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Interviewpartner: Tony Kakko

Mit “Unia” haben SONATA ARCTICA ein Mordsbrett auf die Meute losgelassen und überraschen mit neuen Klängen. Hierzu stand Sänger Tony Kakko Frage und Antwort. Was er alles über QUEEN, Gedanken einer Bandauflösung und Problemen mit Gitarristen erzählen kann, lest ihr am besten selber!




Hi Leute! Als Erstes möchte ich euch für den Release eures neuen Albums „Unia“ gratulieren! Nachdem ich mir die CD angehört habe, ist mir eine neue progressive Ader aufgefallen! War dies beabsichtigt oder sind das einfach die neuen SONATA ARCTICA?

Tony Kakko: Hi und vielen Dank erstmal! Die Sache ist die: Die Band ist wirklich sehr erschöpft und das musste einfach was Neues her, um die Atmosphäre wieder aufzulockern. Mein ureigenstes Ziel für das Songwriting war, dass das Material mich zufrieden stellt und zwar nur mich! Die Nummern sollten etwas aufwecken; Emotionen, sei es Heiterkeit, Gelächter oder Trauer. Erst wenn ein Song diese Bedingungen erfüllte, dann war qualifiziert. Es ist schon verrückt wie die Leute „Unia“ empfangen! Einige behaupten, es sei total anders als der Rest von unseren Alben und Andere denken, es sei die natürliche Entwicklung einer Band. Es gibt sogar Leute, die meinen, dass das Album überhaupt nichts neues bietet und dass es wenig überraschend sei. Meiner Meinung nach, haben diese Leute das Album nicht ganz angehört, sondern nur die ersten drei Songs!


Es ist die zweite CD mit eurem neuen Keyboarder Henrik Klingenberg! War er dieses mal vollständig im Songwriting- Prozess integriert oder hast Du wieder die meisten Keyboard-Parts geschrieben?

Tony Kakko: Nein nein, ich habe alle Songs im Alleingang geschrieben und die Keyboard-Passagen selber eingespielt. Ich glaube, dass Henrik auf „Reckoning Night“ sogar etwas mehr als ich gespielt hat [lacht]. Du erkennst Henrik an der Hammond-Orgel und den Synthesizer-Sound. Der Rest ist zu 99% von mir gespielt. Es gab keine Passage, an der er etwas korrigieren oder nachspielen musste. Er ist total einverstanden mit dem Sound und wir beide sind damit glücklich [lacht]



Auf “Reckoning Night” durfte Gitarrist Jani das erste mal auch an den Songs arbeiten! Durfte er dies auf dieser Scheibe wiederholen?

Tony Kakko: Nein, Jani hat keinen einzigen Track für “Unia” komponiert! In der Tat hatten wir einige Probleme mit dem Herrn, welche dazu führten, dass er überhaupt nicht auf der Platte spielen durfte. Glücklicherweise haben wir die Probleme geklärt und er wird weitermachen...


Der dritte Titel auf “Unia” trägt den Namen “For The Sake Of Revenge”!
Wenn ich mich richtig erinnere, heißt eure Live-Scheibe genauso! Gibt es irgendeine Verbindung zwischen dem Song und dem Live-Album?


Tony Kakko: Hehe nein gibt es nicht! „For The Sake Of Revenge“ ist einer der Songs, die ich binnen weniger Stunden komplett geschrieben habe. Als ich an der Melodie gearbeitet habe, hab ich die Worte da verwendet, in dem Gedanken, dass ich sie später wieder entferne. Aber ich verliebte mich in diesen Song und entschied mich, dass der Titel einfach zu gut ist, um ihn nur für eine Live-DVD zu verwenden. Gut, wenn wir die Nummer als Single veröffentlichen würden, wäre das mit Sicherheit verwirrend [lacht].


Sag mir bitte in wenigen Worten, wie bedeutend “Unia” für dich ist und wie wichtig es für die Zukunft von SONATA ARCTICA ist! Ist es der erste Schritt in eine neue Richtung?

