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Interviewpartner: Stu

Für die floridianischen Power Metaller ICED EARTH stehen alle Zeichen auf Sturm: Seit die Truppe mit dem INTO ETERNITY-Frontmann Stu Block einen neuen Sänger in ihre Reihen aufgenommen haben, gibt es für die Truppe scheinbar kein Halten mehr. Auf das überragende „Dystopia“, der ersten Platte mit dem neuen Mann am Mikro, folgte eine umfassende Tour, dann kam mit „Live At Ancient Kurion“ gleich die entsprechende Live-CD nebst DVD hinterher und nun hat die Band mit „Plagues Of Babylon“ gleich die nächste Langrille auf Lager – und war jüngst schon wieder auf Tour. Wir trafen Mr. Block vor dem Konzert im Münchner „Backstage“ und fühlten ihm umfassend auf den Zahn.






Hallo Stu und vielen Dank für Deine Zeit! Wie ist die Tour bisher gelaufen?

Die ist bisher wirklich sehr gut verlaufen. Es fühlt sich sehr gut an, wieder unterwegs zu sein und Headliner-Shows für die Fans zu spielen. Wir spielen wieder eine vollkommen anderen Setlist: Es sind viele neue Songs dabei, aber wir haben auch wieder andere Nummern aus unserem Back-Katalog mit aufgenommen. Zuletzt waren wir in Europa mit VOLBEAT unterwegs und ich denke, dass wir dabei viele neue Fans gewonnen haben.


VOLBEAT sind über die letzten paar Jahre sehr groß geworden und haben es bis in die Stadien geschafft. Sind ICED EARTH diese Hallengröße gewohnt?

Nicht, wenn wir alleine als Headliner spielen, soviel steht fest. Wir hätten das natürlich gerne, aber soweit sind wir noch nicht. Wir tun, was wir können, um uns neue Märkte und Fans zu erschließen und ich würde sagen, dass es im Moment definitiv aufwärts geht für uns.


Du bist nun etwas mehr als drei Jahre in der Band. Wie war es für dich, in die Rolle des neuen Sängers von ICED EARTH hineinzuwachsen?

Das wurde ich in letzter Zeit öfter gefragt [lacht]. Seit dem Moment, an dem ich mich das erste Mal zusammen mit Jon [Schaffer, Gitarre, Anm. d. Red.] hingesetzt habe, um Musik zu schreiben, hatte ich das Gefühl, dass ICED EARTH die Band sind, in der ich schon mein ganzes Leben lang sein sollte. Meine Arbeit mit der Band hat sich seither stets natürlich angefühlt und ich habe von Jon sehr viel gelernt. Ich wachse auf jeden Fall zusammen mit der Band und das ist eine tolle Erfahrung. Ich fühle mich hier inzwischen wirklich zuhause und das hat auch nicht lange gebraucht. Jetzt haben wir unser zweites gemeinsames Album fertig und ich habe da auch gesanglich neue Sachen ausprobiert und fühle mich jetzt noch wohler.


Wann habt Ihr mit dem Songwriting für „Plagues Of Babylon“ begonnen?

Das muss letzten Mai oder auch schon Ende April gewesen sein. Das war eigentlich ein recht langer Prozess, der sich für uns selbst jedoch eher kurz angefühlt hat. Jon und ich haben gemeinsam in Uruguay an den Songs gearbeitet. Ich steuere dabei die Songtexte bei und er ist der Kopf hinter all den Riffs und Arrangements. Er dirigiert mich dabei stets in die richtige Richtung, also ergibt das bei uns eine sehr effektive kreative Symbiose. Und hier sind wir auch schon auf Tour, um die Songs live vorzustellen!


Und das neue Material kommt gut an?

Auf jeden Fall! Ich meine, das Album ist ja jetzt noch nicht so lange draußen, etwa einen Monat jetzt, und es gibt da immer noch ein paar Songs, die bei den Leuten noch nicht so gut sitzen. Aber je weiter die Tour fortschreitet, umso mehr merken wir, dass die Leute sich „Plagues Of Babylon“ zunehmend anhören und die Texte auch mitsingen. Und ich denke, wenn die Leute sehen, wie wir das neue Material live spielen, dann freuen sie sich erst richtig darüber und das macht das Material dann noch spannender – ich finde es wirklich schön, das zu sehen.






Welche neue Songs haben es denn in die Setlist geschafft?

Wir spielen natürlich „Plagues Of Babylon“, „Democide“ ist auch dabei, „Among The Living Dead“ und „If I Could See You“ sind ebenfalls drin und „Cthulhu“ und „The End“ haben wir auch in der Liste. Ihr seht also, dass wir wirklich einen beträchtlichen Teil des neuen Materials in unser Live-Set aufgenommen haben.


“Cthulhu“ ist mit seine/m ruhigen Anfang eine echte Überraschung auf dem neuen Album...

Ja, nicht wahr? Das zeigt eher den hypnotischen Aspekt dieser Kreatur. Ich habe die Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft gelesen und Cthulhu ist so eine Art Halbgott. Er kommt in die Träume der Menschen und versetzt sie in einen Fieberzustand. Die Folklore, die dem Ganzen zugrunde liegt, taucht in vielen Erzählungen im Laufe der Menschheitsgeschichte auf. Das eignet sich natürlich wirklich gut als Stoff für einen Metal-Text.


Auf dem neuen Album gibt es ja auch eine ganze Menge Gastsänger...

