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Interviewpartner: Terry Butler

OBITUARY gehören nicht gerade zu den Bands, die man noch weitschweifig vorstellen muss. Gut drei Jahrzehnte sind die stilprägenden Death Metaller aus Florida jetzt dabei und zeigen sich mit ihrem neuen Album in grandioser Verfassung. Bassist Terry Butler nahm sich die Zeit für ein paar Fragen zu „Obituary“, Konzerten, Zeichentrick und Nahrungsmitteln. Viel Spaß!






Hi, Grüße aus Norddeutschland und willkommen zu diesem Interview. Ich hoffe, bei euch läuft alles gut soweit! Lass uns gleich loslegen!

Klingt prima!


Ihr seid gerade auf Tour durch die Vereinigten Staaten, zusammen mit unter anderem KREATOR – wie war die erste Show?

Die erste Show war in Charlotte in North Carolina. War killer, großes Publikum, tolle Fans. Erste Konzerte sind immer ein bisschen hektisch wegen der produktionstechnischen Angelegenheiten aber es ist alles glatt gegangen.


Nicht zu vergessen: Glückwunsch zu eurem neuen Album. Die Scheibe rockt! Nicht, dass mich OBITUARY jemals sonderlich im Stich gelassen hätten, aber mit so viel Energie und Wildheit hatte ich nicht gerechnet. Alles in allem, wie ist euer Eindruck? Wie kam‘s bisher an?

Vielen Dank dir. Ich liebe das Album. Die Produktion ist großartig und die Songs sind fantastisch. Die Rückmeldung war bisher sehr positiv. Wir sind sehr zufrieden mit dem Album.


Diesmal scheint ihr mit dem Schreiben von Stücken wesentlich schneller gewesen zu sein als für „Inked In Blood“. Was kannst du uns über den Songwriting-Prozess erzählen?

Ja, wir waren diesmal ein wenig flotter. Wir hatten zum Schreiben und Aufnehmen nicht viel Zeit wegen Tourverpflichtungen, also haben wir es in einen Zeitraum von etwa sechs Wochen gequetscht. Der Prozess läuft grundsätzlich so: Wenn dir ein Riff oder sonst eine Idee in den Sinn kommt dann spielst du sieht und man schaut, ob es zum OBITUARY-Stil passt. Wir nehmen im OBITUARY-Studio auf. Alles was wir brauchen haben wir dort.


Es ist vermutlich recht schwer, aber wenn du auf dem neuen Album drei Favoriten auswählen müsstest – welche wären das und warum?

Hmmmm…“It lives“, „Kneel Before Me“ und „End It Now“. Nun, zunächst mal sind die höllisch heavy und repräsentieren die besten Teile des Albums. Und es macht auch Spaß, sie zu spielen.


Wie seid ihr auf die Idee mit den Zeichentrick-Videos gekommen? Und wie habt ihr euch mit Balázs Gróf zusammengetan?

Balázs hat uns eine Nachricht geschickt und fragte, ob er ein Zeichentrich-Video machen könnte. Wir baten ihn, uns eine Probe zukommen zu lassen, und er schickte uns was. Es war cool und darum sagten wir ihm, dass er loslegen solle. Wir haben alle ein paar Ideen in den Topf geworfen für das Video. Es ist also eine Sammlung unserer Ideen.



Das Artwork kommt mir fast wie klassisch Heavy Metal vor – wer hat es gemacht? Habt ihr Anweisungen gegeben wie es aussehen sollte? Was hat euch veranlasst, den blutigen Pfad zu verlassen, den ihr mit dem letzten Album eingeschlagen habt?

Ja, das kommt so rüber. Andreas Marschall hat das Artwork gestaltet. Nach dem „Inked In Blood“ Cover hätten wir das nie mehr toppen können, also haben wir es auf das reduziert was wir sind – OBITUARY.






Für „Inked In Blood“ hattet ihr um Geld zu sammeln eine Crowdfunding-Kamapgne laufen, die ziemlich erfolgreich war. Diesmal scheint ihr das nicht getan zu haben - warum eigentlich nicht, wo es doch letztes Mal so gut geklappt hat?

Nun, es war ein Riesenhaufen Arbeit. Es hat Spaß gemacht, hat aber viel Zeit gefressen. Wir haben mit Relapse Records eine gute Beziehung wegen der Crowdfunding-Sache, diesmal also keinen Grund das zu machen.


Ihr habt wieder im Redneck Studio aufgenommen, soweit ich weiß ist das euer eigenes Studio. Gehört es tatsächlich der ganzen Band? Was kannst du uns über das Studio verraten? Nehmt ihr dort auch andere Bands auf?

