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Interviewpartner: Thilo Hermann

Im Hause GRAVE DIGGER hat sich in letzter Zeit so einiges getan: Bereits gegen Ende der Tour zum Vorgängeralbum „Liberty Or Death“ verpflichteten die Herren um Frontröhre Chris Boltendahl den ehemaligen RUNNING WILD-Klampfer Thilo Hermann als zweiten Gitarristen – nur, um gleich zum Anfang des neuen Jahres mit „Ballads Of A Hangman“ die erste Platte in neuer Besetzung zu präsentieren. Beim Konzert im Münchner „Backstage“ nutzten wir die Gunst der Stunde und krallten uns den neuen Axtmann zum Interview.



Hallo Thilo! GRAVE DIGGER waren ja nun eine gefühlte Ewigkeit mit nur einer Gitarre unterwegs. Wie kommt es, dass die Jungs nun plötzlich die Notwendigkeit eines zweiten Gitarristen sahen?

Manni und Chris haben sich wohl Gedanken gemacht, wie man den Sound auch live etwas fetter machen könnte. Wenn man sich zum Beispiel die Platten anhört, dann kriegt man mit, dass sich unter den Melodien auch Rhythmusgitarren befinden. Das war auch eigentlich schon immer so, also auch bei den alten Sachen. Live hat man das natürlich immer auch mit einer Gitarre hingekriegt. Da war dann eben ein Loch, das nur von Bass und Keyboard ausgefüllt werden konnte. Ich denke, dass das Ganze wieder etwas gitarrenorientierter sein sollte und dann haben sie sich eben Gedanken gemacht, ob sie es nicht mal mit einem zweiten Gitarristen probieren sollten.


Haben sie dann direkt Dich angesprochen oder generell nach einem neuen Gitarristen gesucht, sodass du noch „Nebenbuhler“ hattest?

Also ich weiß, dass es so war, dass Manni und Chris unabhängig voneinander an mich gedacht hatten, und als dann mein Name fiel, wurde ich angerufen, womit dann kein anderer Gitarrist zur Diskussion stand. Wir kennen uns ja auch schon seit 20 Jahren.


Seid Ihr vorher schon einmal zusammen getourt, zum Beispiel als Du noch bei RUNNING WILD warst?

Ja, wir kennen uns alle schon sehr lange. Ich habe ja damals in den 80ern bei FAITHFUL BREATH angefangen. Das war so eine Combo mit Vikinger-Image. Daraus ist dann RISK entstanden. Die erste RISK-Show haben wir damals in Holland zusammen mit RAGE gespielt und Manni war damals auch ganz neu bei denen. Seitdem kennen wir uns und in der Zeit habe ich auch den Chris Boltendahl schon kennen gelernt. „Drakkar Promotion“ sagt Euch bestimmt auch was, da war ja damals alles: KREATOR, SODOM, RAGE, RISK, RUNNING WILD – also so ziemlich alles, was damals im Ruhrgebiet und auch noch ein Stückchen weiter weg Rang und Namen hatte. GRAVE DIGGER eben auch. Das Ruhrgebiet ist ja ziemlich groß, also gibt’s da auch ein paar Läden, in denen man sich abends immer getroffen hat, um Party zu machen. Ja, so kannten wir uns halt. GRAVE DIGGER waren ja damals auch bei RUNNING WILD auf der „Black Hand Inn“-Tour mit dabei. Das war die erste Tour, die ich mitgespielt habe.




Warst Du auf „Ballads Of A Hangman“ dann auch schon voll am Songwriting beteiligt?

Ja. Wir haben ja bereits vorletztes Jahr im Oktober die ersten Shows gespielt. Das waren sozusagen die Nach-Shows zur „Liberty Or Death“-Tour. Da musste ich mich natürlich auch ein bisschen mit den Songs beschäftigen, um reinzukommen. Es ging dann noch nach Italien und in die USA, und nach einer Zeit war ich dann natürlich in dem „GRAVE DIGGER-Style“ drin. In der Zeit haben wir auch schon angefangen Ideen zu sammeln und an Songstrukturen zu arbeiten. Bevor wir ins Studio gegangen sind, haben wir uns dann zu zwei Songwriting-Sessions getroffen; einmal in Holland im „Graveland Studio“, wo Chris immer seine Vorproduktionen macht. Da haben wir vier Tage gearbeitet, glaube ich. Ein paar Tage waren wir auch noch bei mir im Studio und haben noch einige Songs fertig gemacht. Ich würde also sagen, dass wir nach ca. zwei Wochen das Grundgerüst für die Platte stehen hatten. Aus den ganzen Songs, die wir da eben geschrieben haben, haben wir jetzt eben die besten ausgewählt und aufgenommen. Wir haben auch noch mit den Jungs von „Principle Studios“ eine unabhängige Session veranstaltet, um noch ein weiteres Paar Ohren zu haben. Die haben dann auch die Aufnahmen mehr oder weniger geleitet.


