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Interviewpartner: Tobias Gustafsson

CUT UP sind nicht unbemerkt aus der Asche von VOMITORY gekrochen. Schon der Erstling „Forensic Nightmares“ hatte es in sich. „Wherever They May Rot“ zeigt die Schweden in abermals gesteigerter Form. Trommeltier Tobias Gustafsson äußert sich zu CUT UP, dem neuen Album und englischen Texten. Außerdem verrät er, wer in der Band die Diätlimonade ist. Viel Spaß






Hej, Grüße aus Norddeutschland und willkommen zu diesem Interview. Ich hoffe, für euch läuft alles gut! Lass uns direkt anfangen!

Zunächst einmal Glückwunsch zum neuen Album „Wherever They May Rot“. Ein großartiges Beispiel für verdammten schwedischen Death Metal finde ich. Wie ist es bisher aufgenommen worden? Und was meint ihr selbst?


Vielen Dank! Ich freue mich sehr darüber wie die neue Scheibe geworden ist. Wir haben bei diesem Album bei allem die Latte höher gelegt – Produktion, Songwriting, unsere individuellen Leistungen und sogar beim Artwork. Bisher ist es sehr gut aufgenommen worden. Unsere Fans scheinen es zu lieben und die allermeisten Kritiken die wir bisher gesehen haben waren hammermäßig.


Das hier hätte eigentlich mal die erste Frage sein können, aber macht wohl auch nichts – CUT UP wurden gegründet, nachdem VOMITORY beendet wurden. Wie hat sich das eigentlich abgespielt? Und wusstet ihr schon von Anfang an, wer in der Band sein sollte? Was ist euer Masterplan, wenn‘s denn einen gibt?

Nachdem wir Ende 2013 VOMITORY zur Ruhe gelegt hatten, merkten Erik [Rundqvist, Bass und Gesang] und ich, dass wir weiter zusammen spielen wollten. Also fingen wir nach ein paar Monaten an davon zu sprechen, dass wir eine neue Band gründen wollten. Einen Vertrag klarmachen, schnell eine grausame Scheibe rausbringen und dann so schnell wie möglich wieder anfangen können, live zu spielen. Wir wollten eine Besetzung mit vier Leuten und wir wollten zwei Leadsänger haben. Teils deswegen, weil es für uns etwas neues sein würde und teils deswegen, weil das live verdammt brutal sein würde. Wir wussten beide sofort, dass wir Anders Bertilsson an der Gitarre mit dabei haben wollten. Wir kannten ihn von früher, weil er bei VOMITORY einige Male als Livegitarrist eingesprungen war. Wir fragten ihn und er sagte sofort zu. Ich kannte Andreas [Björnson, Gitarre und Gesang] ein wenig von früher und er war der einzige der mir einfiel von dem ich glaubte, das er genau das hätte, was wir suchten. Wir haben einmal testweise zusammen geprobt und es fühlte sich sofort richtig an. CUT UP waren komplett. Also können wir ruhig festhalten, dass unser erster Plan aufgegangen ist, nachdem wir innerhalb eines Jahres nach Bandgründung unser erstes Album eingespielt und einen Vertrag bei Metal Blade unterzeichnet hatten. Nun geht unser Blick in die Zukunft, sobald wir „Wherever They May Rot“ herausgebracht haben.


Warum heißt die Band CUT UP? Die Lieder wirken sehr durchdacht und überhaupt nicht nach „cut & paste“. Mit William S. Burroughs literarischer Methode hat das vermutlich auch nichts zu tun, oder?

Wir heißen CUT UP weil wir einen einfachen und auffallenden Bandnamen haben wollten, den man sich gut merken kann und der gewalttätig klingt, genau wie unsere Musik. Und wir wollten keinen Namen, der offensichtlich mit irgendeiner anderen Band verbunden ist. Wir machen keinen Cut&Paste-Death. Völlig korrekt, unsere Lieder sind sehr durchdacht und gut gearbeitet. Die Idee zum Namen kam mir durch das Lied „Dead, Cut Up And Ready To Fuck“ von THE RAVENOUS.

DEAD CUT UP AND READY TO FUCK from The Ravenous on Myspace.




Wer hat das Cover gestaltet? Es erinnert an eine Szene in der Fernsehserie „The Killing“, finde ich. Wer hatte die Idee für das Cover und was bedeutet es für euch?

Das Cover wurde von dem Polen Lukasz Jaszak gemacht, der auch das Cover für unser Debütalbum gestaltet hat. Als wir den Albumtitel entschieden hatten fanden wir alle sofort, dass das Cover eine Art einsamen Ort mit verwesten Leichen und Skelett-Teilen zeigen und allgemein ein Gefühl von Tod vermitteln sollte. Dann gab Lukasz dem seine eigene Prägung mit den Bäumen, den Lichtstreifen vom Himmel, den Ratten usw. Das Ergebnis ist hammermäßig geworden und passt ausgezeichnet zur Musik.





Aufgenommen habt ihr wieder im Big Balls Studio in Karlstad. Für diejenigen die [wie ich bisher] den Namen nicht kennen – was kannst du über das Studio erzählen? Und sei so gut und beschreibe einen typischen Tag im Studio mit CUP UP!

