Booklet aufnahmen. Wir verstanden uns wirklich gut und so erklärte ich mich auch bereit einige Shows mitzuspielen – voerst immer noch als Session-Drummer. Nachdem ich einige Zeit mit ihnen unterwegs war, wollte ich dann fest einsteigen; auch um Songs mitschreiben zu können, etc.
Um nochmals auf die Absichten zurückzukommen, denke ich nicht, dass Fredrik kalkuliert hat, wie erfolgreich wir sein könnten. Im Gegenteil, wir waren alle ziemlich überrascht, wie gut alles lief. Ich meine, in Schweden sind wir in den Charts auf Platz 5 und Iron Maiden auf Platz 8... das ist sehr beeindruckend [lacht]. Wir hätten das nicht gedacht; geschweige denn geplant.


shilrak: Wie steht es mit der Namensgebung? Seit ihr beinharte Dio-Fans oder warum ausgerechnet dieser Bandname?

Snowy Shaw: Es ist schwer einen Bandnamen zu finden, der noch nicht vergeben ist. Eigentlich sollten wir „Dragonslayer“ heißen, aber das Label dachte, wir würden uns damit in eine Ecke buchsieren, dass wir immer nur über Drachen singen und so... Ich denke Fredik sah den Titel und das war’s dann. Mehr steckt sicher nicht dahinter, denn er hört -so wie ich auch- weiter nicht viel Musik. Er produziert Bands und bleibt so up to date.


shilrak: Was war vor Dream Evil? Hat jemand noch andere Bands?

Snowy Shaw: Fredrik hatte Ende der Achtziger so ein „Snakeskin Cowboy“-Ding, haha, sonst hat/te er keine Bands. Ich war bei Mercyful Fate, King Diamond und habe meine Band Notre Dame, sehr bizarre Musik. Die anderen Jungs haben eine Band, in der sie Klassiker wie „The Number Of The Beast“ oder ähnliches verwursten... und das ganze auf schwedisch, haha!


shilrak: Wie sind die Reaktionen auf “Evilized” bisher ausgefallen?

Snowy Shaw: Wirklich gut, soweit ich das beurteilen kann; denn ich halte mich nicht wirklich auf dem Laufenden. Allerdings habe ich einige Reviews im Internet gelesen und die Leute teilten mit, dass sie Power Metal wirklich mögen, mit Dream Evil bisher nichts anfangen konnten, das neue Album allerdings sei ein großer Schritt in die richtige Richtung. Weil es eben nicht so Klischee-behaftet ist, eher ernsthaft. Das war auch für mich damals eine Voraussetzung, einzusteigen. Allerdings mögen viele Leute diese Klischees, weil man sich das leicht behalten und mitsingen kann. Ich denke, wir haben es dieses mal ganz gut hinbekommen. Das Album dreht sich hauptsächlich um Albträume, Träume im ganzen... Auch wenn es wie ein Konzeptalbum anmutet, ist es dies aber nicht. Es ging alles ziemlich schnell vonstatten – in 24 Tagen war das Ding im Kasten, denn wir wollten bei dieser Tour mit HammerFall dabei sein und dafür brauchten wir rechtzeitig ein neues Album. Es gibt natürlich immer Leute, die sagen „das erste Album war besser“ aber das war schon immer so und wird sich auch nie ändern, haha.


shilrak: HammerFall waren ein Anstoß... Wo liegen Eure Einflüsse?

Snowy Shaw: Naja, für mich persönlich waren sie das nicht unbedingt. Ich kenne die Jungs gut, weil sie aus derselben Gegend kommen. Aber ich für meinen Teil höre sowieso nicht viel Musik. Das habe ich getan, als aufgewachsen bin, klar. Im Ganzen sind unsere Einflüsse –gerade auf dem neuen Album- ganz klar bei den Scorpions -Gus und ich sind große Scorpions-Fans-, Manowar -ich liebe sie [zeigt sein Manowar-Tattoo]- und dann natürlich die Basis: Judas Priest, Iron Maiden, Accept...


shilrak: Eine zweites Album mit einem starken Label wie Century Media im Rücken… könnt ihr von der Musik leben oder habt ihr noch andere Jobs?

Snowy Shaw: Ja, Fredrik hat ja sein Studio, ich habe seit ’88 nicht mehr richtig gearbeitet, glaube ich; weil ich die ganze Zeit am Touren und aufnehmen bin. Aber richtig davon leben können wir nicht unbedingt, nein.


shilrak: Heute war der erste Deutschland-Termin auf dieser Tournee. Wie war der erste Gig?