Tony Kakko: Es ist sehr wichtig für mich selber! Dies sind und waren alle Alben für mich, aber „Unia“ ist vielschichtiger und tiefgründiger als die Vorgänger. Als Songwriter ist es ein Schritt zurück zu den Wurzeln: QUEEN und Konsorten, die Musik mit der ich aufwuchs. Ich wusste ja nicht, wohin mich „Unia“ entführt, als ich anfing die ersten Songs zu schreiben. Dieses Album ist für mich ein Abenteuer und ich will noch gar nicht an die Zukunft denken und wissen, was als Nächstes kommt. Die ganze Band ist in das neue Material vernarrt, also sehe ich keinen Grund, warum wir von diesem Weg weggehen sollten. Wir dachten sogar schon ans Aufhören, weil wir nicht glücklich mit der Musik waren, die wir gemacht haben, es hat mich nicht zufrieden gestellt. Es ist verständlich, dass einige Fans sich nicht mit den neuen Gewürzen der Suppe anfreunden können. Aber ich habe auch verstanden, dass viele Leute die Essenz von SONATA ARCTICA mit den Speed-Nummern identifizieren.
Wir haben tonnenweise positives Feedback für „Unia“ erhalten und selbst den alten Fans gefällt das neue Werk.
Egal was man macht, man verliert immer jemanden! Aber wenn man sich nur wiederholt, verliert man mehr. Man muss innovativ bleiben!




Die letzten Jahre seid ihr mit einigen großen Bands unterwegs gewesen! Welche Band würdet ihr für eine weitere Tour bevorzugen? DORO oder NIGHTWISH?

Tony Kakko: Da muss ich NIGHTWISH und ich habe es schon oft gesagt. Sie sind gute Freunde von uns und die Tour war unglaublich!


Wird es für “Unia” eine Headliner-Tour geben oder werdet ihr die Möglichkeit nutzen und eine größere Band auf der Tour begleiten?

Tony Kakko: Zurzeit planen wir eine große Headliner- Tour, aber natürlich haben wir auch Lust eine große Band zu supporten. Es ist nämlich sehr erfrischend, wenn man neue Hallen und neue Leute kennen lernt, als immer wieder die gleichen Hallen zu beackern...


Welches Festival würdet ihr gerne mal bespielen?

Tony Kakko: Ganz klar! Natürlich das Wacken Open Air, denn es war immer sehr nett dort, um nur eines zu nennen. Es gibt viele gute Festivals rund um den Globus!


Jeder Musiker braucht seinen Einfluss, seine Inspiration: Welche Bands zeichnen sich verantwortlich dafür, dass ihr eine Band gegründet habt? Welche Bands ließen dich ans Mikrofon greifen?

Tony Kakko: Ich glaube als Marko die Band im Jahr 1995 gegründet hat, hat er Zeug wie HELLOWEEN, STRATOVARIUS, STEVE VAI und andere Gitarren-Helden gehört. Ich habe total andere Musik gehört, aber keinen Metal! Mich haben hauptsächlich QUEEN beeinflusst. Natürlich auch andere Bands, aber QUEEN war immer an erster Stelle! STRATOVARIUS war meine erste Metal-Liebe und der einzige Grund dafür, dass ich anfing Metal-Songs zu schreiben! Ich werde immer ihre Platte „Visions“ lieben!


Letztes Jahr haben eure Landsmänner LORDI den Eurovision Song Contest gewonnen und der Welt gezeigt, dass Rock-Musik keine Randgruppe mehr ist. Ist dies für euch keine Möglichkeit? Ihr könntet dadurch mehr Leute auf euch aufmerksam machen!

Tony Kakko: Wir werden sicherlich niemals da spielen, zumindest nicht unter dem SONATA ARCTICA-Banner! Ich finde, dass LORDI etwas einzigartiges geschaffen haben und alles andere, wäre bloße imitation. Außerdem war ich noch nie ein Fan des Grand Prix!


Nun gut, dass war’s auch schon! Danke Dir für Deine Zeit und die letzten Worte gehören dir!

Tony Kakko: Vielen Dank für das Interview! Ich hoffe, dass ihr alle „Unia“ antesten werdet und ich hoffe, dass wir uns mal auf der Tour treffen! Habt eine schöne Festival-Saison!
Cheers, Tony!

DarkApostle

Autor: Bastian Diez [DarkApostle] | 30.06.2007 | 17:52 Uhr

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