Big Balls Productions Studio ist ein kleines aber sehr gutes Studio, das auf semiprofessionellem Level von zwei Typen geführt wird, Mats und Fredrik, mit denen man unglaublich gut arbeiten kann. Ein normaler Studiotag mit CUT UP sieht wohl nicht sonderlich anders aus als mit einer anderen Band in unserem Genre. Wir arbeiten konzentriert aber entspannt und versuchen, unsere bestmögliche Leistung zu bringen. Ich selber komme am Anfang eines Studiotages ziemlich langsam aus dem Quark. Es vergeht viel Zeit mit Schnacken und Kaffee während ich mich auf dem Übungspad aufwärme, ehe ich zum Schlagzeug reingehe. Danach braucht es immer einige schlechte Takes bis ich richtig warmgelaufen bin und mich ordentlich konzentrieren kann. Aber am Schluss wird es üblicherweise sehr gut und ich habe meist Spaß.


Ihr habt ein Video zum Song „Vermin Funeral“ gemacht, ein nettes brutales Filmchen. Der Stil ähnelt demjenigen des Videos zu „A Butchery Improved“. Wer hat es gemacht und wo habt ihr gefilmt?

Es ist tatsächlich im gleichen Gebäude aufgenommen worden wie das zu „A Butchery Improved“, wenn auch in anderen Räumen. Es wurde in einem alten Industriekomplex aufgenommen, von einer kleinen Gruppe Filmemacher, die aus Marcus Svensson [Filmit], Hugo Andersson [Hugo Produktion] und einigen anderen besteht.





Ihr schreibt eure Texte auf Englisch. Da ist nichts Verkehrtes dran. Mir ist nur aufgefallen, dass es so gut wie keine Bands gibt, die Death Metal mit schwedischen Texten spielen. Mir fällt da gerade nur eine Band ein, THE FEW AGAINST MANY. Was glaubst du, woran das liegt?

Der Grund dafür ist einfach, dass Rock ursprünglich aus englischsprachigen Ländern kommt und es die Norm für Hardrock und darüberhinaus auch für Death Metal geworden ist. Aber ich finde nichts seltsam daran, Death Metal Texte auf Schwedisch zu schreiben, solange es gut gemacht ist. Eine meiner alten Bands, TORTURE DIVISION, hatte einen Teil der Texte auf Schwedisch, geschrieben von Jörgen Sandström. Er hat es hinbekommen das es verdammt gut und glaubhaft klingt. Aber CUT UP werden wohl mit größter Sicherheit weiterhin ausschließlich englische Texte schreiben. Es fühlt sich am besten an und scheint in dem Zusammenhang wohl auch das bequemste zu sein, obwohl es nicht unsere Erstsprache ist.




Wie sieht‘s mit Konzerten aus? Werdet ihr viel live spielen? Vielleicht sogar eine kleine Tour?

Wir haben schon eine Anzahl Konzerte für 2017 gebucht, aber wir wollen natürlich raus und mehr spielen. Zur Stunde ist keine Tour geplant, aber wir werden im Laufe des Jahres auf Festivals und in Clubs in Schweden, Finnland, Belgien, Holland, Deutschland und der Slowakei spielen. Aber ich hoffe und glaube, dass wir noch mehr gebucht werden, jetzt, wo unser neues Album draußen ist.


Ok, fast geschafft! Nun habe ich nur noch die Bonusabteilung übrig!

Wenn CUT UP ein Film wäre, was für ein Film wäre das?


Zweifelsohne ein Splatterfilm mit kranken Humor. Gerne „Braindead“.



Welche Jahreszeit ist dir am liebsten und warum?

Mit den Jahren habe ich gelernt, alle Jahreszeiten zu schätzen, weil man sich je nach Jahreszeit verschiedenen Sachen widmen kann. Aber trotzdem mag ich Frühling und Sommer am liebsten. Ich bin gerne draußen und das Leben fühlt sich allgemein leichter und lustiger an, wenn es warm und hell draußen ist. Das Bier schmeckt im Sommer auch ein bisschen besser, haha.


Jedes Bandmitglied ist ein Getränk. Wer ist was? [Verschiedene, bittesehr! Nicht einfach „vier Dosen Norrlands Guld“ ;-)]

Björnson ist Underberg, Erik ist Coca Cola Zero, Bertilsson ist Wasser und ich bin Kaffee. Aber im Grunde sind wir eigentlich alle vier Dosen Norrlands Guld. :-)


Das war soweit alles, vielen Dank! Die letzten Worte gehören dir:

Danke für das Interview. Checkt unsere neue Platte „Wherever They May Rot“ und auch das Debüt „Forensic Nightmares“ wenn ihr das noch nicht getan habt. Man kann uns unterstützen, indem man Merch über unsere Homepage hwww.cutupofficial.com/ ordert. Zögert nicht wenn ihr die Möglichkeit habt uns live zu sehen, ihr werdet nicht enttäuscht sein! Prost!

grim_rieper

Autor: Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 05.04.2017 | 01:01 Uhr

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