Ja, das stimmt. In „Highway Man“ singen Jon, ich, Russel Allen [SYMPHONY X] und Michael Poulsen [VOLBEAT]. Jon wollte das schon immer mal machen und das war auch wirklich eine coole Zusammenarbeit. Und zusammen mit einem weiteren Gastsänger hat uns auch noch Hansi [Kürsch, BLIND GUARDIAN, Anm. d. Red.] mit den Chören geholfen. Wir haben Hansi dann auch noch gefragt, ob er nicht etwas zu „Among The Living Dead“ beisteuern möchte, also könnt ihr seine großartige Stimme über diesen Song verteilt hören. Für mich war es eine große Ehre, mit ihm das Mikrofon teilen zu können, weil ich schon immer zu ihm aufgesehen habe und er ein wirklich großartiger Sänger und auch ein echt cooler Typ ist.


Stimmt es, dass die ersten sechs Songs von „Plagues Of Babylon“ Teil der „Something Wicked“-Saga sind?

Naja, auf jeden Fall kann man sie im „Something Wicked“-Universum platzieren. Sie sind allerdings keine direkte Fortsetzung der Geschichte.


Und welche Aspekte der Geschichte beleuchten sie?

Das könnte Jon vermutlich ein bisschen detaillierter beantworten, aber soweit ich weiß geht es da um die Versklavung der Menschheit mittels einer Epidemie, die von einer höheren Macht auf unserem Planeten freigesetzt wird. Das wird dann aus verschiedenen Perspektiven erzählt, also den Toten, der Macht selbst und auch aus der Sicht des Widerstandes. Natürlich macht sich jeder sein eigenes Bild, wenn er die Songs hört und die Texte liest und das ist auch für uns immer sehr interessant.






Seit Du in der Band bist, scheinen ICED EARTH wieder praktisch ohne Pause auf Tour und im Studio zu sein. Wie kommt das?

Jon möchte die Band so weit bringen, dass wir neue Märkte erschließen und neue Fans gewinnen können. Matt [Barlow, Vocals, Anm. d. Red.] ist Polizist und hat eine Familie und er muss das machen, was ihn glücklich macht. Ich meine, er ist ein großartiger Sänger und viele Fans – einschließlich mir selbst – sind traurig, dass er die Band verlassen musste. Aber ich war selbst überrascht, dass es mir gelungen ist, in seine Fußstapfen zu treten und ich von den Fans auch so positiv aufgenommen wurde. Matts Terminkalender hat es ihm nicht erlaubt, so viel auf Tour zu gehen und heutzutage muss eine Metal-Band so viel wie möglich touren, um im Gespräch zu bleiben. Es gibt nichts wichtigeres für uns und das bedeutet natürlich, dass wir acht Monate im Jahr weg von zuhause sind. Aber wir alle sind bereit dazu und ich habe auch den Eindruck, dass sich das auszahlt.


Ihr habt „Plagues Of Babylon“ in Deutschland aufgenommen, richtig?

Ja, in den „Principal Studios“ in Senden. Das war eine coole Erfahrung, denn wir waren irgendwo in der Mitte vom Nirgendwo und konnten uns so ganze auf unsre Arbeit konzentrieren. Wir hatten dort zuvor schon mal einen Proberaum, als wir die Sommer-Festivals gespielt haben, also haben wir letztens recht viel Zeit in Deutschland verbracht. Ich hab das schon oft gesagt: Wir betrachten Deutschland als unsere zweite Heimat und wir mögen die Deutschen echt gern. Wir werden hier immer gut behandelt und außerdem werden die Sachen hier auch wirklich erledigt. Es ergab also durchaus Sinn für uns, hier auch aufzunehmen. Ein weitere Grund war aber auch, dass wir nicht die ganze Zeit hin und her fliegen wollten. Wir hätten auch wie sonst in den „Morrisound Studios“ in Florida aufnehmen können, aber die ganze Fliegerei ist ziemlich anstrengend – insbesondere, wenn man im Studio auch noch etwas leisten möchte.


Jon hat alles selbst produziert?

Ja, er übernimmt bei einem neuen Album immer sehr viele Aufgaben gleichzeitig und das war bloß eine mehr. Nicht, dass er das unbedingt hätte machen müssen, aber er wollte das gerne. Ich glaube, er möchte zusätzlich auch als Produzent aktiv werden aber eigentlich übernimmt er diese Rolle bei ICED EARTH ja schon seit vielen Jahren. Jim Morris hat oft mitgearbeitet, aber sie haben schon immer auf Augenhöhe gearbeitet. Ich habe mit Jim schon mal ein Album gemacht und jetzt mit Jon und es war ziemlich cool, zu sehen, wie er jetzt alle Fäden in die Hand nimmt. Ich finde auch, dass er großartige Arbeit geleistet hat.


Verglichen mit INTO ETERNITY hast Du bei ICED EARTH von Anfang an eine größere stimmliche Reichweite gezeigt. Wie kam das?

Da stimme ich Euch voll und ganz zu. Meine Arbeit mit ICED EARTH hat mich sehr viel gelehrt und ich denke, dass ich nun auf dem Weg bin, der Sänger zu werden, der ich sein kann.


Damit sind wir schon fertig – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei all unseren deutschen Fans bedanken – Ihr seid großartig! Wir wissen Eure Unterstützung wirklich zu schätzen und wir freuen uns immer wieder, hier zu sein. Ich habe erst neulich erfahren, dass wir es hier auf Platz fünf in den Charts geschafft haben – dafür ein fettes Dankeschön!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 23.02.2014 | 20:50 Uhr

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