Ja, es gehört der Band. Es ist eine tolle Einrichtung in Johns Haus und hat alles, was wir zum Aufnehmen brauchen. Die Atmosphäre ist großartig und es ermöglicht uns, unseren Zeitplan selbst zu machen. Bisher haben keine anderen Bands dort aufgenommen.


Euer neues Album „Obituary“ ist wieder von Relapse Records veröffentlicht worden – was ist mit eurer eigenen Firma, Obituary Music?

Wir brauchen nach wie vor jemanden, der den Vertrieb übernimmt. Das ist es, was Relapse für uns machen. In Zukunft werden wir möglicherweise die OBITUARY-Alben wiederveröffentlichen und da kommt dann Obituary Music ins Spiel.


Eigenes Studio, selbst Aufnehmen, eigenes Plattenlabel, über Crowdfunding finanzierte Veröffentlichungen – was meinst du zu der Aussage, das OBITUARY eigentlich gerade eine ziemlich große Death Metal Indie-Band ist? Würdet ihr den DIY-Weg komplett gehen? Wie steht ihr zu DIY?

Nun, die Landschaft in der Plattenindustrie hat sich sehr gewandelt. Labels haben sich verändert wegen illegaler Downloads und so weiter. Also können wir Crowdfunding machen, uns selbst managen et cetera. Wir sind in unserem Leben jetzt an einem Punkt, wo wir so ziemlich alles selbst machen können. Wir brauchen nach wie vor jemanden, der Konzerte für uns bucht, den Teil überlassen wir also einem Agenten.


30 Jahre OBITUARY! Hättet ihr jemals gedacht, dass das möglich wäre? Sind irgendwelche besonderen Feierlichkeiten geplant? Und was sind allgemein eure Pläne mit der Band? Wohin wollt ihr steuern? Können wir von weiteren 30 Jahren ausgehen?

Als wir angefangen haben waren wir einfach nur glücklich darüber, dass wir einen Plattenvertrag bekommen haben. Alles was danach kam war eigentlich ein Bonus. Wir werden spielen solange es unsere Gesundheit und unsere Fans wollen. Haha, das wäre schön, aber wenn 80jährige Death Metal spielen würden wäre das schwierig.


Noch eine Frage, die mit der Vergangenheit zu tun hat [30 Jahre OBITUARY usw.]. Zunächst einmal mein Beileid, R.I.P. Frank Watkins. Eure anderen ehemaligen Bandmitglieder, Ralph Santolla, James Murphy, Allen West, Daniel Tucker – was machen die eigentlich? Habt ihr noch Kontakt zu ihnen?

Ralph sehen wir oft, er ist nach wie vor ein guter Freund von uns. James ist auch noch mit uns befreundet. Allen ist momentan abgetaucht, ich habe keine Ahnung was er macht. Mit Daniel stehen wir auch noch auf gutem Fuß.


Welche Rolle spielt Touren heute für OBITUARY? Abgesehen von der US-Decibel Mag Tour jetzt gerade – wie sehen eure Pläne aus?

Touren spielen ist sehr wichtig für uns. So verdienen wir hiermit unseren Lebensunterhalt. Außerdem lieben wir es, für die Fans zu spielen. Wir haben im Mai zehn Konzerte mit GRUESOME, die Ostküste der Vereinigten Staaten hoch, dann geht‘s rüber nach Europa für einige Festivals. Und ein paar Touren sind noch in Arbeit für Südamerika und Europa.


Alles klar, willkommen in der Bonusabteilung! Los geht‘s!

CELTIC FROST oder HELLHAMMER? Warum?

Das ist hart...Nun, HELLHAMMER war das krasseste Zeug aller Zeiten, aber alles in allem würde ich CELTIC FROST sagen. Sie waren wegweisend und verdammt heavy. Außerdem haben sie mehr Material.


Wenn jedes Mitglied von OBITUARY ein Lebensmittel wäre, wer wäre was? [Einzelne Dinge, keine Fertiggerichte oder sowas bitte. Als SauerKraut muss ich darauf bestehen!]

Ääähmm… Ken wäre ein Hühnerflügel, Trevor ein Schälrippchen, John ein Bier, Donald eine Banane und Terry ein Taco!


Was ist deine liebste Kinder-Fernsehsendung

„Teen Titans Go!“ Das ist ziemlich lustig und nicht unanständig. Guck ich mit meinen Enkeln.



Das ist erst einmal alles, vielen Dank für deine Zeit und Geduld. Die letzten Worte gehören dir:

Danke dir für das Interview, danke den Fans für ihre Unterstützung. Man sieht sich bald!

grim_rieper

Autor: Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 24.03.2017 | 11:34 Uhr

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