Dann seid Ihr studiomäßig ja ganz schön rumgekommen…

Ja klar, man kann ja nicht sagen: “Wir sind jetzt zwei Wochen am Stück kreativ.“ Wenn man das aber auf vier Tage beschränkt, dann hat man für das nächste Mal auch noch was übrig. Man muss sich schon Zeit nehmen, um gute Sachen zu schreiben. Aber natürlich hängt der Erfolg immer noch von den Fans ab, das ist ja klar.


Ich finde, das hat der Platte gut getan, denn es klingt alles deutlich frischer. Das liegt sicher auch daran, dass Ihr das Tempo insgesamt wieder etwas angezogen habt. Habt Ihr von vornherein gesagt, dass die CD diesmal ganz anders als ihre Vorgänger klingen soll?

Wir haben einfach unabhängig voneinander unsere Ideen aufgenommen und dann in den Songwriting-Sessions präsentiert. Wir haben uns dann natürlich auch gegenseitig unterstützt. Wenn Du als alleiniger Gitarrist alles machen musst, also Riffs, Melodien usw. komponieren, dann bist Du vielleicht irgendwann nicht mehr wirklich objektiv. Diesmal war es eben der Fall, dass wir uns gegenseitig konstruktive Vorschläge gemacht haben, und die Platte ist jetzt Resultat.


Angenehm ist auch, dass es diesmal nicht um Kreuzritter, Highlander oder dergleichen geht und die ganze Platte eben nicht den Charakter eines Konzeptalbums hat. Ist das auch eine beabsichtigte Abkehr von den vorigen Alben?

Es gab natürlich verschiedene Überlegungen, wie man an die Sache rangehen könnte, aber schlussendlich ist es einfach ein richtiges Metal-Album geworden, ohne dass wir uns da jetzt ein Konzept zurechtgelegt hätten. Und ich denke, so wie es jetzt ist, ist das wirklich eine geile Metal-Platte.



Welche Songs vom neuen Album haben es denn in die aktuelle Live-Setlist geschafft?

Das kann ich verraten, die Setlist ist ja auch im Internet drin. Wir spielen auf jeden Fall den Titelsong, dann haben wir „Hell Of Disillusion“ und „Pray“ mit drin und dann spielen wir noch „My Blood Will Live Forever“, das ist ein Song, der auf der „Pray“-EP mit drauf ist.


Auf der EP ist ja ein Cover-Song mit drauf, ebenso wie auf der limitierten Auflage des neuen Albums. Wie kam es denn dazu? Das gab es ja bei GRAVE DIGGER auch schon länger nicht mehr…

Ja, wir haben uns eben Gedanken gemacht, dass es in bestimmten Ländern noch einen Bonustrack geben sollte. Dann kam die Idee mit der Coverversion und es wurde dann hin und her diskutiert, wonach die Wahl dann eben zum einen auf den THIN LIZZY-Song fiel und der Manni hat dann noch den MOTÖRHEAD-Song „Overkill“ angebracht. Das haben wir dann einfach gemacht.


Nun gibt es im Song „Lonely The Innocence Dies“ auch noch ein Duett mit der Sängerin von BENEDICTUM. Wie hat sich das ergeben?

Die Veronica Freeman von BENEDICTUM ist ja mit der Band eng befreundet. Ich glaube, die waren auch vor meiner Zeit mal zusammen auf Tour. Ich habe sie im letzten Jahr in den USA kennen gelernt und ich finde, dass sie eine sehr geile Sängerin ist, die alles an die Wand singt, was es so an Frauenstimmen gibt. Chris hat sie dann einfach gefragt, ob sie da Bock drauf hat und so kam das dann zustande.


Und bist du mit dem bisherigen Verlauf der Tour zufrieden?

Ja, ich bin sehr zufrieden. Es könnten allerdings vielleicht noch ein paar mehr Leute sein. Wir haben jeden Abend volles Haus – zwar nicht ausverkauft, aber immerhin gut besucht. Wenn man bedenkt, dass die anderen Bands auch gerade touren, AXEL RUDI PELL ist quasi parallel zu uns unterwegs, sind wir eigentlich doch ganz gut bedient. Vor allem haben wir richtig Spaß zu spielen und rocken uns jeden Abend den Arsch ab. Wir machen jetzt dann eine Tournee mit 23 Shows hintereinander, also ohne Ruhetage.


So, letzte Frage: GRAVE DIGGER sind ja jetzt bald schon 30 Jahre im Geschäft. Können wir da etwas Besonderes erwarten?

Man macht sich natürlich Gedanken, wie man das unter Umständen aufziehen könnte, aber es ist noch nichts definitiv beschlossen. Lasst Euch einfach überraschen!


Alles klar! Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Ich freue mich, dass ich endlich wieder im Metal-Business bin, und ich finde es toll, dass die GRAVE DIGGER-Fans einen so herzlich annehmen. Schauen wir mal, was noch kommt…


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 11.02.2009 | 12:24 Uhr

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