Snowy Shaw: Ja, genau vor zehn Minuten oder so, haha. Es war okay, denn ich denke, wir haben nicht genug geprobt, hatten ein paar technische Probleme... einen Soundcheck hatten wir leider auch nicht. Ich konnte nicht auf meinem eigenen Drumkit spielen, was immer eine unschöne Sache ist, wenn man sich auf einem anderen Kit einspielen muß.


shilrak: Welche Erwartungen habt ihr an diese Tour, die Euch durch Deutschland Skandinavien etc. führt?

Snowy Shaw: Ich war seit ’94 nicht mehr auf Tour, also will ich eigentlich nur eine gute Zeit haben. Quasi ein Neuanfang, haha.


shilrak: Wird man euch wieder on stage sehen können, wenn die Tour vorbei ist?

Snowy Shaw: Ja, klar. Im Juni geht’s weiter nach Japan. Das ist das nächste... und dann werden wir eventuell noch auf einigen Festivals spielen.


shilrak: Wo wir grade dabei sind... weißt Du schon auf welchen Festvials?

Snowy Shaw: Ich weiß es noch nicht genau. Wir haben einige Angebote bekommen... ich glaube dieses „Big Bang“ oder so... ist das ein deutsches Festival?


shilrak: ...Du meinst das „Bang Your Head!!!“?

Snowy Shaw: Hahaha! Ja, wahrscheinlich. Entschuldigung, haha. Fredrik hat allerdings abgelehnt, weil sie uns morgens um 10:00 Uhr spielen lassen wollten. Vielleicht spielen wir auf dem Roskilde in Dänemark.


shilrak: Wie seht ihr Dream Evil in fünf Jahren? Was sind Eure Ziele?

Snowy Shaw: Ich denke, unsere Ziele sind, gute Alben aufzunehmen und eine gute Zeit zu haben. Es ist nicht so, dass wir einen Zeitstahl aufzeichnen und sagen „dann wollen wir dort sein“. Wir nehmen es einfach, wie es kommt. Eine neues Album werden wir vermutlich im Sommer oder herbst in Angriff nehmen... damit wir dann auf dem „Bang Your Head!!!“ spielen können, hahahaha!


shilrak: Du hast, wie Du vorhin schon erwähntest, bei King Diamond und Mercyful Fate gespielt. Wie ist es für Dich persönlich, plötzlich in so einer „kleinen“ Band zu spielen?

Snowy Shaw: Naja, wir bekommen gute Reviews, was wir beispielsweise mit Notre Dame nich unbedingt bekommen, da die Musik nicht so sehr auf ein weitreichendes Publikum zugeschnitten ist. Somit sind Notre Dame noch kleiner. Ich denke, Power Metal wird wieder immer größer und wir sind zwar Opener, allerdings werden wir keineswegs schlecht behandelt – im Gegenteil. Ich kann halt nicht meine eigenen Drums verwenden. Da erinnere ich mich wieder an die Europa-Tour mit King Diamond 1990, als ich mein American-Drum-Tech aufbaute, ist der Typ von der Vorband fast weinend heimgefahren, weil er nicht darauf spielen konnte, haha. Naja, ich kümmere mich da nicht so sehr drum, aber es ist halt immer was anderes, weil man sich daran gewöhnen muß, auf einem anderen Kit zu spielen.


shilrak: Wir nähern uns dem Ende… ein paar letzte Worte?

Snowy Shaw: ...zum Ende... hm... hört Euch „The End“ an, es ist ein guter Song, hahaha. Was ist Dein Lieblingssong auf dem Album... vorausgesetzt, Du magst es, haha.


shilrak: ...ich denke... „Children Of The Night“.

Snowy Shaw: Ja, das trifft sich jetzt ganz gut, denn wir haben verschiedene Ansichten über das Album, in welche Richtung es geht. „Children Of The Night“ ist ein sehr eingängiger Song und erinnert mich sehr an die Scorpions, es hat großartige Melodien und eine sehr gute Stimme. Es ist zwar etwas poppig, aber ich denke, es kommt ganz gut an. Ich meine, wenn dieses toughe Heavy Metal-Image verkörpen wollte, sollte ich eher in einer anderen Band spielen, haha. Man kann es halt nicht mit Slayer vergleichen, haha.
So, nun noch die letzten Worte: STAY EVIL, hahahaha!


shilrak: Na, das ist doch mal „true“, haha!

Snowy Shaw: Ja, wir sind verdammt evil, hahaha!


shilrak: So muß das sein, haha. Ich danke Dir für Deine Zeit und dieses Interview!

Snowy Shaw: Ja, kein Problem! Ich danke!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 14.02.2003 | 16:42 Uhr

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